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Street Fighter Alpha 2
| Genre: | - |
| Spieleranzahl: | 1 - 2 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 01. April 1997 |
| Vermarkter: | Nintendo |
Wertung |
Das Motto beim neuesten Capcom Prügler heißt wohl eindeutig ’’Back to the Roots’’. Um nicht noch eine Version von Street Fighter II (was dann wohl Mega Street Fighter Extraturbo XXXL heißen müsste) zu produzieren, haben die Designer die Uhr zurückgedreht und präsentieren mit der Alpha/ Zero- Serie ein Spin-Off, das storytechnisch noch vor dem ersten Straßenkampf spielt.


Schaut man sich das Kämpferfeld vom neuesten Street Fighter Spin Off an, so stellt der waschechte Fan schnell fest das Capcom ein kleine Revivalparty abgehalten hat. Mit Ryu, Ken, Chun-Li u.s.w. (Im Teenagelook) treffen bekannte Street Fighter II Charaktere auf die Garde des eher unbekannten ersten Teil und anscheinend hat es auch in Metro City nichts mehr zu tun gegeben, da sich bekannte Final Fight Charaktere wie Guy oder Rolento ebenfalls im Prügelfeld befinden. Natürlich haben sich auch ein paar Neulinge ins Kämpferfeld verlaufen, damit das neueste Street Fighter auch bei Hardcore-Fans anlockt. Mit Charlie z. B. kommt ein Busenfreund von Street Fighter II- Stammspieler Guile ins Rennen, der mit seinem Flash- Kick und Sonic- Boom seinem Kumpel Tribut zollen möchte. Mit Akuma präsentiert sich ein neuer mysteriöser Bösewicht, der M. Bison mit seiner Boshaftigkeit und Coolness Konkurrenz machen möchte.
Insgesamt treffen 18 (alte und neue) Kämpfer im bekannten ’’Best of 3 Rounds- Straßenkampf’’ aufeinander, um unter sich die ultimative Kampfmaschine auszumachen. Hat man sich dann durch eine Vielzahl von Kontrahenten durchgeprügelt, wartet der obligatorische Endgegner (Bison oder Akuma) darauf seine Tracht Prügel von euch zu erhalten. Beim Spieldesign hat es ein paar Änderungen gegeben: Am unteren Bildschirmrand findet sich jetzt eine Energieleiste (in 3 Stufen ausbaubar), die sich nach ein paar Schlägen und Tritten füllt. Hat die Special-Energieleiste ihr Maximum erreicht, kann man mittels Tastenkombination einen Super-Move vom Stapel lassen, der dem Kontrahenten kräftig zusetzt. Je nachdem wie ihr den Kampf beendet habt, wird unter der Lebensenergieanzeige auch noch ein Symbol eingeblendet, welches Aufschluss darüber gibt wie ihr euren Gegner auf die Bretter geschickt habt.


Die wirklich größte Veränderung am neusten Street Fighter sind aber eigentlich kosmetischer Natur. Alle Charaktere, sowie Hintergründe wurden durch einen neuen Anime-Look versehen, was dem Spiel wahrlich gut steht. Schaut man sich im Vergleich Super Street Fighter II an, merkt man sofort das die Grafik, sowie Hintergründe auf dem 32Mbit-Modul einen Schritt zurück machen. So sind die Animationsphasen der Charakter und Hintergründe minimalisiert worden und die Bitmap- Prügler haben leider auch an Größe verloren. Beim Sound wurden leider auch viele Abstriche gemacht, was der Hardcore-Fan mit einem Zähneknirschen hinnehmen muss. So sind ebenfalls die Ansagen des Sprechers nicht mehr so zahlreich und die Musikuntermalung hat von ihrem sauberen Klang verloren.



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