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Arthur und die Minimoys im Test

GameBoy Advance
Des einen Leid ist des anderen Freud. Der GBA kämpft in diesen Monaten einen Kampf ums Überleben, den er nur verlieren kann. Sein großer Bruder der DS startet weiter durch und schaufelt ihm dabei sein Grab. Trotzdem erscheinen weiterhin noch hier und da einige kleinere Titel, die qualitativ häufig leider nicht wirklich überzeugen können. Auch die neuste Filmversoftung von „Arthur und die Minimoys“ gehört leider Gottes zu dieser Art von Spiel.
Grundlage für das Spiel ist der neue Luc Besson - Film Arthur und die Minimoys. Im Film geht es um den kleinen Arthur, der gefahrläuft sein Elternhaus zu verlieren und durch Zufall ein altes Geheimnis seines Großvaters entdeckt. Mit Hilfe eines Fernrohrs kann er in die sagenhafte Welt der Minimoys reisen, die quasi einen Mikrokosmos in unserer Welt darstellt. Die Minimoys versuchen natürlich Arthur zu helfen, weil auch ihre Welt gefährdet ist. Und schon beginnt eine spannende Reise für Groß und Klein. Jedenfalls im Kino…

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Der Filmheld für unterwegs...


Auf dem kleinen GBA-Schirm ist die Reise weniger fantastisch. Wie bei 99% der Filmumsetzungen handelt es sich auch bei Arthur und die Minimoys um ein altbekanntes Jump and Run, wenn auch mit kleinen Minispielen. Aufgepeppt ist das ganze damit, dass ihr innerhalb eines Levels zwischen mehreren Charakteren wechseln dürft. Diese Charaktere haben dann natürlich auch verschiedene Fähigkeiten, die ihr in den Levels geschickt miteinander kombinieren müsst. Wirklich aufregend ist das leider trotzdem nicht. Die Rätsel und Level haben keinen Pepp und der 3D-Look sieht matschig und unfreundlich aus.


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Bétamèche im Kampf gegen fiese Insekten.


Die Steuerung ist eigentlich relativ gut gelungen. Die verschiedenen Eigenschaften sind gut und bequem zu erreichen. Trotzdem kann die Physik leider nicht überzeugen und fühlt sich unnatürlich an. Die Charaktere können leider nur langsam vor sich hin schleichen, einen Lauf-Modus gibt es nicht.

Die Grafik wurde bereits in einem Nebensatz ein wenig gerügt. Man hat versucht die 3D-Charaktere des Films möglichst 1:1 umzusetzen. Dies hat leider nicht sehr gut funktioniert, die Gesichter sind schlecht zu erkennen und auch die Umgebung kann leider nicht überzeugen. Es soll so aussehen, als ob sich die Figuren in ihrer Welt bewegen. Hierfür sind die Übergänge zwischen Vorder- und Hintergrund leider zu schlecht gemacht. Weniger wäre hier wohl mehr gewesen.

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Die Einbindung der Charaktere in die Spielwelt ist alles andere als optimal.


Die Musik ist schwer zu bewerten. Sie orientiert sich klar am Film, ist also eindeutig eine Frage des Geschmacks. Aus meiner Sicht fehlen Passagen, die die tristen Level überspielen und für gute Laune sorgen. So unterstützt sie die Trägheit des Gameplays nur in unvorteilhafter Weise.

Team meint:

Team

Positiv

  • Man kann den Film nachspielen
  • Nette Minispiel-Ideen

Negativ

  • Träges Gameplay ohne Innovationen
  • Teilweise sehr hoher Schwierigkeitsgrad
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Forum
  • von Dialis:

    Hallo, Ich hoffe, mir kann einer helfen. Wie bekommt man bei Arthur und die Minimoys denn Gegenstände für die Dekoration. mein Müll-Müll möchte gerne Dekoration wie zb. Bilder. Aber bis jetzt bekomme ich immer nur Nahrung. Kann mir einer helfen??...

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