Was würdet ihr bei heutigen Spielen selber lieber anders machen? - Dark Souls & Zelda zählt nicht - Ätsch

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    • Was würdet ihr bei heutigen Spielen selber lieber anders machen? - Dark Souls & Zelda zählt nicht - Ätsch


      Die beiden positiven Beispiele habe ich mal raus genommen. Jeder weiß, dass man da noch echtes Gameplay bekommt. Über Mario brauchen wir auch nicht reden und über so manches Rollenspiel ebenso nicht. Geschenkt ;) :D


      Ich spreche Hauptsächlich von neueren:


      Horrorspielen

      Actionspielen

      Action Adventures
      Shootern

      :|






      1.

      Ich würde diese Ladebildschirme mit Spieletipps und/oder blöden Sprüche entfernen.

      Das geht mir vielen Spielen reichlich auf die Nerven. Besonders in manchen Horrorspielen verrät das schon die neueren Monster, die man noch gar nicht selber als Spieler gesehen und erlebt hat. Es führt bei mir aber auch dazu, dass es mich aus dem Spielfluss raus wirft.

      Mein Traum wären ja nie wieder Ladezeiten in Videospielen für ein Level, eine Welt, aber das kann ich mir wohl abschminken. Das wird die nächsten 10 Jahre nicht passieren. Nicht falsch verstehen. Ich rede hier schon von den aufwändigeren Videospielen, was die (3D) Optik angeht.

      Der Größte Witz, was Laden angeht, sind die beiden Life is Strange Teile. Um eine Treppe hoch oder runter zu gehen, kommt ein Ladebildschirm. Nicht mal manche Spiele auf der Ps² hatten da einen Ladebildschirm.

      2.


      Nicht dem Spieler alles von der Hand abnehmen.

      Der Spieler braucht nicht gefühlt 50 Hinweise, was er als nächstes machen muss. Das Zerstört den Sinn eines Videospiels und das eigene mit denken. Wenn man nicht mit denken will, kann man sich auch passiv von manchen Sachen berieseln lassen. Dann braucht man gar nicht mehr selber spielen.

      3.

      Keine blinkenden Gegenstände, die wichtig zu sein scheinen.

      Ich, weiß. Es sind Videospiele. Das ist nicht unsere reale Welt, aber selbst in einem Videospiel, diesen aufgebauten ( un) realen Welten, muss es doch nerven, wenn es alles irgendwie und irgendwo als wichtige Items am Blinken ist, hervor geheben wird. Was kommt als nächstes?

      Ein fetter Pfeil mit - Hier, da wichtiges Item, nehmen Sie das mit!!!

      4.



      Ich würde gerne die Spielwelt selber erkunden? Ist das wohl möglich? Ich brauch nicht Charaktere, die mir erst mal sagen, wo ich lang gehen soll, darf und muss!?



      5.


      Sachen frei schalten/Cheats


      Wo sind die Sachen hin, wo man ein Spiel durch gespielt hat und da Cheat Codes bekam oder neue Waffen oder anderen Blödsinn? Nur noch ganz wenige Spielen haben.

      Eine Cheat Funktion gibt es überhaupt nicht mehr.




    • Auch wenn du es nicht möchtest, würde ich Rollenspiele anführen:
      Mal die Sache mit den Questmarkern etwas zurückfahren. Ist verwandt mit deinem Punkt 4. Nicht über jedem NPC mit ner Quest ein Ausrufezeichen einblenden, und dann punktgenau die Ziele per Questmarker in der Welt markieren. etwas Komfort ist gut, aber teilweise geht es soweit, dass man die Texte mit Infos skippen kann und nur den Questmarkern folgt, der Rest ergibt sich von allein. Ist besonders bei MMOs der Fall, aber auch bei Single Player Games. Die Immersion leidet darunter. Der Ablauf wird sehr mechanisch, anstatt dass man die Geschichten liest, Angaben versteht und mitdenkt. Wenn jemand mir sagt, sein Freund sei im Düsterwald verschwunden sollte es halt ausreichen, zu wissen wo der Düsterwald ungefähr liegt anstatt ne genaue Markierung des vermissten Freundes zu bekommen, teils sogar mit optimaler Wegfindung.
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 108 Sterne ()

    • Ich will nicht Patches runterladen oder was installieren müssen, ehe ich ein Spiel starten kann.
      Das finde ich seit Jahren das Unsäglichste an der ganzen Branche.

      Ich mag mir nicht gefühlt ein Dutzend Logos anschauen müssen, ehe ich ein Spiel starten darf.

      Ich möchte wieder mehr Couch Coop! Ok es gibt mittlerweile wirklich viele Spiele in die Richtung, aber mann muss schon auch Ausschau halten und sich erkundigen.

      Generell möchte ich wieder mehr Idealisierung in der Grafik und weniger Realismus. Echt jetzt, ein Actionspiel schaut aus wie das andere...
      tba
    • Dragon schrieb:

      3.


      Keine blinkenden Gegenstände, die wichtig zu sein scheinen.

