Christopher meint:
| Genre: | Action |
| Spieleranzahl: | 1 - 16 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 29. April 2008 |
| Vermarkter: | 2K Games |
Wertung |
Gleich zu Beginn von Grand Theft Auto IV macht sich bemerkbar, dass Rockstar’s aktuelles Werk anders ist, als die bisherigen Ableger einer der erfolgreichsten Videospielreihen überhaupt. In der Rolle des osteuropäischen Einwanderers Niko Bellic reist ihr in Liberty City, wo euer Cousin Roman bereits seit einigen Jahren lebt und dem „amerikanischen Traum“ nachgeht. Auch für Niko soll alles anders werden, in einem Liberty City, das den Spieler komplett in seinen Bann zieht. Die Stadt ist lebhafter und dynamischer als alles andere, was man bis dato in Videospielen gesehen hat – mit dem Liberty City aus dem direkten Vorgänger von vor sieben Jahren hat die „Wiedergeburt“ nicht mehr viel zu tun. Die Bewohner der Stadt gehen ihrem alltäglichen Leben nach, scheinbar unbeteiligt an allen möglichen kriminellen Aktivitäten, die nicht nur das LCPD aktiv hält. Bei Niko ist dies nicht der Fall. Schon kurz nach seiner Ankunft im vermeintlichen Paradies wird er gezwungen, krumme Jobs anzunehmen. Grund dafür sind die Schulden von Cousin Roman, der in seinen Erzählungen aus dem „großartigen Amerika“ offensichtlich nicht ganz die Wahrheit erzählt hat... Durch seine Erfahrung im Militär ist Niko prima als Auftragskiller usw. einzusetzen, wodurch die Köpfe der Unterwelt schnell auf euch aufmerksam werden.
Aber erstmal muss die Story natürlich einmal beendet werden, wofür, insofern man wirklich nur die Zeit für die Hauptmissionen zusammenzählt, rund 30 Stunden benötigt werden. Dank zahlreicher Nebenmissionen und anderen Aktivitäten kann die Spielzeit natürlich problemlos verdoppelt werden. In der Mehrheit der Story Missionen werdet ihr damit beauftragt, eine bestimmte Person umzulegen oder einen Botengang zu erledigen. In dieser Hinsicht hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel getan. Wenn man Veränderung merkt, dann vor allem was den Schwierigkeitsgrad angeht. Die Missionen in GTA IV sind definitiv einfacher als die aus vergangenen Titeln der Reihe, zumindest in den ersten drei Vierteln der Story. Das liegt vor allem daran, dass Niko deutlich agiler ist als die anderen GTA „Helden“ und auch daran, dass die Polizisten offenbar besseres zu tun haben, als einem mordenden Einwanderer den Tag zu versauen. In den innovativeren Missionen, die über das ganze, riesige Stadtgebiet von Liberty City verteilt sind, muss auch mal jemand entführt, eine Bank überfallen oder ein Vorstellungsgespräch geführt werden. Die Story wird durch Zwischensequenzen verbunden, die absolut genial präsentiert sind und dem Spieler die Charaktere näher bringt. Jene sind teilweise so „glaubwürdig“, dass es beängstigend wird. Romans Bekannter Bruce z.B., ein den Steroiden zugewandter Bodybuilder, der am ehesten an den „Boom Headshot“-Darsteller aus Pure Pwnage errinert. Sämtliche für die Story relevanten Charaktere stechen mit großartiger Animation, toller englischer Synchro voller perfekt getroffener Akzente und lebhaften Gesichern heraus. Nur bei den Missionen selber können sie euch manchmal aufregen, wenn sie nicht so reagieren wie ihr es gerne hättet. Da Missionen nach dem Scheitern nun aber auf Knopfdruck direkt wiederholt werden können, ist dies nicht ganz so dramatisch.

Auf eurem Feldzug durch Liberty City wird wie gehabt einiges Zeug angestellt, welches nur in den seltesten Fällen als legal bezeichnet werden kann. Logischerweise ruft das die Ordnungshüter auf den Plan. Die Jungs vom Liberty City Police Department sind schnell zur Stelle, wenn euer Wanted Level anspringt – doch sie sind nicht so hartnäckig wie in den Vorgängern. Sie fahren nicht so schnell wie früher wenn sie euch verfolgen, sie stellen deutlich seltener Straßensperren auf und ihr müsst quasi ein ganzes Viertel in die Luft jagen, bevor euer Wanted Level auf das Maximum von sechs Sternen anwächst und die Feds gerufen werden. Vorteil für Niko Bellic und somit den Spieler ist außerdem das GPS System. Wenn ihr es gerade nicht dazu gebraucht, von Punkt A nach B zu kommen, zeigt euch das Navi, insofern ihr von der Polizei gejagt werdet, das Einzuggebiet der anwesenden Cops. Ihr seht also genau, aus welchem Kreis ihr raus müsst, damit die Jungs ihre Suche aufgeben. Sobald ihr aus dem Scangebiet seid, müsst ihr euch einfach ein paar Sekunden ruhig halten, bis sich die Vertreter des LCPD aus dem Staub machen. Generell ein gutes System, doch besonders bei tiefem Wanted-Level und kleinem Einzugsgebiet wird es dem Spieler hier fast schon zu einfach gemacht.


Eine weitere Premiere birgt GTA IV in Form des Online Multiplayer Modus. Im Geschehen der Story kann der Spieler jederzeit sein Handy zücken und die Multiplayer Option anwählen. Nur noch schnell angeben, welche Spielvariante gespielt werden soll und schon geht es los. 15 Spielvarianten, die mit maximal 16 Spielern online via Xbox Live gespielt werden können, warten auf euch. Für Abwechslung ist definitiv gesorgt. Neben klassischen Modi wie dem Team Deathmatch haben die Entwickler auch ein bisschen Originalität spielen lassen und Modi wie “Mafiya Work” oder “Cops'n Crooks” ins Leben gerufen, die wunderbar zum Grand Theft Auto Universum passen und dementsprechend auch am meisten Spaß machen. Bemerkenswert ist auch noch die Möglichkeit, im gesamten Gebiet von Liberty City zu spielen – ohne unsichtbare Barrieren oder ähnlichem. In der Praxis zahlt es sich aber schnell aus, ein kleineres Gebiet in den Einstellungen abzustecken, da die Suche nach dem Gegner durch die enorme Größe von Liberty City sonst ganz schön lange dauern kann...
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17.07.2011 21:28:28 von Eppe:
Ob die WiiU das hinbekommt? Imho brauch man aber jetzt nicht anfangen Sachen als Referenz herzuziehen die nur auf Rechnern auf 2000€+ Rechnern laufen, für mich ist das nur ein kleiner Blick in die Zukunft. ...
15.07.2011 10:33:29 von Arcadion:
Sieht wirklich extrem beeindruckend aus. Wenn ich nicht eine totale Abneigung gegen den PC als Zockmaschine haette, wuerde ich hoechstwahrscheinlich schwach werden und auch mit dem Gedanken spielen mir einen Alienware aehnlichen Zocker PC zu zulegen. Kommt aber fuer mich absolut nicht in Frage...
15.07.2011 10:31:40 von Allrightythen:
Zitat von »bbstevieb« habe des öfteren auf der Alienware Homepage rumgesurft.... Da zieht sich mir ja alles zusammen, gib mir das Geld das du Alienware geben würdest und ich steck dir einen besseren Rechner zusammen. ;P Ich zocke zur Zeit 'The Lost and...
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Negativ