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Elevators Amiss im Test

Atari 2600
Wer meint als Dienstmädchen hätte man einen leichten Job, wird hier klar eines Besseren belehrt! Vor allem wenn man in einem riesigen Hotel mit nahezu hunderten, ach was sag ich, ja gar tausenden von Stockwerken arbeitet. Wenn die Sache natürlich noch außer Kontrolle gerät ist ein großer Batzen Arbeit angesagt.
Dies muss Maria am eigenen Leib erfahren. Es ist ja allseits bekannt das die Technik im Hotel Irata nicht gerade dem neuesten Stand entspricht, doch so etwas ist ihr bisher in ihrer langen Dienstzeit auch noch nicht passiert. Im ganzen Hotel spielen die Aufzüge verrückt und fahren wie von Geisterhand auf und ab! Da Maria aber bis zum Feierabend alle Räume gereinigt haben muss, bleibt ihr wohl nur der Weg über die Treppe, jedoch muss sie sich vor den wildgewordenen Aufzügen in Acht nehmen.

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Zugegeben, die Story von Elevators Amiss ist etwas weit hergeholt, aber man erwartet in unserem Milieu ja keine großartig erzählten Geschichten, zumindest nicht von einem Actiongame. Genau das ist das Spiel von Bob Montgomery, der uns schon so interessante Spiele wie Go Fish! oder Reindeer Rescue geschenkt hat. Man schlüpft erwartungsgemäß in die Rolle des Zimmermädchens Maria das bis zum obersten Stockwerk des Hotels aufsteigen muss um die Räume der Touristen zu reinigen.

Das Spiel wird in der Seitenansicht gezeigt und man steuert Maria abwechselnd von einer Bildschirmseite zur nächsten, wo sich jeweils die Treppen zum nächsten Stockwerk befinden. Auf dem Bildschirm sind außerdem noch die außer Kontrolle geratenen Fahrstühle zu sehen, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Am unteren Bildschirmrand werden neben den aktuellen Punktestand auch die Zeit eingegeben und den jeweiligen Bonus, die relativ zügig gen Null schreiten.

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Da sich die Fahrstühle unterschiedlich schnell bewegen und Maria auch nicht so schnell unterwegs ist kann man auch auf Knopfdruck das Dienstmädchen zum Laufen zwingen, was allerdings das Zeitlimit noch stärker nach unten drückt. Wird man trotzdem von einem Aufzug berührt fängt man nicht gleich ganz unten wieder an sondern am Anfang des Stockwerks. Oben angekommen erwartet uns schon der nächste Level, der zum einen schwieriger ist und zum anderen mit einem anderen Farbschema aufwartet. Auch bei den vier Schwierigkeitsgraden, sollte jeder seinen Favoriten finden, wobei Child wirklich so einfach ist das man ein Kind dran setzen könnte. Außerdem wird auch das Atarivox bzw. Savekey unterstützt um erreichte Highscores zu speichern.

Michael meint:

Michael Das Spiel fällt vor allem mit seiner Story aus dem Rahmen, was ihm aber auch sehr gut tut, da man auf der Atari 2600 nicht immer mit frischen Ideen aufwartet. Man kann Elevators Amiss auch uneingeschränkt empfehlen, da es wirklich ein spaßiges Spiel ist und auch dank der vier Schwierigkeitsgrade alle Spielerschichten beschäftigen wird. Einzig und allein die Farbwahl ist dabei nicht immer optimal geglückt, da sich manchmal die Farben überdecken oder sehr ähnlich sind. (Schwarze Fahrstühle auf braunem Hintergrund). Trotzdem kann man das Spiel uneingeschränkt weiterempfehlen, obwohl oder gerade weil es aus dem Rahmen fällt. 

Positiv

  • zufallsgenerierte Levels

Negativ

  • Farbwahl nicht immer optimal
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