Meine VHS-Sammlung - Größtenteils nicht in Deutschland auf DVD erhältlich!

    • Update:

      DREAM DEMON



      Die junge Diana steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann, einem hochdekorierten Soldaten.
      Allerdings wird sie von Alpträumen geplagt, welche immer schlimmer werden-
      im Traum tötet sie sogar ihren zukünftigen Mann.
      Als sie zufällig auf Jenny trifft, welche ebenfalls ein paar Probleme mit sich herumschleppt, freunden sich die beiden an.
      Diana hofft durch Jenny abgelenkt zu werden und Hilfe zu haben, doch ihre Träume werden schlimmer-
      und schon bald hat sie auch grausame und bizarre Visionen.
      Bald kann niemand mehr sagen, was Real oder Vision ist. Hat Jenny vielleicht etwas damit zu tun?

      "Dream Demon" ist der letzte Kinofilm von Harley Cokeliss, bevor er sich reinen TV-Filmen und Serien widmete
      Was ich sehr schade finde, denn seine Filme fand ich allesamt überdurchschnittlich gut.
      Zwar hat sich Cokeliss offensichtlich von "Nightmare" inspirieren lassen, erzählt aber eine eigenständige Geschichte.
      Die Besetzung ist unbekannt, kann aber überzeugen, die Atmosphäre des Films ist durchgehend düster und bedrohlich,
      die Tricks sind gelungen und nicht gerade unblutig- und auch der Soundtrack ist stimmig.

      8/10

      "Dream Demon" ist auf DVD in limitierten Hartboxen erschienen, aber schon lange nicht mehr erhältlich.

      PSYCHIC



      College-Student Patrick Costello (Zach Galligan) hat immer wiederkehrende Träume,
      in denen junge Frauen brutal ermordet werden.
      Das Problem: Kurz nach seinen träumen werden eben diese Frauen allesamt ermordet aufgefunden...
      Er wendet sich an die Polizei, wo ihm aber natürlich niemand glauben schenkt- im Gegenteil.
      Durch seine Beschreibung der Taten kommen natürlich Details ans Licht, die eigentlich nur der Täter wissen kann.
      Lediglich Laurel (Catherine Mary Stewart), in welche er verliebt ist, ist von seiner Unschuld überzeugt.
      Um zu erfahren ob solche Träume und Visionen wie Patrick sie hat wirklich möglich sind,
      wendet sie sich an den Psychologen Dr. Steering (Michael Nouri),
      welcher im selben Haus wie sie lebt- und ebenfalls in sie verliebt ist.
      Dieser arbeitet allerdings in diesem Fall mit der Polizei zusammen, und berichtet dort von dem Gespräch.
      Kann es sein, dass Patrick ohne es zu wissen selbst der Mörder ist?
      Oder hängt Steering ihn jetzt hin, um seinen Rivalen bei Laurel loszuwerden? Oder steckt noch mehr dahinter...?

      "Psychic" sieht verdächtig nach einem TV-Film aus, alles wirkt ein wenig billig,
      und die Story ist zwar nicht schlecht, aber trotzdem nur von anderen Filmen zusammengeklaut.
      Die Besetzung ist nicht mal übel, aber das hilft wenig wenn die Geschichte nur langsam vor sich hin plätschert,
      und der Film kaum spannende Momente bietet- obwohl längere Zeit nicht klar ist, wer nun wirklich der Täter ist.

      4/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      EARTHQUAKE - INFERNO DES WAHNSINNS



      In San Francisco bebt die Erde. Die junge Anwältin Jenny wird in ihrer Wohnung verletzt, und wartet auf Hilfe.
      Ihr Freund David ist gerade mit dem Auto auf dem Highway unterwegs, und wird ebenso vom Erdbeben überrascht.
      Jenny scheint aber Glück zu haben- denn Kyle (Steve Railsback) der Nachbar vom Haus gegenüber, kommt ihr zu Hilfe.
      Dieser entpuppt sich aber zum einen als Spanner- daher wusste er, dass Jenny alleine in der Wohnung ist,
      und zum anderen als vollkommen durchgeknallter Psychopath und Triebtäter, welchem Jenny nun ausgeliefert ist...

      Auch der inzwischen halbwegs bekannte Regisseur Louis Morneau hat mal klein angefangen, was dieser Film beweist.
      Produziert von Roger Corman, wird mit "Earthquake" ein Inferno der Langeweile auf den Zuschauer losgelassen,
      welches man so nicht erwartet hätte.
      Das Cover sieht jedenfalls eher nach typischer Trash-Action aus, stattdessen gibt's ein Kammerspiel.
      Der Großteil der Geschichte spielt in der kleinen Wohnung, das Erdbeben sieht man nur kurz am Anfang,
      hat mit dem Rest der Geschichte kaum noch etwas zu tun, und wurde Tricktechnisch preisgünstigst gelöst:
      Entweder hat der Kameramann ein wenig an der Kamera gewackelt
      (sofort erkennbar, da sich Gegenstände im Bild meist nicht bewegen),
      oder man hat Szenen aus anderen Filmen wiederverwendet, einige aus dem Klassiker "Erdbeben" sind mir aufgefallen.
      Das Problem solcher Filme ist: Wenn man keine optischen Schauwerte hat, braucht man überzeugende Schauspieler.
      Und genau da lag meine Hoffnung,
      denn Steve Railsback war mir in seiner Rolle als Charles Manson in "Helter Skelter" in guter Erinnerung.
      Dieser kann aber hier aber auch nicht überzeugen, er übertreibt es mit seinem Overacting,
      und wirkt wenig glaubwürdig und bedrohlich.
      Die ziemlich schwache und lustlose Synchro tut noch ihr übriges dazu, dass kaum Spannung aufkommen kann.
      Schade, hätte doch ein netter Psycho-Thriller daraus werden können, stattdessen langweilt man sich hier 80 Minuten.
      Das Cover, wegen dem man auch noch völlig falsche Erwartungen hat, setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.

