eBay Hilfe gibt's hier!

    • mind70188 schrieb:

      jetzt hat der Wichser in Israel den Artikel und das Geld, aber wir wenigstens das Geld zurück


      wenn du das geld nun hast wird es ja der käufer wohl nicht auch haben oder?
      aber naja gut sowas kann mal vorkommen, habe neulich auch viel weltweit verkauft und gab eig. nie probleme. der "wichser " wollte wohl einfach gerne seine ware haben ^
      doch .. er hat es erstattet bekommen .. und ich habe von ebay nun eine Rückzahlung, weil sie eingesheen hatten, dass es deren Fehler war ... so hat nun er und ich das Geld
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      Ich habe bei Ebay ein Spiel ersteigert und den Verkäufer gefragt ob er den Versand von einem DHL Päckchen auf einen Postbrief ändern kann. Darauf hin hat er mir geschrieben, dass es kein Problem wäre er müsste nur wissen wie das geht.
      Hab ihm dann ne Nachricht geschrieben wie das geht, "Zahlungsinformationen senden" etc.
      Darauf hin schreibt er mich an, ich soll ihm nochmal erklären wie das geht er hat es nicht verstanden.
      Ich habs ihm dann haarklein geschildert, so dass es ein 3 Jähriger verstehen würde.
      2 Tage später bricht er den Verkauf einfach ab. Auf Nachrichten reagiert er seitdem nicht mehr.
      wieder 2 Tage später bekomme ich von ebay eine Nachricht ich soll den Artikel bezahlen obwohl ich Zahlungserinnerungen ausgestellt habe.
      Ich überlege ob ich mit rechtlichen Schritten drohen soll, Ebay kann ich nicht einschalten.
      Wenn ich den Artikel bazahle, wird er ihn vermutlich nicht verschicken.

      Unter dem Artikel steht:


      Status: Der Abbruch ist noch offen
      Der Verkäufer hat diesen Kauf abgebrochen. Bestätigen Sie, dass Sie eine Rückerstattung erhalten haben. Jetzt antworten.


      wenn ich auf Jetzt antworten klicke kommt folgendes:

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      Es läuft darauf hinaus, dass er sich nicht meldet und du jede Menge Zeit und Energie umsonst investiert hast. Denn die einzig wirksame Art ist der Gang zum Anwalt und das ist in der Regel lächerlich auf Grund des Streitwerts. Da kann man sich noch diverse Mal auf den rechtsgültigen Vertrag berufen. Am Ende steht man doch im Regen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Retrozocker ()

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      Darauf läufts wohl hinaus wenn ich den Artikel bezahle, er verschickt das Spiel nicht und ich stehe im Regen. Er ignoriert meine Mails ja jetzt schon.
      Ich werd ihm einfach rechtliche Schritte androhen, mal sehen ob was dabei rum kommt.

      Auf der anderen Seite hab ich grade Ärger mit einem, dem ich ein Spiel verkauft hab. Versichert verschickt und nicht angekommen (Einschreiben Einwurf).
      Jetzt droht er mir mit rechtlichen Schritten, obwohl ich ihm die Sendungsnummer zukommen hab lassen und einen Nachverfolgungsantrag eingeleitet habe.
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      Dann weise ihn mal drauf hin, dass beim Kauf von einem Privatverkäufer der Gefahrenübergang dann erfolgt, wenn der Verkäufer den Artikel an das Versandunternehmen übergibt. Müsste in § 447 BGB geregelt sein, ansonsten einfach mal nach Gefahrenübergang Privatkauf googeln. Du kannst durch die Sendungsnummer von dem Einschreiben Einwurf nachweisen, dass der Artikel an die Post übergeben wurde, damit bist du (bis auf Schäden wegen schlechter Verpackung) aus der Sache raus. Ich finde es immer ganz lustig, dass die Leute, die mit rechtlichen Schritten drohen (was übrigens zum Teil schon als versuchte Nötigung ausgelegt werden kann), meistens keine Ahnung von ihren tatsächlichen rechtlichen Möglichkeiten haben beziehungsweise ihre eigenen rechtlichen Möglichkeiten immer gerne überschätzen.
      Five hundered years from now,
      who'll know the difference?!
      gocomics.com/peanuts/1956/11/11
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      Mr. Stobbart schrieb:

      Darauf läufts wohl hinaus wenn ich den Artikel bezahle, er verschickt das Spiel nicht und ich stehe im Regen. Er ignoriert meine Mails ja jetzt schon.
      Ich werd ihm einfach rechtliche Schritte androhen, mal sehen ob was dabei rum kommt.

