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Arielle die Meerjungfrau im Test

GameBoy Advance
Nun ist also auch die GBA-Version endlich da. Nachdem der Titel zuletzt auf dem DS ziemlich kläglich abgesoffen war, hielt sich unsere Euphorie bereits in Grenzen. Allerdings - präsentiert Buena Vista Games auf dem GBA eine gänzlich andere Unterwasserwelt, vielleicht ists ja doch eine Ecke besser spielbar...?
Die Geschehnisse hier lehnen sich nämlich am Zeichentrickklassiker aus dem Hause Disney an und "überraschen" Kenner mit einer ziemlich bekannten Story. Als der schmucke Prinz Eric mit seiner Schaluppe auf See baden geht, verliebt sich die rothaarige Meeresnixe in den ertrinkenden Adligen. Doch das Glück währt nicht lange, denn auch die verwandelte Meereshexe Ursule buhlt um die Gunst des vermögenden Prinzen. Geschichten also, wie sie jede Soap-Opera im Vorabendprogramm bereichern...


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Tauchen im mysteriösen Schiffswrack...


Der Spaß dauert hier anders als im TV allerdings keine 4000 Folgen, sondern genau genommen nur acht mickrige Mini-Games lang. Streng linear spielt ihr hier nämlich die Story des Films nach und dürft entweder in der Rolle von Arielle oder einem ihre Freunde (Fabius, Sebastian, Prinz Eric) die gestellten Aufgaben bewältigen. Da muß beispielsweise musiziert mit den örtlichen Meeresbewohnern werden, was durch das zeitnahe Drücken der am Screen erscheinenden Buttons geschieht. Oder aber ihr dürft in der Rolle von Fisch Fabius Schätze vom Meeresboden mittels Luftblasen nach oben schicken. Als drittes Beispiel sei hier aber auch noch die Reise des glücklichen Paares über den See erwähnt, wo ihr für ausreichend Belichtung sorgen müsst...

Was sich schon so spannend anhört, wird in der Realität alles über zehn Jahre maßlos unterfordern. Zu simpel, zu einfallslos, zu langweilig wurde hier einfach eine Serie von Minispielen mit ein paar lizenzierten Charakteren gewürzt und Photos versehen. Im Gegensatz zur DS-Version gibts hier nämlich verständlicherweise keine Filmschnipsel, dafür aber immerhin recht ordentlich digitalisierte Bilder des Disney-Filmklassikers, die meist dazu dienen die Geschehnisse der Story etwas voran zu treiben.

Den größten Schnitzer leistet sich der Titel aber eindeutig bei der Spielzeit - nach 30 Minuten ist nämlich schon alles vorbei! Ich kann schon die enttäuschten Kinder am Rockzipfel der ungläubigen Mutter sehen, die nicht glauben will, daß der eben noch 40 Euro teure Spaß tatsächlich bereits vorbei sein soll.


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Showdown - Meereshexe Ursula gehts an den Kragen!


Dabei sieht es technisch gar nicht mal so schlecht aus. Die bunten Level samt ihrer Protagonisten sind eigentlich hübsch in Szene gesetzt und sogar der eine oder andere grafische Effekt hat sich auf der GBA Modul verirrt. In diesem Zusammenhang sei nur das "verschwimmen" der Optik unter Wasser genannt. Auch die Musikbegleitung mit Melodien aus dem Film ist qualitativ ganz gut gemacht, aber der Spielspaß lebt halt nicht nur allein von Grafik und Musik ...

Sebastian meint:

Sebastian Die DS-Version hielt ich ja bereits für nur müden Durchschnitt, aber auf dem GBA wirds schlimmer und schlimmer! Zwar ist das fade Gameplay angesichts des Zuschnitts auf jüngere Gamer gerade irgendwie noch tolerierbar, daß man aber einfach nur lieblos acht Minispiele für eine halbe Stunde aufs Modul klatscht hat kein Töchterchen oder Sohnemann verdient. Finger weg! 

Positiv

  • Arielle Lizenz
  • Digitalisierte Bilder

Negativ

  • Viel zu kurz
  • Zu anspruchslos
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