Zuletzt gesehener Film

    • pseudogilgamesh schrieb:

      Dragon schrieb:

      Immer, wenn aus Hobby ein Beruf wird, wird es gefährlich...und der Spaß bei mancher Sache, manchen Menschen automatisch weniger. Weil es Arbeit wird. Nur noch Leistungsdruck.
      Das wurde afaik (Doku gesehen) mit wasserdichten wissenschaftlichen (US-)Studien bewiesen, dieser Zusammenhang, bzw Sachverhalt.

      UA genau deshalb würden jedwede monetäre u "zwanghafte" Aspekte dieser unsrer Szene für mich persönlich das ganze Hobby sogleich oder meinetwegen "en passant"/"step by step"/sukzessive "killen".


      Zum von dir genannten Sachverhalt "wenn das Endorphin abflacht aufm Hotelzimmer, dann hüppense oft" passt auch:



      ;(

      Eben.

      Nur mal hier abseits in kleiner Form wie ich das sehe...

      Ich gehöre halt auch nicht zu den Menschen, die jemals groß Interesse an Geld gehabt hätten oder haben. Genau so wenig hat mich je beliebt sein interessiert. Mir kann man 100 Mal sagen, Hey du könntest doch am Wochende auch arbeiten, mehr Geld verdienen oder an Feiertagen oder du könntest...

      Brauch ich nicht. Will ich nicht. Ich weiß wie Scheiße es ist, man sich fühlt, wenn man arbeitslos ist, aber wenn man zu sehr in diesem gesellschaftlichen Zwangsbild drin ist, ist es auch nicht gut für einen. Genau so wenig wie Schichtdienste für den Menschen gut sind, weil die den gesamtem Körper durcheinander bringen und wichtige von der Natur gewollte Schlaf Zyklen.

      Deshalb sag ich immer wieder, ich arbeite an den Tagen meine Arbeit, die ich muss. Auf keinen Fall mehr und Stress mache ich mir auch nicht. Mich interessieren höhere Gelder und Positionen und Verantwortung oder Überstunden haben nicht. Auch nicht nach dieser eigentlich ziemlich guten GalaBau Ausbildung später.

      Ich habe mal mit 400€ pro Monat im Jahr gelebt. Ohne Probleme. Auf alles eben begrenzt. So ein Gehalt von 800 Netto ist für mich schon ein totaler Luxus. Als Beispiel.

      Ich weiß einfach nicht, was Menschen mit ( entweder ihrer Bleiebtheit bei allen ) oder aber mit ( Mein Haus, mein Auto, mein Schiff, meine teure Uhr.,..bla bla. was aufs selbe raus zu laufen scheint. ) immer erreichen wollen!? Was denen das bringt!?


      Um wieder zu Filmen zu kommen. bevor ich ganz OT gerate. Schon alte Filme wie der bewegte Mann oder so ähnlich ( Hab den Titel vergessen - Ging es auch um Stress und zu viel Arbeit und zu viele Einflüsse usw. ) und Metropolis haben gezeigt, dass diese Industrie Kultur, die von vielen Menschen gefeiert wird, nicht die beste Idee für einige Menschen ist. Bei Kinderfilmen könnte man bei MOMO die schwarzen Männer erwähnen, die auch für all das stehen, was ich bei vielen Menschen selbst im eigenen sozialen Kreis merke, die sich wie Lemminge verhalten und wegen ihrer Büroarbeit fast nur noch funktionieren wie eine Maschine ( Wie es schon Agent Smith bei Matrix von Neo wollte ), die das Beste ist, was dem Arbeitgeber passieren kann. Da die nämlich kaum bis gar keine eigene Identität mehr besitzt und brav Befehle befolgt und brav aufsteigen will.

      Aber das ist nur meine Meinung zu einer Gesellschaft, die sich in den eigenen Schwanz beißt...und in Teufelskreisen lebt, weil das ja so sein soll und die Wirtschaft ankurbelt.
      Denn mehr Geld = Mehr möglich zu kaufen = Mehr Konsum.
    • Dragon schrieb:

      Deshalb sag ich immer wieder, ich arbeite an den Tagen meine Arbeit, die ich muss. Auf keinen Fall mehr und Stress mache ich mir auch nicht. Mich interessieren höhere Gelder und Positionen und Verantwortung oder Überstunden haben nicht. Auch nicht nach dieser eigentlich ziemlich guten GalaBau Ausbildung später.

      Ich habe mal mit 400€ pro Monat im Jahr gelebt. Ohne Probleme. Auf alles eben begrenzt. So ein Gehalt von 800 Netto ist für mich schon ein totaler Luxus. Als Beispiel.

      Eigentlich eine gute Einstellung. Viele arbeiten sich heute einfach kaputt und sind sehr auf "man braucht X um dazu zu gehören" fixiert. Vor lauter Arbeit dann aber kein wirkliches Leben mehr, und in der freien Zeit MUSS man dann natürlich noch 3 mal im Jahr in den Urlaub fliegen, man will ja von Welt sein. Für mich ist das Leben solcher Menschen der pure Stress, ohne das man das erarbeitete wirklich genießen kann. Zeit ist wichtiger als das Geld. Andere nehmen es aber natürlich auch anders wahr und empfinden es als Erholung. Jeder wie er will.

      ABER so ganz realistisch finde ich deine Einschätzung dann doch nicht. Man muss halt schon soviel arbeiten das genug Geld da ist, und das sind imo sicherlich keine 400 oder 800€. Von solchen Summen kann man in DE nur leben, wenn man 70% der Lebenskosten von anderen spendiert bekommt. 400€ reicht ja meist maximal für eine 1 Zimmer Wohnung irgendwo im Wald + Wasser/Strom/Heizung. Und unter einer gewissen Summe wirst du letztlich mehr Ängste und Stress aufgrund eines Überlebenskampfes haben, als wenn du einfach deine 40 Stunden Woche arbeitest. Man muss den aktuellen Zustand imo vielleicht auch mal mit den Lebensumständen früherer Jahrhunderte vergleichen. Denn in dieser Relation leben wir wohl selbst mit Burnout ein Zuckerleben.