      Auf der anderen Seite hab ich grade Ärger mit einem, dem ich ein Spiel verkauft hab. Versichert verschickt und nicht angekommen (Einschreiben Einwurf).
      Jetzt droht er mir mit rechtlichen Schritten, obwohl ich ihm die Sendungsnummer zukommen hab lassen und einen Nachverfolgungsantrag eingeleitet habe.

      Abgesehen davon, daß auch ich eher den Schwenk auf eine registrierte und versicherte (in Dtl. zumeist ein und dasselbe) Versandart zu vollziehen versucht hätte, bist derzeit doch Du derjenige, der nicht pariert: Deiner Schilderung nach war als Versandart Päckchen angegeben. Alles lief, bis Du ändern wolltest, und der Verkäufer schließt noch nicht einmal die Beendigung der Transaktion aus, wenn Du jetzt wie "vereinbart" zahlst.

      Die Situation und Deiner Schilderung nach auch das Verhalten des Verkäufers sind unschön, aber rechtlich sehe ich da wenig Ansatzpunkte.


      Mal davon ab: Stammt die Idee mit der Überweisung eigentlich von Dir oder bietet der Verkäufer kein Paypal an? Auch das wäre eine sehr ungünstige Ausgangslage. Wobei ich neben der Betrüger-Variante auch die Laien-Variante in Betracht zöge.


      @n alien/ACHTUNG Spekulation: Wobei das auch nur gälte, wenn seinerseits beim Versand alles "richtig" gemacht worden sein sollte; heißt hier ganz konkret, wenn er nicht den Versicherungswert (von gerade einmal 20,-) überreizt hat. Sonst bräuchte der Käufer nur ein Minimum an Hirn und einen halbwegs langen Atem - er wiese die Post auf den zu hohen Wert hin, die Post verneinte die Verantwortung für die Sendung aufgrund der Missachtung der AGB, die Sendung wäre formal wieder "unversichert" und die Gefahr nicht auf den Käufer übergegangen (analog kann das auch passieren, wenn zB die Verpackung eines Paketes nicht den AGB entspricht und der Käufer sich über transportbedingte Schäden beschwert - die Post kann in beiden Fällen kulant sein, ist es aber eher selten).
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      Thomas schrieb:

      @n alien/ACHTUNG Spekulation: Wobei das auch nur gälte, wenn seinerseits beim Versand alles "richtig" gemacht worden sein sollte; heißt hier ganz konkret, wenn er nicht den Versicherungswert (von gerade einmal 20,-) überreizt hat. Sonst bräuchte der Käufer nur ein Minimum an Hirn und einen halbwegs langen Atem - er wiese die Post auf den zu hohen Wert hin, die Post verneinte die Verantwortung für die Sendung aufgrund der Missachtung der AGB, die Sendung wäre formal wieder "unversichert" und die Gefahr nicht auf den Käufer übergegangen (analog kann das auch passieren, wenn zB die Verpackung eines Paketes nicht den AGB entspricht und der Käufer sich über transportbedingte Schäden beschwert - die Post kann in beiden Fällen kulant sein, ist es aber eher selten).
      Du wirfst hier einiges durcheinander. Was haben denn die AGB der Post beziehungsweise der Versicherungswert des Artikels mit dem gesetzlichen Gefahrenübergang zu tun? Nix. Wenn du als Privatverkäufer etwas verkaufst und dann verschickst (versichert oder unversichert oder in welcher Höhe versichert ist völlig irrelevant) und das geht dann auf dem Postweg verloren, ist das das Pech des Käufers, allerdings muss der Verkäufer nachweisen können, dass er überhaupt verschickt hat. Die Haftung des Verkäufers (als Privatverkäufer) endet in dem Moment, indem der das an die Post übergibt. Ausgenommen hiervon sind nur von ihm selbst verursachte Verschlechterungen auf dem Postweg, soll heißen, fehlerhaft verpackt und deshalb beschädigt. Aber auch das nicht, weil eine Verpackung gegen die AGB der Post verstößt, sondern weil das im BGB so geregelt ist. Die Post ist aus der Nummer so oder so raus, denn die Gefahr gemäß §447 BGB lag niemals beim Versandunternehmen.
      Wenn du einen Artikel versichert verschickst, sind das formalrechtlich gesehen zwei Verträge, die du mit dem jeweiligen Versandunternehmen geschlossen hast, einmal der Vertrag über den Transport des Artikels und als zweites den Vertrag über die Transportversicherung. Wenn der Artikel verloren geht, greift der zweite Vertrag. Und der wird übrigens auch nicht dadurch unwirksam, dass der Artikel mehr wert war, als die maximale Deckungssumme. Die Post zahlt halt nur bis zur maximalen Deckungssumme, bei einem Einschreiben halt nur bis 20 Euro. Wenn deine Brandschutzversicherung eine maximale Deckungssumme von 100.000 Euro hat, wird die ja auch nicht dadurch unwirksam, dass zu dem Zeitpunkt, wenn dein Haus abbrennt, das Haus 120.000 Euro wert war. Die Versicherung zahlt halt nur die 100.000 Euro aus.

