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Alien Brigade im Test

Atari 7800
Angriff ist die beste Verteidigung. Diese Devise hat nicht nur selten seine Richtigkeit. Auch hier in Alien Brigade ist es vermutlich die beste Lösung, denn wie sonst könnte man die auf der Erde befindlichen Außerirdischen enttarnen? Hier sollte man sich aber nicht auf sein Verhandlungsgeschick verlassen, sondern einfach mal drauf halten. Wie es sich eben für einen Shooter gehört. Wir haben einmal die Lightgun in die Hand genommen und einfach mal losgeballert.
Klar, sicherlich kann man Alien Brigade auch mit einem normalen Joypad spielen, aber wer will das schon? So bewaffnet geht es entweder allein oder wahlweise auch zu zweit kooperativ gegen die feindliche Macht vor. Wichtig ist hier aber, zu Beginn jeder Mission auf das blinkende Funkgerät zu schießen, um dieses zu aktivieren und eine aktuelle Missionsbeschreibung zu erhalten. Hier erfährt man etwas über die Ziele, die man erreichen muss, auch wenn diese meist die selben sind: Gegner ausschalten und Geiseln befreien bzw. retten.

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Die Gegner selbst variieren dabei in ihrer Form, so dass sie manchmal in ihrer ursprünglich grünen Alienform sich dem Spieler näher oder in Gestalt von Soldaten. Dabei nehmen sie den Spieler mit allerlei Waffen aufs Korn: Ob klassisch mit dem Maschinengewehr oder mit Granaten und sonstigen Projektilen. Da ein ausweichen nicht möglich ist tut man gut daran diese mit einem gezielten Schuss zu zerstören, ansonsten sinkt die Lebensenergieanzeige merklich, die am rechten oberen Bildschirmrand in Form von mehreren Soldaten angezeigt wird.

Das Spiel selbst gliedert sich dabei in fünf verschiedene Abschnitte, die jeweils ein eigenes optisches Thema verfolgen. Ob man nun im Dschungelcamp des Militärs oder sogar unter Wasser die ungebetenen Besucher aufs Korn nimmt, der Spielverlauf bleibt aber immer der selbe: Schießt auf alles was sich bewegt, dann lebt ihr auch weiter. Der Bildschirm scrollt dabei in die Richtung des Ziels und man bekommt Punkte für alles was man dabei in der Zwischenzeit abschießt.

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Dies sind eben nicht nur die verschiedenen Kämpfer sondern auch gegen Hubschrauber oder Wasserboote muss man sich erwehren. Im Gegenzug lassen viele bei ihrem Ableben noch nützliche Dinge wie Munition oder kleinere Health Packs fallen um sein Inventar und seinen Zustand wieder aufzubessern. Spaßig ist vor allem das Spiel zu zweit per Lightgun, bei dem aber ein großer Röhrenfernseher empfohlen wird. Röhrenfernseher deshalb, weil aufgrund der Technik die Lightgun nicht auf LCD- oder Plasmafernsehern funktioniert.

Leider hat die Gun nicht nur Vorteile, sondern auch einen wichtigen Nachteil: Da man hier im Gegensatz zum Pad nur einen Button zur Verfügung hat gestaltet sich das Wechseln der Waffe ein wenig komplizierter. Um Granaten zu werfen muss man auf das Granatensymbol in der Inventarleiste feuern. Meist genügt es aber mit der normalen Munition den Gegnern auf den Zahn zu fühlen. Dafür bekommt man im Spiel auch verschiedene Waffen um sich gegen die Widersacher durchzusetzen.

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Neben der standardmäßig ausgerüsteten Pistole findet man ein automatisches Maschinengewehr, das immer fünf Schuss auf einmal abfeuert oder einen Flammenwerfer mit dem man seine Gegner brutzeln kann. Als letztes wäre hier noch das Lasergewehr zu erwähnen, das nahezu jeden Gegner auslöschen kann. Diese bekommt man auch zu Beginn des letzten Kapitels, wenn man damit beginnt die Festung der Eindringlinge zu stürmen.

Grafisch erinnert der Titel schon sehr an den Klassiker Operation Wolf und spielt sich auch genauso. Zwar findet man hier nur fünf verschiedene Szenarien vor, diese sind aber abwechslungsreich designt und punkten auch mit verschiedenen Missionszielen, die erreicht werden müssen. Akustisch darf man sich über eine fetzige Hintergrundmusik freuen und natürlich über zahlreiche Knattergeräusche der Waffen.
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