      Das Bild das du hier von Arbeit udn Industrie zeichnest, wirkt auch mehr so wie aus der Frühzeit der Industrialisierung, bis hin zum beginn des 20. Jahrhunderts. Mit Kinderarbeit, dreckigen Wohnverhältnissen mit der 6 Köpfigen Familie in der 1 Zimmer Wohnung, Arbeiten im Giftmüll und 6 Tage / a 16 Stunden Woche. Heute ist man doch bei nahezu jedem Arbeitgeber bei weitem nicht mehr so "Lemming" wie das Bild dieser Filme/Storys vermitteln will, die ja auch gerade aus dieser Frühzeit vom Viktorianischen bis 1930er Inspiration schöpfen. Den meisten Stess machen sich die Menschen heute imo selbst, mit der Einstellung man MUSS dies und jenes tun. Vieles an der Arbeit ändert sich radikal, wenn man selbst eine andere Einstellung mitbringt und etwas tut das man nicht als negativen Zwang wahrnimmt

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    • Nach der "Sesshaftwerdung" u dem damit verbundenen Landwirtschaft-Schaffe-Schaffe u schließlich ausgehend von der schlimmstdenkbaren Form der Arbeit während der Industrialisierung u ihrer Entwicklung hin zum heutigen Zustand gesehen, da mag das vereinfacht hinhauen, mit deinem "alles wird stetig besser!".

      Aber denk dochmal an die schönen 80er, die Gewerkschaftsaufkleber ÜBERALL mit der Sonne drauf u der 35 drunter. Wir bekamen in den Grundschulen ALLE erzählt, dies sei nicht das Ende, sondern der Anfang. 30h/Woche sei legitimes "Gesellschaftsziel".

      Warum haben wir sowas aus den Augen verloren?

      Jeder Hirni weiß, dass das produzierende Gewerbe mit Menschen am Band "am Ende" sein WIRD u wir ein bedingungsloses Grundeinkommen benötigen WERDEN, weil die Arbeit MASSIV wegfallen WIRD. Das sind keine "Thesen", das weiß man einfach.

      Btw wackelte ich lang genug im öffentlichen Dienst mit 800-900 Tacken heim u musste mein Leben zu 100%davon finanzieren. 300 Miete (warm), Strom 35, Tele 35 u ab you go with the rest. "Schön" u "sorgenfrei" geht natürlich anders, aber es geht. It's nearly the same as Hartz 4 halt, aber gottlob ohne die Angst vorm Briefkasten u vor exotischen Vermittlungsversuchen, krassen "Motivations-Kursen" (parallel zum Aufstocken-Job) u aller Arten von denkwürdigen Horror-Terminen u Zeitarbeitsvermittlungen für schön Mindestlohn-Minus-Überstunden-und-Erpressungs-Getrickse, von dem indeed Niemand "gut" leben kann, schon garnicht gesund. Eien Frechheit ist das u 12,50 wären mMn unterstes Level. Das wäre "anständiger".

      Was haben der Prof Sinn, das süße Zicklein uA rumgeheult bei Einführung der asozialen 8,50 (ich selbst hab auch für 4E u 6,50 schon gearbeitet), drölfhunderttausende Jobs würden wegfallen, alles würde teurer, alles würde kollabieren.

      Was ist geschehen inzw? Richtig: Das reichste Prozent wurde noch wesentlich reicher! :ray2:

      Edit: Sorry, Blacky u daher regen mich solche Aussagen von Dir einfach auf, die mich btw auch mal wieder an die denkwürdige "Darth Vader ist zu genau 88,8% Roboter!"-Aussagen uÄ von Dir erinnert, welche immer schön in Stein gemeißelt auftauchen, dabei aber manchmal leider jedweden Realitätsbezug entbehren.

      Black Sun schrieb:

      800€. Von solchen Summen kann man in DE nur leben, wenn man 70% der Lebenskosten von anderen spendiert bekommt.
      Wer spendiert(e) mir also genau was, Nostradamus?


      Erinnere ich mich eigentlich richtig, dass VOR der "amtlichen Einführung" der Landwirtschaft (imo Initialzündugn des Unglücks: Too many people making too many probs, "Deins gegen Meins"; uA auch die "Erfindung" des Zauns u der rechten Winkel :duck u weg: :ray2: ) ein Jäger u Sammler nur etwa 3-4h täglich zu "arbeiten" hatte u stolzes Alter erreichte, janz ohne Krebs, Rückenaua, schön Schwindsucht, Syphillis u Gedöns?

      Einzig auf Kosten eines fehlenden dauerhaften Heims, ich weiß nit; hört sich fast nach nem guten Deal an :tooth:

      Again: Too many people demand a hell-lot of crappy&cheap-food, so we did (-->Massentierquälerschweine, die wir sind). Aber heutzutage (Stichwort: Insektenburger :love2: ) müssen wir uns nicht mehr "Sachzwängen" dieser Art beugen, wir könnten langsam mal besser werden.

      MMn gibt es genug für alle, man müsste mit dem kompetitiven "deine Familiegegen meine Familie", "dein Blut gg mein Blut"-->"Ur nation (Nation=Familie im weitestgefassten Sinne) against ours", aufhören, weltweit.

