Amiga-Emulator als Konsole mit echtem Diskettenlaufwerk

    • Amiga-Emulator als Konsole mit echtem Diskettenlaufwerk

      Ein Amiga als echte Konsole mit HDMI-Anschluss, der auch die alte Softwaresammlung liest - das soll per Indiegogo finanziert werden. Kern ist ein Controller für ein Diskettenlaufwerk, die Emulation des restlichen Amiga läuft auf einem ARM-System, bisher dem Raspberry Pi.


      Die Firma Armiga aus Spanien bringt das Gerät heraus ab ca. 139 US Dollar zu haben.

      Bin gerade echt am überlegen.

      So sieht das Teil aus:



      hier der Link zum Artikel:

      golem.de/news/armiga-amiga-emu…laufwerk-1403-105386.html
    • Macht nicht viel Sinn. Ist ja nur ein Emulator+Floppy Controller. Dazu gibt es schon gute Alternativen wie Minimig, Turbo Chameleon 64, oder eben PC Emulatoren wie WinUAE und FS-UAE. Als Dumping Tool für Disk Images auch nichts tolles. Da können z.B. Kryoflux USB und SuperCard Pro deutlich mehr.

      Wenn schon echte Amiga Disketten zum zocken genutzt werden sollen, dann auch auf einem echten Amiga. Wobei das immer weniger wollen, die Ausfallrate der alten Schlappen ist halt recht hoch. Da bevorzugen vielen einen Hardware Floppy Emulator wie HxC, der alle wichtigen Amiga Formate per SD Karte booten kann.

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    • Ob das Projekt als Solches Sinn macht, lasse ich mal dahin gestellt - aber der Mehrwert zeigt sich erst auf den 2. Blick! :)

      Wenn ich das richtig gelesen habe, bietet die Kiste eine Art "Dual Boot" und man hat dann Android 4.2.2 als OS. Das bedeutet dann ja auch Unterstützung für einen Browser und natürlich Mediaplayer! :)
      Offizielles Mitglied der "D.N.M.H.I.G. - Die Nexgamer mit Haar im Gesicht"
    • Nette Idee, aber halte ich auch für Sinnlos. Meinen Amiga habe ich gerne verscherbelt, da ich diese paar Games die ich darauf zockte viel besser am PC Emulieren kann, dann diese wiederlichen Disketten, damit habe ich hoffendlich ewig abgeschlossen.
      Dann echt lieber WinUAE, wo man die Disketten schön auf HDD hat und die ewigen Ladezeiten beschleunigen kann.
      Wie hier schon gesagt wurde, wer es Original getreu haben will, kauft sich das Original
    • ich bin bis heute ein fan der disketten, geht nichts über den ladesound auf dem amiga :thumbsup: finde auch nach wie vor, dass sie besser halten als irgendwelche cd-r, da habe ich weitaus mehr ausfälle als bei meinen amiga disketten. obwohl ich hier aufgerüstete 1200er kisten rumstehen habe mit whdload etc, eine runde hybris oder dogs of war brauche ich einfach von floppy auf einem a500 für das richtige feeling ^^
      "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."
    • ein a600 ist schon richtig kompakt, bei dem gerät oben braucht du ja auch eine tastatur, kaum ein amiga game geht ohne, sei es player auswahl oder optionen etc. dann bist du schon bei gleicher grösse im endeffekt.

      dazu "gefällt" mir die amiga emulation mit am schlechtesten von allen emulationen (ausser saturnemus, die toppen das noch).
      "Der Spiegel ist schon lange nicht mehr das, was er nie war."
    • thecixxx schrieb:

      dazu "gefällt" mir die amiga emulation mit am schlechtesten von allen emulationen (ausser saturnemus, die toppen das noch)


      Finde ich nicht, nur halt ist der Amiga Emulator an Optionsmöglichkeiten etwas überhäuft, was aber wohl auch an den verschiendenen Amiga Versionen und den einzelnen Spielen liegt (einige nutzen halt keinen Support für mehrere Floppys, das man die Disks manuell wechseln muss).
      OK, zum Glück lassen sich viele Spiele auch auf Xbox gut emulieren, was mir auch ganz lieb ist, weil meine Original Xbox ist meine Emulationsmaschiene #1 (auch wenn es Zeit raubt jedes Spiel optimal zu konfigurieren, bei J´n´r´s zb Steuerung zb so einstellen das oben auf A liegt um zu springen, aber in den Emus lässt sich zum Glück die Steuerung für jedes Spiel einzeln speichern, das man es einmal konfiguriert und dann geht es).
      Das größte Problem ist halt bei den Spielen selbst, man muss erstmal rausfinden wie man ein Spiel startet, manchmal muss man nur den Button drücken, bei anderen halt 1 oder Return drücken, das hat früher jeder anders geregelt und in Emulatoren kann das schon nerven.

