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    • Ich hab heute den Indie Titel Hitch Hiker auf meiner Series X durchgespielt.

      Bei dem Spiel handelt es sich um so etwas wie einen Walking Simulator, nur eben im Road Movie Stil, man sitzt die meiste Spielzeit nur als Beifahrer neben verschiedenen Fahrern.
      Man weiß zu Spielbegin erst mal überhaubt nicht wer man ist oder warum man eigentlich unterwegs ist, das wird einem erst im Spielverlauf durch Gespräche und kleine Handlungen bewusst.
      Die Spielelemente reduzieren sich eben auf die Gespräche mit den wirklich eigenartigen Fahrern, mit kleinen Handlungen wie Fotografieren, Rätselfragen lösen oder auch irgendwelche Dinge Zusammensetzen.
      All die typischen Elemente eben die ein Walkingsimulator so bietet, und Spass macht das Spiel hier.

      Die schön aussehende einfach aber sehr bunt gehaltene Grafik, zusammen mit den wirklich eigenartigen Fahrern, das langsame aufdecken der Story und viele merkwürdige Dinge die immer wieder um einen Passieren erzeugen eine melancholische Stimmung.
      Die passt dann auch gut zur eigentlichen Story, die aber mir persönlich dann doch nicht ganz zugesagt hatt, aber das ist im Endeffekt ja Geschmackssache. Ich hatte da im Spielverlauf halt nur was anderes erwartet.
      Insgesammt war es aber eine schöne Spielzeit, hab für das Durchspielen ungefähr 4 Stunden gebraucht.

      Einige Bilder die auch Kleinigkeiten Spoilern könnten im Spoiler,

    • 41. Kentucky Road Zero (Switch) - eher durchgelesen als durchgespielt. Es gibt super viel zu lesen, sehr wenige Interaktionen und dabei kann man auch nichts falsches machen. Selbst in dem Visual Novels die ich bis jetzt gespielt habe, gab es mehr zu tun.
      Ansonsten ein sehr skurriles, schräges und experimentielles Werk. Im Videospielbereich fehlt mir persönlich nichts vergleichbares ein. Ich habe mich die meisten Zeit so gefühlt, wie wo ich zum ersten mal Twin Peaks von David Lynch geschaut habe. Zum einen Teil faszinierend und es wird eine richtig dichte Atmosphäre erzeugt, zum anderen Teil habe ich bis zum Schluss tausende von Fragen gehabt und die meisten davon sind auch nicht beantwortet worden. Das Spiel ist in 5 Kapitel und die Kapitel in mehrere Szenen unterteilt. Die Handlung wechselt teilweise von einer Szene zur anderen, gefühlt völlig willkürlich, dass es auch schwer fehlt den wirklichen Plot zu folgen. Beim mir ging ab Mitte des Spiels sowohl die Faszination als auch die Motivation langsam flöten. So war ich dann froh irgendwann damit durch zu sein. Ich habe insgesamt ca. 10-12 Std benötigt, aber gefühlt waren es deutlich mehr.
      Es fehlt mir schwer Kentucky Road Zero zu beurteilen und zu bewerten. Nach den Bewertungssystem die wir so im Videospielbereich kennen, erst recht nicht. Es ist eine interessante Erfahrung gewesen und ea gab ein paar tolle Momente, aber so richtig überzeugt hat es mich nicht, zumindest nicht als ein Spiel.

      The post was edited 3 times, last by stoka ().

    • Beaten #27 in 2021: Steins;Gate
      35:49:00 um das True Ending und die Platin-Trophäe zu erreichen.
      Hatte nicht erwartet, dass das Game so viel Zeit verschlingt. Dabei habe ich sogar für das wahre Ende einen Guide gebraucht und den schnellen Vorlauf bekannter Szenen genutzt.

      Steins;Gate ist eine pure Visual Novel, deren Gameplay sich auf das Treffen von Entscheidungen wie die ein oder andere Multiple-Choice-Antwort beschränkt.

