Zuletzt gesehener Film

    • walfisch schrieb:

      Ging mir auch gar nicht um die Nennung von Beispielen für Filme auf dem Klassikerniveau von Star Wars. Wollte nur sagen das es auch heute noch Filme gibt, die sich von der Masse abheben und etwas Besonderes haben. Natürlich ist das alles total subjektiv, aber ich finde es ist nicht so als bräuchte man sich keine Filme mehr anzusehen, weil eh alles Einheitsbrei und keine Steigerung zu bereits Gesehenem mehr möglich ist.
      Zum Glück ist das so! Mit dem Mainstream kann ich nur noch bedingt etwas anfangen aber ich hatte ja mal diese Liste der "besten Filme 2018" gepostet:


      TOP 10:
      01) The Florida Project (R: Sean Baker)
      02) Climax (R: Gaspar Noe)
      03) Death of Stalin (R: Armando Iannucci)
      04) The House That Jack Build (R: Lars von Trier)
      05) Isle of Dogs (R: Wes Anderson)
      06) Suspiria (R: Luca Guadagnino)
      07) The Shape of Water (R: Guillermo del Toro)
      08) Good Time (R: Bennie & Josh Safdie)
      09) The Wild Boys (R: Bertrand Mandico)
      10) Mandy (R: Panos Cosmatos)

      Honourable Mentions:
      - Sorry To Bother You
      - Three Billboard outside Ebbing, Missouri
      - You Were Never Really Here
      - The Disaster Artist
      - The Ballad of Buster Scruggs
      - Blackkklansman
      - Black Panther
      - A Ghost Story
      - Annihilation
      - I, Tonya

      Da sind imo wirklich ein paar aussergewöhnliche dabei und das war nur 2018!
      Hank von Helvete: "The ass is the most beautiful part of the human body, but still there is a lot of shit coming out of it"

      XBL Gamertag: bbstevieb
    • Lustig dass über große Fantasy Produktionen und Deutsche Filme gefachsimpelt wurde, aber "Die unendliche Geschichte" nicht erwähnt wurde ;)

      Für mich neben HDR einer der größten und besten Fantasy Filme aller Zeiten (neben "Das letzte Einhorn", was dann aber ein Trickfilm ist) und mMn auch verdammt gut gealtert. Schade dass man es nicht schaffte das komplette Buch zu verwursten und Hollywood mit ihren Fortsetzungen nur Mist rausbrachte anstatt die Story Buchgerecht fortzuführen...
      Hoffe Peter Jackson nimmt sich den Stoff mal an :D :D :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Badhero ()

    • Mein "Geheimtipp" in Sachen "deutscher Film" ist der gute "Tattoo" (und auch "23"; ich liebe diesen Darsteller (EDIT: namens August Diehl, afair), uA auch in Inglorious Basterds zu sehen).

      Er mag in Teilen stark von (zB) Fincher's "7" inspiriert sein, aber ist in seiner Summe doch viel mehr, als ne schnöde "Emulation Hollywoods". Ging tatsächlich unter die Haut, quasi :duck u weg: :ray2:

      Diese unterkühlte Trulla hab ich danach nie wieder gesehen; allein für sie u ihren schönen Rücken lohnt der Film, afair :love2:
      Die Bundesbehörden raten dringend: Wenn sie eine Raubkopie sehen, so verständigen sie bitte umgehend die Rechteinhaber des originalen Raubs!

