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Battlefield: Bad Company
| Genre: | Ego-Shooter |
| Spieleranzahl: | 1 - 24 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 26. Juni 2008 |
| Vermarkter: | Electronic Arts |
Wertung |
Ein gute Taktik um Frischlinge ins Spiel einzuführen ist die Anwahl der Singleplayer Kampagne, mit der man sich in Bad Company, im Vergleich zum direkten Vorgänger, wirklich Mühe gemacht hat. Der Spieler schlüpft hier in die Rolle von Private Preston Marlowe, der kürzlich ins 222. Battalion der „B Company“ versetzt wurde. Besonders stolz darf er darauf nicht sein, denn hinter der B Company verbirgt sich ein Haufen nichtsnutziger Chaoten, die es in ihrer eigentlichen Gruppe nicht auf die Reihe gekriegt haben. Wenig verwunderlich also, dass die B Company die Einheit ist, die als erste auf ein Schlachtfeld geschickt wird. In jener Gurkentruppe seid ihr zu viert unterwegs. Bei euren direkten Kameraden handelt es sich zum einen um Sergeant Redford, ein verbitterter Veteran, der sich nur in die B Company hat versetzen lassen, um so schneller in Rente gehen zu können. Mit von der Partie ist ausserdem „Sweetwater“, der sich eingeschrieben hat um Vorteile für ein späteres Collegestipendium einzuheimsen – ohne vorher darüber nachzudenken, dass es eventuell dazu kommen könnte, dass er wirklich mal in einem Krieg kämpfen muss. Last but not least wäre da Haggard, der typische Redneck, der es einfach nur liebt, Dinge in die Luft zu sprengen.

Zusammen mit diesen drei mehr oder weniger feinen Herren erkämpft ihr euch euren Weg durch russisches Territorium und kümmert euch darum, dass eine Reihe schwer besetzter Stützpunkte des Feindes an Gefährlichkeit verlieren. Als die Armee eure Truppe hinter den feindlichen Verteidigungslinien plötzlich komplett aufgibt beschließen die Jungs, „AWOL zu gehen“ (Absent Without Official Leave) und sich der Suche nach feinem Gold zu verschreiben. Unterwegs rettet ihr einen Diktator, seid in mit Gold beladenen Helikoptern unterwegs und erlebt noch so einiges... Ihr merkt schon, die Entwickler von DICE sind mit einer gesunden Menge Humor an den Singleplayer heran gegangen, wodurch das ganze aber auch wirklich viel Spaß bereitet und euch richtig ans Pad fesselt.
Euer Charakter ist das neue Goldstück der B Company. Er kann mit sämtlichen Waffen umgehen und nebenbei auch noch alle möglichen Vehikel steuern, die euch auf eurem Weg begegnen. So seid ihr nicht selten zuständig für dicke Mörsergeschütze oder Laserkanonen, die komplette Dörfer lahm legen können. Eure Mitstreiter halten während der Kampagne nur selten den Mund. Außerdem sterben sie einfach nicht und arbeiten stellenweise auch nicht wirklich gut als Team zusammen – wobei man das als Entwickler vielleicht noch als gewollt verkaufen könnte, schließlich handelt es sich hier um die Abfallprodukte der ordentlichen Kompanien. Während ihr euch im Multiplayer wirklich mit euren Mitspielern koordinieren müsst, merkt ihr im Singleplayer nicht viel von den KI Kollegen. Im Großteil des Spiels schleichen die drei Jungs hinter euch her, lassen mal mehr, mal weniger lustige Sprüche ab und informieren euch über neue Einsatzziele. Stellenweise werden sie zwar auch mal einen Gegner ausschalten, aber die echte Arbeit bleibt durchgehend an euch kleben. Das hätte man zwar durchaus besser lösen können, z.B. durch die Integration eines Co-Op Modus, aber wenn ihr euch erstmal daran gewöhnt habt, dass auf die anderen Kerle kein wirklicher Verlass ist, macht die Kampagne wieder richtig Spaß.

