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    • Kleine Einleitung: Als ich vor ein oder zwei Jahren angefangen habe die GoW-Serie nachzuholen, habe ich mich noch gefragt, ob das so eine gute Idee war. Die erste Trilogie ist solide, aber das ist es dann auch. Das Spin-Off war von der Story richtig gut, aber spielt sich für mich nicht so richtig fluffig. Dann kam mit dem 4. Teil der Auftakt der zweiten Trilogie (Oder wie weit das auch immer gehen mag). Spielte sich schon viel besser, aber die Story und Charaktere waren gegenüber der Original so... flach und austauschbar. Entsprechend habe ich den fünften vor mir hergeschoben.

      14. Gears Of War 5 (XBO)
      Was soll ich sagen? Bäm! Ich dachte, dass man nach dem vierten das nicht mehr rumreißen könnte, aber wie sie das konnten. Das Spiel nimmt nach kurzer Spielzeit den unbeliebten Heldennachfolger erst einmal raus, um ihn hart an die Wand geknallt später wieder einzuwerfen. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das ganze Spiel spielt sich auf einmal richtig fluffig und flüssig, die Story ergibt die meiste Zeit Sinn. Die neuen Elemente, wie die Open World Passagen sind jetzt in dem Genre nicht wirklich innovativ, aber passen richtig gut und machen auch Spaß. Die permanenten Dialoge im Spiel geben viel Einblick in das Denken der Charaktere und das letztendlich neu zusammengesetzte Team funktioniert einfach, weil da auch so viel Spannungen drin sind. Um so härter trifft einen das letzte Kapitel mit einem unerwarteten Schlag (Ich spare mir Spoiler). Und jedes mal, wenn man denkt, das der weitere Verlauf vorhersehbar klischeehaft wird, kommt der erwartete, langweilige Paukenschlag nicht. Das Spiel macht einfach weiter, auch keine dramatische Abkehr, sondern es läuft halt und die Charaktere raufen sich irgendwie zusammen. Richtig gut. Die Story ist auch ansonsten spannend und endlich werden viel vorher angedeutete Knoten gelöst, zum großen Teil auch, wie erwartet. Dadurch ist die Story in weiten Teilen zwar unaufgeregt, aber das macht sie auch so glaubhaft, tut dem Spiel gut und macht den letztendlichen Schicksalsschlag umso härter. Die Technik ist großartig, Grafik und Ton sind teilweise wirklich beeindruckend und bauen eine großartige Atmosphäre auf. Waren ein paar sehr unterhaltsame Abende mit eindrucksvollen Popcorn-Kino zum spielen, vor allem im Koop nebeneinander (zwei XBO und zwei TVs) und dabei die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere zu sehen. Definitiv der beste Teil der Reihe bisher und macht Lust auf mehr. Man sollte aber die Vorgänger gespielt haben und das Spin-Off auch, damit es richtig Sinn ergibt.

      15. Earthfall (XBO)
      Meine Liebste und ich hatten früher Left4Dead auf der XB360 sehr gerne zusammen gespielt. Nach dem zweiten Teil kam nichts mehr und jetzt fiel uns Earthfall vor die Füße. Wir haben uns ein paar Videos angeschaut und nichts großes erwartet, aber einfach Lust drauf. Und haben so ziemlich das bekommen, was wir erwartet haben. Es ist ein ziemlich dreister Klon mit Aliens statt Zombies, der eigentlich kaum was besser macht, als die Vorbilder. Die Technik, allen voran die Animationen, sind absolut nicht mehr zeitgemäß, Horror ist dabei eigentlich gleich 0. Alles wirkt ziemlich mechanisch, wie eine schlechte Simulation, richtig eintauchen in die Spielwelt kann man nicht. Dazu kommen noch etliche Bugs, die einem manchmal helfen und manchmal den Nerv rauben. Apropos Nerv rauben: Die Portierung des Menüs auf Konsole ist eine Frechheit. Maussteuerung mit Controller und dazu noch Bugs in den Menüs, die ein abbrechen und neu anfangen notwendig machen. Sowas habe ich noch nie gesehen.

