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AeroWings 2: AirStrike im Test

Dreamcast
Top Gun. Der ultimative Werbemovie der US Air Force. Nun in ähnlicher Form auch erhältlich für Dreamcast. AeroWings, wer kennt es noch? Das war einer der Launchtitel für Dreamcast letztes Jahr im Oktober. Dieser Kunstflugsimulator. Der für eine Konsole sehr anspruchsvolle Simulator fristet jedoch ein Mauerblümchen-Dasein, da es vielen Konsoleros ohne das übliche Geballere keinen Reiz bot. Na gut. Das haben die Jungs und Mädels von CRI wahrscheinlich auch auf´s Butterbrot geschmiert bekommen. Nun ist die Fortsetzung da. Kunstflug ist nun nicht mehr. Jetzt geht es um die Lufthoheit. Mit Waffengewalt. Sehen wir uns AeroWings 2 einmal näher an.
Zu Beginn gibt´s erstmal ein fetziges, TopGun-ähnliches Video in Spielegrafik, in dem man die Fighter in der Luftschlacht bewundern kann. Macht Appetit. Ab ins Menü, Nickname eingegeben, und los gehts. Zunächst stehen eine F16, ein kleiner Trainingsflieger und ein StarFighter als Flieger zur Auswahl.

AeroWings-2-Air-Strike-1.jpg


Im Game Select Menü stehen folgende Spielmodi zur Auswahl:

Fighter Pilot Missions: In 30 verschiedenen Missionen lernt man die grundlegenden Manöver,,, vom Start über Landung, alles über den Luftkampf, Abschussposition und Ausweichmanöver. Wer sich hier reinkniet, der wird später schwer zu bezwingen sein. In diesen Missionen kann man sich auch die ersten anderen Fighter freispielen.

Tactical Challenge: In diesen 15 Missionen zeigst du deine erlernten Fähigkeiten und versuchst in einem vorgegebenen Zeitraum, möglichst viele Ziele abzuschießen. Weitere Flieger sind hier zu erspielen.

Free Flight: Wie der Name schon sagt: Flieg´ wohin und wie Du willst. Mit allen bisher erspielten Fliegern und auf den erspielten Areas geht´s auf in die Lüfte. Mit oder ohne Gegner, wie gewünscht. Mein persönliches Lieblingsmanöver hierbei sind die Katapultstarts und Landungen auf dem Flugzeugträger.
VS Mode: Trete im Splitscreen gegen einen Freund an. Hier zeigt sich, wer die Fighter Pilot Missions erfolgreich abgeschlossen hat.

Personal Data: Das Fluglogbuch. Hier werden die Abschüsse, Verluste und Abstürze eingetragen. Ebenfalls geglückte Trägerlandungen und die gesamte Flugzeit.

Das Spiel ist also a) sehr actionreich und b) auch sehr simulationslastig. Im Vergleich zum Vorgänger hat CRI nun ein Spiel geliefert, das mit Sicherheit besser ankommt als der Vorgänger, da hier die Herrausforderungen größer sind. Im Vorgänger konnte man noch entscheiden, zu welchem Zeitpunkt das Fahrwerk bzw. die Landeklappen ein- und ausgefahren werden. Hier geht das Fahrwerk erst raus, wenn die Geschwindigkeit der Flieger unter 250 Knoten fällt. Dadurch wird die Landung sicherlich auch schwieriger. Welch´ Glück, dass es noch die Luftbremse gibt.

AeroWings-2-Air-Strike-2.jpg


Grafisch knüpft das Spiel am Vorgänger an. Die Jets sehen Ihren Vorbildern mehr als ähnlich, da hat man nun wirklich ganze Arbeit geleistet.
Die verschiedenen Areale sind vielfältig und schön anzusehen. Pop-Ups gibt´s ab und an in den Städten, wo einige der Häuser ins Bild ploppen, was aber nicht wirklich stört. Ob am Tag, bei Nacht, Regen oder Schnee, es sind die verschiedensten Umwelt- und Sichtbedingungen vorhanden.

Am Sound kann man nur bemängeln, dass die Musik einem bald auf die Nerven geht. Diese kann man dann im Optionsmenü glücklicherweise abstellen. Was die Triebwerkssounds angeht, möchte man manchmal meinen, man stünde direkt neben einem solchen Flieger. Wahnsinn... Die Sprachausgabe ist englisch, was aber in der Fliegersprache real ist. Dafür gibt´s aber immerhin gleich dazu deutsche Untertitel. Somit kann sich keiner beschweren

Insgesamt 45 Missionen, dazu der VS-Modus und der FreeFlight, dadurch ist längerer Spielspaß garantiert, da die Missionen auch sehr herrausfordernd sind, ohne zu schwer zu sein. AeroWings 2 ist kein Spiel für mal zwischendurch, es fordert schon seine Zeit, die Maschinen zu beherrschen.
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