Nicht nur eure Jungs sind recht dümmlich, auch bei den gegnerischen Streitkräften waren nur die wenigsten anwesend, als unser Schöpfer den Grips verteilte. So stehen die Widersacher gerne mal völlig offen und sorglos in der Gegend rum, wodurch sie oft leichte Ziele darstellen. Was, aufgrund der blanken Menge an Feinden und Missionszielen, allerdings in keinster Weise bedeutet, dass Bad Company ein leichtes Spiel ist. Die Feuergefechte wären allerdings deutlich intensiver ausgefallen, wenn die bösen Jungs mal öfter Gebrauch von Deckung usw. machen würden. Private Marlow, also euer Alter Ego im Spiel, trägt übrigens eine nette Spritze mit sich herum, durch die seine Gesundheit wieder komplett aufgefrischt wird. Einfach aus der Hosentasche ziehen, spritzen und der Soldat ist so gut wie neu. Das Gerät braucht dann zwar kurze Zeit um sich wieder zu regenerieren, aber es ist praktisch möglich, in heissen Kämpfen alle 20 Sekunden das Teil auszupacken und sich die Spritze zu setzen. Hört sich doof an und wirkt zu Beginn des Spiels auch höchst albern, aber spätestens in den letzten Missionen der Kampagne, die es wirklich in sich haben, werdet ihr den Entwicklern danken.
Mit Bad Company bietet Battlefield zwar erstmals einen ausladenden Singleplayer Modus, doch das Herzstück des Spiels ist natürlich auch diesmal der Multiplayer. „Gold Rush“ nennt sich das ganze, wobei sich dahinter im Endeffekt ein ganz normaler „Attack & Defend“ Modus befindet. Das angreifende Team versucht, Kisten voller Gold in die Luft zu jagen. Sind sie erfolgreich, öffnet sich ein neuer Bereich der Map, die dadurch noch größer wird als sie sowieso schon war, und das Spiel geht von vorne los. Ähnliches gab es zwar schon in anderen Spielen, doch dank der wirklich riesigen 24 Spieler-Maps und der großen Auswahl an fahrbaren Untersätzen in Battlefield: Bad Company gefällt diese Spielweise hier besonders gut. Fünf Charakterklassen stehen zur Verfügung und wie erwartet hat jede einzelne spezielle Fähigkeiten, die sie voneinander unterscheiden.

Was Battlefield kundigen Spielern negativ auffallen wird ist der fehlende Conquest Modus, der sich doch mittlerweile fest in der Reihe etabliert hatte und stets ein Publikumsmagnet war. Der Modus soll zwar irgendwann noch als kostenloser Download zur Verfügung gestellt werden, aber ich persönlich finde es sehr schade, dass man nicht gleich loslegen kann. Wobei während des Gold Rush auch nicht wirklich Langeweile aufkommt... Die Maps sind perfekt balanciert mit defensiven Stützpunkten und offensiven Waffenanlagen. Durch das Ranking System und die vielen freischaltbaren Waffen kann man auf jeden Fall sagen, dass Battlefield: Bad Company der süchtig machendste Multiplayer Shooter seit Call of Duty 4 darstellt.
Anhand ihrer Frostbite Engine haben die Entwickler von Dice ein Kampfgebiet erschaffen, welches sich wirklich nahezu vollständig zerstören lässt. Verwinkelte Häuser mit vielen Ecken, die fast schon als Sicherheitszone in anderen Shootern galten, werden hier durch eine gut platzierte Mörsergranate zu Staub zerlegt. Ein idyllisches russisches Häuschen steht zwischen euch und dem Missionsziel? Einfach ein Loch in die Wand jagen und durchmarschieren. Das System ist zwar noch nicht perfekt, da manche Gebäude nicht komplett zerstört werden können und Holz manchmal mehr aushält als Stein, aber das ändert nichts daran, dass Dice anhand von Bad Company die Bedeutung des Wortes „Einbruch“ in Videospielen neu definiert hat. Auch sonst bewegt sich Bad Company grafisch auf solidem Terrain, lediglich die Charaktermodelle und Landschaftstexturen hätten etwas detaillierter ausfallen können.

Als fast schon perfekt kann der Sound des Spiels bezeichnet werden. Bad Company bietet das feinste Sound Design, das ich seit langem bei einem Shooter gehört habe. Ein Schuss aus einem Scharfschützengewehr zieht im Gebirge ein perfektes Echo mit sich, während pausenlose Feuergefechte in einem Gebäude dazu führen, dass sich der Spieler ein paar Ohropax wünscht.
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27.01.2011 16:23:41 von Symer:
boah, danke steine, weil das projekt online daddeln echt auf der kippe stand. jetzt weiß ich jedenfalls, warum das geheule hier so groß war, weil keine dedicated server zugelassen wurden. ich heul mit dieser gruppe mit. echt dämlich. gut, dann wirds der zweite teil.
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27.01.2011 16:04:56 von derSteini:
verkaufen und für 30eu bad company 2 kaufen da gibts squad-modes für 4 spieler pro team und friendly fire bzw team kills sind nur im hardcore modus möglich. gibt zwar mittlerweile wirklich viele maps die man erstmal kennen muß, aber unterm strich find ich es deutlich...
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26.01.2011 12:25:20 von Symer:
so, nen freund hat sich jetzt fürn zwanni das spiel gekauft. er meinte das der single player spaß bereitet, aber der hauptgrund weswegen wir uns das game als gruppe alle zulegen wollen, der multiplayer part, der rockt so gar nicht. er meint das es extrem anarchistisch zu geht. so sehr das nicht...
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