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    • Mein Lieblingsfilm aus Deutschland ist und bleibt "Bang Boom Bang", da passt einfach alles ;)

      Neulich dieses Werk gesehen:

      The House That Jack Built

      Als Fan von Lars von Trier tierisch drauf gefreut, da der Film hier in der Nähe leider nicht im Kino lief, musste eine Eng Version aus dem Netz her und ich befürchte diese war zensiert.
      Weil so gewalttätig wie beworben war es bei weitem nicht und einige Szenen waren schon komisch detailarm für Von Trier (zB das Titten abschneiden fehlte, kann mir aber vorstellen dass dies in einer anderen Version zu sehen ist).
      Tja, so fällt es mir schwer ein Urteil zu bilden, wenn es wirklich nur eine cut Version war.
      Ansonsten hat mich der Film mit seinen bitter schwarzen Humor gut unterhalten. Darstellerisch ist es bei Triers Filmen wie erwartet immer ganz großes Kino, aber man muss auch mit seinen Menschenverachteten Stil klarkommen.
      Jack ist schon ein ziemlich fieser Charakter, der mit seinen Neurosen oft für Komik sorgt.
      Einzig das Ende war ziemlicher Rotz, klar gibt es jetzt wieder welche, die in diesen Ende massig reininterpretieren wollen, aber das hätte man auch anders machen können, realistischer und weniger Theologisch.

      7/10
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      Alita: Battle Angel

      Bin ein riesiger Fan des Mangas und war als solcher sehr skeptisch, da aber schon im Trailer deutlich wird, dass sich der Film sehr eng an die Vorlage hält, war mein Interesse geweckt. Ich bin nicht enttäuscht worden!
      Fast alles wichtige aus dem Manga findet man auch hier wieder (wenn auch manchmal etwas anders kombiniert), und der Film lässt sich viel Zeit das Setting glaubhaft zu etablieren, eine lebende, atmende Welt zu erschaffen, und Alita charakterliche Entwicklung zu zeichnen. Die Macher haben gecheckt was den Charme des Mangas ausmacht und das aus meiner Sicht sehr gut auf die Leinwand übersetzt.
      Allerdings beinhaltet der Film im Prinzip nur Bände 1-4 des Mangas und endet somit mit einem Cliffhanger. Ich hoffe auf Fortsetzung, der Film hätte es verdient.

      Ich vergebe 9/10 Cyborg Herzen!

      Übrigens auch geil wie Dietmar Dath von der FAZ voll abgeht wegen dem Film. :D
      faz.net/aktuell/feuilleton/kin…ik-zu-alita-16037110.html
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      Nach all dem bitteren Geheule&Ge-Whine hier (gibt nen eigenen Thread dazu) im "Vorfeld" des Fims, ist's für mich nun sehr erfreulich und erfrischend zu hören, dass er dir so sehr gefallen hat.

      Mann, der FAZ-Autor dreht ja völlig am Rad; sehr geil :lol: :top:
      Die Bundesbehörden raten dringend: Wenn sie eine Raubkopie sehen, so verständigen sie bitte umgehend die Rechteinhaber des originalen Raubs!
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      Hot Dog
      Ich mag schweigen, ich mag schweighöfer. Beide zusammen stehen für mich im Grunde immer für nen netten Filmabend. Diesmal aber noch nicht. Im grossen und ganzen leider langweilig und strunz doof. Das kommt eben dabei heraus wenn man versucht US Filmen nach zu eifern.
      Naja, evtl wird’s ja beim nächsten Film wieder was. :/
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      Mandy
      Ein schrägerer Horror-Film mit Nicholas Cage. Klang eigentlich ganz vielversprechend, aber abgesehen von seinem auf Retro getrimmten Look hatte der Film für nichts zu bieten. Die Geschichte ist schematisch und altbacken, und alles zieht sich hin wie Kaugummi, aus den 120 Minuten hätte man auch 80 machen können.
      "Ich hab die Zukunft nicht gewollt!
      Ich war für alles offen!
      Ich trinke ja nicht, weil's mich schmeckt, Herr Doktor,
      ich bin einfach lieber besoffen!" - Heinz Rudolf Kunze

      "Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln." - Martin Luther
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      Bohemian Rhapsody (UHD Blu-ray)

      Tolles und einfach mega sympathisches Biopic. Muss ganz ehrlich sagen dass ich grosse Zweifel an der Besetzung von Rami Malek als Freddy Mercury hatte, völlig grundlos wie sich herausstellt. Der Bursche liefert einfach grandios ab! Ich war nie der grösste Queen Fan habe die Band aber immer geschätzt, so waren mir die meisten Dinge der Bandgeschichte gar nicht bekannt, natürlich mit Ausnahme von Mercurys Aids Erkrankung. Als Rock Fan muss man diesen Film gesehen haben.