      Was haben wir für einen Kuchen zum Verteilen u wie bekommen wir zumindest alle satt? Das wäre eine Weltregierung nach meinem Geschmack :Aluhut hervorhol: :bday:

      Aber klar, is alles Larifari-Kommi-Scheiße u es würde dann ja garnit mehr genug erarbeitet, wo sollen denn all die Werte herkommen, die dafür nötig wären etcpp.

      Just sayin: Es GIBT Länder mit BEDINGUNGSLOSEM Grundeinkommen wie Dänemark u afair Finnland. Dort brennen keie4n Städte, es fliegen keine Schweine durch die Luft, die Menschen gehen dennoch arbeiten :rolleyes:

      Aber den Schweinezüchter-Logik-geilen Deutschen kann man sowas "soziales" schlecht als Politziker unterjubeln, ebenso wie des Arabers/Inders Hanfkraut. Es IST des Teufels, alles. Man verlöre Wahlen mit sowas "Vernünftigem" :(

      108 Sterne schrieb:

      Das ist aber schon ein unfairer Vergleich. Kaum ein Game verkauft sich wie Mario. Auch AAA Spiele nicht.

      One may ask, why everything sucks so hard nowadays: it's the over-crazed fanbase that is trying so desperately to add some value to their shallow lives by adding unnecessary value to an item that is only intended to bring entertainment, not stature.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh ()

    • walfisch schrieb:

      Hmm Nolan ist gerade mal 47 Jahre alt und hat 10 Drehbücher selbst adaptiert und anschließend als Regisseur verfilmt. Wenn er sich so weiter entwickelt wie bisher dürfte er alles in den Schatten stellen, was je auf diesem Planeten gelebt und gefilmt hat.
      :hmm:
      Er ist beeindruckend. Schlechte Filme kenne ich von ihm nicht (wobei ich seine Batmans wohl am schlechtesten finde, aber die sind auch noch super).
      Seine Filme funktionieren nicht wie Hollywood kurzweiler, sondern Enden meist mit einen WoW/Aha/Wieso Effekt der einen noch einiges an Nachdenkzeit abverlangt. Das können nur wenige Reigiseure und Autoren was er kann und daher ist er derzeit mein Liebling
    • pseudogilgamesh schrieb:

      ein Jäger u Sammler nur etwa 3-4h täglich zu "arbeiten" hatte u stolzes Alter erreichte, janz ohne Krebs, Rückenaua, schön Schwindsucht, Syphillis u Gedöns?
      Der Jäger uns Sammler musste wohl ehr 24/7 "arbeiten", war ohne die Unterstützung des Stammes verloren und ist selten älter als 30 geworden. Wenn er überhaupt seine Geburt und Kindheit überlebt hat. Woher diese romantisierte Märchenvorstellung ?


      pseudogilgamesh schrieb:

      Wer spendiert(e) mir also genau was, Nostradamus?
      Wenn du mit 800€ heim kommst, und davon noch alles bezahlen kannst ist es ja gut. Aber dennoch wirst du damit dann spätestens im Alter zu jemanden der von den anderen leben wird. Weil du zum überleben Leistungen brauchst, die du selbst nie finanzieren konntest. Woher kommt deine Rente und medizinische Versorgung ? Oder wie oft hast du Sozialleistungen, Arbeitslosengeld usw bezogen ? Konntest du diese Summen selbst finanzieren, oder war es nur möglich weil das Geld von den besseren 20% der Gesellschaft kam ?

      Ich kritisiere diese Zustände und du verteidigst sie, indem du meine negative Einschätzung angreifst und verteidigst das man von wenig "leben" kann ? Und dann gleich noch Grundeinkommen fordern usw, und selbst aufzeigen das es ein falscher Weg und Desaster ist wenn so viele Menschen schlechte Arbeit mit wenig Lohn haben ? Schon ein wenig absurd.

      Ich sagte lediglich das ich Dragons 400€/Monat Aussage unrealistisch finde, angesichts der Kosten die man in DE hat. Und 800€ kein Luxus sein können, wenn man damit bei den Sozialleistungen enden wird. Und du kommst jetzt mit einem imo sinnfreien Angriff als wenn ich die Ausbeutung der Menschen feiern würde.

      Was ich wiederum nicht gut finde ist schlicht eine Einstellung mancher Menschen, die denken das es gut und ausreichend ist mit absolutem minimum Lohn zu leben. Es sogar noch anderen gegenüber Propagieren und die wenigen Leute als abgehobene "Reiche" bezeichnen, die noch fair und vernünftig bezahlt werden.
      Nicht jeder wird die Möglichkeiten bekommen gut zu verdienen, die große Masse wird immer unten liegen ( wie es seit Jahrhunderten ist ), aber diesen Zustand noch gut zu heißen indem man sagt " es reicht ja völlig, man braucht nicht mehr".... das soll ok sein ? Ich gehe nicht von einer rosa Utopie Welt aus, wo diese Summe reichen könnte. Ich rede von der aktuellen Welt und den aktuellen Umständen/Fesseln in der wir leben müssen. Und da sind 400€ nichts das "reicht", und auch 800€ nicht.
      Und du greifst mich nun an weil ich finde das der Mensch mehr braucht als das absolute minimum in Abhängigkeit von der Güte der Obrigkeit ? Und weil ich Menschen nicht verstehen kann die diesen Zustand noch als ausreichend verteidigen?

      pseudogilgamesh schrieb:

      Jeder Hirni weiß, dass das produzierende Gewerbe mit Menschen am Band "am Ende" sein WIRD
      Die "Menschen am Band" waren auch noch nie die Arbeitergruppe, welchen es wirklich gut ging. Es waren die Techniker welche das Band am laufen hielten. Das Wartungspersonal, die Facharbeiter.... Und das wird sich nicht so schnell ändern. Das produzierende Gewerbe selbst ist aber nicht am Ende, es boomt ungemein. Eben gerade dank Konsum und Energie Wahn. Nur nicht mehr in den klassischen Bereichen längst vergangener Jahrzehnte. Und nicht mehr in Deutschland. Weil wir A den Wandel verschlafen haben und an alten Branchen festgehalten/neue ignoriert haben, und B die Gesellschaft eben auch gerade dieses produzierende Gewerbe nicht mehr in ihrer Umgebung haben will. Wir sind ein Industrieland in dem die böse dreckige kapitalistische Industrie mittlerweile verpönt ist. Wo es doch gerade diese böse Industrie war, welche für sehr viele Menschen ordentliche Bezahlung möglich machte. Nicht die 1000 Leute am Fließband, aber eben für die 100 Leute neben dem Fließband. Boomt es halt im Ausland weiter... Es ist normal das Berufe wegbrechen, und andere entstehen werden. Ich habe auch nirgends gesagt das es immer nur besser werden wird. Zu glauben das ein bestimmter Beruf immer den gleichen Status haben wird ist fatal. Aber wir sollten uns bemühen gerade diese Berufe zu halten und zu etablieren, wo man eben möglichst viele gut bezahlte Stellen ermöglichen kann.

      pseudogilgamesh schrieb:

      Edit: Sorry, Blacky u daher regen mich solche Aussagen von Dir einfach auf, die mich btw auch mal wieder an die denkwürdige "Darth Vader ist zu genau 88,8% Roboter!"-Aussagen uÄ von Dir erinnert, welche immer schön in Stein gemeißelt auftauchen, dabei aber manchmal leider jedweden Realitätsbezug entbehren.

      Es ist also unrealistisch von mir zu sagen das man mit 400€ netto in unserem Land nicht ohne Fremde Hilfe leben kann ? Das du mit 800€ netto nicht genug selbst aufbauen kannst und somit im Alter von sozialen Leistungen leben musst ? Wo du selbst jetzt Grundeinkommen forderst weil man ja nicht genug haben wird ? Dezent widersprüchlich ?

      Ja kannst du denn heute noch den großen Selbstversorger mit Hof machen ? Und selbst wenn, was glaubst du was du allein für steuern und Unterhalt da abdrücken musst? Du brauchst Geld, das zu verleugnen ist Käse. Du willst bedingungsloses Grundeinkommen ? Das funktioniert eben nur über die Leistung und Zahlungen von anderen Menschen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist keine Lösung für irgendwas, es wird den Teufelskreis nur noch weiter festigen und den negativen Zustand zementieren. Davon abgesehen haben wir es faktisch auch schon, nur nicht bedingungslos. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wie es derzeit geplant ist, knapp über der Existenzgrenze, unterscheidet sich doch effektiv kein bisschen von den aktuellen Sozialleistungen und die Menschen werden auf dem gleichen Level leben. Nur die Bürokratie wird einfacher. Die Summe auf dem Konto wird identisch sein. Und deshalb gehen die Leute in den "anderen Ländern" mit Grundeinkommen auch weiterhin arbeiten, denn dieses Geld reicht nicht. Immer in Abhängigkeit von den wenigen Prozent der Gesellschaft denen es noch gut geht und diese ganzen Ausgaben finanzieren.

      Wir haben hier in DE diese "der Staat muss für uns sorgen und uns finanzieren" Mentalität, aber dabei wird völlig vergessen das es auch Menschen geben muss die dem Staat dieses Geld erstmal geben, damit er es verteilen kann. Und das die staatlichen Geldern nicht mehr als ein Rettungsschirm für seine Bürger ist, deren erste Pflicht es eigentlich ist für sich selbst verantwortungsvoll zu sorgen. Niemand beschwert sich zB das seine Versicherung ihm nur 100€ Rente zahlen wird, wenn er monatlich 50€ einzahlt. Aber jeder meint der Staat muss ihm 1000€ Rente geben, obwohl man in "die staatliche Versicherung" nur 100€/Monat eingezahlt hat ? Merkst du was ? Dieser ganze Mist funktioniert eben einzig und allein nur, weil eben die oberen 20% das ganze finanzieren und somit jeder Geringverdiener im sehr großem Maß von Ihnen abhängig ist. Und jeder der denkt das 400-800€ ja völlig gut und ausreichend sind, wird genau das unterstützen.

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    • Äd sunny: wie kommst du auf die 30 Jahre u 24/7?

      Hatte mal (wie üblich :tooth: )ne Doku-Themenmarathon auf afair ard o pheonix zum thema arbeit geguckt, laaanges wochenende war das, als asozialer u rücksichtloser "Nicht-Leistungsträger" u deiner "Rechnung" nach später Allen auf der Tasche liegender hat man ja manchmal zeit u muse zu sowas ^^


      Scheisse, selbst der verschissene ERMORDET WORDENE ötzi ist laut den meisten wissenschaftlern n runden Fuffi alt geworden u ziemlich "athletisch bis zum Schluss" noch dazu :tooth:

      Sein grösstes gesundheitsprob war (neben den tödl wunden :ray2: ) afair parodontitis u abriebsschäden an den hauern wg der "modernen" getreidefresserei; point made. Er war btw wohl ein "loner" u das nicht erst seit Kurzem, oder so (etwa wg Fremdgehen, sich anderweitig unbeliebt machen oÄ). Mag wohl dennoch mit dem tragischen Schicksal zu tun haben, fehlendes "backup" angesichts von kompetitiven Feinden. Daher kommt ja auch unsre Menschenfeindlichkeit. Weil die andren uns IMMER was wegnehmen können uA das Leben. Um dem zu entkommen, brauchen wir nen funzenden Staat u in einer Gemeinschaft generieren nicht nur Herstellungsprozesse, sondern mehr u mehr die Menschen selbst zT die Arbeit (Dienstleistungssektor), siehe Bildung, Pflege etcpp. Das ganze neoliberal-sugesiffte u menschenfeindliche System gehört IMO im Dänemark'schen (o sei es Schwedischen) Sinne grund-refomiert, hin zu mehr Lebensqualität, mehr "mütterlichem Staat" u weniger "Teutschem Druck". Die deutsche Arbeitswelt ist für Zugezogene nicht ohne Grund meist recht merkwürdig Effizienz-versessen, aber was wir gerade aus den Niedrigstlöhnern durch die Art&Weise des durchökonomisierten Arbeitsprozesses rausquetschen, ist im Detail nicht schön (war/bin ja dabei)

      Edit: Und der arme Schwachmat lebte in einer der unwirtlichsten (u damals afair dauerfröstelnden) Gebirgs-Gegenden, die man sich zu jener (wie auch zu heutiger :ray2: ) Zeit aussuchen konnte ^^

      Nun stell dir einen solch athletischen u gesunden Jecken mal in der Toskana oÄ vor; ein Träumchen von Leben.

      Warum? Weil halt genug für alle da war, es gab noch nicht so viele von uns. Daher gab's höherwertiges Protein für uns. Heute gibts minderwertiges Füllmaterial für die Massen am Schweinetrog. Filet>Billo-Burger>Zimbo-Wurst

      Aber ich möchte ja gerade behaupten: Kraft all unsrer Optimierungen u der Wissenschaft KÖNNTEN wir ALLE hochwertig satt bekommen, wenn wir auf die "bedingungslose Kompetition" pfeifen u unsre Ressourcen statt in marketing&Wirtschaftswissenschaften, in uns, und unsre Lebensqualität, in die ganze Welt also hinein-stecken. Schöne Welt wäre das. Unsre Top-Mathematiker verglühen derzeit in der BWL uÄ Scheiß ;(


      Und in dk arbeiten sie nit, weil sie müssen, sondern weil (und genau das, was) sie wollen u für sinnvoll erachten :)

      Sozialismus
      Spoiler anzeigen
      , bzw einen "soziale Marktwirtschaft", die man auch noch so nennen möchte; einst ein Aushängeschild von uns zu Zeiten der Sozialhilfe, in der btw genausoviele Leute arbeitslos u Bezieher waren, wie heute jene Langzeitarbeitslosen-Gruppe mit den "neu dazugekommenen" Niedrigstlöhnern, bzw Aufstockern und all den armen in Maßnahmen befindenenden (Heck, selbst während ner Krankheit u/o Kuirz-Urlaub wird man aus der Statistik genommen, da "nicht vermittelbar" ^^ )
      heute. Eine vergessene Option. Schröder hat uns allen das Hirn gefickt leider ;(

      Genau sone Sinn'sche "Paranoia-Milchmädchenrechnung" meinte ich mit der unerbittlichen "Schweinezüchterlogik"
      Spoiler anzeigen
      (Ertränk die Sau, die nit fruchtbar ist u keinen wirtschaftlichen Gewinn bringt. Schlag den neuen Schwung "Katzerln" dod, weil mer scho' genug hun; quiekt der Frischling nit früh u munter genug, kloppste gleich druff, lohnt net-> Effizienzerhöhung=bares GELD!->Mach's selbst, oder stirb halt; keinerlei o stark zurückgefahrenes Fürsorgeprinzip, Staat kann ruhig "minimiert" werden (klar, Reiche kaufen sich ne eigene security, eigene Lehrer undundud->Kurzum: NUR die Armen BRAUCHEN einen starken u fürsorglichen Staat)
      aber sei's nun drum :(

      108 Sterne schrieb:

      Das ist aber schon ein unfairer Vergleich. Kaum ein Game verkauft sich wie Mario. Auch AAA Spiele nicht.

      One may ask, why everything sucks so hard nowadays: it's the over-crazed fanbase that is trying so desperately to add some value to their shallow lives by adding unnecessary value to an item that is only intended to bring entertainment, not stature.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh ()

    • pseudogilgamesh schrieb:

      Äd sunny: wie kommst du auf die 30 Jahre u 24/7?

      Du sprachst von Jäger und Sammler....
      Ich bin kein Lexikon, aber nach allem was mir bekannt war, wurden Menschen in dieser Ära der Jäger und Sammler nicht sehr alt. Viele Funde sollen auf eine Lebenserwartung bis zu den 30ern hindeuten. Und man geht ja auch davon aus das die Menschen eben nicht soviel Zeit hatten, denn die ganze Entwicklung, sozial wie technologisch wird nach vielen Analysen ja erst als Folge der Sesshaftigkeit richtig gestartet.

      Ötzi wiederum ist weit weit weg von Jäger und Sammler. Er stammt aus einer Zeit (Kupfersteinzeit), in der man längst Bauer war, Metallverarbeitung schon seit ca. 3000 Jahren kannte usw. Afaik war er irgendwo in den 40ern, und soll auch kein einfacher armer Bauer gewesen sein, anhand seiner Funde und Ernährung/Gesundheit. Eben auch weil er so ungewöhnlich "alt" war. Zu der Zeit als Ötzi starb, ca. 4000 v Chr afaik, hatte man doch schon im Bereich Nord Afrika, West Asien die ersten Hochkulturen. 1500 Jahre nach Ötzi stand die erste Pyramide... oder täusche ich mich bei seinem Alter ?

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    • de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4ger_und_Sammler

      5.3

      Hätteste dir selbst er-wikipediaen könne, aber Du WILLST es einfach um's Verrecken nicht, hab ich Recht?