      Was als sehr leichtherzig-verspielte Manga-Story voller typischer Tropes anfängt entwickelt sich tatsächlich mit zunehmender Spieldauer zu einer wirklich interessanten jnd emotionalen Zeitreise-Story um den Schmetterlingseffekt. Die meisten Enden sind leicht zu erreichen, zwei jedoch sind ziemlich obskur. Darunter das wahre Ende. Das Spiel hat nämlich 6 versteckte Entscheidungen, die einen zum wahren Ende führen. Diese sind nicht kenntlich und wirken unbedeutend. Aber sie erfordern gewisse Vorraussetzungen, um überhaupt angefragt zu werden, und dann noch die korrekte Antwort. Bei all dem denkt man, es sei nichts als wieder eine unbedeutende Antwort auf eine der vielen Mails.
      Für das wahre Ende müssen alle 6 Bedingungen erfüllt werden, für das andere obskure Ende darf es keine einzige sein.

      Wer das alles ohne Guide entdeckt... Respekt.

      So oder so, ich bin froh, alle Zeitlinien erlebt zu haben und werde die Story nicht so schnell vergessen. El Psy Kongroo.
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"

      The post was edited 1 time, last by 108 Sterne ().

    • Ja super, dass du das Original gespielt hast. Die Elite Version kannst du dir sparen.
      Und leider ist Steins;Gate 0 auch nicht so richtig gut.
      Welcher Charakter hat dir am besten gefallen? Und hast du alle Charakter Enden gesehen (kenne die Platin Voraussetzungen nicht, aber das gehört wahrscheinlich dazu ?)?

      The post was edited 1 time, last by PatrickF27 ().

    • Ja, ich habe alle Enden gesehen. Die meisten sind ja auch leicht erreichbar. In der Tat erfordert eine Trophäe auch, dass man alle Varianten erlebt haben muss.

      Bei den Charakteren war mir wohl Mayurii (die Kindheitsfreundin, die man immer zu retten versucht) am sympathischsten, gefolgt von Suzhua (das Mädchen aus der Zukunft). Bei Mayurii weil das Game durch ihre komplette Unschuld und das schlichte Gemüt ganz gut einen Beschützerinstinkt auslöst. Bei Suzhua ist es einfach eine gute Mischung aus Fähigkeiten, Humor und Bedeutung für die Story. Ich mochte auch Mr. Braun, trotz späterer Story-Entwicklung.
      Und der Hauptcharakter ist natürlich mit seinen Wahnvorstellungen auch sehr lustig.

      Genervt haben mich etwas Faris (das Mädchen mit dem Katzengetue aus dem Maid Cafe) und Daru (der dicke Super Hacka). Da bin ich zu sehr abgetrennt von dieser Otaku-/Moe-Welt, um mich mit deren Obsessionen mit all dem albernen (und in Darus Fall teils perversen) Kram anfreunden zu können. Das waren oft schon Facepalm-Momente in den Interaktionen mit den beiden.

      Steins;Gate Zero habe ich auch direkt angefangen, obwohl es schwächer sein soll. Da wird ja direkt am Anfang klar, dass es kein Sequel oder Prequel ist, sondern eher eine alternative Handlung, die mitten im True Ending von Teil 1 anfängt. Was sich aber auch etwas strange anfühlt, weil ich genau weiß dass an dem Punkt, wo sich der Held nun anders entscheidet und die Story von Zero ihren Lauf nimmt... Hätte er es einfach noch einmal versucht hätte er sein Happy End ne Stunde später gehabt. Ich hatte es ja gerade gesehen. Und nun wird daraus ein ganzes neues Abenteuer, weil er nicht nochmal ne kurze Zeitreise machen will. Fühlt sich halt direkt sinnlos an, weil er das beste Outcome damit unnötig liegen lässt. ^^
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"
    • Ja, die Thematik ist schwierig. Selbst bei den Helden wird ja dann noch teils so argumentiert, dass eine "Trap" zu sein etwas tolles ist.
      Von wegen echt super, dass du so wirkst, dann wirst du von hormongesteuerten Otakus überall verehrt und berühmt damit! Völlig ignorierend, dass das ja offenbar gerade etwas ist, was Lukako nicht möchte.

