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Centipede im Test

Atari 7800
Arcadegames soweit das Auge reicht. Nein, wir sprechen gerade nicht von SNKs Neo Geo, sondern noch eine Ecke früher vom Atari VCS 7800. Denn der Mutterkonzern bevorzugte es ja vor allem die alten, großen Klassiker noch einmal aufzubereiten und auf dem aktuellen Stand von 1987 zu bringen. So geschehen mit Centipede, einem weiteren bekannten Klassiker aus der Spielhalle. Ob nun das Update auch auf dem Pro System überzeugt oder ob es nur Leichenfledderei war, werden wir nun auf den Tisch bringen.
Allein in einem dunklen, verzauberten Wald eingeschlossen bahnt man sich den Weg vorbei an mannshohen Pilzen. Doch dort im Dickicht bewegt sich etwas und auch noch verdammt schnell. Es ist ein Tausendfüssler (engl. Centipede) der am liebsten Jagd auf kleine Elfen macht. Nur mit einem Zauberstab bewaffnet muss sich der Spieler nun verteidigen und das Ungetüm im dichten Pilzwald vernichten, bevor es seine Kumpanen anlockt.

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Ähnlich wie in Space Invaders befindet sich der Spieler, der als Kreis dargestellt wird, in der unteren Bildschirmhälfte und erwartet den übergroßen Tausendfüssler von oben. Dieser bewegt sich dabei zeilenweise nach unten, sobald er auf eine Mauer oder auf einen Pilz trifft wechselt er die Richtung und schlängelt sich weiter nach unten vor. Als Spieler muss man zusätzlich noch berücksichtigen, dass wenn der Gegner in der Mitte getroffen wird, sich zerteilt und man fortan gegen zwei interaktiv agierenden Monstren zu tun hat.

Selbst andere Bewohner des Waldes stehen nicht gerade zur Seite, so bekämpft man auch Spinnen, Flöhe und auch Skorpione. Durch ein geschicktes Ausnutzen des Terrains bezwingt man auch diese Kontrahenten und kämpft sich so weiter. Denn mit jedem Level steigt der Schwierigkeitsgrad an. So tritt man anfangs gegen nur einen Tausendfüßler an, im nächsten Level hat man es dann schon mit einem ausgewachsenem Exemplar und einem Segment zu tun usw. Auch an verschiedene Spielvarianten wurde gedacht, so gibt es auch einen Einsteigermodus, der an der unteren Bildschirmleiste als kleiner Bärenkopf dargestellt wird.

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Wie schon bei Asteroids, macht man auch hier bei der Grafik einen Quantensprung gegenüber der VCS 2600 Version. Mittlerweile sind die Pilze auch wirklich als diese erkennbar und auch der vorderste Teil eines Tausendfüßlers ist mit Augen bestückt. Doch die wichtigste Neuerung der 7800er Version ist der Zwei-Spieler Modus. Nicht nur nacheinander, sondern ein Kooperativmodus! Genau dieser macht den großen Vorteil und den Spielspaß des Games aus.

Michael meint:

Michael Vom Gameplay her ist der Titel genauso klassisch und von hoher Qualität wie das Original. Doch neben der aufgebohrten Technik macht vor allem der nur in dieser Version enthaltene Zweispielermodus am meisten Spaß und lässt Centipede zu einer wahren Spielspaßgranate werden. Falls ihr also einen Kumpel habt der klassischer Kost nicht abgeneigt ist dann solltet ihr zuschlagen, denn auch alleine werdet ihr damit schon genug Spaß haben. 

Positiv

  • genialer Zweispielermodus (Kooperativ!)
  • technische 1:1 Umsetzung des Automaten

Negativ

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