      Also für Dich:

      Zit.



      „Alltag und Lebenserwartung“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


      Glück und Wohlstand werden sehr unterschiedlich empfunden und sind schwer messbar (Shuar-Kinder aus Ecuador)
      Zahlreiche Studien belegen, dass selbst Jäger und Sammler karger Trockenräume in der Regel keinen Mangel litten und im Durchschnitt deutlich mehr Freizeit zur Verfügung hatten als moderne Erwerbstätige. Der US-amerikanische Anthropologe Marshall Sahlins bezeichnete die historischen Wildbeuterkulturen deshalb als „ursprüngliche Wohlstandsgesellschaft“.[45] Ältere Studien beziehen sich dabei nur auf die Tätigkeiten des Jagens und Sammelns (bei den San wenig mehr als 2 Stunden täglich, auf alle Gesellschaftsmitglieder umgelegt)[46] und berücksichtigen nicht die Zeit für Nahrungsmittelzubereitung, Kinderbetreuung und Gebrauchsgüterherstellung.[B 4] Wird dies mit berücksichtigt, liegen die Zeiten bei circa 6 Stunden täglich für die San[A 9] bis maximal 7 Stunden für die Aborigines.[B 5] Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher US-amerikanischer Werktätiger wendete in den 1980ern mindestens 11 Stunden täglich für die Erwerbstätigkeit und die anderen vorgenannten Tätigkeiten auf.[A 9] Doch auch diese differenzierten Werte werden von einigen Autoren angezweifelt:
      • Bereits Sahlins spekulierte, dass die Zeiten für Jäger und Sammler ertragreicherer Räume unterden ermittelten Werten für die Wüstenjäger liegen müssten,[21] für subarktische- und arktische Jäger nach Klaus E. Müller jedoch wiederum höher,[3]
      • Steven A. LeBlanc kritisiert unzureichende Methoden der älteren Studien (Befragung statt Begleitung) und mutmaßt, dass der Zeitaufwand bei den San in der Vergangenheit höhergewesen sein müsse, da sie schon seit Jahrzehnten effizientere Eisengeräte und nicht selbst hergestellte Baumwollkleidung sowie gebohrte Wasserlöcher benachbarter Hirten benutzen würden und dadurch Zeit sparen.[B 6]
      • Christian Lauk weist zudem darauf hin, dass die Werte über alle Mitglieder einer Gesellschaft gemittelt seien, obwohl in keiner Gesellschaft alle Menschen am Nahrungserwerb beteiligt sind[21] (Es ist vermutlich kaum möglich, etwa die Zeit des modernen Rentnerdaseins vergleichbar mit einzuberechnen).
      Die Auffassung vom relativen Wohlstand der Jäger und Sammler spiegelt sich auch in der Lebenserwartung wider: Das durchschnittliche Sterbealter Erwachsener (demnach ohne Berücksichtigung der Kindersterblichkeit) lag 2007 bei ihnen zwischen 68 und 78 Jahren.[47] Zum Vergleich eine moderne Wohlstandsgesellschaft: Deutsche, die zwischen 2009 und 2011 zwanzig Jahre alt waren, werden nach der Sterbetafel im Schnitt rund 80 Jahre alt;[48] und ein Entwicklungsland: 20 Jahre alte Einwohner Botswanas werden hingegen nur 54 Jahre erreichen.[49]
      Heutige Jäger-und-Sammler-Völker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

      Die San oder „Buschleute“ lebten vermutlich früher in fruchtbareren Gebieten als Feldbauern

      Die Ainu Japans haben den früheren Subsistenzfischfang zu einer Erwerbswirtschaft gemacht

      Aka-Mutter mit Kindern aus der Republik Kongo

      Die traditionelle Jagd der Aborigines war jahrzehntelang erloschen und erlebt heute – z. T. in modernisierter Form – bei manchen Gruppen ein Comeback

      Die Cree gehören zu den Völkern Kanadas, bei denen einige Menschen zumindest teilweise vom Jagen und Fischen leben

      Die Sámi Nordeuropas lebten bis ins 17. Jahrhundert von der Jagd, bevor sie zur Rentierhütehaltung übergingen
      Bei einigen dieser Stämme oder Völker ist zu beachten, dass sie ursprünglich nicht unbedingt Jäger und Sammler waren, sondern in Gebiete vertrieben oder abgedrängt worden sind, in denen aufgrund der klimatischen Gegebenheiten (Trockenheit oder Kälte) kein Bodenbau möglich ist. Ein Beispiel dafür sind möglicherweise die San im südlichen Afrika (früher als „Buschleute“ bezeichnet). Bis vor Kurzem lebten auch noch einige Aborigines in Australien als Jäger und Sammler und erreichten wie die San einen erstaunlichen Grad der Anpassung an extrem unwirtliche Wüstengebiete. Die letzte Gruppe von Jägern und Sammlern in Australien waren die Pintupi Nine, die 1984 erstmals in Kontakt mit der westlichen Kultur traten.
      Jagen und Sammeln erfordert wie der Hirtennomadismus große, besitzlose und naturnahe Gebiete. Die Ausdehnung der Industriegesellschaften – in Verbindung mit ihren kapitalistischen Eigentumsvorstellungen für Grund und Boden – in immer entlegenere Räume erschwert daher diese Wirtschaftsform zunehmend.[21] Selbst Gruppen der entlegensten Regionen sind heute zumindest temporär in irgendeiner Weise mit der Erwerbswirtschaft verbunden, so etwa durch den Verkauf von Kunsthandwerk, Tauschgeschäfte, Arbeitslohn für Dienstleistungen (Fährtenlesen, Herdentiere hüten, Touristen führen u. ä.) oder staatliche Geldzuweisungen. Die große Mehrheit der heutigen Jäger und Sammler bestreiten ihren Lebensunterhalt aus einer Vielzahl von Quellen. Die traditionelle Nahrungssuche ist häufig eine Pufferstrategie für Notzeiten, die mal mehr und mal weniger wichtig ist.[9] (siehe auch: Bushmeat) Bei einigen bereits assimilierten Ethnien (etwa sibirischen Völkern oder Aborigines) ist heute eine Retraditionalisierung der Jagd- und Sammelwirtschaft zu beobachten.[1] (siehe auch: Bush Food)
      Wie viele wild- und feldbeuterisch lebende Ethnien heute noch existieren ist umstritten. Dies liegt vor allem an den in den verschiedenen Studien verwendeten unterschiedlichen Definitionen der Zuordnungskriterien von Gruppen zu dieser. Wird beispielsweise unterstellt, dass die gesamte Nahrung ausnahmslos erjagt und ersammelt sein muss, dann gibt es heute keine Wild- und Feldbeuter mehr. …

