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James Bond 007: Blood Stone
| Genre: | Action |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 05. November 2010 |
| Vermarkter: | Activision |
Wertung |

So schlägt und schießt man sich durch eine beachtliche Anzahl an unterschiedlichen Ländern, um eine weltweite Verschwörung, welche mit Biowaffen zu tun hat, aufzudecken. Dabei bereist man u.a. Athen, Bangkok, Istanbul usw. Unterwegs ist man zu Fuß in der 3rd Person Ansicht mit einer reichhaltigen Auswahl an Schießeisen oder im direkten Nahkampf mit einer Menge an situationsabhängigen sog. Takedowns. Auf dem Wasser mit Booten oder aber mit dem Auto. Trotz reichhaltiger Explosionen - davon gibt es viele! - und durchaus vernünftiger Grafik fehlt etwas.
Das dürften zum einen die beliebten Bond-Gadgets sein, welche man in Blood Stone vergebens sucht. Lediglich ein Smartphone hat unser Spezialagent dabei mit dem er gleich mal Computer hacken und die Gegend röntgen kann - inkl. aller Gegner vor und hinter Wänden! Damit geht natürlich eine Menge an Stealth-Elementen verloren und das Spiel wirkt an vielen Stellen viel zu leicht. Die Takedowns, also Nahkampfattacken, sehen zwar schön aus und kommen in vielen Variationen daher, tragen allerdings ebenfalls nicht unbedingt dazu bei, dass das Spiel fordernder wird. Es ist viel zu leicht auf diese Weise auch die stärksten Gegner praktisch sofort zu erledigen. Durch die Takedowns kann man sein Fokus System aufladen und so bis zu drei Gegner auf einmal markieren, die dann unweigerlich das Zeitliche segnen werden. Wer hier ins Visier genommen wird, bestimmt das Spiel selbst. Hier hätte man ruhig etwas mehr Freiheiten erwarten können.Die Fahreinlagen in Blood Stone sind pure Action! Es knallt und kracht fast am laufenden Band und man fühlt sich wirklich wie in einem James Bond Film! Dass die Fahrphysik hier eher arcadelastig ausfällt, dürfte klar sein - nicht zu vergleichen mit Bizarre Creations Project Gotham Racing Serie, bekannt von der Xbox 360, für den Titel aber absolut passend.

Wer nach fünf bis sechs Stunden Singleplayer noch nicht genug hat, für den steht der Multiplayer Modus bereit. Team Deathmatch, kleine Missionen oder Last Man Standing, das alles sind die Modi, in denen sich bis zu 16 Spieler gemeinsam tummeln können. Trotz Ranglistensystem, freischaltbaren Charakteren und neuen Waffen wirkt der Modus irgendwie aufgesetzt und ist Lichtjahre von der sehr guten 3rd Person Multiplayer Action eines Uncharted 2 auf PlayStation 3 entfernt.
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Forum:
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25.11.2010 10:14:02 von Alexis:
Mir hat es ja auch Spaß gemacht, aber das tut ja nichts zur Sache, dass es nun mal kein Überflieger ist.
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25.11.2010 09:16:07 von wahrheit:
Es muss doch nicht immer perfekt und eine Grafikbombe sein. Wenn das Spiel gut Unterhält, ist für mich alles OK. Ich werde auf jeden Fall ein Auge drauf werfen. Zuerst wird aber "Quantum Trost" gespielt. :-)...
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24.11.2010 21:01:54 von CD-i:
Zitat von »Alexis« Man muss immer dran denken, dass sich manche Leute die Spiele auch noch kaufen müssen, gell? Echt! Schluss mit Redakteurs-Dekadenz hier ...
Durch Bonds einziges Gadget im Spiel, einem Smartphone, kann durch sämtliche Wände hindurch geschaut werden, wobei einem die Gegner schon fast Leid tun können. Die hübsch anzusehenden Nahkampfangriffe sind hier buchstäblich der Todesstoß. Ein Griff und jeder noch so fiese Gegner ist erledigt.
Der Soundtrack ist stimmig und die Grafik hat ihre Momente, gerade dann wenn es knallt. Die Action ist jedoch nach rund fünf bis sechs Stunden schon wieder vorbei und er Multiplayer Modus wirkt irgendwie fehl am Platz und wird mit Sicherheit nicht von langer Dauer sein.
Wer Spaß am Bond-Franchise hat, über fehlende Gadgets hinwegsehen kann und gerade keinen anderen Actiontitel bei der Hand hat, darf ruhig mal einen Blick riskieren.
Positiv
Negativ