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AirForce Delta (jap.) im Test

Dreamcast
Der Shooter von Konami ist früher als erwartet bei uns gelandet. Der obligatorische Vorspann, in denen Jets durch die Luft fliegen und durch vorberechntete Kamerapositionen gezeigt werden, ist nichts Neues... Top Gun Feeling kommt da noch nicht herüber...schnell durchgedrückt und ab ins Optionsmenü und eingestellt. Von 'very easy' bis 'hard' sind 4 Schwierigkeitsgrade einstellbar. Weiter kann man noch die Einstellungen am Joypad konfigurieren.
Also auf ins Gefecht: Die Missionen werden in einem kurzen Briefing dargestellt, welches auch leicht verständlich ist. Am Anfang steht erstmal nur ein Flieger zur Auswahl, die F5, von der man auch 2 Stück zur Verfügung hat. Also ab in die Lüfte. Die Missionen sind sehr einfach aufgebaut. Fliege nach A und zerstöre a, b, c, und so weiter. Einige Aufgaben sagen, zerstöre Objekt B, bevor es den Handlungsraum verlässt oder sein markiertes Ziel erreicht. Die Missionen stehen auch unter hohem Zeitdruck. Das heißt also Power On und losgejagt. Grundsätzlich müssen alle im Radar rot angezeigten Objekte im Visier als TGT (Target) vernichtet werden.

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Nach erfolgreicher Mission geht es ab in die nächste, wobei man mit dem Geld, welches man in der vorhergehenden Mission verdient hat, sich mit neueren und auch besseren Fliegern eindecken kann. So wird jedes weitere abgeschossene Objekt wie auch die Beschädigung am eigenen Jäger bewertet. So geht das immer weiter, wobei die Level mit der Zeit natürlich immer härter werden. Auch die neuen Jets werden immer mächtiger. Allerdings gibt es jede Menge Flugzeuge, die noch freizuschalten sind, wobei auch später noch kleinere Flieger dabei sind, die im Vergleich schwach, aber unwahrscheinlich teuer sind. Das Spiel ansich ist nichts Neues, man kennt das alles schon von Ace Combat und diversen PC-Shootern. Die Grafik wird dem Ganzen gerecht, wobei manche Flächen wie die Meere eher wie eine verschrumpelte Stahlplatte aussehen. Auch fehlt im Tieflug am Boden ein wenig Leben. Auch, dass der Flieger in niedriger Höhe keinerlei Schatten wirft (bei AeroWings sieht es da besser aus), schmälert den Genuss ein wenig. Auch wenn die Jets verwaschen aussehen, detailliert gestaltet sind sie.

Im Luftkampf stehen zwei Ansichten zur Verfügung. Einmal die klassische AfterBurner-Perspektive und einmal die Cockpitansicht. Die Cockpitperspektive ist aber besser spielbar, da hier auch die relevanten Daten wie Geschwindigkeit und Flughöhe angezeigt werden.

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Die Bodenlandschaften sind schön gestylt, allerdings außer den Polygonhäusern sind alle anderen Gebäude in den Städten texturierte Bodenflächen. Die Hochhäuser sind schön anzusehen, ob zu Tage oder bei Nacht. Die Jets sind allerdings etwas verwaschen (nicht unscharf, was jetzt einige denken) und könnten mal eine Wäsche vertragen.

Das Wichtige im Vorhinein: man braucht keine japanischen Sprachkenntnisse, da die meisten und vor allem die wichtigen Menüs in Englisch gehalten sind. Die Steuerung geht auch leicht von der Hand.

Nun noch die anderen Punkte. Die Dauermotivation ist nicht allzu hoch, viel Neues ist nicht geboten. Das Spiel wirkt eher wie die Fortsetzung der AceCombat-Serie. Was fehlt, ist ein Mehrspielermodus. Auch ist keinerlei Online-Modus angefügt...

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