Gesunde Ernährung/Lebensweise - Rezepte, Tipps, Fragen etc.

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    • Gesunde Ernährung/Lebensweise - Rezepte, Tipps, Fragen etc.

      Ausgehend von

      Microwellenfraß im allgemeinen, Schwerpunkt Burger! Was ist genießbar?

      habe ich das Thema nun in einen separaten Thread ausgelagert ;)


      BigJim schrieb:

      112erstahlbeton schrieb:

      Muss Mal zum Lidl mir ein Bild machen aber rein von der Optik denke ich daß die Burger im kotztempel und die Lidl teile sich wohl nix geben.
      "Kotztempel"... hahaha! *eine Lachträne aus dem Auge reib* :D

      Retrorunner schrieb:

      Hast du mal auf die Zutatenliste dieser Schupfnudeln, Spätze oder Knöpfle geschaut? ;)
      Finde diesen Thread wirklich sehr interessant und auch hilf- bzw. lehrreich. Denn umso mehr ich das Thema verfolge, desto mehr vergeht mir der Appetit auf Mikrowellen-Fraß. Allerdings frage ich mich so langsam, was man denn heutzutage überhaupt noch bedenkenlos essen darf/kann.
      Ich kann ja schlecht jeden Morgen mit Pfeil und Bogen durch die Wälder streifen und das Wild selbst erlegen, nur um an frisches Fleisch ohne Zusatzstoffe zu gelangen. Oder ständig wie Tarzan auf den Bäumen rumhängen, um frische Äpfel zu pflücken. Praktisch ist man schon auf das angewiesen, was einem auf dem Markt angeboten wird. Und selbst "Bio-Produkte", wie man sie in reinen "Bio-Läden" bekommt, sind nicht ganz unumstritten. Von den deutlich höheren Preisen ganz zu schweigen.
      Gute Frage. Wenn Menschen, die sich von Fertigprodukten ernähren oder generell ungesund/einseitig ernähren das erste mal von tatsächlich gesunder Ernährung hören, haben die evtl. gleich die Erwartung von 0 auf 180 ihre Ernährung umstellen zu müssen. Wenn Sie dann die Liste durchgehen, worauf Sie achten müssen, dann verlieren sie gleich die Motivation und kehren zu ihrem gewohnten Essensstil zurück.

      Für den Anfang (die ersten Wochen/Monate) würde ich:

      - schauen welche Rezepte für mich in Frage kommen, die nicht soviel Zeit kosten und gesund sind (Ja die gibt es tatsächlich). Küche: International. Ich und meine Freundin kochen z.b. gleich zwei Mahlzeiten für 2 Tage (aus einer Auswahl von ca. 50 Rezepten). Ein Gericht wird am selben Tag verputzt und die zweite kommt in den Kühlschrank für den darauf folgenden Tag. So spart man Zeit und hat trotzdem gesundes Essen auf dem Tisch.

      Die Rezepte sollten auf folgenden Kriterien aufbauen:

      - auf Fertigprodukte verzichten

      - mehr frisches Gemüse kaufen/essen - auch TLG.

      - mehr Fisch und generell Seefrüchte essen. Möglichst nicht aus einer Fischzucht. z.b. auf Lachs komplett verzichten. (Alternativen dazu siehe unten)

      - weniger Fleisch. Wenn dann eher Pute. In dem Punkt sind sich einige Experten noch uneinig. Komplett aufs Fleisch verzichten oder Fleischkonsum deutlich reduzieren. Ich selber esse 1-2 mal Fleisch die Woche.

      - weniger/kein Zucker und durch Fruchtzucker ersetzen.
      Fruchtzucker durch Aufnahme von Obst, Früchten, Beeren. Gerne auch via
      Somoothies im richtigen Verhältnis mit Wasser gemischt ( Ich bevorzige:
      70% Wasser: 30% Früchte/Obst ).
      Jedoch kein "Fruchtzucker" in Schokoriegeln und dem restlichen von der Industrie hergestellten Zeug:

      - selber Kochen. Mit dem richtigen System und Rezepten wird man hier weniger Zeit aufwenden, als einer denkt. Beispiel siehe oben.

      - Auf Fette wie Butter, Margarine oder Sonnenblumenöl verzichten. Leinöl ist hier ein sehr guter und gesunder Ersatz dank Omega3.

