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WWF Attitude im Test

Dreamcast
Die Kämpfer der 'World Wrestling Federation', kurz WWF, geben sich nun auch auf unserer Dreamcast die Ehre. Das Spiel 'WWF Attitude' konnte bereits auf anderen Konsolensystemen (vor allem auf dem Nintendo64) überzeugen und für viel Spaß sorgen, besonders, wenn sich mehrere Spieler vor die Konsole drängten. Jetzt dürfen also endlich auch die Dreamcast-Wrestler Hand anlegen...
Wrestling-Fans werden die Namen der Recken sofort wiedererkennen, denn es sind dank Lizenz eigentlich alle Größen der WWF vorhanden. Insgesamt gibt es 40 Kämpfer, zu Beginn sind allerdings nur 30 freigeschaltet, die anderen müssen erst erspielt werden. Jeder dieser Wrestler marschiert in seinem unverwechselbaren, persönlichen Stil in die Arena ein und im Hintergrund läuft dessen Orginal-Musik. Was leider nicht so schön ist, ist die Tatsache, dass die Zuschauer sehr mit Emotionen geizen und auch sonst die Reihen sehr spärlich besetzt sind. Ist ja fast schon Endzeitstimmung in der Halle. Schade, denn das hätte dem Ganzen etwas mehr 'WWF-Feeling' gegeben.

WWF-Attitude-1.jpg


Aber fangen wir von vorne an... kommt man ins Hauptmenü, wird man von der Optionsvielfalt förmlich erschlagen. Sage und schreibe 15 unterschiedliche Modi stehen einem zur Auswahl und es dauert eine ganze Zeit, will man alle (Karriere, Royal Rumble, etc.) einmal ausprobieren. Sehr löblich ist, dass bis zu 4 Spieler mitmachen dürfen, was für eine Menge Spaß sorgt, sofern man mehrere Freunde zur Hand hat.
Es gibt sogar die Möglichkeit, sich selbst ein eigenes 'Wrestling-Event' zu erstellen, um dieses dann auszutragen. In dieser Option kann das Aussehen des Rings umgestaltet werden, somit sind auch Käfig-Matches kein Problem mehr!

Kaum Wünsche offen lässt der einzigartige 'Ich-bau-mir-meinen-Wrestler'-Modus. Dort kann ein Wrestler erschaffen werden und nahezu alles eingestellt werden. Es macht eine Menge Spaß, sich unterschiedliche Charaktere zu basteln (von Heulsuse bis arrogantem Macho) und diese dann auch noch im Ring in Aktion zu erleben. Hier hat man sich viel Mühe gemacht, was lobenswert hervorzuheben ist.
Die Grafik ist leider nicht ganz so gut gelungen, sie ist leider manchmal ziemlich eckig und wirkt 'unecht', sie ist unterdurchschnittlich einzuordnen. Denn wenn ich mir die N64-Version ansehe, gibt es da nicht gerade viele herausragende Unterschiede.
Der Sound ist gut gelungen, besonders, wie schon vorhin erwähnt, dass die Orginal-Musik jedes Kämpfers gespielt wird, sorgt für ´ne Menge Stimmung. Einziger Kritikpunkt sind die Schreie mancher Wrestler, die eher für einen Lacher gut sind, als dass sie realistisch wirken würden.

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Das größte Manko des Spiels ist aber die komplizierte und unhandliche Steuerung. Es bedarf einiges an Übung, will man gekonnte Moves an Gegnern anbringen. Zwar kann man im Pause-Menü eine Move-List aufrufen, diese bringt aber leider auch nicht allzu viel.
Es gibt zwar viele Moves, aber was bringt das einem, wenn man es nicht schafft, sie anzuwenden oder man sie nur selten per Zufall aktiviert. Mit viel Übung ist dies aber auch in den Griff zu bekommen.
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