EyePet Adventures im Test

PSP

Seit zwei Jahren tummelt sich EyePet auf Sonys Videospiel-Flagschiffen. Sie erschienen zwar auf unterschiedlichen Systemen und funktionieren mit jeweils anderer Steuerung, doch hatten sie eines gemeinsam: Nach kurzer Spielzeit verlieren sie mangels Inhalt an Faszination. Das neue EyePet Adventures für die PSP möchte diesen Mangel beseitigen. Interessiert, aber auch misstrauisch klemmte ich die Go!Cam an die PSP ...

EyePet-Adventures_Adventure_WallDas Spiel funktioniert immer noch nach demselben Prinzip. Per Augmented Reality erscheint das Tierchen mit der beiliegenden Zauberkarte auf die abgefilmte Oberfläche und kann fortan mit dort liegenden Gegenständen interagieren. Die Technik klappt genauso gut wie noch vor zwei Jahren und beweist, dass Sony in Sachen Augmented Reality in Konkurrenz mit Nintendo‘s 3DS die Nase vorne hat.
 

Schon das bloße Zusehen wird junge Zocker für Stunden an das Gerät fesseln, denn das EyePet findet immer etwas, um sich und den Zuseher zu unterhalten. Doch je älter man ist, desto schneller verfliegt der Spaß. Genau hier kommt EyePet Adventures ins Spiel. Zusammen mit dem Videospiel erwirbt man eine Mitgliedschaft zum Forscherclub mitsamt eines Forscherkopters, mit dem unter die gefilmte Oberfläche eingetaucht werden kann. Sogar durch Holztische!

EyePet-Adventures_UnderWorld_SkullDie Abenteuerwelten funktionieren gänzlich ohne Augmented Reality, so dass man sich vom verkrampften Abfilmen des Tisches oder Teppichboden endlich entspannt zurücklehnen kann. In 2D-Manier sucht der Spieler nun sogenannte Zaubermünzen, denn mit diesen lassen sich nicht nur neue Kostüme für das EyePet freischalten, sondern auch Spielzeuge und Minigames. Hier und dort verstecken sich kleine Schieberätsel, aber im Grunde läuft das Spiel nicht über simple Sucherei hinaus, was nicht zwangsläufig negativ zu verstehen ist. Kids werden beim Erforschen und Sammeln von Münzen viel Spaß haben, zumindest, bis der letzte Gegenstand freigeschaltet ist.

EyePet-Adventures_Treasure_IslandMit den Errungenschaften geht es anschließend zurück auf den Wohnzimmertisch. In den freigespielten Minigames werden nun Schatztruhen gesucht oder eine Herde Schafe zusammengetrieben. Außerdem lässt sich das Tierchen füttern und fotografieren.

Spielerisch reißen die vielen, kleinen Nebenaktivitäten trotz Highscore-Listen und diversen Schwierigkeitsgraden niemanden vom Hocker, doch auch hier schlägt wieder das Argument des EyePets. Es macht einfach Spaß das virtuelle Haustier beim Rumwuseln zu beobachten.

Dennoch hätten die Möglichkeiten innerhalb des Spiels größer sein können. Beispielsweise eine abwechslungsreichere Unterwelt oder mehr Minispiele. Denn auf Dauer zieht der süße Blick des Tierchens nicht. Grafisch zeigt sich EyePet Adventures sehr kindgerecht. Mit einer knallbunten Optik, dem putzig animierten Wesen und einer ruhig vor sich hin dudelnden Soundkulisse macht das Spiel sofort klar, in wessen Hände es gehört. Diese werden sich auch nicht an den teils langen Ladezeiten stören, die das UMD-Medium leider zu oft mitbringt.




Tobias meint:

Tobias

Endlich machte man aus EyePet mehr als nur ein Augmented Reality Tamagotchi. Mit vielen Minispielen und dem Abtauchen in die Unterwelt existiert in Sonys virtueller Tierhandlung etwas, was man als ein Spiel bezeichnen könnte. Das Erforschen der neuen Welt wird kleine Gamer über Stunden unterhalten, auch wenn EyePet Adventures immer noch recht wenig Abwechslung bietet. Dennoch weiß es seine Zielgruppe zu begeistern - und das ist doch die Hauptsache!

Positiv

  • Überzeugende Augmented Reality Technik
  • Kindgerechte Knuddeloptik

Negativ

  • Auf Dauer zu wenig Abwechslung
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  • von Civilisation:

    Tobias ist Haustierhalter! Und zwar auf der PSP. EyePet Adventures Seit zwei Jahren tummelt sich EyePet auf Sonys Videospiel-Flagschiffen. Sie erschienen zwar auf unterschiedlichen Systemen und funktionieren mit jeweils anderer Steuerung, doch hatten sie eines gemeinsam: Nach kurzer...

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