      2/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      STRANGER - RÜCKKEHR AUS DER VERGANGENHEIT



      1974: Mare Blackburn hat ihren Mann in Vietnam verloren, und ist mit ihrem dreijährigen Sohn Luke beim Einkaufen.
      In einem Supermarkt verliert sie ihn kurz aus den Augen, und schon ist Luke verschwunden- offensichtlich gekidnappt.
      16 Jahre später lebt Mare mit ihrem neuen Freund Dan (Chris Sarandon) zusammen,
      von Luke wurde nie auch nur eine Spur gefunden.
      Als es eines Tages an der Türe klingelt, steht ein junger Mann vor ihr, welcher behauptet ihr Sohn Luke zu sein.
      Er sei in Emerald City, Idaho bei einem alten Paar aufgewachsen welche ihn Mark nannten,
      die aber inzwischen beide verstorben sind- und in deren Nachlass er Hinweise auf seine wahre Herkunft gefunden hat.
      Während Mare ihm jedes Wort glaubt, ist Dan von Anfang an Misstraurisch, und stellt Nachforschungen an.
      Als er auf ungereimtheiten bezüglich der Geschichte des jungen stößt, spricht er ihn darauf an-
      kurz darauf wird Dan Opfer eines "Unfalls"...

      Regisseur Tom Holland ist ja kein unbekannter, und so konnte man durchaus einiges erwarten-
      auch wenn "Stranger" stark nach einer TV-Produktion mit eher schmalen Budget aussieht.
      Davon abgesehen ist der Film allerdings von Anfang bis Ende überzeugend.
      Trotz kaum bekannter Darsteller sind diese gut ausgewählt und passend besetzt, und die Spannungskurve steigt stetig an.
      Geheimtip!

      9/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      GANGLAND - COPS UNTER BESCHUSS



      Die Cops Frank Divinci (James Belushi) und Jake Rodriguez (Tupac Shakur) sind Zivil unterwegs,
      und treffen sich in einem Motel mit einen Dealer.
      Diesem verkaufen sie eine große Menge Rauschgift aus der Asservatenkammer der Polizei, sacken das Geld ein,
      und lassen den Dealer wieder fahren- um ihn danach in seinem Auto zu erschießen, und die Drogen zurückzubringen.
      Das haben die beiden schon öfter so durchgezogen, und sind jedesmal zu einigem Geld gekommen-
      und tote Gangmembers und Drogendealer interessieren in der Regel keinen, da sie selten vermisst werden.
      Am nächsten Morgen müssen Divinci und Rodriguez den Mord untersuchen,
      wie üblich wollen sie das ganze als Bandenverbrechen tarnen, um den Mord als "Gang Related" (OT) zu den Akten zu legen.
      Dummerweise war der Tote allerdings ein Undercover-Ermittler, so dass dieser Fall durchaus ernst genommen wird.
      Also suchen die beiden ein Opfer, dem der Mord angehängt werden kann-
      dieses finden sie schnell in Joe (Dennis Quaid), einem heruntergekommenen Obdachlosen, welcher stark alkoholisiert ist.
      Ihm wird eine Waffe aus der Asservatenkammer untergeschoben, welche als Beweismittel in einem anderen Fall dient.
      Mit jeder neuen Idee und vermeintlichen Lösung tauchen schon bald andere Probleme auf,
      so kommt wegen der spurlos verschwundenen Waffe ein Mörder auf freien Fuß...

      "Gangland" ist ein Thriller, welcher teils recht düster daherkommt,
      aber immer wieder durch Belushi's Sarkasmus aufgelockert wird.
      Korrupte Cops sind im Genre ja nichts neues, aber hier hat man sich eine nicht allzu verbrauchte Story einfallen lassen.
      Der Film bietet einige Wendungen in der Geschichte, passable Darsteller und keine Längen.
      In Nebenrollen sind James Earl Jones und Tommy Lister zu sehen.

      7/10

      GESCHICHTEN AUS DER SCHATTENWELT



      Die scheinbar biedere Hausfrau Betty (Debbie Harry) ist in Wirklichkeit eine Hexe, und bereitet gerade ihr Abendessen zu.
      Ein guter wein steht auf dem Tisch, Vorspeisen stehen bereit, und der Hauptgang sitzt in einem Käfig: der kleine Timmy.
      Um Zeit zu schinden erzählt Timmy der Hexe drei gruselige Geschichten, bevor er in den Ofen kommen soll...:

      Archäologiestudent Bellingham (Steve Buscemi) erweckt eine Mumie zum Leben, welche aber unkontrolliert tötet.
      Unter anderem auch die Schwester (Julianne Moore) von Student Andy (Christian Slater), welcher sich deshalb rächen will.
      Da kommt so eine mordende Mumie doch gerade recht...

      Der reiche Mr. Drogan engagiert den Profikiller Halston- um eine Katze zu töten.
      Angeblich soll diese für den Tod einiger Menschen verantwortlich sein.
      Ein leichter Job, glaubt Halston- doch er täuscht sich...

      Preston (James Remar) beobachtet, wie ein Dämon einen Menschen tötet. Dieser bemerkt ihn, macht ihm aber ein Angebot:
      Er darf weiterleben, wenn er niemandem von seiner Existenz erzählt.
      Noch in der selben Nacht lernt er seine Traumfrau (Rae Dawn Chong) kennen,
      und in Beziehungen sollte es keine Geheimnisse geben...

      Schon zuvor wurde eine erfolgreiche TV-Serie mit Horrorgeschichten erfolgreich für das Kino adaptiert (Twilight Zone),
      da ist es doch naheliegend, auch eine weitere bekannte Reihe ins Kino zu bringen, die "Tales from the Darkside".
      Hier wird mal wieder mit dem großen Namen Stephen King geworben,
      von welchem, in Zusammenarbeit mit George Romero, das Drehbuch zur zweiten Geschichte stammt.
      Die erste Geschichte beruft sich auf Arthur Conan Doyle, die dritte stammt von Michael McDowell.
      Mit hervorragender Besetzung und teils recht derben Tricks der KNB FX Group hat man sich hier wirklich Mühe gegeben,
      und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen.

