Tomak: Save the Earth again! im Test

Gamepark32

Der GamePark 32 Spielemarkt in Fernost schwächelt. Die Neuerungen sind an einer Hand abzuzählen. Nachdem ich mit Dungeon & Guarder meinen Spaß hatte, beschloss ich mir ein zweites kommerzielles Spiel zu holen. Meine Wahl fiel auf Tomak - Save the Earth again!

Tomak-Save-the-Earth-again-1Die "einzigartige" Hintergrundgeschichte lässt sich ja schon am Titel des Spiels ablesen: "Save the Earth again". Der Spieler hat die Aufgabe Mutter Erde zu retten, da sich Evian, Göttin der Liebe, und ihr böses Schwesterlein mächtig verkrachten und für Aufruhr sorgen. Ein Held soll die Sache wieder bereinigen. Im bekannten Stil geht es von links nach rechts scrollend durch vier bunte Level. Vor dem Start dürfen noch Schwierigkeitsgrad (easy, normal oder difficult) eingestellt und einer von drei Charakteren gewählt werden.

Dann geht es ins Abenteuer. Interessantes hat sich Entwickler Seed9 in Punkto Charge Balken einfallen lassen. Ein ordinärer Energiebalken gibt die Lebenskraft wieder, während sich die Charge Leiste mittels Kills auffüllt. Diese fällt allerdings bei Schaden auch wieder ab. Das tut sie auch recht gern und oft, denn dem Kugelhagel entgehen nur sehr gute Spieler. Koreaner müssen alle genetisch verbesserte Menschen mit übermenschlicher Reaktion sein - den Eindruck erweckte ja schon Dungeon & Guarder bei mir. Jedenfalls besitzt ihr die Möglichkeit, euch bei einem ca. 1/3 vollen Charge Balken zu transformieren. Entweder lasst ihr die Angriffsstärke steigen oder aber ein schützendes Schild wird um das Schiff aufgebaut. Dafür müsst ihr euch aber ins Zeug legen, denn der Balken steigt nur langsam. Und sinkt kontinuierlich wieder ab, was die Arbeit erschwert.

Tomak-Save-the-Earth-again-2Was das Gameplay zudem erschwert, ist nicht nur die schiere Masse an Feinden, sondern auch die Bugs bei Tomak - Save the Earth again! Ein Endgegner, von denen genretypisch einer am Levelende wartet, flog mir beispielsweise aus dem Screen und kam nicht mehr zurück. Der Kampf endete aber auch nicht. Nur ein Neustart half. Ein anderes Mal vollführte mein Gamepark 32 mitten unterm Spiel plötzlich einen Reset.

Eigentlich spricht einzig und allein die Technik für das fernöstliche Ballerspiel. Die Optik ist nämlich großartig:  Bunte Level mit herrlichen Hintergründen, riesige Gegnersprites und schöne Animationen. Und dies wohlgemerkt ohne Slowdowns. Auch muskalisch muss sich das Shoot'em up keine Vorwürfe gefallen lassen. Zwar nicht so erstklassig wie die Optik, aber mir gefielen die Melodien wirklich gut. Nur das Geräusch der Waffe ist auf Dauer etwas nervtötend.




Sebastian meint:

Sebastian

Offenbar hatte man es eilig mit der Veröffentlichung des Spiels, was so katastrophale Dinge wie verschwindende Endgegner oder den völlig unausgewogenen Schwierigkeitsgrad erklärt. Mit solchen Games macht man sich trotzdem keine Freunde und ich möchte nicht wissen, wie oft ich beim zocken vor Frust laut fluchte! Als Grafikdemo ist Tomak - Save the Earth again! hübsch anzusehen, aber spielerisch kicke ich es am liebsten direkt in die nächste Tonne. Prädikat: Ab auf Ebay!

Positiv

  • Vorzeige-Optik
  • Guter Sound

Negativ

  • Unausgewogener Schwierigkeitsgrad
  • böse Bugs
  • Geräusch der Waffen nervt
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