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Soul Calibur im Test

Dreamcast
Namco's neuestes 3D Beat´em Up, vom Format eines Virtua Fighter, ist der zweite Teil des auf der PSone sehr beliebten Vorgängers Soul Blade. Auch beim Nachfolger dreht sich alles um das sagenumwobene Schwert Soul Edge. Mit einem von 20 Kämpfern begibt man sich auf die Suche nach der ominösen Klinge. Zu Beginn stehen allerdings 'nur' 10 Kämpfer zur Auswahl, was sich aber schnell ändern lässt. Weitere 7 Charaktere gesellen sich sehr schnell hinzu. Jeder hat seine eigene Hintergrundgeschichte, von der man beim Durchspielen des Arcade Modus etwas erfährt.
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Wo Siegfried hinschlägt, bleibt nichts mehr übrig...


Auch an den verschiedenen Kampfarenen wurde nicht gespart, was eine willkommene Abwechslung für das Auge darstellt. Das Intro macht schon einen hervorragenden Eindruck, was Grafik und Sound angeht - und das ist im Spiel selbst nicht anders! Im Hauptmenü hat man erstmal die Qual der Wahl zwischen den vielen verschiedenen Spielmodi. Besonders hervorstechend ist hier der 'Mission Battle' Modus. Mit dem Charakter eurer Wahl, begebt ihr euch hier auf die Suche nach dem legendären Schwert 'Soul Edge'. Das Ganze ist sehr rollenspielmäßig verpackt und ist eine geschickte Mischung aus 3D Beat´em Up und Adventure/RPG, doch leider etwas kurz. Erfahrene Spielernaturen werden diesen Modus viel zu schnell meistern können.

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Spielt man Soul Calibur das allererste Mal, so haut einen die Grafik beim ersten Kampf förmlich um. So detaillierte und realistische Grafik gab´s bisher noch nirgendwo zu bestaunen! Was dem Spieler hier in grafischer Hinsicht geboten wird, ist einmalig! Aber auch der Sound motiviert immer wieder und die Soundeffekte sind spitzenklasse! Waffen, die aufeinander knallen, Schmerzschreie, Schrittgeräusche... all dies wurde hervorragend in Szene gesetzt und unterscheidet sich von dem sonst üblichen Standard beim Prügelspiel-Sound.

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Die Lichteffekte sind überragend...


Die Kämpfe selbst laufen nach dem bekannten Schema - schlagen oder geschlagen werden - ab. Ein Kampf ist entweder durch das Leerprügeln des gegnerischen Lebensbalken zu erreichen oder aber durch ein Ring-Out des Gegners. Leider ist die Steuerung etwas zu 'einfach' geraten, oftmals reicht wildes Rumgedrücke auf dem Dreamcast Pad schon aus, um als Sieger vom Platz zu gehen. Mit taktischem Vorgehen á la Virtua Fighter ist es weit her. Das ist schade, hier hätte man noch etwas dran feilen können. Da kann besonders im 2-Spieler Modus gegeneinander schon mal Frust aufkommen, wenn man als sonst gewiefter und erfahrener Beat´em Up-ler gegen einen 8-jährigen verliert, der einfach wild auf dem Pad rumdrückt.

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Edge Master vereint alle Kampfstile in sich...


Auch wer den Mission Battle Modus schon durch hat und sich an den anderen Modi 'satt gespielt' hat wird doch immer wieder Soul Calibur in seine Dreamcast einlegen und wenn es nur wegen der wunderschönen Grafik ist. Soul Calibur ist ganz klar neue Referenz im 3D Beat´em Up Genre und eines der besten derzeit erhältlichen Dreamcast Spiele.

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