Sushi Striker - The Way of Sushido im Test

Nintendo 3DS

Preisfrage: Welche Leckerei hat in den letzten Jahren an Popularität ein Deutschland gewonnen und wird von vielen geliebt? Sushi natürlich! Diese fernöstliche Leckerei, die einst nur von einigen wenigen verspeist wurde, ist einer der Hauptbestandteile des neuen Spiels von Nintendo. Herzlich willkommen zu Sushi Striker - The Way of Sushido!

Sushi-Striker-The-Way-of-Sushido-11Eigentlich geht es in der Republik, die gebeutelt ist durch einen schweren Krieg, der das Land zerrüttete, ziemlich traurig zu. Es ist eine Welt, in der sich jeder über leckeres Sushi freute, und zwar so sehr, dass man sich sogar bekriegte, um an die Sushivorräte der anderen zu kommen. Das war auch der Grund, warum nach dem Krieg der Besitz und Verzehr von Sushi vollends verboten wurde. In dieser Welt lebt auch unser Protagonist Musashi, der als Waise in einem kleinen Dorf lebt. Er hat seine Eltern verloren und lebt von nun an in den Tag hinein, bis er beim Nahrung sammeln auf einen geheimnisvollen Fremden trifft. Dieser stellt sich als Franklin vor und lässt ihn ein Stück Sushi probieren. Von nun an will Musashi gegen das Verbot kämpfen, damit nie wieder jemand Hunger leiden und Dinge essen muss, die einfach nicht schmecken. Da es in der Welt aber keinen Fisch mehr gibt, bekommt man einen Sushi Geist an die Seite gestellt, der einem hilft, das nicht erlaubte Nahrungsmittel herzustellen. So beginnt ein langer Kampf gegen die Obrigkeit, in dem wir unseren Helden natürlich unterstützen dürfen.


Wie ihr seht ist der Plot nicht allzu ernst gemeint und genauso wird dieser auch präsentiert. Schlüsselszenen des Spiels laufen als Film ab und sind wie in einem Anime gezeigt. Ansonsten bewegen wir uns auf einer Weltkarte von einem Punkt zum nächsten, die die verschiedenen Level der Story darstellen. Das Gameplay an sich ist eine Mischung aus einem Puzzlespiel mit Actionelementen. Auf dem Bildschirm bewegen sich sieben Laufbänder auf denen diverse Sushitellerchen stehen, die miteinander verbunden werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass nur drei dieser Bänder jedem der zwei Spieler zugeordnet sind und das in der Mitte kann von beiden benutzt werden kann. Außerdem können nur gleiche Sushi angewählt werden, die auf einem Teller mit derselben Farbe stehen. Je mehr Sushi man auf einmal verdrückt, desto höher der Schaden, den man dem Gegner hinzufügt. Nach dieser Grundregel hält das Gameplay aber auch einige Feinheiten bereit, die nach und nach freigeschaltet werden.

Sushi-Striker-The-Way-of-Sushido-01So könnt ihr beispielsweise Fertigkeiten von euren Sushigeistern anfordern, die erstmal aufgeladen werden wollen. Hier könnt ihr euch kurzzeitig nochmal heilen oder den Gegner ärgern, in dem ihr seine Laufbänder schneller laufen lasst. Außerdem gibt es Boni für besonders lange Ketten, die dann gleich mal das 1,5 fache oder den doppelten Schaden verursachen. Seid ihr in einem Match siegreich, erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die mit einem Aufstieg mehr Lebens- und höhere Schadenspunkte bringen. In jedem Level gibt es zudem drei Ziele, die man erreichen kann, um zusätzliche Erfahrungspunkte zu ergattern. Das Gute daran: ihr könnt Level mehrmals spielen, um noch nicht erreichte Ziele zu vervollständigen und eine höhere Bewertung zu erreichen. Die Geschichte wird dabei mit jedem Level noch ein wenig weitergesponnen. Diese richtet sich natürlich eher an jüngere Spieler, ist aber so liebevoll gemacht, dass man auch als erwachsener Spieler seinen Spaß daran hat. Neben der Story kann man sich ebenso in lokalen Matches als auch online mit anderen Spielern messen.

Technisch ist das Spiel mit seinem Comiclook zeitlos umgesetzt. Vor allem die Animesequenzen wirken grandios, weshalb ich ursprünglich dachte, dass das Spiel auf einem bereits existierenden Anime basieren würde. Das Gameplay mag mitunter am Anfang etwas hektisch wirken, doch mit etwas Eingewöhnung werdet ihr zahlreiche Combos vom Stapel lassen können, um die Gegner effizient zu vernichten. Zudem sei erwähnt, dass ihr die Kämpfe wahlweise mit den Tasten als auch mit dem Touchscreen austragen dürft. Mir lag in der Praxis die klassische Buttonsteuerung besser, aber das sollte wohl jeder für sich selbst entscheiden.

 

Michael meint:

Michael

Es gibt eigentlich nichts, was ich Sushi Striker – The Way of Sushido vorwerfen kann, außer vielleicht eine mangelnde Ernsthaftigkeit. Es ist ein Spiel, das gute Laune verbreiten möchte und das gelingt mit dem einfach zu erlernenden Gameplay, dass euch für viele Stunden fesseln wird. Durch die Möglichkeit sowohl lokal als auch über das Internet online zu spielen, solltet ihr mehr als genug Alternativen haben, euch als Sushidomeister zu beweisen. Wer etwas mit Puzzlespielen anfangen kann, dem ist Sushi Striker – The Way of Sushido vorbehaltlos zu empfehlen!

Positiv

  • hervorragende Zwischensequenzen
  • kindgerechte Story
  • Mehrspielermodus lokal und online

Negativ

  • teils sehr hektisch als Anfänger
Userwertung
8.2 2 Stimmen
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Forum
  • von stoka:

    Habe das Spiel für mich jetzt beendet. Es ist noch ein Modus geblieben, wo man jeden Tag, gegen einen neuen Gegner antretten kann. Denke sind dann 30 insgesammt. Habe ich paar Tage gemacht, aber finde ich irgendwie nervig. Musashi ist auf Level 48 und Striker Rank 6. Habe keinen Elan beide auf die...

  • von Nognir:

    Hätte mich schon gewundert, wenn du das Spiel gespielt hättest habs richtiggestellt. ...

  • von Yamazaki:

    Korintenkackerei....aber sollte es nicht "fernöstlich" statt orientalisch heißen? Orientalisch und Orient meinen den nahen Osten und die arabische Halbinsel. Es denn ich habe was verpasst und Sushi kommt neuerdings aus dem Irak oder so ...

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