      7/10

      Die zugrunde liegende Serie wurde hierzulande lediglich auf VHS veröffentlicht, mit 12 Folgen allerdings nur ein kleiner Teil.
      Der vorliegende Film existiert auf DVD inzwischen in diversen Versionen, als limitierte Hartboxen,
      sowie als immer noch erhältliche, aber teure "Retro-Edition" von CMV.
      Die als erstes veröffentlichte Standard-Version von EMS bietet nur VHS-Qualität.
      Früher war alles besser!
    • Update:

      HARDCOVER



      Virginia ist eine begeisterte Leserin von Horror-Romanen, und arbeitet passenderweise in einer Buchhandlung.
      Aktuell liest sie begeistert einen von zwei Romanen, die der unbekannte Schriftsteller Malcolm Brand geschrieben hat.
      Da ihr das Buch so gut gefällt, macht sie sich auf die Suche nach Brand's zweiten Roman, "I, Madman".
      Dieses ist zwar nirgends zu kriegen, aber eines Abends liegt das Buch eingepackt vor ihrer Haustüre.
      Sie liest die Geschichte um Dr. Kessler, einen wahnsinnigen Mörder,
      der seinen Opfern die Nase, Lippen, Haare und Ohren abschneidet.
      Schon bald scheint der Roman ein Eigenleben zu entwickeln, ein seltsamer, wie im Buch maskierter Fremder taucht auf,
      und begeht vor Virginia's Augen einen Mord und schneidet seinem Opfer ein Ohr ab.
      Sie meldet das natürlich sofort der Polizei, doch als sie angibt exakt das gesehene in einem Roman gelesen zu haben,
      und der verrückte aus dem Buch jetzt auch im realen Leben mordet und verstümmelt, glaubt ihr natürlich niemand mehr...

      Tiobor Takacs "I, Madman" (OT) beginnt ziemlich ruhig, und als erstes fällt die generell etwas billige Optik des Films auf.
      Auch bekannte Darsteller sucht man hier vergebens, was aber keinesfalls störend wirkt.
      Schon bald beginnt ein fesselnder Spannungsaufbau, und man achtet nicht mehr auf den Billig-Look.
      Zumal die Masken ordentlich gemacht sind, und die Figur des Dr. Kessler herrlich düster und bedrohlich rüberkommt.
      Die Stop-Motion Sequenzen im Film sind übrigens an Takacs' vorherigen Film "Gate - Die Unterirdischen" angelehnt,
      welcher allerdings noch deutlich Familientauglicher war, als der recht brutale "Hardcover".

      8/10

      "Hardcover" gab es als limitiertes Mediabook auf Blu-ray und DVD in Österreich. In Deutschland nur als VHS erschienen.

      ROADFLOWER - EINE TÖDLICHE BEGEGNUNG



      Jack (Christopher Lambert) ist mit seiner Familie und seinem Kumpel Glen (Christopher McDonald)
      sowie seinem Sohn Rich (Joseph Gordon-Levitt) auf einem Highway durch die Wüste Nevadas unterwegs.
      Als sie wegen einer Panne anhalten müssen, wird Rich beinahe von einem vorbeirasenden Cabrio überfahren.
      An einer Raststätte treffen sie später die Insassen des Cabrios, und Cliff (Craig Sheffer), der Fahrer wird zur Rede gestellt.
      Cliff entpuppt sich als entflohener Häftling und totaler Psychopath- und auch seine drei Begleiter sind nicht viel besser.
      Diese haben nichts besseres zu tun, als durch die Wüste zu fahren, um zufällige Opfer zu terrorisieren und zu töten...

      Regisseur Deran Sarafian hat mit "Roadflower" ein dreckiges, brutales und vor allem spannendes Roadmovie abgeliefert,
      welches irgendwo zwischen "Hitcher", "Mad Max, "Death Wish" und "Mondo Brutale" angesiedelt ist.
      Nicht die schlechtesten Referenzen, vor allem, da auch noch durchgehend überzeugende Darsteller gecastet wurden.
      Hier wird sich auf die Story an sich konzentriert, und keine Zeit mit langen Charaktervorstellungen verschwendet.
      "Roadflower" ist temporeich und kompromisslos, bietet eine tolle Optik, viel Action und hat auch einen guten Soundtrack.
      Der einzige Nachteil den der Film hat: Es gibt ihn nur auf Video.

      10/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      DIE NACKTE BOMBE II




      Maxwell Smart (Don Adams), Amerikas erfolgreichster Geheimagent, besser bekannt als "Agent 86", ist wieder gefordert.
      Die aus dem Vorgänger bekannte Organisation "KAOS" hat nach der damaligen "Nacktbombe" eine neue Waffe in Händen:
      Eine vom Wissenschaftler Dr. Hottentot entwickelte Wettermaschine, welche das Wetter gezielt überall beeinflussen kann.
      Nicht nur aussen, auch in Innenräumen- im Büro des US-Präsidenten schneit es gerade.
      Die Forderung von KAOS: 25 Millionen Dollar- oder weltweites Wetterchaos.
      Über sein Schuhtelefon erhält Agent 86 den Auftrag, KAOS zu zerschlagen, und die Wettermaschine zu finden.
      Zum Glück kann er einige alten Kollegen, die eigentlich nicht mehr aktiv sind, reaktivieren, soll aber seiner Ehefrau,
      Agentin 99, nichts vom erneuten Einsatz sagen- denn laut neuen Vorschriften dürfen Paare nicht zusammenarbeiten.
      Dummerweise ist ein Doppelagent unterwegs, und Agentin 99 lässt sich auch nicht abwimmeln...