      zit Ende.


      Aber ich fürchte selbst diese GLASKLAREN, auf jedweder Hand liegenden Fakten, wirst Du wieder "besser wissen", wie halt beim ollen Darth Vader u dessen Robo-Anteil. Du WEIßt halt leider immer so schrecklich viel und ganz genau, wie jetzt halt deine neuerliche Jäger&Sammler Aussage oben. Muss das wirklich mal sagen, wie es ist.

      Ausdruck des neuen Zeitgeistes ist das leider, indem jeder, der i-wo i-was i-wann mal "gelesen hat", das ganz gern ü-all in "Stein meißeln" möchte, und zwar geilerweise als "Realität. Ich möcht nur noch kotzen bei sowas u nenne das gefährlichen Populismus, "Fake-News-Geeiere" u dieser ganze "auf'm Fratzenbuch hat's einer mal gesagt-Unsinn" spielt den gewissenlosen "Fleischtreibern da draussen" nur in die Hände :(

      Edit3: Dass er aufgrund der "modernen" Getreidefresserei Gesundheitsprobs hatte, hatte ich doch geschrieben. Das implizierte mMn schon ausreichend, dass der olle Ötzi eben KEIN Jäger u Sammler war, deshalb selbst mein "Heck, selbst der olle ..." und eben dder Exkurs über seine (zu) "moderne" Getreidefresserei u daraus resultierenden Probs.
      Warum zum Geier "überliest" Du sowas einfach IMMER (das, was dir am post des anderen argumentativ grad halt nit in deinen Kram passt)? Das nervt, es nervt SEHR. Und führ seitenlang ins Land der WändeausText bei Dir :(

      108 Sterne schrieb:

      Das ist aber schon ein unfairer Vergleich. Kaum ein Game verkauft sich wie Mario. Auch AAA Spiele nicht.

      One may ask, why everything sucks so hard nowadays: it's the over-crazed fanbase that is trying so desperately to add some value to their shallow lives by adding unnecessary value to an item that is only intended to bring entertainment, not stature.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von pseudogilgamesh ()

    • What happened to Monday? - Viel besser und härter als ich vermutet hatte, der Film hat mich wirklich positiv überrascht. Richtig spannende Dystopie mit einigen Wendungen. Die Szene mit dem kleinen Mädchen im Kryolabor hat mich echt geschockt und wird noch lange im Gedächtnis bleiben.

      Spoiler anzeigen
      Was ist eigentlich mit dem Großvater (Willem Dafoe) passiert? Wurde er von Monday ermordet?


      8,5/10
      Kirby sucks
    • pseudogilgamesh schrieb:

      Hätteste dir selbst er-wikipediaen könne, aber Du WILLST es einfach um's Verrecken nicht, hab ich Recht?

      Doch habe ich, nicht nur Wiki. Nur mit dem Unterschied das wir von unterschiedlichen Dingen reden/ausgehen.

      Du hast im Ausgangsartikel klar von der Zeit vor der Sesshaftigkeit und Landwirtschaft als positiver Zustand und der Zeit der Jäger und Sammler gesprochen. Das ist eine Ära der Steinzeit. Und du bist im Folgebeitrag noch mit Ötzi als Beispiel für die Lebensweise gekommen und das er ja angeblich so alt wurde. Nur das Ötzi halt eben nicht aus der Zeit der Jäger und Sammler stammt, worauf ich hingewiesen habe. Den Punkt mit der Ötzi Ernährung habe ich eben NICHT überlesen wie von dir behauptet, er spricht eben nur GEGEN deine Behauptung des Alters. Von daher ist es logisch das ich mich eben mit meiner Antwort auch auf einen anderen Bereich bezogen haben, wie man unschwer am Text erkennen kann.

      Und wie du selbst googeln kannst sprechen dort (Steinzeit) die meisten Funde eben für eine niedrige Lebenserwartung. Dazu brauchst du auch kein Wikipedia, das steht in jedem Geschichtsbuch. Dass ist derzeit der etablierte Stand, und du brauchst nur Lebenserwartung Steinzeit bei Google eingeben und wirst damit erschlagen. Das was du von Wikipedia ansprichst sind Überlegungen und Theorien jüngerer Forscher, die bislang aber nicht hinreichend durch Funde bestätigt werden konnten, sondern überwiegend bei heutigen Experimenten, Völkern und Beobachtungen. Von daher kann man das Thema durchaus diskutieren, es spricht ja körperlich nichts dagegen das der Mensch damals so alt hätte werden können...... Nur gibt es dazu afaik eben kaum belegende Funde, weshalb sich das bilsang nicht etabliert hat.

