Genre: Action
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: 50 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Sony

Wertung

8.2

Userwertung

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Fox McClouds erster Auftritt im Polyon Shoot´em´up Star Wing läutete für nicht wenige SNES Besitzer eine neue Ära ein. Endlich waren auch aufwendigere 3D Polygonshootern auf Konsolen möglich geworden! Doch nachdem der Spielspaß aufgrund des arg linearen Gameplays nicht lange vorhielt und der mäßige Racer Stunt Car FX nicht wirklich überzeugen konnte, wurde es wieder ruhiger um den speziellen SNES Chip. Dieser Tatsache verdanken wir wohl auch, das vorliegendes Vortex nie wirklich zu seinem verdienten Ruhm gelangte...
Der von Sony/Argonaut realisierte Titel sollte seinerzeit den SNES Spielemarkt gehörig aufmsichen. Das Rezept dazu war eine (für damals) sehr detaillierte und pfeilschnelle Polygongrafik, nebst vielfältigem und abwechslungsreichem Gameplay. Bei der Story hingegen vergaß man seine Kreativität, denn die Geschichte rund um böse Aliens die den menschlichen Supercomputer zerstören liegt doch etwas abgedroschen im Magen.


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Das Intro zeigt schon etwas von der verbesserten Hardware..


Jedenfalls zieht auf ihr mit eurem MBS los um auf insgesamt fünf Planeten die Einzelteile des zerstörten CPU-Hirns wieder zu suchen und das Gerätchen am Ende wieder zusammenzusetzen. Besagtes MBS ist dabei äußerst flexibel einsetzbar. Mal als übergroßer Walker in Mech-Tradition, mal als fliegender Sonic Jet oder aber in Form der Bodenfahrzeuge Land Burner und Hard Shell (Panzer). Selbstverständlich bringt jede Form eigene Vor- und Nachteile mit sich, die ihr in der jeweiligen Situation auszunutzen versuchen solltet. Gewechselt werden kann dabei je nach Belieben, es obliegt also alleinig euch ob ihr durch die Luft düsen wollt oder als harte einsteckender Panzer durch die Polygonpampa rollen wollt.

Wer das Spiel zum ersten Mal im Laufwerk versenkt und nur den ersten Level gelangweilt anzockt, wird womöglich den Irrtum begehen und das Spiel als lauen Starwing Abklatsch schnell wieder aus dem Modulslot zu entfernen. Zugegeben - das erste Level mit seiner vorgegebenen Flugbahn, wenig spektakulären Gegnern und einem eher unauffälligen Endboss kann leicht über die wahren Qualitäten von Vortex hinwegtäuschen.


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Zum Einstieg empfiehlt sich der Trainingsmodus..


Denn in den insgesamt sieben Level des Moduls hat sich Entwickler Argonaut so einige feine Sache einfallen lassen, um actionhungrige 16-Bit Fans bei der Stange zu halten. Vorallem aber überzeugt Vortex durch seine Einzigartigkeit auf dem Super Nintendo, denn ein Spiel in dieser Form wird sonst zumindest auf diesem Oldie nicht geboten.

Es ist schon fast eine kleine technische Meisterleistung, was da aus dem FX-Chip herausgeholt wurde. Als das dritte Spiel mit besagtem Chip bietet Vortex verglichen mit Erstling Starwing eine gleichwohl detaillierte Optik - und das, obwohl ihr euch hier frei in den Levels bewegen dürft! Zwar ist man heutzutage 3D Grafiken von ganz anderem Ausmaß gewöhnt, dennoch macht es einfach Spaß zuzusehen wie das SNES hier Richtung Grenze getrieben wird. Schade nur, daß der Sound etwas im positiven Gesamtbild abfällt. Die einzelnen Sounds lassen etwas Feingefühl vermissen und wirken fast so, als seien sie im nachhinein noch dem fertigen Spiel aufgezwungen worden. Zwar erleidet ihr beim zocken keinen Tinitus, eine hübsche akustische Untermalung ist allerdings auch was anderes...


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Sorgte damals für den "wow" Effekt - die Grafik..
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