      Die TV-Serie "Get Smart" aus den 60'er Jahren kennt man in Deutschland, wenn überhaupt, unter dem Titel "Mini-Max".
      Mitte der 90'er wurde versucht, die Serie als "Get Smart" wieder zu beleben, aber schon nach 7 Folgen wieder eingestellt.
      Die beiden TV-Filme stammen aus den 80'ern. Überall hatte Don Adams die Hauptrolle als Agent 86, Maxwell Smart.
      2008 gab es ein durchaus gelungenes Remake mit Steve Carrell in der Hauptrolle.
      Nun aber zum vorliegenden zweiten TV-Film, "Get Smart again" (OT).
      Machte der deutsche Titel im ersten Teil noch Sinn, passt er hier nicht mehr. Das ist aber auch schon der größte Kritikpunkt.
      Wer schon die Serie, oder wenigsten den ersten Film mochte, macht hier nichts falsch.
      Der Film hat den Charme der Serie, allerdings auch die billige Optik, dass es sich um einen TV-Film handelt ist offensichtlich.
      Wer keine Vorkenntnisse hat, könnte allerdings eventuell nur wenig mit dem Film anfangen. Für Fans.

      7/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      DIE HEXEN VON BAY COVE



      Jerry hat von seinem Bürojob die Schnauze voll, und will mit seiner Frau Linda ein neues Leben beginnen.
      Als den beiden ein sehr schönes und noch dazu günstiges Haus in Bay Cove angeboten wird, kaufen sie es kurzentschlossen.
      Dort werden sie zwar freundlich von Einwohnern empfangen, aber einige kommen ihnen sehr komisch vor.
      Schon bald verändert sich Jerry, und Linda bittet ihren alten Freund Slater (Woody Harrelson) sie zu besuchen.
      Diesem kommt dort einiges seltsam vor, der einzige Friedhof des Ortes wurde seit 300 Jahren nicht mehr genutzt.
      Doch bevor er genaueres herausfinden kann, stirbt er in einem mysteriösen Unfall.
      Als Linda herausfindet, dass alle Bewohner von Bay Cove Anhänger eines 300 Jahre alten Hexenzirkels sind,
      welcher dem Teufel Seelen liefern muss, um weiterhin unsterblich zu bleiben, steht Jerry schon komplett unter ihrem Bann...

      Regisseur Carl Schenkel hat vor diesem Film mit seinem in Deutschland gedrehten "Abwärts"
      einen beachtlichen Thriller abgeliefert.
      Da darf man wohl neugierig sein, was der Mann als nächstes dreht.
      Soviel sei schon mal gesagt: Leider ist "Bay Coven" (OT) ein Film für das US-Fernsehen... was man ihm auch ansíeht.
      Das größte Problem des Films ist allerdings sein deutscher Titel, sowie das Cover der VHS.
      Während Schenkel es durchaus eine ganze Weile versteht, ein halbwegs unheimliches Szenario zu entwerfen,
      und nicht gleich die Lösung präsentiert, verrät die deutsche Veröffentlichung schon auf den ersten Blick alles.
      Spannung? Wird durch den deutschen Titel leider schon im Ansatz auf ein Minimum heruntergefahren.
      Spezialeffekte? Kaum vorhanden, was sicher auch am (sehr) schmalen Budget gelegen haben dürfte.
      Darsteller? TV-Durchschnitt. immerhin ist in einer Nebenrolle der damals noch unbekannte Woody Harrelson zu sehen.

      4/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      HOLT HARRY RAUS



      Der Ingenieur Harry Burck (Mark Harmon) überwacht den Bau eines Wasserkraftwerks in Kolumbien,
      bei welchem zur Einweihung auch der amerikanische Botschafter anwesend ist.
      Guerillas entführen den Botschafter, um die Freilassung gefangener kolumbianischer Drogenschmuggler zu erpressen,
      und nehmen Harry auch noch mit. Ein Druckmittel mehr kann ja nicht schaden.
      Die amerikanische Regierung bleibt allerdings untätig, denn mit Terroristen wird nicht verhandelt.
      Zum Glück hat Harry einen Bruder und auch Freunde, welche nicht untätig bleiben wollen.
      Der Autohändler Jack (Gary Busey) finanziert das unternehmen, und ein Söldner (Robert Duvall) wird angeheuert,
      um die sechsköpfige Gruppe in Kolumbien zu leiten, und Harry zu befreien.

      Wer ein Problem mit Patriotismus und Klischees hat, wird hier nicht glücklich.
      Regierungen kriegen nichts auf die Reihe,
      da müssen die rechtschaffenen Amis der Arbeiterklasse den Helden raushängen lassen.
      Alle Kolumbianer sind Drogenhändler, bestechlich, sonstwie kriminell- oder hilflose Opfer der genannten.
      Vielleicht ist das auch der Grund, warum Regisseur Stuart Rosenberg seinen Namen am Ende nicht im Film sehen wollte,
      und auf das für solche Fälle in Hollywood übliche allgemein nutzbare Pseudonym "Alan Smithee" zurückgriff.
      Als reiner Actionfilm, und Filme wie diesen gab es in den 80'ern einige, macht "Let's get Harry" (OT) aber durchaus Spaß.
      Die Story ist solide erzählt, die Actionszenen wohldosiert, die Schauspieler durchgehend passend, die Inszenierung passt!
      In Nebenrollen sind Ben Johnson, David Hess und Glenn Frey (Eagles) zu sehen.

      6/10

      THE HUNT



      Das Gaunerpärchen Ned (David Caruso) und Jude (Kelly Lynch) hat gerade einen Juwelenraub durchgezogen,
      und ist jetzt im Auto auf der Flucht.
      Es sind mehrere Polizeifahrzeuge hinter ihnen her, bei einem Beinahe-Unfall fällt Ned aus dem Auto- und Jude fährt davon.
      Ned wird festgenommen, kann aber später wieder entkommen. Sein Ziel: Rache an Jude- und seine Beute wiederholen.
      Unterwegs nimmt Ned die Anhalterin Bec mit,
      während Jude verzweifelt versucht bei ihrem Hehler die Beute loszuwerden, was aber scheitert.
      In ihrem Frust lässt sie sich auf den mysteriösen "T" ein, welcher sie mitnimmt.
      Als alle Beteiligten schließlich aufeinandertreffen, kommt es vollkommen anders als gedacht...

