Mystery Paket mit Filmen

    • walfisch schrieb:

      BigJim schrieb:

      Umso mehr frage ich mich das bei Porno-Filmen wie "Ritas Tierwelt". In "Ritas Tierwelt" vergnügt sich die vollbusige Titelheldin nicht nur mit Männern, sondern auch mit ihren Haustieren. Ein Pferd ist zwar nicht dabei. Aber dafür der Haushund (weil der eine raue Zunge hat) und natürlich auch diverse Ferkel aus dem angrenzenden Schweinestall. Sorry, aber mir kann keiner erzählen, dass Menschen, die sich solche Filme mit Hochgenuss ansehen, "völlig gesund" sind. ...
      IWie alle sexuellen Abweichungen von der Norm ist das für die Masse der Bevölkerung "krank", aber imho finde ich schon das es da mehr als feine Unterschiede gibt. Alles wo sich alle daran Beteiligten einig sind es tun zu wollen und keinem ein Schaden daraus entsteht, ist für mich akzeptabel und tolerabel. Ich finde da soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.
      Ich denke 90% aller Menschen tun den Mund auf, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, über was sie da reden.

      Hier muss man natürlich auch immer Kultur, lokale Gebräuche und die rechtliche Lage beachten.

      Mit Zoophilie z.B. kenn ich mich nicht genügend aus um mir da ein rechtliches Scharmützel zu liefern, jedoch standen die Filme in den Niederlanden an der Kasse in jeder Tankstelle, glaube seit 2010 ist das dort verboten. In Spanien hab ich aber die Teile zuhauf in den Regalen gesehen.

      Daher ist es das Thema dort "mehr oder weniger" nicht so brisant wie vielleicht hier.

      Dass sowas allerdings nicht mit anderen sexuellen Neigungen in einen Topf geworfen werden sollte, ist korrekt. Und eben diese Neigungen sind auch als Krankheit zu bezeichnen, wenn bei einem Beteiligten aufgrund dessen ein Leidensdruck entsteht, was oftmals nicht der Fall ist.

      Bis dahin sollte man einfach mal nach dem Motto gehen: Erlaubt ist, was gefällt - ohne andere da in einen Topf zu werfen.

      Schließlich sollte man den anderen Mitmenschen immer genau soviel Tolreanz entgegen bringen, wie man selber erwarten würde und auch sollte...
    • Retro schrieb:

      walfisch schrieb:

      Alles wo sich alle daran Beteiligten einig sind es tun zu wollen und keinem ein Schaden daraus entsteht, ist für mich akzeptabel und tolerabel. Ich finde da soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.
      Ich bin mir sicher dass der Haushund und die Ferkel gefragt wurden ob sie denn Lust auf 'nen Porno haben.Wenn DAS nicht "krank" ist, was dann?
      Und ich frage mich jetzt auch, woher der gute BigJim sowas kennt... :whistling:
      Was du zitierst ist meine persönliche Grenze. Ferkel und Hund sind da natürlich drüber. Ich dachte das würde der Kontext ergeben. :D

      muschiklopfer schrieb:

      Noch heftiger fand ich Guinea Pig, auch wenn alles Special Effects und nichts real war.

      Folterfilme sind einfach nicht meins.
      Guinea Pig wurde zu meiner "Jugendzeit" Ende der 80iger noch mit mehreren 100 DM das Videotape gehandelt und es rankten sich aus heutiger Sicht ziemlich alberne Legenden um die Reihe. Die Faszination für mich kam von den zu dieser Zeit absolut einzigartigen Special-FX. Wer etwas genauer hinsah wusste das es kein Snuff ist.

      btt. Ich werde demnächst auch mal meinen Eindruck von den 3 Filmen aus dem Mystery Paketm hier posten.
      :gähn: walfisch :gähn:

      Episode 1+2: Marz FOmar ID Skyly Lvl.178
      Episode 3: Marz FOmar On Clv.97 / Off Clv.20
    • walfisch schrieb:

      Ich kenne diesen Film nicht (woher du eigentlich?) aber Pornografie und Sodomie oder korrekter Zoophilie in einen Topf zu werfen kann jetzt nicht dein Ernst sein!
      Habe "Ritas Tierwelt" auch nicht gesehen, nur den Trailer davon. Dieser befand sich auf einer älteren VHS-Kassette. Das Eigenartige daran: dabei handelte es sich bei der VHS-Kassette, die ich mir damals in einer Videothek ausgeliehen hatte, gar nicht um einen Porno-, sondern Horror-Film (ziemlich brutal, ein 18er-Titel, aber eben nix mit Sex oder Porno). Ich kann's mir rückblickend nur so erklären, dass "Ritas Tierwelt" vom selben Publisher stammte wie der von mir entliehene Horror-Film (irgendwas mit Zombies in einer alten Burg; der genaue Titel ist mir entfallen) und der Trailer deshalb auf der Kassette zu finden war.

      Merkwürdig auch: "Ritas Tierwelt" wurde in diesem kurzen Trailer, der diverse Filmausschnitte zeigte, auch nicht als Porno angekündigt, sondern als "Erotik-Komödie". So genau kann ich das nicht mehr erinnern, da dies inzwischen schon über 20 Jahre zurück liegt. Ich weiß - und nur deshalb ist mir "Ritas Tierwelt" in Erinnerung geblieben -, dass ich das ziemlich "krank" fand. Und just das war ja mein Hinweis, dass bestimmte pornografische Darstellungen einfach nur "krank" sind.

      Gut, ich will "normale Pornografie", in denen nur erwachsene Menschen die Akteure sind, nicht auf eine Stufe stellen mit Sodomie oder anderen "extremen Pornografien". Und auch wenn ich nicht der große Pornofilm-Experte bin, bin ich schon der Meinung, dass sich da die "Grenzen" verwischen können. Denn einige Darstellungsformen sind - insbesondere, was die Darstellung der Rolle von Frauen betrifft - oft erniedrigend und würdelos. Von daher kann ich Retro verstehen, wenn er da nicht noch zusehen will und solches "krank" findet.

      Aber bevor die Diskussion hier wieder seltsame Blüten treibt: Man kann bestimmte Dinge auch mit Humor nehmen, so wie in "Everything you always wanted to know about sex but afraid to ask" (USA, 1972). Woody Allen macht sich darin über die Sex-Welle der frühen 1970er Jahre lustig. Hier ein Ausschnitt aus dem (Aufklärungs-)Kapitel "Was ist Sodomie?" ... :D