      - Milchprodukte nahezu ausschließen.z.b. einmal die Woche ein Joghurt.

      - Wenn man am Abend was knabbern will, dann würde ich eine Tüte Bionüsse in der reinen Form kaufen. Ohne Salz oder sonstige Gewürze. Alternative: Chips in wenig Öl selber zubereiten und dabei kein Leinöl nutzen.

      ---
      Das sind die ungefähren Basics.
      Wenn die Umstellung erfolgt ist, kann man anschließend auf Bio umstellen und sich im Verzicht z.b. auf Zucker oder Milch steigern. In der Hinsicht muss man sich sicherlich informieren, was Bio ist und was nicht. Ich würde erstmal die lokalen Bioläden abklappern oder bei Bio-Bauern direkt fragen. Ich habe z.b. bei einem Biobauern direkt angefragt und sich zeigen lassen was die Tiere essen. Eine 100% Garantie gibt es nicht, außer man ist selber Bauer ;)
      Bezüglich mehr Fisch essen: Leider ist der heutige Fisch aus dem Supermarkt und teils vom Markt mit Metalen und anderem Zeug "verseucht". Jedoch benötigt unser Körper die Omega3 Fett-Säuren! Um den Omega 3 Haushalt auszugleichen, könnte man z.b. Bio-Algen essen oder eben Fisch wo man sich sicher ist, dass dieser möglichst 100% Bio und natürlich ist. Es gibt auch Omega3 Kapseln produziert aus Bio-Algen - wo eben kein Fisch drin ist. Die würde ich emfpehlen - nehme ich selber ein.
      Bei manchen Produkten hat man aber deutlich mehr Kontrolle z.b. Brotzubereitung. Wir bereiten unser Brot selber zu, wodurch wir kontrollieren können was reinkommt und was nicht. Dazu gibt es Brotbackautomaten, wo man nur die Zutaten zugibt und den Rest macht die Maschine.
      Wo wir bei einem gesunden Lebenstil sind: Viele westliche Bürger haben einen hohen Vitamin D Mangel. Vor allem Informatiker & Videospieler. Ich würde mich vom Doc checken lassen. Ich hatte einen hohen Vitamin D Mangel, welchen ich erst nach einem Jahr auf Normalwerte bringen konnte. Einzig durch die Sonne hätte ich das nicht geschafft. Dafür müsste ich praktisch 8 Stunden lang im Freien arbeiten/sein.

      Wie kam ich überhaupt dazu meine Ernähung vor ca. 5 Jahren umzustellen?


      Der Grund für diesen Wandel war die MS Erkrankung einer Freundin. MS = Entzündungen im Gehirn. Anfang 20zig wurde bei ihr, nach dem heutigen Maßstab, die unheilbare Krankheit festgestellt. Folge waren Anfälle, die sich in Lähmungen oder Benachträchtigung des Sprachzentrums geäußert haben. Erst nach einem ein-zwei monatigen Krankenhausaufenthalt inkl Infusion und Medikamente gingen die Symptome weg. Die Anfälle sind mit den Jahren jedoch häufiger geworden, so dass der Körper weniger Zeit hatte sich zu regenerieren. Folge: Sie war irgendwann auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Medikamente, die verschrieben wurden, hatten kaum Verbesserungen gezeigt.
      Sie hatte irgendwann die Schanuze voll und hat sich nach alternativen "Heil"-Methoden umgeschaut. Nach einer ausreichenden Recherche ist Sie irgendwann auf Bücher und Alternative-Ärze gestoßen, welche viele mögliche Ursachen für MS beschreiben. Zwei Hauptursachen davon sind: Ungesunde/Einseitige Ernährung und Vitamin D Mangel. Viele verstehen unter ungesunder Ernährung irgendwelche Fertigprodukte und Fast&Food - das ist jedoch viel weitreichender. z.b. der viel zu hohe Konsum von Milchprodukten. Ich glaube vielen würde es nichtmal in den Sinn kommen, dass Milch bzw Milchprodukte in der Menge, welche von den westlichen Bürgern konsumiert wird, allgemein schädlich für den Körper ist. Wie der Körper letztendlich darauf reagiert ist von Person zur Person unterschiedlich.