      Zum Saturn Emu kann ich auch nicht viel schlechtes mehr sagen, wenn der Emu erstmal läuft, läuft er rund und stabil. Da finde ich die PSX Emulation noch viel schlimmer, klar kann man da alles mögliche optimieren und viele Spiele offenbaren erst im Emulator ihre Grafische Pracht, nur halt bis man für jedes PSX Spiel erstmal die richtige Einstellung hat ist der Frust groß.
      Beim Saturn Emu hatte ich diese Probleme nicht mehr. Radiant Silvergun zb konnte ich in toller Qualität endlich emulieren (was vor ein paar Jahren noch undenkbar war), für Einhänder auf PSX habe ich immer noch nicht die richtige Einstellung für mein System gefunden und 1zu1 Emulation von PSX Spielen auf PC, die immer klappen pixeln mich heute kaputt.

      Wenn man schon mit miesen Emulatoren kommt, dann bitte Jaguar ;)

      thecixxx schrieb:

      ich bin bis heute ein fan der disketten, geht nichts über den ladesound auf dem amiga

      :D Stimmt, das war beim Amiga immer so ein Glücksgefühl, besonders bei gecrackten Spielen. Meist konnte man bei den geräuschen hören ob es diesmal bootet oder man nochmal starten muss...ein Frust der mir bei Emus zum Glück (meist) erspart bleibt. Meine man konnte im Emu sogar das Ladegeräusch des Laufwerkes emulieren :thumbsup:

      Mein größtes Problem beim Amiga war halt immer das man keine richtige Oberfläche hatte, alles musste von Disk geladen werden. Workbench war seiner Zeit schon ne feine Sache und stand seinerzeit Windows in kaum was nach, nur leider war es für Spiele meist unbrauchbar. Aber OK, der Amiga war zu seiner Zeit genial und extrem benutzerfreundlich, zudem jeder Konsole oder Heimcomputer weit vorraus, nur gab es halt einige Macken die man mit Emus ganz gut in Griff bekommen kann.
      Hatte für meinen A600 ein externes Floppy und 1mb Speichererweiterung (die habe ich 2005 für 70€ bei ebay an nen Italiener vertickt, war mein letzter Glücksmoment mit meinen A600), nur brachte es mir bei vielen Spielen keinen Vorteil. Hab mich so oft geärgert, kaufte mir schon Original Spiele, aber die liefen auf meinen A600 nicht aber auf den A500 von meinen Kumpel (Predator 2 zb, was ich kaufte da es auf den Index war). Irgendwann hatte ich es leid und bevorzugte nur noch gecrackte Games, da war das Risiko nicht so groß und ab mitte der 90er an Originale ranzukommen in ner Kleinstadt war schon sehr schwer (musste schon auf Messen in NRW mit Bus und Bahn fahren).
      Aber mein größten Frust hatte ich mit meinen Original Disks von Siedler und Dune 2, die irgendwann einfach defekt waren (evtl durch Stundenlanges zocken, wodurch sie ein Hitzeschaden bekammen). Dann liesen sich die Original Games nicht einfach kopieren um eine Sicherheitskopie zu haben :(
      Sehr frustig meine Erinnerung an der Kohle die ich damals investierte

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    • Die Amiga Emulation ist relativ perfekt. Gerade wenn man nur zocken will sollte man sich bei FS-UAE einen Account registrieren und die Online Datenbank nutzen, um sich per FS-UAE Launcher immer die neuesten Konfigs und Datenbank Updates zu holen. Einfach alle Kickstarts, Disk Images, CD Image etc in einen Ordner und scannen lassen. Alles schon vorkonfiguriert und per Doppelklick dann startbar. Ist auch alles perfekt dokumentiert.

      fs-uae.net/

      oagd.net/


      Und zur Platzfrage: Natürlich braucht auch diese Kiste hier eine Tastatur und Maus. Ansonsten bringt das nicht viel. Da kann man dann auch gleich wieder den alten Amiga aufstellen. Frage mich sowieso, warum die Leute heute kein Platz mehr haben. Ging ja früher auch. Sind für mich irgendwie immer nur Ausreden gegen einen echten Amiga.
    • Latenzen haben ALLE Emulatoren, läßt sich bei einem Multitask OS auch nicht 100% vermeiden. FS-UAE und WinUAE haben aber das Low Latency Feature, was die Latenz schonmal deutlich nach unten drückt. Kann man ganz mit mit den Digital Illusions Flippern ausprobieren, die Paddels sind extrem fluffig zu bedienen mit LLVsync. Frode Solheim wird da irgendwann nochmal das Optimum rausholen, hatte das mit ihm vor Monaten mal besprochen.

      Ansonsten sollte man darauf achten keine USB Joypads/Joysticks mit zu starker Latenz verwendet, wie den schrottigen Competition Pro USB. Der hat nur ca. 12,5 Abfragen pro Sekunde. Gegenüber guten USB zu Stick/Pad Adaptern die bis zu 100 Abfragen schaffen.
    • Finde das Projekt eigentlich interessant (ey - nen kleinen, handlichen BEIGEFARBENEN Amiga im Wohnzimmer!!!), leider sieht’s mit der Finanzierung bisher weniger gut aus: indiegogo.com/projects/armiga-project ($11.156 des $140.000 Ziels erreicht)

      Immerhin, noch 48 Tage.
      You can not imagine the immensity of the f*ck I do not give.

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