      Ich, weiß. Es sind Videospiele. Das ist nicht unsere reale Welt, aber selbst in einem Videospiel, diesen aufgebauten ( un) realen Welten, muss es doch nerven, wenn es alles irgendwie und irgendwo als wichtige Items am Blinken ist, hervor geheben wird. Was kommt als nächstes?

      Ein fetter Pfeil mit - Hier, da wichtiges Item, nehmen Sie das mit!!!
      Bei erstens & zweitens bin ich bei Dir, aber bei 3. finde ich das es nicht genug leuchtende Items gibt, die die Wichtigkeit markieren. Es war schon früher bei den Point & Click Adventures sehr nervig, wenn wichtige Items irgendwo nur auf einem Pixel anklickbar waren. In den riesigen 3D Welten verlieren sich solche Items nur noch mehr. Man kanns natürlich auch auf schlechtes Design schieben, aber solange sie dafür keine Lösung finden ist das Blinken wichtiger den je.
      Bei viertens & fünftens bin ich wieder dabei. DLCs für Klamotten & Chick kann man auch anders lösen, wie etwa mit spezieller Währung, die man halt dafür dann braucht (Thema Imersion).
      Meine Sammlung

      Make it REtAiL, or it does not happen!!!
    • Holy Crap würde ich bei Dark Souls vieles anders machen :lol: Bessere KI wäre schonmal unfassbar wichtig. Auch das World Design hat sich verschlimmbessert imo, hier wäre Back to the Roots definitiv wünschenswert für mich. Bin ja nicht der Einzige, der das World Design von DS1 am besten findet. Finde selbst DeS besser als DS2 und 3.

      Was ich mir ebenfalls wieder wünschen würde: Item-Burden (okay, hier bin ich der einzige).

      Auch die Tendenz vieles durch die Masse an Gegnern zu generieren gefällt mir nicht. Ist in Dark Souls 2 am extremsten, aber auch bei Dark Souls 3 gab es ein paar Stellen wo einzig die Menge der Gegner die Schwierigkeit generierte. Auch dass wirklich jeder Boss 2-3 Phasen hatten war ein ziemlicher Overkill.

      Dark Souls is schon wirklich ein gutes Franchise. Aber es ist auch unfassbar weit weg von Perfektion.
    • @108 Sterne:
      Kann man natürlich, aber wenn es die Performance eines Spiels deutlich verbessert, dann macht man das natürlich schon, oder?

      Einige der letzten Spiele, die ich direkt beim Release gezockt hab, waren Doom auf der Switch und das Secret of Mana Remake auf der PS4.

      Doom hatte öfters Soundfehler (Knacksen, teils ganzer Ausfall des Tons) und Secret of Mana stürzte immer wieder mal komplett ab. Beide kann man natürlich ohne Patches spielen, aber es beeinträchtigt den Spaß schon sehr.


      Da lob ich mir Octopath Traveler wieder, das bislang ohne Patch ausgezeichnet läuft ^^
      tba
    • Akido schrieb:

      @108 Sterne:
      Kann man natürlich, aber wenn es die Performance eines Spiels deutlich verbessert, dann macht man das natürlich schon, oder?
      Kommt auf den Patch an bei mir. Ists ein 5 Minuten Download, dann warte ich und mach mir schnell nen Kaffee oder so.
      Wenns länger dauert spiele ich schon mal los. Download geht ja im Hintergrund weiter und man wird informiert, sobald er beendet ist. Dann geh ich aus dem Spiel, installiere den Patch und zocke weiter.
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"
    • Achtung- Wall of Text incoming

      Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Meinung alleine da, doch hier kommt Sie:

      Mich stört es in vielen Spielen heutzutage leider, dass man zu viel will und sich nicht aufs Wesentliche beschränkt.

      Ich hatte in den letzten Jahren öfter das Gefühl das weniger mehr wäre. Oft werden Games gestreckt mit hier aufleveln und da Fähigkeiten ausbauen und so weiter...

      Ich habe oft das Gefühl das umso weiter ich spiele, ich die Übersicht und dann vor allem das interresse verliere. Es kommen immer neue Optionen hinzu, doch mir würde das bisherige Gameplay reichen.

      Als Beispiel, grade mal:
      Ich zocke zurzeit SK Peach Beach Splash.
      Es macht auch Spaß und die Matches sind echt gut, doch es gibt jede Menge Stuff zum aufleveln und so weiter...
      Der Eine freut sich über soviel Content, ich finde es erdrückend. Bis ich mich damit Beschäftigt habe, dann alles verstanden habe und bestmöglich aufgelevelt habe, sind wieder langweilige Stunden verprasst, welche viel spassiger mit den bisherigen Gameplay vergangen wären

      Naja, vielleicht liegt es auch an mir, kein Plan.
      Doch ich bin auch zufrieden, wenn ich mir ein 60€ Game kaufe, und es nach kurzer Zeit durch habe. Viel zufriedener jedenfalls, als mit Games die zu viel sein wollen und das Wesentliche vergessen...