      Jedenfalls hatte die Frendin ihre Ernährung komplett umgestellt (ca. 90 % vegan), Vitamin D und andere Vitamine, die wir nicht ausreichend durch die Nahrung aufnehmen können, in hoher Dosis eingenommen, Sport getrieben (zuerst nur den Oberkörper trainiert, da Sie im Rollstuhl saß) und nach gerade mal einem Jahr eine deutliche Verbesserung festgestellt. Die Anfälle sind zurück gegangen und Sie fühlte sich deutlich besser. Nach 2-3 Jahren konnte Sie den Rollstuhl verlassen. Nach 5-6 Jahren ist Sie nun beschwerdefrei, hat keine Anfälle mehr und treibt regelmäßig Sport von Joggen bis zu Fitness. Die Nachuntersuchung inkl MRT hat gezeigt, dass die Entzündungen im Gehirn zu 80-90% zurück gegangen sind. Der betreunde Arzt war selber verblüfft.

      Ich selber spüre wie die Ernähungsumstellung viele Vorteile mit sich bringt. Ich habe mehr Energie, brauche nur noch 6 Stunden, um voll ausschlafen zu können, anstatt 8-10 Stunden und ich bin seltener von irgendwelche grippalen Infekten betroffen. Ich treibe zusätzlich noch 1-2 mal Sport pro Woche. 30-60min. Die Enährungsumstellung ist jedoch zuerst erfolgt und erst später kam der Sport dazu. Alles in kleinen Schritten angehen lassen ;)

      Schlusswort: Mein Beitrag soll ein Anstoß sein und keine Anleitung, um hier aus jedem einen Ökoguru zu machen :D Schon garnicht ein Fingerzeig auf die jenigen,die von gesunder Ernährung nichts halten: Soll jeder selber entscheiden.
      Man sollte auch keine Gedanken über die typische Bilder von Ökomenschen verschwenden: Sandalen, verfilztes Haar, Veganer und Hass auf alle Menschen, die Fleisch essen. Es geht hier einzig um die eigene Gesundheit und nicht die Weltanschauung.
      Ob jemand aufgrund von einer ungesunden/einseitigen Ernährung erkankt, ist von Person abhängig. Viel mehr geht es mir um die Risikominimierung solche Krankheiten und die Verbesserung des Wohlbefindens. Einen 100% Ausschuss von irgendwelchen schädlichen Stoffen durch die Industrie,werde ich auch nicht vermeiden können. Jedoch gilt es die Dosis solcher deutlich zu senken, damit der Körper diese ohne oder mit deutlich weniger Schäden/Folgen verarbeiten kann.
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    • Wusste gar nicht, dass Milch so ungesund ist. Trinke täglich bis zu zwei Liter Milch, normale Vollmilch (1,5 %) und - schlimmer noch - Müller Milch (mit Kakao-, Erdbeer- oder Bananengeschmack. Dafür nasche ich aber zwischendurch nicht so viel, weil Milch ja sättigt.

      Wie sieht's aus mit Fruchtsäften. Sollen ja auch nicht so gut sein (hoher Zuckergehalt). Aber was sonst trinken? Mineralwasser ohne Kohlensäure? Das schmeckt nach nichts. Und man will sich ja auch geschmacklich mal was gönnen.
    • Wie sieht's aus mit Fruchtsäften. Sollen ja auch nicht so gut sein (hoher Zuckergehalt). Aber was sonst trinken?
      Biosäfte oder/und Smoothies:) Entweder selbstgemacht oder Biosäfte ohne Zuckerzusatz. Ich vermische auch Biosäfte mit Mineralwasser ohne Kohlensäure.
      Mineralwasser ohne Kohlensäure? Das schmeckt nach nichts. Und man will sich ja auch geschmacklich mal was gönnen.
      Ich trinke hauptsächlich Mineralwasser ohne Kohlensäure. Reine Gewöhnungssache.
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    • @Retrorunner

      Da würde mich echt mal interessieren wie dein Ernährungsplan für eine Woche z.B. aussieht. Mir fällt es immer schwer nachvollziehen zu können, wovon ‚in diesem Fall‘ du dich jetzt genau ernährst.

