Alien vs Predator

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    • Ich stolperte halt uA über die "punchline" (Zit)

      Wenn man bedenkt, dass damals noch Doom die Referenz für 3D Ego-Shooter stellte, wurden in AvP völlig neue Maßstäbe gesetzt.


      Edit: Eine Sache, welche ich mir für AT (PS1) gewünscht hätte, wäre ein Aquivalent zu


      Sehr positiv fällt auch auf, dass man die Deckkraft des HUD einstellen kann.



      Ebendies hatte ich mir neulich beim Zocken im absolut dunklen Zimmer gewüscht, damit das heftig-helle HUD-Neongrün nicht so derbe in die Pupillen strahlt (so daß diese sich verengen), welche wegen dem düsteren Szenario doch aber weit aufgehen solllen, um in der Düschternis doch noch etwas zu erkennen... ^^





      edit äd "94 war's schon cool":
      Da stimme ich dir gerne zu; in den mags schmachtete ich es auch lechzend an (fand die Aliens-Sprites recht gelungen koloriert und schattiert und hoffte auf ein ähnliches Schuss/Treffer-Feedback wie bei Doom, geile, originalgetreue Waffensamples aus "Aliens" und einem entsprechend Action-orientierten Ansatz); gab halt noch keine bewegten Bilder :tooth:

      Was ich aber nunmal bei einem sachlichen review sehr problematisch finde, sind sprachliche umher-eiernde "Kunststückchen" wie (Zit)

      Für das Jahr 1994 scrollte das Bild butterweich über den Fernseher


      Spoiler anzeigen

      "Für heute" aber wohl nicht mehr so ganz, wa?



      "Butterweich" darf in seiner übertragenen Bedeutung als Attribut/Adjektiv doch wohl mal "zeitübergreifend" verstanden werden, das kann man doch nicht einfach "mal so, mal so" relativieren. Wirklich flüssig ist eine Bewegung ab 25Bilder/Sekunde (Kino=24/Sek). Unterhalb von 20Bildern/Sek wird's sehr wenig glaubhaft, noch von "butterweichem Scrolling" zu sprechen, imo.

      AvP in motion zu sehen, erst das nahm für mich jedwede Faszination und Neugierde; kann/möchte mir damit keinerlei "Immersion" vorstellen ;(
      for great justice.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh ()

    • Wenn ich das richtig verstanden habe ist es flüssig. Was ruckelig aussieht ist das Unvermögen der Charaktere sich "stufenlos" zu drehen.

      pseudogilgamesh schrieb:

      (fand die Aliens-Sprites recht gelungen koloriert und schattiert und hoffte auf ein ähnliches Schuss/Treffer-Feedback wie bei Doom, geile, originalgetreue Waffensamples aus "Aliens" und einem entsprechend Action-orientierten Ansatz)
      Zu viel Action find eich bei Alienspielen immer recht fehl am Platz. Ich finde es immer recht störend, wenn die Xenomorph als Kanonenfutter herhalten müssen. Alien 1 war ja auch nicht actionorientiert ;)
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    • khaos schrieb:

      Wenn ich das richtig verstanden habe ist es flüssig. Was ruckelig aussieht ist das Unvermögen der Charaktere sich "stufenlos" zu drehen.
      Genau das ist es imo. Versuche das immer zu erklären, aber ist wohl schwer vorstellbar ohne es live zu erleben. Es geht auch nicht nur ums Drehen, auch ums Gehen. Und genau deswegen wirkt das Alien trotz höchstem Speed am flüssigsten. "Animationsphasen", wenn man das für eine Umgebung aus der Egoperspektive so nennen kann werden schneller abgespult.

      Was Action bei Alien-Games angeht:

      Ist öfters nicht so passend mit viel Action, aber letztlich gabs ja auch den actionlastigeren zweiten Teil. Gerade früher waren die Möglichkeiten da oft auch eingeschränkt. Sowas immersives ohne viel Action wie Isolation wäre schwer vorstellbar gewesen. Sowohl das SNES als auch das MD Alien 3 sind solide Spiele, qualitativ definitiv welche der besseren Filmumsetzungen. Aber gerade auf den Konsolen wäre ein Game ohne Alien-Kanonenfutter schwer umsetzbar gewesen. Ein Point'n Click Adventure hätte das bieten können, war aber eben kein Konsolengenre.