      Die Charaktere sind OK, die Waffen sind OK, die Steuerung ist OK, die Musik ist OK. Mehr auch nicht. Der Ton der Waffen ist... interessant. Die einen Waffen klingen wie Spielzeugpistolen, bei der Schrotflinte z.B. musste ich dafür den Ton rapide runter drehen, sonst hätten mir meine Nachbarn was erzählt. Die Gegner sind teilweise schon recht langweilig. Wie die Vorbilder gibt es auch hier besondere Gegner. Gefühlt wird man mit denen allerdings viel zu oft zugeworfen, gerade in späteren Leveln sind die absolut nichts besonderes. Die Missionen und Level sind durchwachsen. Der Anfang macht eigentlich wenig Lust auf mehr. Im weiteren Verlauf ist es ein auf und ab, es wird wesentlich besser, aber auch wieder ähnlich belanglos. Der Schwierigkeitsgrad zieht hier mit. Die letzte Mission ist nicht unbedingt die schwerste, dafür ist eine mittendrin eine wirklich harte Nuss. Die selten dämliche KI der NPC hilft dabei absolut nicht. Menschliche Mitspieler machen das ganze schon viel einfacher. Aber die finden sich auf den Servern ziemlich selten. Kein Wunder, das ganze ist eben ein Klon und wirkt ziemlich lieblos. Man fragt sich irgendwie, warum dieses Spiel eigentlich existiert.

      Bei der Frage kommt einem beim Spielen der Verdacht, dass es das Universum ist. Die Story ist gar nicht schlecht, die Idee auch nicht und die Geschichtsfragmente, die man im Laufe der Zeit frei schaltet, machen wirklich Lust auf mehr. Stück für Stück entfaltet sich eine wirklich interessante Welt, es gibt tiefe Einblicke in alles. Von der Geschichte vor dem Fall, der (technologischen) Entwicklung, den Aliens, den Charakteren, dem Verlauf des Krieges und wie die Menschheit sich am Leben hält. Und man bekommt eine Ahnung, was die Aliens tun. Wobei in den beiden Kampagnen und der Sondermission absolut nicht alles aufgedeckt werden kann und am Ende sogar ein paar Fragen mehr übrig bleiben.

      Nachdem die Story mit ein paar Anläufen zu schaffen war, haben wir uns schon fast beiläufig den Wellenmodus (Heißt hier Invasion) angeschaut. Eigentlich bin ich so gar kein Freund von diesen Modi und war fest überzeugt, dass wir uns nicht mal alle Level anschauen. Weit gefehlt. Die Invasion-Level passen zum Teil viel besser und kennen noch ein paar neue Elemente gegenüber den beiden Kampagnen. Nicht falsch verstehen, sie reißen das Spiel nicht aus dem Durchschnitt, bewahren es aber davor, völlig abzusaufen und machen durchaus Spaß. Wer Left4Dead mochte, es aber tot gespielt hat und ein, zwei Wochen mal was neues in der Art spielen möchte, für den lohnt sich das Spiel für nen 10er mal Mitzunehmen. Vor allem, wenn er ein paar Kumpels hat, die mitziehen. Sonst aber besser mal Left4Dead zocken, wenn man einen Coop-Shooter spielen mag.
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      1cc - Das Spiel loopt gleich in den Hard Mode und der ist leider mMn misslungen, weil selbst die kleinsten Gegner viel zu viel Schaden nehmen, es ist wirklich nervig (hab nochmal im zweiten Loop bis 4-2 gespielt). Echt schade, man hätte das Tempo erhöhen können, das Leben nach jeder Stage nicht auffüllen oder mehr Projektile abschießen können. Aber die Entscheidung mit den höheren HP führte bei mir mehrfach dazu, dass der Timer abgelaufen ist, aber ich hatte noch volles Leben. Kann gut sein, dass man im zweiten Loop anders spielen muss, aber mich motiviert das überhaupt nicht.

      Wie auch immer, abseits davon ein fantastisch agiles Ninja Game, das sich sehr gut lernen lässt. Mir hat besonders das Design der Welt gefallen, ich hatte hier und da Ikaruga Vibes. Hagane steuert sich dazu noch fantastisch!

      Must Play für jeden 2D Ninja Freund.
      https://twitter.com/kobekind
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      Für mich ist jetzt wohl Schluss mit diesem Spiel. Der nächste Schwierigkeitsgrad würde noch zu lange brauchen, die neuen Routen zu lernen. Da will ich lieber mal wieder was anderes spielen...

      Seitdem ich damals in der Brave Screenfun die ersten Farbbilder von R-Type Delta gesehen habe, fand ich den R13 mit seinem Anker-Satelliten extrem cool (erst recht, mit dem Verweis, dieser Jäger sei für Profis XD ). Er soll ja auch etwas böse und düster wirken, weshalb er schwarz gestrichen ist und er den klangvollen Namen Cerberus bekommen hat. Angeblich sei hier besonders verstärkt Bydo-Technologie eingesetzt worden :harr:

      Konnte das Niveau des Ragnarok 1 Laufs halten und bin oder Einsatz der Superwaffe und ohne Lebensverlust durchgekommen:



      Ich denke er hat starke Seiten aber auch viele Schwächen. Die größte sind seine schwachen Strahlenwaffen (rot, blau, gelb), von denen keine wirklich gut ist. Allerdings auch nicht wirklich ganz schlecht, wie beispielsweise beim Shootingstar der rote und gelbe. Der Blitz-Aufladeschuss kann teilweise sehr vielseitig genutzt werden um bspw. die großen Trägerschiffe auch von hinten schwer schädigen. richtig viel Power gegen große Gegner hat er allerdings nicht. Siehe schon den ersten Boss, der mit jedem Jäger bisher schneller zu killen war. Der Ankersatellit ist auch ganz cool und gehört für mich zu den besseren im Spiel, wenn man ihn zu nutzen weiß.
      Angry Hina: Mein Youtube-Kanal für 1CC-Danmaku-Runs, VS-Fighting usw...
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      @mitsurugagaga
      Das freut mich zu hören :) Freu mich auch immer, wenn bspw. du oder Cit darüber berichten und auch gleich noch etwas tieferes Wissen über das Spiel schreiben.

      Delta habe ich vor Ewigkeiten einmal beendet. Allerdings nur im Durchsterben-Stil, was aber auch nicht zu einfach war :D
      Jetzt nach Final habe ich aber sehr große Lust, auch Delta ohne zweite Münze zu beenden aber ich habe hier leider nur die PAL, die man nicht auf 60 Hz stellen kann. damals habe ich nicht darauf geachtet... Mich aber auf die PAL einzustellen und dann später noch mal auf eine NTSC finde ich aktuell nicht so sinnvoll. Leider will meine Capture-Gerätschaft aktuell auch keine NTSC PS1 Spiele aufzeichnen :damn:
      Also Werde ich leider erst etwas anderes spielen müssen, obwohl ich auf Delta die größte Lust hätte:/
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      mitsurugagaga wrote:





      1cc - Das Spiel loopt gleich in den Hard Mode und der ist leider mMn misslungen, weil selbst die kleinsten Gegner viel zu viel Schaden nehmen, es ist wirklich nervig (hab nochmal im zweiten Loop bis 4-2 gespielt). Echt schade, man hätte das Tempo erhöhen können, das Leben nach jeder Stage nicht auffüllen oder mehr Projektile abschießen können. Aber die Entscheidung mit den höheren HP führte bei mir mehrfach dazu, dass der Timer abgelaufen ist, aber ich hatte noch volles Leben. Kann gut sein, dass man im zweiten Loop anders spielen muss, aber mich motiviert das überhaupt nicht.

      Wie auch immer, abseits davon ein fantastisch agiles Ninja Game, das sich sehr gut lernen lässt. Mir hat besonders das Design der Welt gefallen, ich hatte hier und da Ikaruga Vibes. Hagane steuert sich dazu noch fantastisch!

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      du wahnsinniger! hagane ist imo hard as hell. 1cc? wow! respekt! :thumbup:
      (SUPER) FAMICOM RULES <3
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      Ich kann verstehen, dass man die ersten 10 min spielt und sich genau das denkt. Das Spiel geht sofort los und hat generell wenige Momente zum durchatmen.

      Aber Hagane ist extrem gut lesbar, es gibt sehr wenige RNG Momente, und die Spielfigur ist deutlich mobiler als seine Gegner und das Tempo ist generell eher geschmeidig. Das Vorgehen bei den Bossen ist immer klar, also ich würde sagen, dass Hagane sicherlich zu den einfacheren Ninja Plattformern gehört. "Schwer" ist da erstmal nur ein Stempel, ohne genau hingeschaut zu haben ;)
      https://twitter.com/kobekind

      The post was edited 4 times, last by mitsurugagaga ().

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      Das bezweifle ich stark;
      Meine Frustrationstoleranz gilt als überirdisch und ich bin aktuell wieder täglich im Training :)
      Ninja Sidescroller sind allerdings auch nicht meine Stärke.
      Kage (FC) z.B. könnte ich schon in Level 2 gegen die Wand werfen sowas macht mir einfach keinen Spaß

      @Topic Zombie Nation FC

      Ganz witzig aber deutliche Gameplay Schwächen
      japan-retro.de

      Sharp x68000, Fujitsu Micro Towns, FMV HR20, MSX, NEC PC9821 und yahoo.jp FAQ´s !

      The post was edited 3 times, last by Uroko Sakanabito ().

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      Nicht richtig lesen und dann reagieren wie ein Kleinkind.

      Definiere mal deinen Perfect Run genauer;
      No Miss, no Hit, keine Super Waffen, keine Bomben, gar alles zusammen?

      Gehe jetzt mal von einem Leben aus und das ist definitiv machbar mit zwei Wochen Training wenn man ein Leben lang 8/16 Bit Spielerfahrung hat.

      Beweisen muss ich dir gar nix :haulol:
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