      Meine 2 Cents

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Parasomnia ()

    • Is aber eine meiner Einschätzung nach relativ verbreitete Sicht. Denke auch deswegen boomen so Games im Retro-Stil, einfach weil man die spielt wenn man Lust drauf hat. Habe schon öfter Spiele begonnen und dann keine Zeit mehr gehabt, als ich dann weiterspielen wollte merkte ich aber, dass ich das nötige Skillset vergaß und nochmal von vorn hätte beginnen müssen. Weniger Komplexität erlaubt da ein wesentlich einfacheres einfinden.
    • Mir fehlen am meisten Anreize Spiele auf höheren Schwierigkeitsgraden durchzuspielen, um Bonus Inhalte freispielen zu können. Und mit Bonus Inhalten meine ich neue Kostüme, Waffen, zusätzliche Level, also eine wirkliche Belohnung. Das scheint heute durch Geld Transaktionen gedeckt worden zu sein.
      (∩︵∩) (。◕‿◕。) (⊙_◎)
    • Die heutigen Spiele sind mir vor allem zu umfangreich. Ich habe einen Job und zwei Kinder. Mein Zeitbudget ist somit stark limitiert. Da nervt es wirklich, dass Spiele heute so verdammt in die Länge gezogen sind, zumal sie ja nicht wirklich mehr Content bieten, sondern more of the same. Wenn ich zum Beispiel die Uncharted-Serie anschaue - innerhalb von kanpp zehn Jahren von knackigen 8-10 Stunden bei Teil 1 zu >20 Stunden bei Teil 4 - erschlichen durch end- und sinnlose Kletter- und Ballerpassagen. Gleiches gilt für rpgs, die früher einmal 20-25, vielleicht auch mal 30 Stunden umfassten, während man heute froh ist, in unter 50 Stunden zu sein.

      Meine Lösung besteht darin, dass ich mich bei neueren Sachen fast ausschließlich auf Indies konzentriere. Die sind in der Regel angemessen im Umfang und spielerisch noch unterscheidbar.
      Das spiele ich gerade:
      Star Ocean: First Departure (psp), Dragon Quest Heroes (ps4), Ys Origin (psvita)
    • Generell sehe ich es auch hauptsächlich so, dass man nicht alles soweit versimplifizieren muss, dass irgendwann gar kein Tiefgang mehr vorhanden ist.
      Im Falle von den Questmarkern treibt es beispielsweise Skyrim zwar zu weit (und die ursprünglichen Rollenspielaspekte sind auch extrem zurückgefahren worden, auch wenn es weiterhin ein klasse Spiel bleibt), allerdings kann man die eigentlich auch abschalten (ich mache dies aber auch nicht! :tooth: )
      Im Optimalfall sollte dies meiner Meinung nach ähnlich wie in Borderlands, oder Xenoblade Chronicles X von statten gehen, indem nur ein ungefährer Bereich angepeilt und auf der Karte angezeigt wird.
      Am aller optimalsten wäre dies mit einem im Gamepad integrierten Zweitscreen mit Touchfunktion für die Karte gelöst, wie dies bei der besten Konsole aller Zeiten realisiert wurde! :love: :neo:
      "die Taktfrequenz einer CPU hat relativ wenig mit dem Spaßfaktor eines Spiels zu tun" (Heinrich Lenhardt, 2017 n. Chr.)
    • Also, dass der Umfang von Videospielen heute zu groß wäre, kann ich allgemein nicht bestätigen. Hängt aber sicher auch vom Genre ab. Finde, dass insbesondere Ego-Shooter immer kürzer geworden sind. Nachteilig wirkt sich dies insbesondere bei Shootern ohne Multiplayer aus. Gibt nur wenige erfreuliche Ausnahmen, zuletzt z.B. Wolfenstein.

      Bei kleineren Titeln (Indie-Games), die häufig auf Story und Atmosphäre setzen, kann eine gewisse Kürze aber auch von Vorteil sein. Man kann sich unmöglich 20 Stunden konstant gruseln. Da lieber gut dosierten Horror mit einigen gut platzierten Jump Scares, die mir kurzeitig Angst und Schrecken einjagen, dann passt das.

      Könnt Ihr Euch noch an Doom 3 erinnern? Die ersten drei Stunden spannend, aber danach quasi nur Wiederholungen. Spätestens ab der vierten Spielstunde konnte mich da nichts mehr überraschen bzw. schocken. Doom 3 war so gesehen tatsächlich zu lang.

      Gibt nach meiner Erfahrung nur wenige Games, die überhaupt das Potential haben, länger als 10 Stunden gut zu unterhalten. Half-Life (1998) oder Operation Flashpoint (2001) waren für mich solche Titel.

      Ich würde bei Videospielen heute gar nicht mehr so viel anders machen, denn das Angebot ist größer denn je. Da ist inzwischen für wirklich jeden Spieler was dabei. Innovationen erwarte ich mittlerweile eh nur noch aus dem Indie-Bereich. Da gibt es noch genug zu entdecken. Man muss sich nur die Mühe machen, die guten Spiele zu finden. Denn natürlich ist auch viel Schrott dabei.