      Hier wurde mal wieder versucht, mit einem großen Namen interessierte Filmfans anzulocken,
      doch Oliver Stone hat den Film lediglich produziert.
      Eigentlich hätte der Film das gar nicht nötig, denn Regisseur John Ridley's einziger Kinofilm überzeugt auf ganzer Linie.
      Dummerweise scheint den Film nur niemand bemerkt zu haben, denn kaum jemand dürfte ihn kennen...
      "Cold around the Heart" (OT) ist ein spannender, Actionlastiger Roadmovie-Thriller mit vielen Wendungen,
      tollen Darstellern und zynischen Dialogen.

      10/10

      Von "The Hunt" gibt es mehrere DVD's von verschiedenen Herstellern, unter anderem auch unter dem Titel "Menschenjagd".
      Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind ab 16, und um drei Minuten gekürzt.
      Ungekürzt gibt es den Film lediglich als 18er VHS.
      Früher war alles besser!
    • Update:

      HIGHWAY ZUR HÖLLE




      Charlie und Rachel sind ohne Wissen der Eltern auf dem Weg nach Las Vegas, um dort zu heiraten.
      Als ein Polizist auf einem Motorrad hinter ihnen auftaucht wird Charlie nervös, und biegt auf eine entlegene Landstraße ab.
      Dort werden sie dann allerdings wirklich angehalten- von einem seltsam aussehenden Cop, welcher Rachel entführt.
      Charlie fährt zurück zur letzten Tankstelle, und erfährt dort, dass die abgelegene Straße direkt in die Hölle führt-
      und die beiden vom Höllencop aufgehalten wurden, welcher hübsche Mädchen für den Teufel persönlich sammelt.
      Er bekommt vom Tankwart ein Auto und eine spezielle Waffe- und macht sich auf den Weg in die Hölle.
      Diese entpuppt sich als ziemlich heisse Wüste mit extrem seltsamen Bewohnern...

      "Highway zur Hölle" ist ein absolutes Highlight, ein Fantasy-Comedy-Horror-Action-Roadmovie mit abgedrehten Ideen,
      tollen Darstellern, netten Effekten und gewollt bekloppten Dialogen.
      Der Film nimmt sich in keiner Sekunde ernst, bietet F/X von Steve Johnson, und macht einfach immer wieder Spaß.
      In Nebenrollen tauchen Ben Stiller nebst Schwester Amy und Vater Jerry Stiller, sowie Lita Ford auf.
      Man sollte hier auch auf Kleinigkeiten achten, die "Hand"schellen des Höllencops sind Kult-
      und wer generell alles in der Hölle unterwegs ist, sorgt ebenfalls für so einige Überraschungen und Lacher.
      Beste Unterhaltung für alle, die etwas mit schrägem Humor anfangen können!

      10 von 10 Stinkbieren!
      Früher war alles besser!
    • Update:

      IM SCHATTEN DES KILIMANDSCHARO



      1984, Amboselli National Park, Kenia. In ganz Afrika herrscht eine Dürre.
      Wandertiere wie Antilopen oder Gazellen haben die Gegend auf der Suche nach Wasser und Pflanzen verlassen.
      Das führt natürlich dazu, dass Tiere, welche in ihren Gebieten bleiben, nichts mehr zu fressen finden.
      Im Nationalpark leben auch tausende von Pavianen,
      welche als Allesfresser bald keine andere Wahl mehr haben, als Menschen anzugreifen.
      Paviane gelten als sehr intelligent, und sie jagen in großen Rudeln-
      schlechte Karten für Wildhüter Jack Ringtree (Timothy Bottoms), Minenbesitzer Tucker (John Rhys-Davies),
      und deren Helfer und Angestellte- welche sich mitten im Gebiet der Paviane befinden...

      Der kenianische Filmproduzent Raju Patel dürfte namentlich kaum jemandem bekannt sein-
      dieser Film ist seine einzige Regiearbeit.
      Irgendwie naheliegend, dass der gebürtige Kenianer in seiner Heimat einen Film dreht,
      der auf einer wahren Begebenheit beruht.
      Dies ist ihm auch durchaus gut gelungen, alleine die Landschaft Kenias macht ja optisch schon einiges her.
      Da er auch auf begabte Schauspieler setzen konnte, gab es eigentlich nur einen eventuellen Schwachpunkt... die Paviane.
      Doch auch hier kann man Entwarnung geben, die Tiere sind sehr gut dressiert,
      nur in sehr wenigen Aufnahmen merkt man, dass auch (gut gemachte) Animatronics bei Angriffen eingesetzt wurden.
      Manche Bilder sind fast schon Atemberaubend-
      wenn man tausende Paviane die Berge Kenias herunter stürmen sieht, ist das faszinierend und beängstigend zugleich.
      Guter, altmodischer Tierhorror zu Zeiten vor CGI-Tricks, spannend inszeniert und gut gespielt.
      Lediglich die Freunde von Splatterszenen schauen in die Röhre-
      viel mehr als einige blutig aufgerissene Wunden gibt es hier nicht zu sehen, das meiste geschieht im off.