      8/10
      Hank von Helvete: "The ass is the most beautiful part of the human body, but still there is a lot of shit coming out of it"

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      112erstahlbeton schrieb:

      Aber als Queen Fan muss man sagen das da auch vieles einfach falsch ist.
      Zb das die Band jahrelang nicht miteinander gesprochen hat.
      Nicht falsch verstehen, finde den Film auch supi aber wie gesagt ist die Faktenlage eine andere ;)
      Wie gesagt dafür kenne ich mich mit der Band einfach nicht gut genug aus. Muss aber auch sagen dass mir manche Szenen auch ziemlich überdramatisiert vorkamen, was bei solchen Projekten aber auch nicht unüblich ist.
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      Die Geschichte wird stets von den Gewinnern oder in diesem Fall den Überlebenden geschrieben. Freddy hätte auf vieles davon sicher einen anderen Blick gehabt als seine Bandkollegen (denen man mit dem Film nur ja nicht auf die Füße treten wollte). Man sollte auch bei Biopics trotzdem immer die Unterhaltung und das Funktionieren als interessante Geschichte im Vordergrund sehen. Wenn ich 100% Fakten will, sollte ich ein Buch lesen.
      :gähn: walfisch :gähn:

      Switch: SW-2783-6535-2798 / Paranoir
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      Jurassic World (2):Das Gefallene Königreich

      Ich würde den Film gerne mögen. Finde ihn aber irgendwie ziemlich doof. Halte den Ablauf für ziemlich unlogisch, einige Figuren verhalten sich tierisch blöd und während man zu Beginn quasi rast, die Handlung auf der Insel also Ruck zuck beendet ist, zieht sich der Rest wie Kaugummi....ne.
      Das war nix. Ich bleibe dann jeweils beim ersten Jurassic Park und der ersten Jurassic World.
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      walfisch schrieb:

      Die Geschichte wird stets von den Gewinnern oder in diesem Fall den Überlebenden geschrieben. Freddy hätte auf vieles davon sicher einen anderen Blick gehabt als seine Bandkollegen (denen man mit dem Film nur ja nicht auf die Füße treten wollte). Man sollte auch bei Biopics trotzdem immer die Unterhaltung und das Funktionieren als interessante Geschichte im Vordergrund sehen. Wenn ich 100% Fakten will, sollte ich ein Buch lesen.
      In den Fall war es aber eher der Regisseur und die Produzenten die einfach die Geschichte umgeschrieben haben. zum Teil war es unnötig aber vieles war einfach nur Dramatisierung.
      Brain May und Roger Taylor waren auch nur beratend dabei, aber vieles wurde einfach umgeschrieben. In älteres BBC Interviews über die Band wird das auch klar, weil May und Taylor da eine etwas andere Geschichte erzählen.
      Zb. gab es nie so ein Drama wegen Freddies Soloausflug, Roger Taylor war zb der erste der ein Solo Album raus brachte. Freddie hat sich zwar etwas zurück gezogen um sein Solo Album zu produzieren, was auch viel zu lange dauerte, aber wurde dabei trotzdem von der Band unterstützt.
      Auch gestand er erst kurz vor seinen Tod der Band, dass er Aids hat, aber das musste ja irgendwie in den Film rein, was mMn ein Fehler war (man konnte den Erfolg des Filmes nicht absehen, daher hätte das in einer Fortsetzung gehört, weil Freddie erst ein Jahr nach LiveAid die Diagnose bekam). Na gut, das LiveAid war ja auch in Wahrheit keine Reunion wie im Film dargestellt.
      Solche Dinge waren unnötig mMn für den Film zu verändern.

