Robinson: The Journey im Test

PlayStation 4

Welcome to Jurassic Park! Nein, halt, doch nicht. Willkommen auf Tyson III, einem Planeten irgendwo im Weltall, wo die Dinosaurier noch die herrschende Spezies sind. Leider stürzt die Weltraumkapsel des Raumschiffs Esmeralda mitsamt dem Jungen Robin auf dem Himmelskörper ab. Fortan heißt es nun: Überleben...

Robinson_The_Journey_neXGam_002Crytek, der Entwickler des Titels ist bekannt für seine Serie FarCry. Auch hier wurden gerne Echsen und vegetativ beeindruckende Gebiete erkundet, nur in der Regel mit Waffengewalt. Im VR-Debut des deutschen Teams geht man friedliche Pfade und begnügt sich mit Rätseln und Kartografieren. Glücklicherweise muss der Titelheld die Herausforderung des Überlebens nicht allein bestreiten: Die KI Einheit HIGS und das Tyranno-Baby Laika begleiten ihn auf seiner Reise.

 
Das sind auch die spielgestaltenden Elemente. Denn Robin kann eigentlich recht wenig. Mittels eines Multitools hat er die Möglichkeit Gegenstände telekinetisch zu bewegen und Lebewesen zu scannen und zu katalogisieren. Higs hilft durch Tipps und der Option Energiequellen auf der Insel neu zu verschalten, um so z. B. Areale mit Strom zu versorgen. Laika ist zahm und lässt sich auf Kommando positionieren, um Rätsel zu lösen, oder vertreibt mit Gebrüll auch mal aufdringliche Steinzeit-Echsen.
 
Robinson_The_Journey_neXGam_007Die Immersion in Robinson: The Journey ist dank Playstation VR unglaublich intensiv. Man wähnt sich auf dem fremden Planeten, beäugt riesige Insekten ganz genau und beobachtet, wie sich die Vegetation bewegt. Alles wirkt ziemlich plastisch und real. Dankenswerterweise ist das Spieltempo sehr gemächlich, so dass man jederzeit die Möglichkeit hat, inne zu halten und die Umgebung zu genießen. Das ist auch bitter nötig, denn durch das Bewegen via Analogstick, kann das Spiel Motion Sickness auslösen. Während der mehrstündigen Testsessions ist es beim Tester aber nicht aufgetreten. 
 
Technisch spielt Robinson: The Journey ganz vorne in der VR-Liga. Sieht das Spiel schon auf einer normalen PS4 beeindruckend aus, gewinnt das Erlebnis auf der PS4 Pro noch einmal an Brillanz durch ein schärferes Bild und intensivere Farben. So wähnt man sich tatsächlich im Jurassic Park. Leider ist das Spielgeschehen relativ beschränkt. Ein bisschen Rätseln, ein bisschen Klettern, ein bisschen Scannen - dann ist es auch schon vorbei. Die Nettospielzeit von Robinson: The Journey ist dabei kaum mehr als 5 Stunden.

 

Heiko meint:

Heiko

Robinson: The Journey lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits ist da die tolle Immersion, die tolle Technik und auch eine faszinierende Welt. Anderseits gibt es nicht viel zu tun, so dass der Titel nach einmaligem Durchspielen seinen Weg ins Regal oder in den Wiederverkauf findet. An sich kein Problem, wäre da nicht der Preis: 60€ ist für das kurze, aber intensive Spielerlebnis vielleicht etwas zu viel. Nichtsdestotrotz sollte jeder VR-Spieler mal einen Ausflug in die Wildnis wagen, vielleicht auch später zum reduzierten Preis.

Positiv

  • Tolle Immersion - man fühlt sich wie im Dschungel
  • Großartige Grafik

Negativ

  • Vollpreis für wenig Content
  • Kann Schwindel provozieren nach längerer Spielzeit
Userwertung
7.5 2 Stimmen
Wertung abgeben:
7.5
senden
Forum
  • von Civilisation:

    Heiko hat sich auf Robinsons Spuren begeben. Robinson: The Journey Welcome to Jurassic Park! Nein, halt, doch nicht. Willkommen auf Tyson III, einem Planeten irgendwo im Weltall, wo die Dinosaurier noch die herrschende Spezies sind. Leider stürzt die Weltraumkapsel des Raumschiffs...

  • von Otte:

    So, hab mir heute mal selbst ein Bild von den Unterschieden gemacht. Und tatsächlich was als erstes auffällt, sind die kräftigeren Farben und die schärferen Texturen. Weitsicht ist auch etwas besser und weniger Flimmern. Ansonsten sind die Unterschiede nicht so extrem groß, dass es auf der...

  • von fflicki:

    Diese Vergleichsbilder hatten wir schon im PSVR Tread. Heute sollte mein Robinson kommen, und meine Versandbestätigung für die Pro ist auch da. Vielleicht kann ich mir morgen selber ein Bild von den Unterschieden machen ...

Insgesamt 22 Beiträge, diskutiere mit
Mehr zum Thema