Hife - Problem mit Amazon Marketplace Händler (gewerblich)

    • Hife - Problem mit Amazon Marketplace Händler (gewerblich)

      'Morgen,

      hab leider momentan ein Problem mit einer Bestellung vom Marketplace (Bestellung vom Dez. 13).

      Die Ware (Einschreiben) kam auch schnell an, jedoch war nicht der bestellte Artikel enthalten.
      Also VK kontaktiert, "Weihnachtsstress", nach der Retour werde die Erstattung veranlasst.
      Um die Sache zu beschleunigen, hab die Ware auf eigene Kosten als Einschreiben an das Ladengeschäft geschickt, von welchem ich auch meine Lieferung bekam (2 Ladengeschäfte in zwei Städten).

      Da ich nach ein paar Tagen noch immer nichts gehört hab, hab ich den VK kontaktiert und plötzlich sei die Ware nicht von Ihm gewesen. Mails gingen dann einige hin und her, jedoch kam weder meine bestellte Ware noch eine Erstattung.
      Und obwohl sich der VK bei der ersten Kontaktaufnahme entschuldigte und sich auf den Trubel in der Vorweihnachtszeit berief, könnte er bezeugen, dass die bestellte Ware versendet worden sei.
      Eine Lieferung ging ja auch an mich, nur leider nicht die bestellte Ware.
      Ich persönlich schätze, dass meine bestellte Ware in einer anderen Sendung gelandet ist.

      Ich habe dann Amazon kontaktiert und meine Anfrage wurde in einen a-z Garantieantrag umgedeutet, dem vor kurzem zugestimmt und mir die Erstattung zugesichert worden ist.

      Ich dachte dann, okay erledigt (eine Bewertung habe ich bislang nicht abgegeben, da mir durch die Erstattung ja kein Schaden entstanden ist).

      Grad komm' ich heim, liegt die Falschlieferung als Einschreiben hier rum, nur diesmal wurde vom anderen Ladengeschäft versendet.

      Wie sollte ich mich nun am besten verhalten?

      - die Ware hatte ich ja schon mal auf eigene Kosten retouriert, es kann ja nicht sein, dass ich Sie ein zweites Mal auf meine Kosten zurück schicken muss?
      - was ist, wenn die Mails des VKs nicht aufhören?

      Ich hab mir gedacht, sofern er sich noch Mal melden, ihm anzubieten (auf seine Kosten) die Ware zurück zuschicken und ihn an Amazon zu verweisen. Hab mal im BGB geblättert, meine Retour kann gemäß § 355 I BGB als Widerruf gedeutet werden.

      - Was im Falle einer Anzeige oder eines Mahnbescheids (sofern er so weit)

      Gut, dem Mahnbescheid kann ich fristgemäß widersprechen. Und bei einer Anzeige den VK ebenfalls anzeigen.

      Sorry für den langen Text.
    • Du hast es hingeschickt und von amazon das Geld zurückbekommen, richtig?

      Das Problem ist, dass die Rücksendung nicht automatisch als Widerruf zu sehen ist, weil du eine Mängelrüge eingereicht hast, und der Option der Wandlung, also einen neuen / richtigen Artikeln, nicht widersprochen hast.

      Nun kannst du einfach den Brief nehmen (sofern noch nicht geöffnet), ihn bei der Post abgeben, mit dem Vermerk, ANNAHME VERWEIGERT und den Händler per Mail nochmals den Widerruf zukommen lassen .. erledigt.

      Die Kosten für die Rücksendung des falschen Artikels muss der Händler dir normalerweise erstatten, da es sein Fehler war, nicht deiner.

      Da du also keinen wirklich gültigen WIderruf formuliert hast, sondern eine Mängelrüge, besteht bislang immer noch der Kaufvertrag und du bist bis jetzt dann auch noch zur Zahlung verpflichtet.

      Also, wie oben beschrieben, den Artikel zurück, diesmal als Widerruf deklariert, und der Fall ist gegessen.
    • Danke für die Rückmeldung:

      Der VK hatte mir mitgeteilt, dass das Spiel nicht mehr da sei, eine Nachbesserung wäre ja demnach nicht mehr möglich.
      Ob die Erstattung schon da ist, weiss ich nicht, aber die Bestätigung hab ich von Amazon gekriegt. Bislang hab ich nichts mehr vom VK gehört.

      Ich warte mal ab, ob da noch was kommt.