Axelay SFC/SNES /// Streets Review

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    • Axelay SFC/SNES /// Streets Review



      AXELAY (SFC/SNES)


      Man sagt dem Super Nintendo ja nach, dass die Konsole keinen Eigenen Charakter hätte. Zum Teil mag das stimmen, da sie im
      Gegensatz zum NES oder Mega Drive einen viel zu aufpolierten Eindruck macht. Ausnahmen gibt es trotzdem und die unter anderem
      bei vielen Spielen welche recht früh erschienen sind. Bei Axelay ist das der Fall und man merkt dass es sich hier um ein echtes
      SNES Spiel handelt.

      Sicherlich kennen es die Meisten schon und für diejenigen die es nicht kennen, hier ein paar Punkte worin es sich von den meisten
      Shootern unterschiedet.
      Zum einen wechselt Axelay pro Level die Ansicht zwischen horizontal und vertikal und zum anderen gibt es keine wirkliches Level Up
      System. Zu Beginn jeder Mission wählt man jeweils eine Waffe für die 3 verfügbaren Slots im Schiff, welche dann im Spiel durchgeschaltet
      werden können. Zu Beginn gibt es für jeden Slot nur eine Waffe und mit jedem Level kommt eine weitere hinzu.
      Sollte man von einem Projektil getroffen werden, verliert man eine dieser Waffen und wird auf diesem Slot auf die
      minimale Feuerkraft heruntergestuft. Eine Kollision mit einem größeren Objekt führt aber zum sofortigen Lebensverlust. Weitere
      Einschränkungen gibt es jedoch nicht. Bei Verlust eines Lebens wird man sofort und mit voller Bewaffnung wieder an die selbe Stelle
      gesetzt.



      Die Steuerung ist sehr gut, wenn auch nicht ganz perfekt. Im Optionsmenü ist eine freie Belegung der Knöpfe möglich, sowie das Zusammenlegen
      von Primärfeuer und Raketen, womit ich am Besten zurecht komme. Zudem gibt es noch ein festes Autofeuer, dessen Frequenz ebenfalls
      im Menü justierbar ist. Was der Steuerung auch zu Gute kommt ist das Fehlen eines Speed Up Systems. So ist das Schiff weder zu langsam
      noch zu schnell. Die vorgegebene Geschwindigkeit ist genau richtig.
      Jedoch gibt es ein kleines Problem. Kommt man in den vertikalen Runden zu weit nach links oder rechts, setzt eine Art Gummiband ein,
      welches das Schiff in seiner Bewegung bremmst und auch wieder in die Mitte zurück zieht. Sollte man hier Bullets ausweichen, kann dieses
      Feature schnell zur Gefahr werden. In den horizontalen Runden verhält sich das manchmal ähnlich, nur eben mit oben und unten.
      Schön zu sehen ist auch, dass einige Waffensysteme steuerbar sind, wie zB die Sidecannon welche im Kreisförmigen Radius geschossen
      werden kann oder auch der Windlaser, dessen Strahlen man durch lenken den Schiffs streuen oder bündel kann.
      Hat man sich ein bisschen eingespielt, wird man jedoch fast immer seine lieblings Waffen wählen und einige sogar komplett aussen vor lassen.

      An der Grafik und dem Sound gibt es nichts zu meckern. Die Hintergrundmusik trägt viel zur Atmosphäre bei und in den vertikalen Level gibt es
      immer eine sehr schöne Mode 7 Landschaft zu sehen. Am besten gefällt mir da immernoch die Stadt bei Nacht in Level 3, welche ein paar mal
      durch eine karge Felsenlandschaft unterbrochen wird. Dazu sind alle 6 Level noch sehr unterschiedlich gestaltet.



      Die Schwierigkeit würde ich als genau richtig und ausgewogen bezeichnen. Zu Beginn gibt es die 3 altbekannten Stufen Easy,Normal und Hard,
      was es in diesem Fall auch sehr gut trifft. Geübte Shmup Spieler können bereits in Hard einsteigen, der Rest sollte sich das Spiel vielleicht
      erstmal in Normal ansehen. Die ersten 3 Level gehen auch gut von der Hand und sollten keine Probleme machen. Ab Level 4 (Die Grotte)
      zieht das Spiel aber in Sachen Schwierigkeit an und der Finale Level 6 ist fast schon mit einem bösen Level aus R-Type zu vergleichen.
      Vorallem kurz vor dem letzten Boss wird man merken, dass einem hier nichts mehr geschenkt wird.
      Eine gute Strategie ist es, dass Spiel in einem Credit Durchgang zu beenden, da man alle im Laufe des Spiels gesammelten Extraleben
      in der letzten Runde gut brauchen kann. Dennoch würde ich Axelay, bis auf das lezte Level nicht als schwierig bezeichnen (Mode Normal).
      Wem es jedoch auf Hard noch zu einfach ist, kann es dann noch auf Very Hard versuchen. Die Highscore bleibt pro Loop natürlich bestehen
      und wird die nächste Schwierigkeitsstufe mitgenommen. Somit hat das Spiel auch einen guten Langzeitspielspass, da man es nach Beenden
      auch noch in einer höheren Schwierigkeitsstufe versuchen kann. Und irgendwie landet Axelay ja immer wiedermal in der Konsole da es einfach nicht
      langweilig wird....

      Auswertung (5 Punkte System)



      Fazit:
      Wer es noch nicht hat - unbedingt holen!
      Dabei ist es eigentlich egal ob man auf die günstige PAL oder die teuere SFC Version
      zurückgreift, da es spielerisch eigentlich keinen großen Unterschied gibt und beide
      Versionen ein sehr schönes Coverbild haben.
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      Raiden heißt jetzt Quix, sonst ändert sich nix.

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    • Als ich damals in einem Videospiel Bilder zu dem Spiel gesehen hatte, konnte ich gar nicht Glauben dass das Game so unfassbar gut aussehen soll.
      Bei einem Freund, der es sich irgendwann gekauft hatte, viel mir dann die Kinnlade runter, da es doch so absolut geil aussah und was hatte das Game an unglaublichen Effekten geboten.
      Dann die sehr abwechslungsreichen Levels.

      Heute hab ich selber die Pal Version im Regal stehen, die ich natürlich immer mal wieder einlege.

      Echt ein tolles Spiel :thumbsup:
    • Meine Waffenkombi, soweit vorhanden ist übrigens immer:
      Needle - Side Cannon - Geradeaus Rakete
      In Stage 5 nehm ich die Bomben welche nach unten fallen, das ist aber die einzige Ausnahme.
      Auch in Stage 6 ist die Needle besser als der Wind Laser, für mich zumindest.
      Raiden heißt jetzt Quix, sonst ändert sich nix.