      Man merkt schon, wie sich die Alien Spiele mit Fortschreiten der Technik weiter zu atmosphärischen Games entwickelt haben. Auch Alien Trilogy ist trotz relativ viel Geballer imo schon sehr stimmungsvoll für die Zeit gewesen.

      Das C64-/Spectrum-/Lynx-Alien ist aber wohl auch ein sehr früher, lobenswerter Ansatz einer filmgetreuen Umsetzung gewesen. Nur ein Alien, alle Filmcharaktere, nichts dazuerfunden ... nur eben durch 1984er Limitierungen natürlich sehr rudimentär. Aber hey, 2 Jahre zuvor wurde die Lizenz noch auf dem Atari 2600 ineinem dreisten Pac-Man-Klon verwendet.^^

      Letztlich muss man all diese Spiele im Kontext ihrer Zeit sehen. Auch ein AvP. Ich hätte es sicher nicht so hoch bewertet, aber das ist auch subjektiv. Das Spiel dürfte neben Doom die meisten Jaguars verkauft haben.
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    • Das Special in der Retro Gamer ist nett. Teilweise aber sehr oberflächlich und richtig verwundert hat mich die positive Meinung zur Gameboy Version. Das Spiel ist echt grauenhaft schlecht. Miese Grafik, mieser Sound und schreckliches gameplay.

      Hingegen haben mir beide Aliens Games für den C64 damals recht gut gefallen. Die c64 Version von Alien 3 ist ebenfalls ganz ok, hat aber unter anderem gamebreaking bugs.
    • Retro Gamer ist gut für Interviews und Making ofs. Wenns um die Beurteilungen von Spielen geht merkt man halt, dass das in der Beziehung kaum anders als ne Seite mit Hobbyredakteuren wie uns ist. Bin nicht mal sicher dass die alle bezahlt werden.
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    • An dieser Stelle oute ich mich mal als großer AvP-(JAG)-Fan. Damals habe ich es nur wenige Tage nach dem Release gekauft und es hat mich einige Tage lang sehr gefesselt. Bis tief in die Nacht bin ich durch die Gänge, Decks und Lüftungsschächte geschlichen und das Spiel war (und ist) bis zum Ende spannend.

      Allerdings muss ich pseudogilgamesh recht geben. Die geringe Bildwiederholrate erzeugt keine butterweichen Bewegungen der Räume und Doom ist aus der technischen Sicht in allen Punkten besser. AvP punktet vor allem wegen der schönen Grafik und den stimmungsvoll gestalteten Räumen. Und natürlich wegen der Atmosphäre. Sehr gut spielbar ist es trotz der ruckeligen Fortbewegung immer noch, aber Doom spielt in einer anderen, besseren Liga.

      Das ist mir schon damals, Ende 1994, aufgefallen. Doom hatte ich ca. einen Monat später gekauft und ich war schlicht baff als ich gesehen hatte, dass Egoshooter für Jaguar NOCH besser als AvP sein können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von acrid ()

    • pseudogilgamesh schrieb:

      Ein review von fans für fans (*). "Läuft wirklich butterweich, lediglich ein gaaanz leichtes Ruckeln bei Drehungen"; "leicht" ist doch wohl ein Scherz, genauso wie "butterweich". Mit wievielen fps läuft (oder eben "humpelt") das Ding denn beim "Geradeausgehen" (+ohne jedwede Gegnerschaft und Geballer)?

      Genauso fragwürdig die Aussagen, daß es technisch Doom stark überlegen sei; Doom hat immerhin mehrere "Höhenlevel", damit im Verbund weitaus höhere Raumkomplexitäten/Raumgrößen, weitere Areale, weitere Weitsicht (hust) und nebenbei auch einen ordentlichen Kawumm! (Schuss&Trefferfeedback) mit an Bord. All dies vermag ich beim AvP für den Jag nicht zu erkennen, bzw zu vernehmen. Wo genau schlägt also dieser Titel Doom auf technischer Ebene?
      Die von dir zitierten Stellen lassen es wirklich wie eine unberechtigte Glorifizierung wirken. Das Spiel ist atmosphärisch nicht schlecht, hat interessante Ansätze, für damals "gute" Grafik und ist in dieser Art recht einzigartig gewesen, aber unterm Strich war doch ehr ein sehr altmodischer Shooter der ersten Generation, mehr mit Wolfenstein zu vergleichen. Während Doom schon wieder die nächste Evolutionsstufe zeigte.

