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California Games im Test

Atari 2600
"Unter der Sonne Kaliforniens" hieß mal eine bekannte in Deutschland laufende Seifenoper und ja in den 80ern wollten viele dort hin. Dort wo die Reichen und Schönen zu Hause sind und es nie zu regnen beginnt. Doch was soll man bei all dem guten Wetter nur anfangen? So kam man wohl auf die Idee eine Art Wettbewerb zu veranstalten. Die so genannten California Games.
Die meisten von euch werden das Spiel vermutlich schon von anderen Plattformen her kennen. Egal ob C64, Amiga, ST oder auch auf dem Atari Lynx: California Games erfreute sich auf jedem System großer Beliebtheit. Selbst auf dem Atari 2600 obwohl es dort viel zu spät erschien. Auch hier kämpft man entweder allein oder mit mehreren Kontrahenten um die begehrten Punkte und um letztlich die Goldmedaille zu erringen.

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Im Freien mit einem Säckchen spielen..

Dabei treten die Spieler in vier verschiedenen Disziplinen gegeneinander an: Footbag, Skateboarding, BMX und Surfing. Bei ersterer vollführt man in Front einer Graslandschaft einige Tricks mit Hilfe eines mit etwas Sand gefüllten Säckchens. Für diese Tricks verwendet man alle Extremitäten ausser die Arme. So kann man durch Drehungen noch zusätzliche höhere Punkte erzielen. Je länger die Kette aus verschiedenen zusammengewürfelten Tricks ist, desto mehr Punkte bekommt man. Ein aufblinken des Punktestands zeigt an, dass die Zeit gleich vorbei ist und es zur nächsten Disziplin geht.

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.. oder BMX fahren. Spaß ist, was ihr draus macht!

Die zweite Übung ist das Skateboarden in der Half-Pipe. Auch hier müssen durch verschiedene Stunts Punkte gescheffelt werden. Grundsätzlich gilt auch hier: Je aufwendiger diese Kunststückchen sind, desto höher ist der Bonus der dem Punktekonto gutgeschrieben wird. Als dritte Disziplin wäre hier das BMX Rennen, was eigentlich am meisten verändert wurde gegenüber den anderen Systemen.

Das Bild scrollt hier nicht sondern wird bildschirmweise aufgebaut. Der Spieler wird als schwarzes Sprite mit sinem Bike angezeigt und springt über allerlei Hindernisse. Dazu kann er verschiedene herumstehende Plattformen nutzen und beim Drücken des Feuerknopfes zusammen mit einer Richtung kann man auch kleinere Stunts vollführen um einen Extrabonus zu bekommen. Am unteren Bildschirmrand läuft ein Countdown, der sich durch einsammeln von Flaggen aber wieder erhöhen lässt.

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Das Surfen hingegen ist etwas unspektakulär..

Die letzte Disziplin ist dafür wieder bekannt, aber leider auch eine der weniger gelungenen: Das Surfen. Hier stößt das Atari 2600 vor allem grafisch an seine Grenzen und man kann von der Steuerung leider nur schlecht den Surfer richtig über die Wellen reiten lassen. Um Punkte bei dieser Disziplin zu bekommen muss über die Welle gesprungen werden. Dabei muss man darauf achten im richtigen Winkel wieder auf der Welle zu landen sonst landet man unsanft im Wasser.
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