      RetroJaeger schrieb:

      Bleibt aber trotz allem unversichert oder hab ich gerade einen Denkfehler?
      Ich vermute mal, dass das eher darum ging, dass das Spiel an einen normalen Briefkasten geliefert werden kann, statt halt von der DHL an die nächste Postfilliale geliefert zu werden, weil mal wieder keiner zu Hause war.
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      gocomics.com/peanuts/1956/11/11
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      RetroJaeger schrieb:

      Hätte man ebenso auch vor dem Kauf abklären können.
      Absolut. Oder man legt sich eine Packstations-Adresse zu. Wobei man dann andauernd erklären muss, wie das funktioniert und die Leute dann trotzdem noch eine von den Nummern weglassen, so in Richtung "wird schon ausreichen".
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      alien011 schrieb:

      Du wirfst hier einiges durcheinander. Was haben denn die AGB der Post beziehungsweise der Versicherungswert des Artikels mit dem gesetzlichen Gefahrenübergang zu tun? Nix. Wenn du als Privatverkäufer etwas verkaufst und dann verschickst (versichert oder unversichert oder in welcher Höhe versichert ist völlig irrelevant) und das geht dann auf dem Postweg verloren, ist das das Pech des Käufers, allerdings muss der Verkäufer nachweisen können, dass er überhaupt verschickt hat. Die Haftung des Verkäufers (als Privatverkäufer) endet in dem Moment, indem der das an die Post übergibt. Ausgenommen hiervon sind nur von ihm selbst verursachte Verschlechterungen auf dem Postweg, soll heißen, fehlerhaft verpackt und deshalb beschädigt. Aber auch das nicht, weil eine Verpackung gegen die AGB der Post verstößt, sondern weil das im BGB so geregelt ist. Die Post ist aus der Nummer so oder so raus, denn die Gefahr gemäß §447 BGB lag niemals beim Versandunternehmen.Wenn du einen Artikel versichert verschickst, sind das formalrechtlich gesehen zwei Verträge, die du mit dem jeweiligen Versandunternehmen geschlossen hast, einmal der Vertrag über den Transport des Artikels und als zweites den Vertrag über die Transportversicherung. Wenn der Artikel verloren geht, greift der zweite Vertrag. Und der wird übrigens auch nicht dadurch unwirksam, dass der Artikel mehr wert war, als die maximale Deckungssumme. Die Post zahlt halt nur bis zur maximalen Deckungssumme, bei einem Einschreiben halt nur bis 20 Euro. Wenn deine Brandschutzversicherung eine maximale Deckungssumme von 100.000 Euro hat, wird die ja auch nicht dadurch unwirksam, dass zu dem Zeitpunkt, wenn dein Haus abbrennt, das Haus 120.000 Euro wert war. Die Versicherung zahlt halt nur die 100.000 Euro aus.
      Liest sich auch ganz nett; Gegenvorschlag: Der Vertrag wird nicht ungültig, aber die maximale Versicherungssumme ist, wie richtig von Dir festgestellt, gedeckelt.
      Und das ist schließlich die eigentlich interessante Frage, wer für die Differenz aufkommt bzw. aufkäme (ich denke hier konkret an irgendwelche Sammlerstücke für ein paar Hunderter).
      Da tippte ich angesichts unzureichender Versicherung auf BGB §447 Abs. 2 (da hast Du auch ganz konkret Deine Antwort darauf, was die AGB der Post letztlich mit dem Gefahrenübergang zu tun haben, eine direkte Verbindung habe ich recht sicher nicht behauptet).

      Die andere Frage ist freilich, ob der oben genannte Gegenstand überhaupt einen nennenswerten Wert hatte, für den das alles relevant sein könnte.


      PS: Solltest Du Jurist sein, sag mir das ruhig kurz. Dann hätte sich die Diskussion für mich (im positiven Sinne - mich nerven Laien in meinem Fachgebiet auch) erledigt.