Alles ist scheiße!!!

    • Ich habe ein Bus-Abo das kostet 150 EUR im Jahr, das ist in ganz Luxemburg gültig und ebenfalls in der deutschen Grenzgemeinde in der ich wohne.

      Früher habe ich in der luxbg. Kleinstadt Düdelingen gearbeitet, und da hatte über die Grenze hinaus Bus 1 permanent Verspätung womit man dann Bus 2 bzw den Zug verpasste zum Umsteigen - Kettenreaktion. Und da hatte ich fixe Arbeitszeiten wo man + - 15 Minuten pünktlich sein musste. (Tägliche) Unpünktlichkeit war dort keine Option --> also gings zu Fuss dahin (etwa 12 Kilometer waren es) Und ich habe nicht viel länger gebraucht als mit dem öffentlichen Transport und der Figur hats ebenso nicht geschadet.

      Umsteigen habe ich schon als Schüler immer gehasst.

      Das Abo gilt ebenso für Züge, Strassenbahnen usw. allerdings benutze ich das nur zur Arbeit zum rüberpendeln. Wegen Bus-Spur sind es für 30 KM 45 Minuten in den beiden Rush-Hour's.

      Mit dem Auto sinds ebenfalls 45 Minuten über Feldwege usw. aber natürlich teuerer als das billige Bus-Abo.

      Ich könnte die Rush-Hour umgehen in dem ich einfach um 6 oder 7 Uhr anfange, aber ich muss meinen Sohn zur KITA fahren und die öffnet nicht so früh.

      Fürs Privatleben und Freizeit gibts nur Auto. 100 mal schneller und verfügbar, an Wochenenden und Werktags abends sind die Strassen ja wieder frei.

      Ich habe zwei Autos und das sind natürlich hohe Ausgaben, sind aber keine so neuen Maschinen wo die Elektronik einen fast zur Werkstatt zwingt. Aber Anschaffung selbst, Benzin, Versicherung, Technick-Kontrolle, Reifen und Verschleiss/Reperaturen sind natürlich schon heftige Ausgaben, im Vergleich zu dem 150 EUR Abo für sämtlichen öffentlichen Transport.

      Es gibt dennoch eigentlich keinen Tag mehr bei welchem ich aufs Auto verzichten kann.

      Ich besitze übrigens kein Fahrrad, obwohl ich in meiner Jugend verrückt nach Fahrrädern war. :) Aber ich laufe regelmässig deswegen macht es mir nichts aus weite Strecken zu laufen/gehen. Wenn ich beispielsweise in einem Lokal Alkohol getrunken habe und meine Fahrtüchtigkeit nur anzweifle, gehe ich zu Fuss nach Hause, bis 10 KM ist das überhaupt kein Problem für mich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Goldeneye ()

    • Bis zur Arbeit mit dem Rad ganze 8 Minuten. Bringe ich die Kleine noch zum Kindergarten, was ich fast jeden Tag mache, sind es insgesamt 3,5 Kilometer und keine 30 Minuten (mit reinbringen, rumtrödeln, weinen, etc. Also meine Tochter, nicht ich :) ). Ist totaler Luxus. Ich hatte vorher einen Arbeitsweg von 100 Kilometern pro Strecke, also jeden Tag 3 - 4 Stunden Autofahrt. Ist momentan sehr entspannend, da man den kurzen Weg auch schnell zu Fuß gehen kann.

      Scheiße ist, dass ich heute von Hamburg nach Basel und von dort aus nach Eichstetten und wieder zurück muss. Wird ein langer Tag.
      Dieser Beitrag wurde bereits 154.876 mal editiert, zuletzt von »Atomspion« (Heute, 00:58)
    • Mit dem Fahrrad nach Lux - ich nehme an da wird man auf dem Land schneller überfahren bevor man die Stadt erreicht. :D Aber wie Chaosqueen schon angemerkt hat, die Baustellen rauben einem ebenfalls die Geduld.

      Atomspion; kenne ich auch, ab 3 Jahren sollte die Heulerei dann in Vorfreude umschwenken. :)

      Die Option Fahrrad klingt aber echt gut, aber abgesehen von (Groß)städten sehe ich da schwarz und in denen sind Häuser und Wohnungen generell teuer, allem voran wenn man wegen mehrerer Leute mehr Wohnraum brauch. Das ganze ist in gewisser Weise ein Teufelskreis. Länger als eine Stunde will ich aber auch nicht brauchen um die Arbeit zu erreichen, und das klappt dann ja doch locker dank dem Abo-Pass mit Bus.
    • Kou schrieb:

      Gerade gesehen dass der Cast für die „the witcher“ tv serie wieder mal (stööhn) „globalisiert“ werden muss.
      Yennefer und Fringilla triffts. Die waren ja auch schon im Spiel indisch bzw. schwarz lol? Wundert mich fast dass Geralt white gelassen wurde :D
      Basiert ja eigentlich auf dem Buch, aber auch da passt das echt überhaupt nicht. Abgesehen davon, dass die Ethnien nicht passen, finde ich, dass zumindest Anya Chalotra auch noch deutlich zu jung ist, um Yennefer zu spielen. Sie ist nur fünf Jahre älter als die Schauspielerin, die Ciri spielt, da passt die Mutter/Tochter-Beziehung auch nicht wirklich.
      Fringilla ist zumindestens in den Büchern so unwichtig, dass das Blackwashing (ich würde es ja black-facing nennen, aber das hat ja schon eine andere Bedeutung) relativ egal ist.
      Ist leider eine aktuelle Hollywood-Marotte, die auch schon oft genug komplett schief gegangen ist (Johnny Storm in dem letzten Fantastic Four Debakel zum Beispiel), das ist eigentlich eine Form des Rassismus.


      Yamazaki schrieb:

      Wenn es also ein Film mit einem japanischen Samurai ist, dann sollte dieser zumindest auch von einem Asiaten verkörpert werden.
      Und wehe, das spielt dann ein Weißer, dann regen sich alle wieder auf. Siehe Scarlett Johansson als Major in Ghost in the Shell, wobei das sogar bei der Hintergrundstory und auch bei dem Aussehen von Major Kusanagi in den Mangas und Anime noch Sinn gemacht hat. Ok, Johnny Depp als Tonto in dem Lone Ranger Film war kaum zu ertragen und mehr als nur leicht rassistisch.
      Five hundered years from now,
      who'll know the difference?!
      gocomics.com/peanuts/1956/11/11

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