The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition im Test

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Fünf Jahre sind seit meinem ersten Skyrim-Tagebuch vergangen, doch die Erinnerung ist noch so hell wie damals. Meine ersten Quests in Weißlauf, meine Magierkarriere, mein erstes Haus und meine Ehe. Der Kampf gegen die Kaiserlichen mit den Sturmmänteln, das Meistern der Schmiedekunst. Viele Spieler der Releaseversion von Skyrim anno 2011 haben noch „ihre“ persönliche Geschichte. Nun ist die Special Edition für PC, PS4 und Xbox One am Start und ich bin neu verliebt in eine alte Liebe…

SkyrimSpecialEditionRiverwood_1465779535_bmp_jpgcopyKlar, eine Unmenge an Remaster der letzten Konsolengeneration tummelt sich auf den aktuellen Plattformen, schließlich bringen die „alten Schinken“ immer noch Geld. Auch Skyrim erfindet sich nicht neu, doch ist es nun schöner, größer und vor allem fehlerfreier. Die Urversion lief auf den aktuellen Plattformen nicht gut. Insbesondere die PS3-Version litt unter dem berüchtigtem Ram-Buffer Problem, wo mit zunehmender Größe des Spielstands die Performance des Spiels einbrach. Skyrim läuft anno 2016 nicht nur ruckelfreier und mit mehr Frames, es sieht auch besser aus. Quasi so, wie man Skyrim von 2011 noch in Erinnerung hat. Mehr Lichteffekte, mehr Wettereffekte, bessere Shader und Texturen, so besucht man Himmelsrand, wie es im fragwürdig eingedeutschten heißt, gerne ein weiteres Mal. Besitzer der PS4 Pro sogar in sattem 4k.

 

SkyrimSpecialEditionSnow_1465779596_bmp_jpgcopyAuch diesmal entschied ich mich für den Weg des Magiers, jedoch nicht ohne eine unterschiedliche Herangehensweise ans Spiel. Das ist eine Eigenschaft, die die Elder-Scrolls-Serie seit ihren Urzeiten bewahrt hat. Der Spieler ist weitestgehend frei in seiner Entfaltung und Spielweise, es gibt keine festen Reihenfolgen an Quests oder dergleichen.

 

SkyrimSpecialEditionFallForest_1465779409_bmp_jpgcopyQuests gibt es eine Menge, hunderte um ungenau zu sein. Doch damit nicht genug, die Skyrim Special Edition bietet mit Dawnguard, Hearthfire und Dragonborn noch alle Add-ons des Originals zusätzlich mit auf der Disk. Das bedeutet neben einer Unmenge an neuen Quests und Locations auch kleinere Neuerungen wie Vampirismus (ein Klassiker der Elder-Scrolls-Serie) und die Möglichkeit Kinder zu adoptieren. Im Addon Hearthfire könnt Ihr euch sogar als Baumeister probieren und ein Eigenheim aufziehen, Fallout 4 lässt grüßen.

 

Insgesamt ist das Skyrim Remaster für die neuen Konsolen eine runde Sache. Klar, der Preis ist mit 60€ etwas hoch angesetzt, dafür gibt es eine Menge Inhalt und eine tolle grafische Überarbeitung einer der Genre-Meilensteine des laufenden Jahrzehnts. Mein Spielstand anno 2011 endete bei 148 Stunden, ich bin sicher diesmal werden es noch ein paar mehr…




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Forum
  • von Phill XVII:

    Gibt noch keine weiteren Infos zur Technik.

  • von Gizmo Mania:

    Soll in der PS5-Version eigentlich grafisch noch irgendwas relevant verbessert werden oder handelt sich nur um 'nen simplen Port?

  • von Pandemonium:

    Mich hat bisher halt die „halbe Vertonung“ abgeschreckt. Entweder alles oder gar nichts vertonen bei den Gesprächen, aber diese Variante ist für mich ein Stimmungskiller. Hat mir zuletzt auch den Großteil des Spasses bei The Outer Worlds gekostet. Bei Vollvertonung hätte ich es...

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