      Ist dann doch immer etwas anderes, zu lesen worauf man achten soll, worauf man verzichten sollte, usw., als mal wirklich zu sehen, wie denn genau so ein Ernährungsplan für eine Woche aussieht.
    • Im Prinzip ist für mich die Liste der "Basics" schon so eine Liste, die total abschreckend wirkt. ^^

      Milchprodukte und Zucker so radikal reduzieren oder komplett verzichten... Allein das wäre für mich schon ein großer Verlust an Lebensqualität. Ich würde am liebsten täglich nen Liter 3,8%iger Milch pur trinken. So ne frische Landliebe Milch ist schon was geiles. Von meiner Milch im Kaffee oder als Kochzutat ganz zu schweigen.

      Fleisch am besten Pute... genau das Geflügel, das ich persönlich absolut meide, weil ich den Geschmack nicht mag. Wenn mich etwas zum Vegetarier machen könnte, dann eine Welt in der Pute das einzige Fleisch ist.

      Ich mag Fisch, aber dann gewöhnlich paniert, gebacken oder mit milchhaltiger Soße. Und ich würde ihn auch nicht öfter als 2 mal die Woche essen wollen.


      Das ist definitiv nichts für mich, aber Respekt für jeden, der das durchhält. Ich persönlich würde halt lieber 10 Jahre früher abtreten als auf so viel Lebensfreude bei der Ernährung zu verzichten. Mehr Gemüse zu essen ist der Teil, den ich sogar gerne umsetzen würde, weil tatsächlich Gemüse mag. Ich knabbere freiwillig eher Möhren und Tomaten als Äpfel. Da würde ich zwar auch nicht auf Bio achten (weil es mir nicht wichtig ist), aber zumindest ist es eine schmackhafte Variante, um weniger Fleisch zu sich zu nehmen. Aber halt leider auch arbeitsintensiver.

      Aber auf gute Rezepte bin ich definitiv gespannt. :)
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"
    • weniger/kein Zucker und durch Fruchtzucker ersetzen
      Bin in in Sachen gesunder Ernährung nicht so fit, aber ist Fruchtzucker (Einfachzucker) nicht noch "schlimmer" als Haushaltszucker (Zweifachzucker) , da dieser noch schneller vom Körper verarbeitet wird?

      Generell finde ich die Verteufelung von Zucker auch als etwas übertrieben, da im Endeffekt alle Kohlehydrate (sprich: Mehrfachzucker) vom Körper in Einfachzucker umgewandelt werden, nur eben bei "gesunder Ernährung" wie Vollkornbrot halt deutlich langsamer und über einen längeren Zeitraum verteilt aufgenommen wird.
      Wenn Zucker so übel wäre, würden die Menschen nicht wie Fliegen darüber herfallen, da dies eine der "besten" Energiequellen darstellt, sondern würden sich davor ekeln wie vor Erbrochenem, Verfaultem, oder Exkrementen.
      Wie in so vielen Fällen macht die Dosis das Gift, denn wenn ich das richtig verstanden habe, ist "Zucker" ist nichts anderes, als zu gleichen Teilen Glucose (das, was der Körper aus jeder Form von Kohlenhydraten macht und auch benötigt) und Fruchtzucker



      Zum Thema Milch: bleibe dabei, bin schon mein ganzes Leben lang ein ziemlicher Haferflocken-Junkie, und "wissenschaftlich Belegtes" wurde auch schon mehr als oft genug im Nachhinein als falsch widerlegt. Wobei ich natürlich nicht ausschliessen kann, dass die momentane Theorie der ungesunden Milch nicht eventuell doch richtig ist (wobei dort afaik auch nur von kleinen Teilbereichen der Milch von "ungesund" geredet wird, und die positiven Apekte glaube ich auch nicht in Frage gestellt werden). Rein für mich bleibt sie trotzdem gesund, und selbst wenn nicht, esse ich sicherlich noch deutlich ungesünderes, selbst bei vermeintlich Gesundem, was durch Verunreinigungen, Pestizide, oder ähnlichem aber "giftig" ist
      "die Taktfrequenz einer CPU hat relativ wenig mit dem Spaßfaktor eines Spiels zu tun" (Heinrich Lenhardt, 2017 n. Chr.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bitmap Brother ()

    • Black Sun schrieb:

      Bud Bundy schrieb:

      Woher kommt eigentlich immer dieser, mittlerweile inflationäre, Irrglaube Milch sei ungesund? :facepalm:
      weil es mehrfach nachgewiesen wurde ?
      Quelle?

