Genre: Ego-Shooter
Spieleranzahl: 1-4
Regionalcode: -
Auflösung / Hertz: 50 / 60 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit: 26. May 2010
Vermarkter: -

Wertung

6.1

Userwertung

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Im Genre der Ego-Shooter hat die Doom-Serie seit ihrem Release 1993 einen festen Platz in den Herzen der Spieler. Damit auch das letzte Xbox 360-Kind weiß was Papa in den wilden Neunzigern am PC so getrieben hat darf nun jeder selbst in der 1:1-Umsetzung zur Waffe greifen und ums Überleben kämpfen. – Genau wie Papa eben!

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Frei nach dem Motto ’’It’s a bad Day in Hell’’ geht es erneut auf einen Höllentrip als Marine, der nach seinem Ausflug in der Hölle nur noch zur Erde möchte. Dort angekommen muss er leider feststellen, dass die Dämonen auch dort die Oberhand gewonnen haben und ihr als Einmannschlachthaus die Drecksarbeit erledigen müsst, damit auf der Erde wieder das blühende Paradies entsteht, welches wir alle durch die Weltnachrichten kennen -und lieben gelernt haben haben. Das folgt genau dem Schema wie vor 16 Jahren und ich kann euch sagen das Doom II aus heutiger Sicht keine gute Figur macht. In der bekannten Ego-Perspektive wandert ihr durch lange lange lange Korridore und seit auf der Suche nach ein paar Höllenfleisch-Sandwiches und drei Schlüsselkarten um mit gefüllten Magen die nächste Map zu betreten. Hierbei solltet ihr einen guten Koordinationssinn besitzen denn schon nach kurzer Spielzeit werden die Einzelspielerkarten sehr verzwickt und unübersichtlich. Hier hilft die Kartenfunktion nicht wirklich.

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Tonnen von Gegnern (alle bekannt aus dem Vorgänger) sind wieder mit von der Partie, die alle ein Stückchen Blei von euch haben möchten. Dazu stehen auch wieder alle Waffen aus dem ersten Teil zu Verfügung, sowie die neue doppelläufige Schrotflinte um euren Argumenten noch mehr Kraft zu verleihen. War damals, Anfang der Neunziger, das Leveldesign und die Spielmechanik auf hohem Niveau sind wir im Jahr 2010 gut sechs Generationen weiter. In kurzen Worten: das Spiel ist schlichtweg primitiv und das stupide Ballern auf die immer selben strunzdummen Gegner, gepaart mit dem ewigen gleichen Missionsdesign (ich sage nur ’’Keycards’’) können allenfalls Retro-Junkies, die damals das Original gezockt haben, ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. Andere werden beim Antesten der Demo gleich merken, dass sie in der Steinzeit gelandet sind. Grafisch und soundtechnisch ist die Xbox 360-Version mit seinem PC-Pedanten identisch. Das heißt, ihr bekommt verpixelte Spielgrafik und antiquierte 3D-Grafik zu Gesicht. Damals ein Höhepunkt der Technik, heute ein Vorbote von Augenkrebs!

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Bei der Steuerung wundert euch also nicht wenn euer Held noch nicht nach oben oder unten blicken kann, sowie unfähig ist zu über Erhöhungen zu springen, weil Anno 1994 waren diese ’’Features’’ noch nicht gegeben. Trotzdem wurde das Spiel, abgesehen der vorhin fehlenden Möglichkeiten gut an den Controller angepasst und lässt sich somit wie jeder moderne Ego-Shooter steuern. Werden Grafikfreaks jetzt bei einer 1080i-Unterstützung mit der Zunge vor Freude schnalzen, wird man recht schnell feststellen, dass der Titel dadurch nicht schöner wird. Im Gegenteil: Die Bildschirmanpassung an HD-Fernseher ist so schlecht umgesetzt, dass nur ein Teil des Bildschirms wirklich genutzt wird.

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Der Rest wird mit einem schwarzen Rand kaschiert. Auch der 5.1-Surround Sound mach aus dem Midi-Gedudel und dem blechernen Sound kein Shooter-Highlight der Neuzeit. Deswegen seit nochmals gewarnt: Das Spiel wurde 1:1 geportet. Als nette Dreingabe für die Käufer von Doom II kommen neun komplett neue Levels der exklusiven Episode No Rest for the Livin hinzu. Außerdem gibt es 12 Archivments, einen Coop-Modus, Leaderboards und ein Deathmatchmodus den ihr über Xbox-Live bestreiten könnt. Dieser ist dank schlechten Netzwerkcode aber keine wirkliche Empfehlung.

Dominic meint:

Dominic

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Kennt ihr das PC-Original, ist der Kauf von Doom II für die 360 vielleicht eine Überlegung wert. Solltet ihr zu der nächsten Generation der Zocker gehören die gerne Ego-Shooter spielen, würde ich einen großen Bogen um diese Portierung machen, weil das primitive Design für Kopfschmerzen sorgt!

Positiv

  • Neue Levels
  • Coop
  • 1:1 Portierung

Negativ

  • Onlinemodus laggy
  • Nicht an HD-Fernseher angepasst
  • Veraltetes Gameplay
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