      Meine 24/7 beziehen sich darauf, dass der Jäger sich nach der Jagt wohl kaum den restlichen Tag auf die Faule Haut gelegt hat, wie der moderne Arbeiter nach Schichtende, sondern das Leben eine ständige Arbeit war und alles extra gefertigt werden musste. Und das kann man auch aus deinem Wiki Zitat entnehmen, wo genug Kritikpunkte aufgeführt, die deine Zeitangabe infrage stellen.

      Und dadurch kommen wir zu dem "was man mal irgendwo gelesen hat"....

      pseudogilgamesh schrieb:

      Aber ich fürchte selbst diese GLASKLAREN, auf jedweder Hand liegenden Fakten, wirst Du wieder "besser wissen", wie halt beim ollen Darth Vader u dessen Robo-Anteil. Du WEIßt halt leider immer so schrecklich viel und ganz genau, wie jetzt halt deine neuerliche Jäger&Sammler Aussage oben. Muss das wirklich mal sagen, wie es ist.

      Ausdruck des neuen Zeitgeistes ist das leider, indem jeder, der i-wo i-was i-wann mal "gelesen hat", das ganz gern ü-all in "Stein meißeln" möchte, und zwar geilerweise als "Realität. Ich möcht nur noch kotzen bei sowas u nenne das gefährlichen Populismus, "Fake-News-Geeiere" u dieser ganze "auf'm Fratzenbuch hat's einer mal gesagt-Unsinn" spielt den gewissenlosen "Fleischtreibern da draussen" nur in die Hände
      Denn DU tust genau das gleiche und suchst dir die Passagen aus den Texten heraus, welche du irgendwo mal gelesen hast und deiner persönlichen Wunsch Ansicht am nächsten kommen. Und da am besten die, welche Anti und Alternativ zur bestehenden Ansicht sind. Also was ? Du willst deine Version als Realität hinstellen, recht verbissen und schnell beleidigend noch dazu. Aber du warst ebenfalls nicht anwesend. Dir gefällt nur diese Variante besser, während ich die Variante plausibler halte, die bislang gelehrt wurde. Dein eigenes Verhalten entspricht hier also genau dem, was du gerade mir und anderen vorwirfst. Wir waren beide nicht da, wir finden nur unterschiedliche Quellen plausibler.

      Und deine ständige persönliche Schiene, mit solchen Schwachsinn wie Darth Vader, was ich noch nichtmal geschrieben habe sondern deinem Hirn entsprungen ist, nervt ebenfalls extremst. Wo doch gerade du der Meister der "ich meine mich grob zu erinnern mal gelesen/gehört zu haben"... Geschichte/Ratschläge bist. Und du beschwerst dich über meine Wände aus Text ? Hast du mal deine eigenen Beiträge angesehen, die auch durchaus kürzer hätten sein können, wenn du nicht ständig den Drang hättest sie möglichst kreativ zu formulieren ? Ich mache dir das nicht zum Vorwurf, finde es nur suspekt wie du anderen einen Strick aus dem drehen willst, was du selbst zelebrierst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Black Sun ()

    • Neu

      Zum Thema Dunkirk (zB "vs" Hacksaw u auch Ryan, ab "Ende" von Min 1)



      OK, die Werbung am Ende kommt högscht "komisch"; seiner Analyse kann man sich aber anschließen: Kein wirklich "guter Kriegsfilm", sondern eher "Survival-Film"...

      Vllcht lags ja an unsrem Schrappnellgeschädigten hundertjährigen Geschilehrer, aber der zumindest verklickerte uns, die Deutschen hätten aus lauter "Nächstenliebe" (Tommies sind ja "halbe Germanen :tooth: ) seitenms einiger Nazis, aber vor allem aus taktisch-unklugem Zaudern vom Adolf heraus soweit ALLE Briten einfach "übersetzten lassen", ohne großen "Zeitdruck".
      So stand's afair aber auch in den Büchern. Viele Generäle rieten Hitler zum "Wegputzen" solch schön-großer, aber recht kampfunfähiger/immobiler Verbände (einmalige Chance aufm Servierteller), aber Hitler zauderte entgegen allen Ratschlägen. Warum er zauderte, das stand afair nicht in der Literatur...(und da dichtete der Lehrer afair die "Nächstenliebe" dazu ^^ )

      108 Sterne schrieb:

      Das ist aber schon ein unfairer Vergleich. Kaum ein Game verkauft sich wie Mario. Auch AAA Spiele nicht.

      One may ask, why everything sucks so hard nowadays: it's the over-crazed fanbase that is trying so desperately to add some value to their shallow lives by adding unnecessary value to an item that is only intended to bring entertainment, not stature.

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    • Neu

      Heute morgen lief Deadpool 2 im Frühstücks-Kino.

      Um es kurz zu machen... wer Deadpool 1 nicht mochte, wird Deadpool 2 ebenso nicht mögen.
      Die Witze sind wieder super infantil, werden in wenigen Sekunden-Abstände abgefeuert und das CGI ist auch wieder (gewollt?) schlecht.
      Mir hat der Film sehr viel Spaß gemacht. Über die ganzen Popo-Kacki-Witze kann ich hinwegsehen, Gags auf Kosten von Disney und Marvel gab es in Hülle und Fülle und die fand ich auch lustig. Ich glaube viele Anspielungen und Witze zünden gar nicht, wenn man die Comics und diversen Superhelden-Filme nicht kennt.
      Die Story ist mega dürftig, aber auch das wird natürlich zu einem Gag verwurstet.

      In Summe ein Film mit liebenswerten Charakteren, vielen... vielen... viiiielen Cameos und Eastereggs. Aber das ist auch im Grunde alles woraus der Film besteht.
      We don't call it spam exactly,
      it's more like "tactical addition to our post counters !"