      Ich find beim suchen nur Quellen die entweder behaupten das Milch keine Nachteile hat, oder dass es rein auf die Menge der konsumierten Milch ankommt. Da aber bei zu großen Mengen nun wirklich so ziemlich alles schädlich und ungesund ist...naja...

      Die einzigen Quellen die ich finde die behaupten das Milch komplett ungesund wäre sind Quellen die auch behaupten dass Fleisch pures Gift wäre, die Mondlandung nie stattgefunden hat und die Erde eine Scheibe ist....
      "Wer weiss was wirklich in unseren Köpfen steckt. Haben sie schon einmal ihr Pelzhirn gesehen?"
      - Major Mewtoko Katzanagi, Section 9 / Cat in the Shell
    • Ich meine, dabei geht es hauptsächlich, dass aktuell angenommen wird, dass Milch im Endeffekt den Knochen eher das Kalzium entzieht, als ihnen hinzuzufügen, obwohl sie eigentlich reichtlich davon enthält.
      Dann reden einige auch davon, dass man ja "artenfremde" Hormone aufnimmt. Das tut man aber beim Fleisch- (und eventuell auch beim Planzen-) Verzehr sicherlich ebenfalls.
      "die Taktfrequenz einer CPU hat relativ wenig mit dem Spaßfaktor eines Spiels zu tun" (Heinrich Lenhardt, 2017 n. Chr.)
    • Patron schrieb:

      @Retrorunner

      Da würde mich echt mal interessieren wie dein Ernährungsplan für eine Woche z.B. aussieht. Mir fällt es immer schwer nachvollziehen zu können, wovon ‚in diesem Fall‘ du dich jetzt genau ernährst.

      Ist dann doch immer etwas anderes, zu lesen worauf man achten soll, worauf man verzichten sollte, usw., als mal wirklich zu sehen, wie denn genau so ein Ernährungsplan für eine Woche aussieht.
      Einen Plan habe ich nicht mehr, da ich und meine Freundin spontan für ein Gericht entscheiden, welches wir schon im Kopf haben. Ich werde aber mal die Tage die Gerichte aufzählen, welche ich Morgens, Mittags und Abends gegessen habe.
      z.b. gab es gestern Mittag:

      kuechengoetter.de/uploads/medi…pe-mit-shiitake.jpg?v=1-0

      ..die aber noch etwas mit meinen Zutaten ( z.b. Bionudeln) verfeinert, keine Spargel und ganz herkörmliche Pilze.

      @108Sterne

      Ich glaub das ist ein kleines Missverständnis? Du kannst auch anderes Fleisch essen (tu ich auch): Rind, Huhn, Ente, sogar Lahm. Solange der Konsum 1-2 mal die Woche erfolgt. Ich esse einzig kein Schweinefleisch (aus gesündheitlichen Gründen).
      Michprodukte esse ich ca 1-2 mal pro Monat (z.b. bei Bekannten zur Besuch). Das könnte dir in der Tat schwer fallen ^^

      Ich persönlich würde halt lieber 10 Jahre früher abtreten als auf so viel Lebensfreude bei der Ernährung zu verzichten.
      In der Praxis läuft das leider oft etwas anders ab ^^ Es ist durchaus möglich,dass man schon mit 40zig erkankt, dann leidet man die nächsten 10 Jahre und stirbt mit 50zig.
      MS ist unter jungen Leuten sehr verbreitet - jedoch unter Frauen häufiger.

      Bud Bundy schrieb:

      Woher kommt eigentlich immer dieser, mittlerweile inflationäre, Irrglaube Milch sei ungesund? :facepalm:
      Ein Artikel von vielen:

      ls Takashi Yamamura jedoch die Daten der MS-Patienten seiner Klinik
      analysierte, fiel ihm auf, dass jeder achte MS-Patient in seiner
      Kindheit in mindestens einem westlichen Land mit hoher MS-Prävalenz
      gelebt hat. Für ihn lag nahe, dass sich offenbar ein westlicher
      Lebensstil gerade in jungen Jahren negativ auf den Erkrankungsausbruch
      auswirken kann. Doch was genau macht diesen „westlichen Lebensstil“ aus?