      Und die Szene, von der du sprichst speziell hat ja dann auch kaum Nachwirkungen gehabt, am nächsten Tag hat sich Rintaro entschuldigt und alles war wieder okay. Ich behaupte mal in der Realität wäre so eine Freundschaft nicht so leicht wieder zu kitten.
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"
    • Das erste Steins;Gate in seinem ursprünglichen Look gibts physisch für die PS Vita. Bin nicht sicher, ob auch woanders.

      Allerdings gibt es für PS4 und Switch Steins;Gate Elite, welches wohl inhaltlich dasselbe sein soll, aber anstatt der typischen Visual Novel Artworks / Standbilder sind da dann animierte Szenen aus dem Anime eingefügt worden.

      Was besser ist, daran scheiden sich scheinbar die Geister.
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"
    • PatrickF27 wrote:

      In JP war es zu allererst für die 360 erschienen (!)
      Perverser Gedanke, dass ausgerechnet sowas in Japan zuerst auf der 360 erschien. Ne Konsole, die man dort ja selbst gratis kaum hätte an den Mann bringen können damals. ^^
      Ich meine aber dass die Devs da auch gesagt haben, dass sie keine großen Verkaufszahlen erwarten. Aber als kleines Studio freute man sich ja, überhaupt irgendwo unterzukommen, gerade damals, bevor die Indie-Welle richtig losgetreten wurde.
      Bluntman3000: "bin in mpnchtennünchrn"
    • 1. Skelattack Switch
      2. GG Aleste Switch
      3. GG Aleste 2 Switch
      4. GG Aleste 3 Switch
      5. Knights in the Nightmare PSP
      6. The Great Perhaps Switch
      7. Mr. Driller - Drill-Land Switch
      8. Contra - Rogue Corps Switch
      9. Gokujo Parodius PSP
      10. Jikkyo Oshabeti Parodius - Forever with me PSP
      11. Sexy Parodius PSP
      12. Curse of the Moon 2 Switch
      13. Halloween Forever PS Vita
      14. Mad Rat Dead Switch
      15. Tanuki Justice Switch
      16. Alien Storm Astro City Mini
      17. Crack Down Astro City Mini
      18. Golden Axe - The Revenge of Death Adder Astro City Mini
      19. Quartet 2 Astro City Mini
      20. Bonanza Bros Astro City Mini
      21. Tokyo Xanadu PS Vita
      22. Mickey Mouse IV Game Boy
      23. Dragon Slayer Gaiden Game Boy
      24. Bowser`s Fury Switch
      25. Dragon's Crown PS Vita
      26. Figment Switch
      27. Battle Axe

      Der neue Action Kracher von Henk Nieborg. Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet und es hat mich leider enttäuscht. Es ist quasi ein Xeno Crisis im Fantasy Gewand. Mit nur vier Levels leider auch kurz - nach 30 Minuten ist der Spaß vorbei, wenn man sich nicht blöd anstellt. New Game Plus ist viel umfangreicher, aber auch brutal schwer. Es ist eine Art Stress-Spiel, dass permanent neue Gegner spawnt. So etwas hält mich nicht mehr bei Laune. Die Grafik ist schön und unverkennbar, man sieht sich daran aber schnell satt - sie ist zu Abwechslungsarm. Ein Bähhh-Spiel für mich. Leider. Dann doch lieber wieder Chaos Engine auf dem Amiga
      Now Playing:
      Bravely Default 2 (Switch)
    • #10/2021

      The Amazing Spider-Man 2 (Wii U)

