| Genre: | Action |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | 50 / 60 Hz |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 08. Januar 2010 |
| Vermarkter: | SEGA |
Wertung |

In Bayonetta schlüpft der Spieler in die Rolle der gleichnamigen Hexe, die unter Amnesie leidet und ihr Wissen über ihre Herkunft langsam aber sicher rekonstruieren will. Von der ersten Sekunde an haut das Spiel euch aus den Socken, was vor allem an den wuchtigen Zwischensequenzen liegt, mit denen nicht sparsam umgegangen wird. Diese präsentieren sich, wie man es auch schon von Devil May Cry kennt, meist höchst albern, grotesk und komplett überladen, was auf der anderen Seite einen ganz besonderen Charme aufkommen lässt. Viel Style und nichts dahinter, das werden nicht wenige Spieler nach der ersten halben Stunde Spielzeit gedacht haben. Doch progressiv enthüllt sich das hoch komplexe Kampfsystem des Actionspiels, bei dem unkoordinierte Knöpfchendrücker nach kürzester Zeit schon dem „Game Over“-Bildschirm begegnen.
Bayonetta ist auf die Zähne bewaffnet und selbst ihr schwarzer Anzug, der ausschließlich aus ihren Haaren (!) besteht, ist ein wahrlich tödliches Werkzeug. Dementsprechend knallhart geht es dann auch auf dem Bildschirm zur Sache, wenn Bayonetta ihre Gegner im wahrsten Sinne des Wortes auseinander nimmt und dabei kein Auge trocken lässt. Lange Combos führen zu wahnsinnig gut aussehenden Aktionen, die bei den oftmals den kompletten Bildschirm ausfüllenden Gegnern auch dringend nötig sind. Da der Schwierigkeitsgrad auf seiner Standardeinstellung wie schon erwähnt nicht von schlechten Eltern ist, müsst ihr euch mit dem Kampfsystem auseinandersetzen und Bayonettas Möglichkeiten bestmöglich nutzen. Wichtig sind dabei auch eher defensive Manöver wie das Ausweichen oder das Nutzen der sogenannten Hexenzeit, die an den „Bullet Time“ aus Matrix erinnert und euch einen erheblichen Zeitvorteil gegenüber den Gegnern verschafft. Erfolgreiche Gefechte werden durch Heiligenscheine belohnt, die zum Verbessern eurer Waffen und zum Erlernen neuer Techniken und Fähigkeiten genutzt werden.
Die Story ist ebenso abgefahren wie die Zwischensequenzen und es fällt dem Spieler nicht leicht ihr zu folgen. Letztlich geht es bei Bayonetta aber um das klassischste aller Videospielthemen, nämlich dem Kampf zwischen Gut und Böse. Welche Seite ihr dabei vertretet, während ihr mit der Hexe Bayonetta bizarren Engelswesen den Hintern versohlt, ist definitiv eine Frage der Perspektive. Kein Zweifel besteht hingegen daran, dass Bayonetta für extrem viel Spielspaß sorgt, eine sehr dichte Atmosphäre erzeugt und selbst die härtesten Profis durch sein durchdachtes Gameplay fordern wird.
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19.12.2011 22:00:14 von Chronomaker:
Irgendwas stimmt bei meiner Xbox-Version von dem Spiel nicht. Habe es einmal auf normal durchgespielt und spiele nun noch einmal schnell einfach durch. Dort hat man ja diese Marionette, die ständig die schönsten Kombos heraushaut. Irgendwann beim Spielen ist mir aber aufgefallen, dass dies nicht...
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19.07.2011 21:45:09 von Eppe:
Bayonetta hatte ich nun eine Lange Pause ich denke ich fang es auch nochmal neu an hab da aber noch ein anderes Game auf der Liste, na mal sehn....
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19.07.2011 07:27:43 von aldi404:
Das sind beides klasse Spiele, ich hab Bayonetta insgesamt 4x durchgespielt (nur der Infinite Climax Schwierigkeitsgrad fehlt mir noch) und Dante's Inferno 2,5x. DI hatte aber insgesamt mehr frustige Stellen, oder ich hab mich einfach zu blöde angestellt... ...
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Negativ