      Westlicher Ernährungsstil im Verdacht



      Eine typisch westliche Ernährung mit vielen Kohlenhydraten, Fleisch und Milchprodukten und einem geringen Ballaststoffanteil könnte, so vermutet Yamamura, für diese Entwicklung zumindest mitverantwortlich sein. Unterstützt wird diese Vermutung unter anderem durch eine aktuelle Studie, bei der eine veränderte Darmflora im Tierversuch als Auslöser für MS identifiziert werden konnte. Auch eine Studie an eineiigen Zwillingen demonstrierte eine Beteiligung der Darmflora an der Entstehung von MS.
      Sobald sich Japaner nach westeuropäischem Vorbild ernährten, steige ihr MS-Risiko, so Yamamura. Dies muss allerdings nicht unbedingt im Ausland geschehen. Auch in Japan verliert die traditionelle Ernährung immer mehr an Bedeutung. Die Menschen essen immer weniger Ballaststoffe, dafür mehr Milchprodukte – das wirke sich auf die Darmflora aus.


      news.doccheck.com/de/newslette…9b3ebecdbcfa9bf452900d15f
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    • Gesunde Ernährung/Lebensweise - Rezepte, Tipps, Fragen etc.

      Denke mal, dass Milch nicht grundsätzlich völlig ungesund ist, aber der größte Teil der Menschheit reagiert auf Milch mit leichter bis sehr starker Unverträglichkeit. Bin da leider nicht von ausgenommen, aber ich reduziere es einfach und hau keinen Liter am Tag mehr weg. Greife für Müsli und Co. eher zu Mandelmilch. Das ist für mich bekömmlicher.
      We don't call it spam exactly,
      it's more like "tactical addition to our post counters !"
    • ist ja ursprünglich auch normal, dass man beim Aufwachsen das Enzym zur Milchzuckerverarbeitung verliert. Nur haben sich im Laufe der Evolution viele Völker die Lactoseverträglichkeit "antrainiert", bei denen dieses Enzym erhalten bleibt.
      Genau genommen sind also milchverträgliche Menschen eher Mutanten! :tooth:
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    • Bitmap Brother schrieb:

      weniger/kein Zucker und durch Fruchtzucker ersetzen
      Bin in in Sachen gesunder Ernährung nicht so fit, aber ist Fruchtzucker (Einfachzucker) nicht noch "schlimmer" als Haushaltszucker (Zweifachzucker) , da dieser noch schneller vom Körper verarbeitet wird?
      Weder das eine noch das andere ist gesünder. Es sei denn man ist Diabetiker. Da ist Fruchzucker besser. Das Hauptproblem ist die Menge (von "Fruchtzucker"), welche von der Industrie z.b. Schokoriegeln zufügt. Ich hätte in dem Punkt genauer sein sollen. Fruchtzucker durch Aufnahme von Obst, Früchten, Beeren. Gerne auch via Somoothies im richtigen Verhältnis mit Wasser gemischt ( Ich bevorzige: 70% Wasser: 30% Früchte/Obst ).
      Jedoch kein "Fruchtzucker" in Schokoriegeln und dem restlichen von der Industrie hergestellten Zeug:

      Fructose steht für Fruchtzucker. Fructose ist natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Doch gibt es noch eine ganz andere Fructose: Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose. Sie findet in vielen Fertigprodukten Verwendung und ist ausgesprochen gesundheitsgefährdend. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes oder Gicht stellen nur eine kleine Auswahl der möglichen Auswirkungen dieser Fructoseart dar.

      Fructose ist nicht gleich Fructose



      Wenn Fructose nichts anderes als Fruchtzucker ist, dann müsste sie ganz hervorragend für die Gesundheit sein – so könnte man meinen. Schliesslich sind Früchte sehr gesund, warum dann nicht auch ihr Zucker?
      Fruchtzucker ist jedoch nicht gleich Fruchtzucker, und für den menschlichen Organismus macht es einen deutlichen Unterschied, ob der Fruchtzucker nun in Form einer Frucht im Körper landet oder als Bestandteil eines Schokoriegels, Fertigkuchens oder eines Getränks.

