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Rainbow Islands - Putty's Party im Test

WonderSwan
Der Name Rainbow Islands dürfte wohl jeden alten Veteran unter euch wachrütteln. Klar, da war doch was ... ach genau! 1988 spazierte Taito's Bubble Bobble Nachfolger in die hiesigen Spielhallen und verzückte die Arcadegänger mit niedlicher Japano-Optik und einem ungewöhnlichen Spielprinzip. Etwas über ein Jahrzehnt später erschien ein Ableger auf dem damals noch schwarz-weißen WonderSwan von Bandai...

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Hier schon ersichtlich - Rainbow Islands spielt man hochkant!


Dabei hat sich spielerisch nicht allzuviel gegenüber dem Arcadevorbild verändert. Wie seinerzeit beim Münzfresser sind Monsterhorden über die armen Inselvölker hergefallen, die ihrerseits nun euch als Befreier freudig begrüßen. Insgesamt fünf Inseln warten hier auf eure rettende Person und als Held lässt man sich da natürlich nicht lange bitten. Ganz den Traditionen der Serie bewußt vertraut ihr hier allerdings keiner anderen Waffe als euren namensgebenden Regenbogen, die ihr per Knopfdruck auslösen könnt und sich nicht nur hervorragend gegen die Monsterscharen einsetzen lassen, sondern zudem auch noch als Treppe äußerst hilfreich fungieren.

Letzteres ist wichtig, da ihr die in mehrere Stages unterteilen Levels allesamt nach oben hin durchqueren müsst. Hier und da wartet dort dann auch immer gerne mal wieder ein Endgegner, die euch schon etwas mehr als einfach nur Mut abfordern.
Zudem sollten die unterwegs von toten Gegnern zu erhaltenen Diamanten auch nicht vergessen werden, zumindest von Gamern, die gerne auch ein vorzeigbares Punktekonto besitzen wollen.


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Sach ma, was willst du eigentlich von mir? ^_^


Die genaueren Details zur Story verschließen sich leider aufgrund mangelnder japanischer Sprachkenntnisse meinem Wissen, werden aber in schwarz-weißen Manga-Style Bildchen zu Genüge vor und nach den einzelnen Stages erzählt. Leider sind die japanischen Menüs etwas verschachtelt und verwirren den normalsterblichen Germanen beim ersten Inselausflug - oft genug landet man in einer scheinbaren Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt. Mit ein wenig Try & Error lässt sich schließlich aber doch der Weg Richtung Spiel finden und einprägen. Danach ist das Game für Mitteleuropäer problemlos spielbar.

Technisch hat es der farblose schwarz-weiß Titel heutzutage natürlich schwer noch jemanden für sich zu gewinnen. Nachdem selbst Bandai irgendwann erkannt hatte, dass man mit ein paar Graustufen im neuen Jahrtausend niemanden mehr hinterm Ofen hervorlocken kann, schickte man ja den WonderSwan Color ins Rennen. Eine Color Version von Rainbow Islands wurde jedoch nicht mehr aufgelegt, so daß die Regenbögen stets traurig grau bleiben. Dennoch sind sowohl Animationen als auch die Levels auf einem (noch) guten WonderSwan-Niveau, ebenfalls so wie der düdelige Hintergrundsound.


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Ein Held und seine Regenbögen...

Sebastian meint:

Sebastian Rainbow Islands ist ein Klassiker. Und das ist er auch auf dem WonderSwan, auch wenn ich strahlende Farben noch nie so vermisst habe wie hier. Der Spielspaß stimmt dennoch und gerade angesichts eher mickriger Auswahl in Sachen Action / Jump'n'Runs für den WonderSwan kann man bei Sichtung des Zielobjekts durchaus den Geldbeutel zücken.

Positiv

  • Unverwüstliches Spielprinzip
  • Sympathischer Held
  • Leichtes Handling

Negativ

  • Regenbögen nur in Grautönen
  • Story nur Japanisch
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