      8/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      JOE'S APARTMENT



      Joe (Jerry O'Connell) ist gerade in New York angekommen, hat weder Wohnung, noch Arbeit, noch einen Plan.
      Hauptsache raus aus seinem Kaff in Iowa, irgendwie wird er schon zurecht kommen.
      Schon die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig, aber durch Zufall kann er die Wohnung einer alten Dame übernehmen,
      welche direkt vor ihm an einem Herzinfarkt stirbt.
      Das Problem: Das Haus soll bald abgerissen werden, und die Mieter werden systematisch rausgeekelt.
      Die Lösung: In der heruntergekommen, dreckigen Wohnung leben tausende Kakerlaken.
      Diese können nicht nur sprechen, singen und tanzen- sondern sind auch bereit, Joe zu helfen die Wohnung zu behalten.
      Schließlich ist die verdreckte Bude ihr geliebtes Zuhause, und auch Joe hält nicht viel von Ordnung und Hygiene.
      Er steigt ohne musikalische Vorkenntnisse als Schlagzeuger in die Band des Künstlers Walter Shit (Jim Turner) ein,
      welchen er bei seiner Ankunft hier kennenlernte, und beklebt die Gegend mit Plakaten für deren Auftritt.
      Dabei lernt er Lily Dougherty (Megan Ward) kennen, die Tochter von Senator Dougherty (Robert Vaughn).
      Nun hat Joe noch mehr Probleme:
      Er verliebt sich in Lilly- doch wie soll er der Tochter aus gutem Hause seine Wohnverhältnisse und "Freunde" erklären?
      Und noch viel schlimmer: Ihr Vater ist der Mann, der die Häuser in seiner Gegend abreissen lassen will...

      Ja, die Story ist belanglos. Macht aber nix, dafür sind die computeranimierten Kakerlaken ein echter Hingucker.
      Die meisten Gags sind wirklich witzig, die Darsteller haben offensichtlich Spaß am Film und machen ihre Sache sehr gut,
      und selbst das Gesinge der Schaben nervt nicht im geringsten.
      Leider kann der Film nicht die gesamte Laufzeit sein Niveau halten, im letzten Drittel wird es eher schnulzig als witzig.

      7/10
      Früher war alles besser!
    • Update:

      SCHULDIG - EIN MÖRDERISCHER AUFTRAG



      Dem erfolgreichen Anwalt Callum Crane (Bill Pullman) wird eine Anstellung als Bundesrichter angeboten.
      Das muss natürlich gefeiert werden, und endet damit, dass Crane im Suff seine hübsche Sekretärin Sophie vergewaltigt.
      Diese droht danach natürlich mit Anzeige, was Crane mit Sicherheit den Job, wenn nicht noch mehr kosten würde.
      Kurz danach lernt er den frisch aus dem Knast kommenden Nathan kennen,
      welcher allerdings nicht zufällig in der Gegend ist.
      Nathan hat nämlich erfahren, dass er adoptiert wurde- und sein Vater in Wahrheit Callum Crane ist.
      Bevor er diesen Punkt ansprechen kann, macht ihm Crane ein Angebot:
      Er braucht einen Auftragskiller, welcher Sophie "beseitigen" soll, bevor sie ihre Vergewaltigung öffentlich macht.
      Nathan nimmt den Auftrag an, doch als er von Callum das Foto seines Opfers kriegt, ändert sich alles...

      Ein überzeugender, und gut gespielter Thriller, welcher mit einigen Wendungen in der Geschichte daherkommt,
      und vor allem durch sein sehr gelungenes Ende auffällt.

      7/10
      Früher war alles besser!
    • Update:


      SURVIVOR



      Ein voll besetzter Jumbo Jet muss aufgrund einer Explosion an Bord eine Notlandung hinlegen-
      diese gelingt zunächst auch, doch bevor sich die Passagiere befreien können, explodieren die Tanks des Flugzeuges.
      Der einzige Überlebende scheint David Keller, der Pilot der Maschine zu sein,
      welcher unverletzt ist, sich aber an nichts erinnern kann.
      Zusammen mit einer Untersuchungskommission versucht man nun, den Grund des Unglücks herauszufinden,
      während Keller von mysteriösen Visionen heimgesucht wird, und unerklärliche Dinge im Umfeld passieren.
      Als man ihn mit Hilfe eines Mediums in Trance versetzt, findet man zwar die Erklärung des Unglücks,
      doch als man die Wrackteile des Flugzeugs noch einmal untersucht, wartet eine Überraschung auf alle beteiligten...

      David Hemmings, welcher eher als Darsteller denn als Regisseur bekannt wurde,
      hat mit "Survivor" einen Mystery-Thriller gedreht,
      welcher ganz klar das Vorbild zum zwei Jahre danach gedrehten "Nur tote Überleben" war.
      Dieser wiederum diente offensichtlich als Vorbild für die "Final Destination" Reihe.
      Wer also mit den genannten Titeln etwas anfangen konnte, kann sich hier den Ursprung dieser Filme ansehen.
      Technisch ist alles sauber inszeniert, der Absturz und die Explosionen sehen gut aus-
      und auch die Szenen rund um des Flugzweugwrack sind durchaus atmosphärisch und beunruhigend gelungen.
      Die Schauspieler sind weitgehend unbekannt, aber überzeugend-
      Joseph Cotten in einer Nebenrolle ist wohl noch der bekannteste.

      7/10
      Früher war alles besser!
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      Update:

      WATCHERS II - AUGEN DES TERRORS



      Aus einem Institut für Genforschung sind zwei Versuchstiere ausgebrochen:
      Der "Outsider", eine extra gezüchtete Tötungsmaschine, sowie "Einstein", ein extrem intelligenter Hund.
      Die beiden sind genetisch miteinander verbunden, der freundliche Einstein soll so den Outsider zu Kampfeinsätzen lotsen.
      Auf ihrer Flucht muss ein Gefangenentransport auf der Straße Einstein ausweichen und landet im Straßengraben.
      Infolge dessen kann sich der Gefangene Paul Ferguson (Marc Singer) mit Hilfe von Einstein befreien,
      während seine Bewacher vom Outsider getötet werden.
      Paul und Einstein können zwar entkommen, doch der Outsider folgt ihrer Spur und tötet jeden, den er unterwegs trifft...

