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Gunbird 2 (jap.) im Test

Dreamcast
Mein erster Gedanke, als ich gehört habe, dass Gunbird 2 für die Dreamcast kommt? Yippie, endlich mal wieder ein grundsolider und klassischer 2D-Shooter! Psikyo, das Entwicklerteam hinter Gunbird 2, kann man durchaus als erfahren, was 2D Shoot´em Ups angeht, bezeichnen. Auf dem Saturn gehören Shooter wie Gunbird, Strikers 1945 und Sengoku Blaede zu ihren Werken.
Ein Vergleich mit Capcom's Giga Wing bietet sich eigentlich nicht an, da Capcom mit Gunbird 2, außer dem Vertrieb, recht wenig am Hut hat, vielmehr sollte man das Spiel mit seinen Vorgängertiteln auf dem Saturn vergleichen. Zum Gameplay: Warum sich Psikyo dazu entschieden hat, gerade Gunbird fortzusetzen, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben, ist es doch deutlich weniger interessant als die beiden Strikers-Teile oder das supergeile Sengoku Blaede (aka Sengoku Ace 2). Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass sich Gunbird 2 für Shooter- und 2D-Fans gleichermaßen rentiert.

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Ausgelegt ist das Spiel als klassischer Vertikal-Shooter, dessen Arcadeherkunft deutlich an den fetten Balken links und rechts zu erkennen ist (außer man kippt seinen TV um 90°, wovon ich aber abraten möchte). Zur Auswahl stehen eine Reihe abgefahrener Charaktere (Capcom durfte wohl als Gimmick Darkstalkers' Morrigan beisteuern), die sich aber spielerisch kaum zu unterscheiden wissen.

Neben der obligatorischen Smartbomb und dem normalen (Rapid)Fire gibt's angriffstechnisch nur eine Neuerung: eine Art Superschuss, den man durch das Wegputzen diverser kleiner Gegner relativ fix aufladen kann und sich bestens dazu eignet, auch die dicksten Endgegner binnen kürzester Zeit wegzufegen. Ansonsten mangelt es (wie bei den meisten Psikyo-Shootern) etwas am Extrawaffensystem: es gibt außer einem 'Power Up' keine weiteren Extras. Schade!

Gunbird-2-jap-2.jpg


Grafisch wäre das Spiel wohl ohne Problem auch noch auf dem Saturn umsetzbar gewesen, die Sprites sind nicht die größten und auch die Menge der sich bewegenden Objekte bleibt überschaubar (ganz im Gegensatz zu Eighting's Battle Garegga). Die Endgegner haben da schon ein ganz anderes Kaliber - teilweise bildschirmfüllend und angenehm flüssig animiert können sie grafisch (wenn auch nicht in Sachen Innovation) überzeugen.
Soundtechnisch gibt's nichts Bemerkenswertes zu berichten, das übliche BGM-Gedudel eben (was natürlich auf der Stelle wieder die Frage aufwirft, warum die Entwickler keine geilen Orchestral-Scores mehr, wie zu PC-Engine Zeiten, einspielen können).
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