      Wenn also von Fructose die Rede ist, geht es schon lange nicht mehr um den Fruchtzucker in der Kirsche, im Apfel oder in der Banane, sondern sehr viel häufiger um den hochkonzentrierten und industriell hergestellten Fruchtzucker bzw. Fruchtzuckersirup (Fructose-Sirup) in Fertigprodukten oder Getränken.
      zentrum-der-gesundheit.de/fruchtzucker.html
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Retrorunner ()

    • thebestbroker schrieb:

      Ein kleiner Einwurf von mir: Wenn man Leinöl verwendet, sollte man das natürlich nicht zum braten oder gar frittieren nehmen.
      Jep, da die Omega3 Säuren verloren gehen. Was mir sogar jedoch neu ist, dass dadurch auch Schadsstoffe entstehen können.
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    • Ich mochte Milch noch nie. Vertragen tue ich sie auch nicht gut. Also eine Win Win Situation.
      Ah so zu "Butter vermeiden" das ist Quatsch! Butter ist gesund bzw. neutral, das sagen viele Studien. Butter ist eines der reinsten Produkte. Es wird nicht stark verarbeitet (es seiden Man möchte eine Streich-zarte Butter...). Wer es noch gesunder haben möchte der kann anfangen mit Ghee zu kochen.
      Das Problem mit viele Sachen wie auch mit Milch ist das es stark verarbeitet wird um es Haltbar zu machen und dadurch die Positiven Eigenschaften verloren gehen.

      Jeder Körper reagiert anders auf Lebensmittel. Manche Menschen kommen mit Milch klar andere nicht. Manche Menschen neigen dazu einen zu hohen Cholesterinspiegel zu haben und andere nicht. Wenn ich schon dazu neige dann muss ich auf Lebensmittel verzichten die es noch schlimmer machen. Dennoch stimme ich @Retrorunner bei vielen Punkten zu.
      LiFe IS ShOrT, PLAY HarD!!

      Ich bin zu alt für diesen Scheiß!
    • KiRuBAdOnE schrieb:

      Ich mochte Milch noch nie. Vertragen tue ich sie auch nicht gut. Also eine Win Win Situation.
      Ah so zu "Butter vermeiden" das ist Quatsch! Butter ist gesund bzw. neutral, das sagen viele Studien. Butter ist eines der reinsten Produkte.
      Für die Herstellung eines Kilos Butter werden durchschnittlich etwa 25 Liter Milch benötigt.
      Deswegen Butter vermeiden ^^ ..aus meiner Sicht. Generell ist Butter nicht wirklich schädlich, wenn da nicht die Milch wäre.
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    • Retrorunner schrieb:


      Sobald sich Japaner nach westeuropäischem Vorbild ernährten, steige ihr MS-Risiko, so Yamamura.
      Yay. Weil Japaner evolutionsmässig keine Milchverträglichkeit entwickelt haben (im Gegensatz zu ca 85% der westlichen Weltbevölkerung) ist Milch also ungesund. Alles klar. Ich wusste gar nicht dass du Japaner bist. :P

      Ernsthaft: Je nach Quelle haben 75-85% der westlichen Weltbevölkerung, Schwerpunkt Europa, schon vor 1000enden Jahren eine Milchverträglichkeit entwickelt. Ganz im Gegensatz zB. zu den Japanern. Das Milch für Leute die Milch nicht vertragen ungesund ist, sollte logisch sein. Daraus jetzt aber zu schließen das Milch ganz allgemein halt ungesund wäre ist dann doch irgendwie eine Milchmädchenrechnung.

      Ich vertrage Milch auch nicht mehr so gut wie früher, aber deswegen würde ich niemandem der sie verträgt davon abraten oder ihn gar davor warnen...
      "Wer weiss was wirklich in unseren Köpfen steckt. Haben sie schon einmal ihr Pelzhirn gesehen?"
      - Major Mewtoko Katzanagi, Section 9 / Cat in the Shell
    • Retrorunner schrieb:

      KiRuBAdOnE schrieb:

      Ich mochte Milch noch nie. Vertragen tue ich sie auch nicht gut. Also eine Win Win Situation.
      Ah so zu "Butter vermeiden" das ist Quatsch! Butter ist gesund bzw. neutral, das sagen viele Studien. Butter ist eines der reinsten Produkte.
      Für die Herstellung eines Kilos Butter werden durchschnittlich etwa 25 Liter Milch benötigt.
      Deswegen Butter vermeiden ^^ ..aus meiner Sicht. Generell ist Butter nicht wirklich schädlich, wenn da nicht die Milch wäre.
      Verstehe nicht ganz was du mir sagen möchtest? Ja da wird Milch verwendet... Und?
      LiFe IS ShOrT, PLAY HarD!!

      Ich bin zu alt für diesen Scheiß!