WarioWare Gold im Test

Nintendo 3DS

Das Wario schon immer ein geldgeiler Geselle ist weiß seit Warioland: The Shake Dimension jeder Zocker. Diesmal hat er aber keine Lust, sich selbst an die Arbeit zu machen und veranstaltet ein Turnier, zu dem er ein paar ‚‚Freunde‘‘ einlud, die ihn sprichwörtlich reich machen sollen. Vorhang auf für WarioWare Gold!

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Man kann uneingeschränkt behaupten, das Nintendo die Minispiel-Könige im Videospielsektor sind. Allein die Mario Party-Serie brachte es offiziell auf zehn Haupt-Teile und diversen Ablegern auf verschiedenen Handhelds. Die andere Mikrospiel-Reihe, die Nintendos Ruf unter anderem zementierte, ist WarioWare, das jetzt in seiner neunten Auflage um Käufer buhlt. Wie schon in der Einleitung erwähnt, veranstaltet Wario ein Turnier, welches in drei Kategorien eingeteilt ist. In der Knöpfe-Liga werden hauptsächlich die Buttons des Nintendo 3DS beansprucht, während in der Gyro- bzw. Touch-Liga der Bewegungssensor und der Touchscreen zum Einsatz kommen. Hin und wieder verlangt der verrückte Wario von euch, in das Mikro reinzublasen, damit zudem eure Lungen nicht aus der Übung kommen. Und wie von der Serie gewohnt, müsst ihr blitzschnell supersimple Aufgaben erfüllen, bei denen Nachdenken eurer sicherer Tod ist. Nach ein paar Reaktionsaufgaben wird das Tempo erhöht und nach einer vorgegebenen Anzahl an erfüllten Spielen rutscht ihr dem Bossgegner in die Arme.
 

Ist dieser Abschnitt geschafft, wandert ein Geldbetrag aufs Konto. Diese Moneten lassen sich im Souvenir-Automaten ausgeben, um Items und weitere Minispiele freizuschalten. So lassen sich zum Beispiel einige Nintendo-Produkte ergattern, die anschließend in einer kleinen Präsentation vorgestellt werden. Durch Zufall habe ich eine Wecker-Funktion freigeschaltet, mit der ihr euren Standardwecker ersetzen könntet. Doch als Ersatz für einen normalen Wecker würde ich diesen nicht benutzten, weil ihr den nur ausbekommt, falls ihr eine Reihe Mikrogames besteht. Eine andere Art, um schnell an Geld zu kommen, ist, wenn ihr Amiibos mit dem Handheld verbindet. Ist die Figur erkannt, malt Wario im Kindergartendesign ein Porträt der aktivierten Figur, welche gelegentlich recht lustig aussehen. Mehrspieleraction ist auch garantiert, falls ihr jemanden kennt, der dasselbe Spiel besitzt.

wariowaregold_marioDann müsst ihr gleichzeitig die gleichen Minispiele bestehen und der erste Spieler, dem die Leben ausgehen, verliert. Was die Qualität der 300 Minispiele angeht, gibt es Hit and Miss. Als Kenner der Serie bin ich wiederholt auf ‚‚alte Bekannte‘‘ gestoßen, die ich aus der Vergangenheit schon kannte. Trotzdem machen die skurrilen Ideen durch die Bank immer wieder Spaß und gelegentlich trefft ihr auf andere Nintendo-Charaktere und deren Spiele. Die Präsentation von WarioWare Gold ist erneut extrem schrullig, die zusätzlich mit einer guten deutschen Sprachausgabe punktet. Obwohl die Zwischensequenzen storytechnisch belanglos sind, wirken sie recht amüsant und sorgen dafür, dass ihr die kurzen Ladezeiten übersteht. Bedauerlicherweise fügte Nintendo keinen 3D-Modus ein, weshalb ihr den 3D-Regler ausgeschaltet lassen könnt.
 

Dominic meint:

Dominic

Mochtet ihr die Vorgänger, ist WarioWare Gold eine zwar nicht innovative, aber dafür spaßige Minispielunterhaltung mit viel Inhalt, der leider mühsam freigespielt werden muss.

Positiv

  • 300 Minigames
  • Viel freizuspielen
  • Alle Funktion des Handhelds werden benutzt

Negativ

  • Keine 3D-Funktion
  • Einige Minigames aus den Vorgängern bekannt
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