      "Watchers II" lautet zwar auch der Originaltitel, aber der Film ist eher ein Remake des ersten, als eine Fortsetzung.
      Vorlage ist dementsprechend auch hier wieder der gleichnamige Roman von Dean R.Koontz.
      So kommt es eben, dass alles schon vom Vorgänger bekannt ist,
      und man noch dazu immer vorhersagen kann, wer als nächstes stirbt.
      Spannung? Ist nicht. Produziert von Roger Corman wurde hier mal wieder gespart wo es nur geht.
      Er schnappte sich den Regisseur des gerade erst abgedrehten "Good Night Hell",
      sowie das Monsterkostüm aus selbigem Film.
      Dummerweise war "Good Night Hell" in allen punkten ziemlicher Müll-
      und am peinlichsten war der Mann im billigen Gummikostüm.
      Bei "Watchers II" ist wenigstens die Story etwas besser, die Mischung aus Action und Horror ist in Ordnung,
      und die Schauspieler sind im durchschnittlichen Bereich. Wäre nur das Gummimonster nicht so billig...

      4/10
      Früher war alles besser!
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      Update:

      WAR PARTY



      Ein Indianer-Reservat der Blackfoot am Milk River, Montana.
      Am hundertsten Jahrestag der Schlacht zwischen den Blackfoot und der amerikanischen Kavallerie
      soll diese für Touristen nachgestellt werden.
      Damals wurden die Indianer niedergemetzelt, und auch heute gibt es noch Amerikaner,
      welche sich regelmäßig mit den Blackfoot anlegen.
      In einer Kneipe kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Rednecks und Indianern,
      welche allerdings getrennt wird bevor mehr passiert.
      Allerdings wollen die Rednecks sich jetzt während der nachgespielten Schlacht rächen-
      und nutzen echte Munition gegen die Indianer.
      Diese rächen sich grausam, und sind gegen die zuvor friedlichen Mitspieler ohne scharfe Waffen
      mit ihren Tomahawks und Pfeil und Bogen natürlich bei weitem überlegen.
      Aus der Schlacht wird blutiger ernst, und es bleiben einige Leichen auf dem Feld liegen.
      Bald müssen einige Blackfoot in die Berge flüchten,
      denn ein schwer bewaffneter Lynchmob ist hinter den Indianern her...

      Regisseur Franc Roddam (Quadrophenia) hat eine gute Mischung aus Actionfilm und Drama geschaffen,
      welche noch dazu gut besetzt ist.
      Die meisten Darsteller sind unbekannt,
      stehen aber den halbwegs bekannten Gesichtern Kevin Dillon, R.D.Call und M.Emmet Walsh in nichts nach.
      Einen passenderen Soundtrack hätte man ebenfalls nicht finden können.
      Das Ende des Films ist hart und kompromisslos- sowie einfach nur niederschmetternd...

      10/10
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      Update:

      TELEFON



      Während des kalten Krieges wurden russische Agenten mittel Hypnose und Gehirnwäsche zu "Schläfern" gemacht, und in den USA angesiedelt.
      Mit Hilfe eines kurzen Gedichts, welches den Schläfern via Telefon mitgeteilt wird, aktiviert man diese Schläfer-
      welche allesamt militärische Ziele, und sich selbst, vernichten.
      Das seltsame ist, dass die Schläfer erst viele Jahre später eingesetzt werden, und die damaligen Ziele teilweise nicht mehr relevant sind.
      Das russische Militär schickt seinen besten Agenten, Grigori Borzov (Charles Bronson) in die USA,
      um gemeinsam mit KGB-Agentin Barbara (Lee Remick) zu ermitteln.
      Sie finden heraus, dass Ex-KGB Agent Dalchimsky (Donald Pleasence) die damaligen Codes gestohlen hat,
      in die USA geflüchtet ist, und jetzt die Schläfer losschickt...

      Nach einem Drehbuch von Peter Hyams hat Regisseur Don Siegel einen durchschnittlichen Action-Thriller gedreht,
      welcher sich kaum mit den Hintergründen der Geschichte beschäftigt, aber trotzdem spannend erzählt ist.
      Wie kam Dalchimsky an die geheimen Unterlagen? Was bezweckt er überhaupt mit dem Einsatz der Schläfer? Bleibt alles offen.
      Die gute Besetzung ist, bis auf den absolut in seiner Rolle überzeugenden Bronson, allerdings verschenkt.
      Lee Remick als Bronson's Frau hat ausser Blond zu sein und vieles nachzufragen kaum etwas zu tun,
      und Donald Pleasence hat erst gar keine Chance sein Talent zu zeigen. Ausser zu telefonieren darf er hier nicht viel machen.
      Da wäre mehr drin gewesen...

      6/10
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      Update:

      DER MANITOU



      Karen Tandy (Susan Strasberg) entdeckt eines Tages in ihrem Nacken ein Geschwür, welches extrem schnell wächst.
      Sie begibt sich in ein Krankenhaus, wo man von einem bösartigen Tumor ausgeht, und versucht, diesen zu entfernen.
      Die Operation endet erfolglos, Karen spricht unter Narkose eine fremde Sprache, worauf der Arzt sich selbst verletzt.
      Am Tag darauf sucht Karen Hilfe bei Harry Erskine (Tony Curtis), einem alten Freund,
      welcher sich unter anderem auch mit schwarzer Magie befasst.
      Dieser kommt auf die Idee, den indianischen Medizinmann Singing Rock hinzuzufügen, welcher das Problem erkennt:
      Das wachsende "Geschwür" ist ein Fötus- und aus diesem soll der Manitou Misquamacas wiedergeboren werden,
      welcher nach Indianischem Glauben die Welt ins Chaos stürzen wird...