      Diese Diskussion, Doom vs AVP ist eigentlich Uralt und kommt ständig wieder hervor. Ich persönlich kann es auch nicht verstehen, und sehe Doom als unglaublich klar überlegen an. Erklären kann ich es mir nur dadurch, das viele von dem "Digi look" stark angetan sind. Alles andere ist ja bei Doom, wie schon gesagt, klar besser. Von der framerate, der Weitsicht, der Level Komplexität, beim Jaguar kommen sogar noch nette Licht Spielereien hinzu. Unabhängig vom speed und den fps ist es ja vor allem die Komplexität der Räume, wo man bei AvP eigentlich ehr nur von Röhren sprechen kann, als von richtigen Räumen/Landschaften.
      Es ist ja auch bei weitem nicht nur ein "ruckeliges" drehen der Figuren. Gerade durch das was Sterne erklärt hat ruckelt es auch bei normalen vorwärts Bewegungen. Ich persönlich finde, es ist in einem für die damalige Zeit erträglichen Rahmen, aber dennoch weit weg von dem was Doom oder andere Spiele gezeigt haben.
      Frieden ist eine Lüge
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      Durch Leidenschaft erlange ich Kraft
      Durch Kraft erlange ich Macht
      Durch Macht erlange ich den Sieg
      Der Sieg zerbricht meine Ketten


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black Sun ()

    • 108 Sterne schrieb:


      Ist öfters nicht so passend mit viel Action, aber letztlich gabs ja auch den actionlastigeren zweiten Teil. Gerade früher waren die Möglichkeiten da oft auch eingeschränkt. Sowas immersives ohne viel Action wie Isolation wäre schwer vorstellbar gewesen. Sowohl das SNES als auch das MD Alien 3 sind solide Spiele, qualitativ definitiv welche der besseren Filmumsetzungen. Aber gerade auf den Konsolen wäre ein Game ohne Alien-Kanonenfutter schwer umsetzbar gewesen. Ein Point'n Click Adventure hätte das bieten können, war aber eben kein Konsolengenre.

      Man merkt schon, wie sich die Alien Spiele mit Fortschreiten der Technik weiter zu atmosphärischen Games entwickelt haben. Auch Alien Trilogy ist trotz relativ viel Geballer imo schon sehr stimmungsvoll für die Zeit gewesen.
      Clocktower mit Alien statt Scissorman wäre so auch ab SNES realisierbar gewesen.
      Man kann fast alles portieren. Ich hätte gern Fallout 3 auf dem SNES, bitte.
      Man merkt
      Wer prägt die Welt
      Der Krieg hat nie geendet
      Tobt er doch
      In unsren Seelen
    • Nur wollte die breite Masse solche Spiele damals nicht haben. Insoweit ist der Retro Gamer Artikel gut. Da wird nämlich auf exakt diese Problematik eingegangen. Als die Lizenznehmer erfahren haben wie der Film aufgebaut ist, bekamen sie das grausen. Gerechnet hätte man mit einem weiteren "Aliens" und nicht mit einem weiteren "Alien".
    • Azazel schrieb:

      Das Special in der Retro Gamer ist nett. Teilweise aber sehr oberflächlich und richtig verwundert hat mich die positive Meinung zur Gameboy Version. Das Spiel ist echt grauenhaft schlecht. Miese Grafik, mieser Sound und schreckliches gameplay.
      Ist die denn wirklich so schlecht? Ich bin bei einer eher adventurelastigen Auslegung erstmal hellhörig. Hast du es denn selbst lange gespielt?
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    • Das habe ich schon. Hatte es sogar schon relativ weit gespielt. Besonders athmosphärisch finde ich es aber nicht. Zumal man auch hier wieder Massen an Xenos über den Haufen ballert...

      Den GB Teil hatte ich früher nur mal in Kaufhäusern angespielt und wusste als Kind nicht wohin ich gehen soll und was eigentlich zu tun ist (konnte ja auch noch kein Englisch) ^^
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