      Den ersten Teil habe ich 2016 auf der Vita durchgezockt. Das hat mir damals recht viel Spaß gemacht und war auch in technischer Hinsicht ziemlich beeindruckend auf dem kleinen Ding. Nun war also der Nachfolger auf der Wii U dran, was allein schon deswegen eine schöne Sache ist, weil ich auf der Wii U tatsächlich ebenfalls seit 2016 nichts mehr durchgespielt hatte... der letzte Titel war seinerzeit Devil's Third. Insofern waren die 8,5 Spielstunden, die ich in den letzten anderthalb Wochen mit Spidey verbracht habe, so etwas wie eine schöne, nostalgische Reise ins weit entfernte Jahr 2016... :)

      Was lässt sich sagen zu The Amazing Spider-Man 2? Es ist ein gutes Spiel, das ebenso wie der Vorgänger gerade für Spidey-Fans auch heute noch spielenswert ist. Die Kampagne ist kurz, abwechslungsreich und daher vollkommen in Ordnung, gerade auch, weil allerhand ikonische Schurken bekämpft werden wollen. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß damit. Die Nebenmissionen habe ich größtenteils links liegen lassen, die bieten aber auch keinerlei Mehrwert. Technisch ist das Spiel solide, auch wenn die Steuerung anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist und die Kamera hin und wieder Probleme bereitet.

      Als Marvel-Fan vergebe eine 7/10. Objektiv betrachtet wäre ehrlich gesagt eine 6/10 angemessener... und ganz ehrlich: Wer es nicht unbedingt mit Marvel hält, muss das heute nicht mehr spielen.

      :)
    • Nr. 29 - Dragon's Crown - Vanillaware - 2013 - PS Vita - 13:53 Stunden

      Wir sprachen ja schon über das Game als @Minrod das vor kurzem beendet hatte. Ich bleibe bei meiner Meinung, es ist ein wunderschönes, kurzweiliges Fantasy Beat 'em Up, welches leider zum Ende für mich das übliche Vanillaware-Problem hat : es wird sehr repetitiv. Die letzten 1.5-2 Stunden waren eigentlich nur noch vom Grinden geprägt um den finalen Boss zu besiegen. Optisch beeindruckt es wirklich sehr auf der Vita, auch wenn es ab und an Framerateinbrüche gibt und man die Übersicht verliert, für eine halbe Stunde am Tag war es für mich nahezu perfekt nur stundenlang am Stück möchte ich das nicht spielen. Bin jetzt auch durch damit und habe keine Motivation noch weiterzumachen. Trotzdem ein tolles Stück Software und ich gebe eine 8 von 10 .
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      14. Prey - 9,0/10 (schwer)


      Grandioses Spiel. Macht auf der Series X in 60 FPS auch noch heute einen guten Eindruck. Story fand ich sehr gut mit schönen Twists. Insgesamt hat es mir Designtechnisch sogar noch ein Stück besser als Biostock gefallen, aber mit der Meinung werde sicher ich allein dastehen. Insbesondere die Ausflüge ins Weltall hatten ein super Spielgefühl. Hätte damals mehr Aufmerksamkeit verdient. Dank Gamepass konnte ich es nachholen.

      15. Narita Boy - 8,0/10


      Cooler 80er-Neon-Retro-Action-Plattformer. Liebevolles Artdesign und schönes Ende. Freue mich auf die Fortsetzung.
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      Ich hab gerade Stela durchgespielt, das ist so ein Limbo Clone.
      Das Spiel ist ganz schön und die Grafik und der Sound erzeugen eine schöne Atmo, aber die Qualität von Limbo oder gar Inside erreicht das Spiel nicht. Und mit 2 Stunden ist es auch nicht sehr lang.
      Spass macht es trotzdem.

      Das Spiel ist gerade für knapp 8 Euro im Xbox Sale, weshalb ich es heute mittag gekauft hatte, hatte eh mal wieder Lust auf ein Spiel in dem Stil.