      Regisseur William Girdler's (Grizzly, Panik in der Sierra Nova) letzte Arbeit, bevor er bei einem Unfall starb.
      Der Film wurde unter verschiedenen Titeln veröffentlicht, neben "Der Manitou" auch noch als vorliegender "Lasersturm",
      sowie als "Geburt des Dämon" und als "Super Zombie - Geburt des Grauens".
      Graham Masterton's Roman "Der Manitou" wurde zwar ansprechend, im Vergleich aber etwas zu harmlos verfilmt,
      dummerweise jedoch größtenteils komplett falsch vermarktet.
      Mit seinem Originaltitel und dem verwendeten Cover der Erstauflage / Erstaufführung im Kino kann man durchaus leben,
      doch scheinbar war das für Deutschland nicht reisserisch genug, um Erfolg im Kino und auf VHS zu garantieren.
      Natürlich gibt es hier keinen "Lasersturm" (nur einen Unfall mit einem medizinischen Laser), und erst recht keinen "Zombie".
      Viel mehr geht es hier um die Reinkarnation eines Indianischen Manitou,
      die Themen lauten also Wiedergeburt, Indianische Geisterwelt und Mystik, verpackt in ein übernatürliches Drama.
      Allerdings schüren die späteren Titel und VHS-Cover da völlig andere Erwartungen.
      Wenn man den Film mit anderen Vergleichen will, dann am ehesten mit "Der Exorzist",
      auch wenn er dessen Status nicht erreicht.
      Schauspielerisch ist alles im grünen Bereich, es kommt auch durchaus unheimliche Atmosphäre auf-
      lediglich die Tricks am Ende wirken aus heutiger Sicht leider stark veraltet.

      7/10
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      Update:

      DER SUNSET KILLER



      Detective Sam Dietz (Leo Rossi) wird ins Morddezernat in Los Angeles versetzt.
      Dort ist ein Serienkiller unterwegs, welcher seine Opfer rund um den Sunset Boulevard zufällig aus dem Telefonbuch sucht.
      Der erfahrene Cop Billy Malloy (Robert Loggia) nimmt ihn mit um gemeinsam zu ermitteln.
      Die beiden stoßen schon bald zufällig auf Buck Taylor (Judd Nelson), Sohn eines ehemaligen Polizisten.
      Zunächst wird er genau deshalb auch nicht weiter überprüft, doch schon bald stellt sich heraus,
      dass er durch traumatische Erlebnisse in seiner Vergangenheit psychisch gestört ist.
      Die Ursachen: Sein strenger Vater der zuviel von ihm forderte, und die Ablehnung seiner Bewerbung bei der Polizei.
      Kurz nach dem Besuch der beiden Cops tötet er Malloy, und schon bald hat er auch die Adresse von Dietz herausgefunden.
      Er dringt dort ein, nimmt den Sohn und die Frau von Dietz (Meg Fioster) als Geiseln- und wartet auf seine Ankunft...

      "Maniac" Regiesseur William Lustig hat hier einen spannenden, und auch harten Thriller gedreht,
      welcher aber durchaus Mainstreamtauglich ist, da Lustig hier auf derbe Gewaltszenen verzichtet hat.
      "Relentless" (OT) ist trotzdem durchaus hart anzusehen, spannend inszeniert, hervorragend besetzt,
      und auch ein wenig schwarzhumorig.
      Ein empfehlenswerter Thriller aus der zweiten Reihe, welcher immerhin so erfolgreich war, dass es drei Fortsetzungen gab.

      7/10
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      Update:

      BEASTMASTER III - DAS AUGE DES BRAXUS



      König Tal wird vom bösen Zauberer Agon entführt,
      denn Tal ist im Besitz eines magischen Amuletts- dem "Auge des Braxus".
      Mit diesem kann man den Dämon Braxus freisetzen und beherrschen.
      Allerdings hat Tal nur einen Teil des Amuletts-
      die andere Hälfte hat Dar, der Beastmaster Marc Singer)- denn Tal ist sein Bruder.

      Na klar, jetzt hat der Beastmaster auf einmal einen Bruder. Und sein Tiger ist plötzlich zu einem Löwen mutiert.
      TV-Regisseurin Gabrielle Beaumont hat die Filmreihe hiermit endgültig getötet- da hilft auch das offene Ende nichts.
      Erstaunlich ist hier lediglich die Besetzung: Neben Marc Singer, der wieder den Beastmaster spielt,
      sind noch Tony Todd, Patrick Kilpatrick, Casper Van Dien, David Warner und Lesley-Anne Down zu sehen.
      Das hilft aber alles nichts, wenn der komplette Film öde vor sich hinplätschert, keinerlei Spannung aufkommt,
      die Kämpfe unglaublich langweilig gefilmt wurden- und Dar am Ende gegen ein billiges Gummimonster kämpfen muss.

      2/10
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      Update:

      SPECTERS



      Beim Bau eines U-Bahn-Tunnels unter Rom bricht ein Teil des Tunnels ein- und legt einen Zugang zu alten Katakomben frei.
      Archäologie-Professor Lasky (Donald Pleasence) ist zur selben Zeit mit seinen Studenten auf der Suche nach eben diesen,
      so dass Lasky auch schnell vor Ort ist- und über dem versiegelten Eingang einer Grabkammer einen Warnspruch vorfindet:
      "Herbeigerufen oder nicht herbeigerufen. Das Böse wird kommen."
      Natürlich interessiert das keinen, das Siegel wird aufgebrochen- und somit wird ein alter Dämon befreit...

      Ende der 80'er, als der Italo-Horror schon beinahe wieder ausgestorben war,
      drehte der ziemlich unbekannte Regisseur Marcello Avallone noch einen Nachzügler- welcher allerdings eher unbekannt blieb.
      Fast alle Darsteller entsprechen gängigen Klischees, sind unbegabt, und die Dialoge sind dazu passend dämlich-
      aber es gibt durchaus auch positives zu vermelden.
      Die Grusel-Atmosphäre ist weitgehend gelungen, der Dämon kriegt zwar wenig zu tun, und sieht auch nur mittelmäßig aus-
      was er aber anrichtet stammt immerhin von Sergio Stivaletti, kann sich also durchaus sehen lassen.
      Einigermaßen spannend, auf jeden Fall aber zumindest unterhaltsam- leider aber vermutlich leicht gekürzt,
      auch wenn ich keinen Vergleich zu anderen Fassungen habe. Aber manche Szenen brechen mir einfach zu plötzlich ab...

      5/10
      Früher war alles besser!