      Was mir gar nicht passte war, das man den LiveAid Auftritt in nahezu voller Länge nachspielte, die Zeit hätte man nutzen können um die letzten Jahre zu zeigen. Besonders weil sich der gute Freddie mit letzter Kraft in seinen letzten Monaten vor das Mikro schleppte um was zu hinterlassen...das wäre ein weit dramatischer Schluss für den Film geworden und man hätte sein Vermächtnis mehr ehren können.

      Rami Malek war genial, den Oscar hat er verdient (sollte er ihn bekommen), aber noch passender fand ich den Brian May Darsteller, verdammt der sah ja fast 1zu1 aus.
      Mike Myers hab ich aber gar nicht erkannt und musste nach den Film googeln...OK seine Rolle im Film war ja auch nur erfunden, dass war mir im Vorfeld bekannt, aber im Film war es plausibel weil ich so eine Story um den Song auch hörte
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      Badhero schrieb:

      walfisch schrieb:

      Die Geschichte wird stets von den Gewinnern oder in diesem Fall den Überlebenden geschrieben. Freddy hätte auf vieles davon sicher einen anderen Blick gehabt als seine Bandkollegen (denen man mit dem Film nur ja nicht auf die Füße treten wollte). Man sollte auch bei Biopics trotzdem immer die Unterhaltung und das Funktionieren als interessante Geschichte im Vordergrund sehen. Wenn ich 100% Fakten will, sollte ich ein Buch lesen.
      In den Fall war es aber eher der Regisseur und die Produzenten die einfach die Geschichte umgeschrieben haben. zum Teil war es unnötig aber vieles war einfach nur Dramatisierung.Brain May und Roger Taylor waren auch nur beratend dabei, aber vieles wurde einfach umgeschrieben. In älteres BBC Interviews über die Band wird das auch klar, weil May und Taylor da eine etwas andere Geschichte erzählen.
      Zb. gab es nie so ein Drama wegen Freddies Soloausflug, Roger Taylor war zb der erste der ein Solo Album raus brachte. Freddie hat sich zwar etwas zurück gezogen um sein Solo Album zu produzieren, was auch viel zu lange dauerte, aber wurde dabei trotzdem von der Band unterstützt.
      Auch gestand er erst kurz vor seinen Tod der Band, dass er Aids hat, aber das musste ja irgendwie in den Film rein, was mMn ein Fehler war (man konnte den Erfolg des Filmes nicht absehen, daher hätte das in einer Fortsetzung gehört, weil Freddie erst ein Jahr nach LiveAid die Diagnose bekam). Na gut, das LiveAid war ja auch in Wahrheit keine Reunion wie im Film dargestellt.
      Solche Dinge waren unnötig mMn für den Film zu verändern.

      Was mir gar nicht passte war, das man den LiveAid Auftritt in nahezu voller Länge nachspielte, die Zeit hätte man nutzen können um die letzten Jahre zu zeigen. Besonders weil sich der gute Freddie mit letzter Kraft in seinen letzten Monaten vor das Mikro schleppte um was zu hinterlassen...das wäre ein weit dramatischer Schluss für den Film geworden und man hätte sein Vermächtnis mehr ehren können.

      Rami Malek war genial, den Oscar hat er verdient (sollte er ihn bekommen), aber noch passender fand ich den Brian May Darsteller, verdammt der sah ja fast 1zu1 aus.
      Mike Myers hab ich aber gar nicht erkannt und musste nach den Film googeln...OK seine Rolle im Film war ja auch nur erfunden, dass war mir im Vorfeld bekannt, aber im Film war es plausibel weil ich so eine Story um den Song auch hörte

      Danke für den Post. Das wäre mir aber definitv zu viel Dramatisierung bzw. Verdrehung der Tatsachen. Lässt mich jetzt schon ein bisschen enttäuscht zurück und wertet den Film definitv für mich persönlich ein Stück ab.
      Hank von Helvete: "The ass is the most beautiful part of the human body, but still there is a lot of shit coming out of it"

      XBL Gamertag: bbstevieb

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bbstevieb ()