Genre: Sport
Spieleranzahl: 1 - 4
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: -
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Capcom

Wertung

8.1

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Capcom schickt euch schon wieder um die ganze Welt. Wer jetzt ein neues Street Fighter erwartet, irrt sich allerdings. Capcom entdeckte im Jahre 1994 das Wrestling für sich und spielte kräftig mit den Muskeln. Aber reicht das aus um WWF Royal Rumble/RAW von Acclaim vom Wrestling-Thron zu stoßen?

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Huch, kennen wir den Herrn nicht?


Extra für das Game hat Capcom eine eigene Wrestlingliga ins Leben gerufen. Die Capcom Wrestling Association (CWA) beheimatet zehn Wrestler, die um die ganze Welt verteilt sind und jeder möchte selbstverständlich der neue Champion werden. Unter den Wrestlern tummeln sich so Gestalten wie Titanic Tim, El Stingray, Jumbo Jack oder Alexander The Great. So bizar die Namen sind, so sehen auch die Typen aus. Nur ein Bekannter befindet sich unter den Recken. Mike Haggar, bekannt durch die Final Fight Serie, hat sein Dasein als Bürgermeister aufgegeben und sich dem Wrestlingsport zugewandt. Jeder Kämpfer spielt sich erfreulicherweise komplett anders und hat seine eigenen Specialattacken. Haggar hat z. B. seinen Spinning Piledriver oder Alexander seinen Tornado Toss. Jeder der Wrestler verfügt über 2 Spezialattacken, die man mittels Tastenkombination (Street Fighter lässt grüssen) ausführen kann.


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Gleich gehts rund im Ring...


Im Single Match Mode sucht ihr euch einen der 8 Wrestler aus und bereist dann die ganze Welt. Bevor das Match losgeht seht ihr noch eine kurze Sequenz, in der die Wrestler unter dem Beifall der Massen zum Ring kommen. Dabei hört man im Hintergrund die jeweilige Musik des Wrestlers, was sehr nett inszeniert wurde. Ist man im Ring angekommen und der Ringrichter gibt das Match frei, kann es auch gleich losgehen. Dann dürft ihr euren Gegner mittels Schlägen, Tritten und Wrestlingmoves bearbeiten und kloppt die Energieanzeige eures Gegners runter. Habt ihr dies geschafft, könnt ihr ihn nach alter Tradition pinnen und das Match ist gelaufen. Aktionen außerhalb des Rings sind auch erlaubt. Draußen finden sich dann so nützliche Sachen wie ein Tisch oder eine Flasche, die man den Gegnern über den Schädel ziehen kann. 20 Sekunden (bei WWF Royal Rumble/RAW nur 10 Sekunden) kann man sich draußen aufhalten, bevor man disqualifiziert wird. Wer alle sieben Gegner geschafft hat, trifft auf die zwei Endgegner, welche für den Spieler leider nur im Team Battle Royal Modus anwählbar sind.

Hat man den Team Battle Royal Mode ausgewählt darf man sich ein Team zusammenstellen, bestehen aus zwei Wrestlern. Und damit wird offensichtlich, daß dieser Mode eigentlich nur eine umgewandelte Form des Tag-Team Matchs darstellt. Der Unterschied liegt hier allerdings dabei, dass sofort beide Wrestler des Teams im Ring stehen. Und sofort merkt man auch in welche Richtung Saturday Night Slammaster geht. Das Spiel ist auf reine 4-Spieler Action ausgelegt, die sich hier untereinander die Birne wegkloppen dürfen. Da geht mitunter auch so richtig die Post ab, leider ist hier aber nicht möglich den Ring zu verlassen.


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Das dürfte Aua machen..


Wer beide Gegner gepinnt hat, sackt den Ruhm des Sieges ein und geht in die nächste Runde. Bedauerlicherweise ist es nicht möglich Double Team Manöver auszuprobieren. Da die Wrestler ziemlich groß ausgefallen sind, kann es passieren dass man bei der wilden Keilerei ein bisschen den Überblick verliert. Das hat Capcom aber damit ausgeglichen, daß ihr euren Teamkollegen mit Angriffen nicht verletzen könnt.


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Spring doch, wenn du dich traust!


Technisch hat Capcom saubere Arbeit geleistet. Die Wrestler sind gut animiert und im Vergleich zu Royal Rumble/RAW riesig. Man merkt dem Game an, wohin die 24MBit gegangen sind. Wo z. B. bei Acclaim der Ring nur so groß ist wie der Fernseher, nimmt der Ring von Capcom gleich 2 Bildschirmbreiten in Beschlag. Auch das Publikum weiß durch seine Animationen zu begeistern. Da hat Capcom viel Liebe zum Detail walten lassen. Soundtechnisch ist der Ring belebter als bei Acclaim. Das Publikum peitscht euch immer mehr zu Spitzenleistungen an. Die Musiken der Wrestler sind gut, aber keine Ohrwürmer wie z. B. bei Street Fighter II oder WWF Royal Rumble/RAW.

Natürlich hat Saturday Night Slammaster (In den USA und Japan bekannt unter dem Namen Muscle Bomber) auch seine Schattenseiten. So gibt es einfach zu wenig Spielemodi’s und WWF Royal Rumble/RAW macht es der Konkurrenz vor mit seinen sechs gleichzeitig im Ring befindlichen Wrestlern. Wenn man allein vor der Konsole sitzt, verliert das Game leider schnell seinen Reiz und nach einer gewissen Zeit geht die Musik etwas auf die Nerven. Was ich persönlich vermisst habe, war die Tatsache das man den Ringrichter nicht ins Match einbeziehen kann.
Kenner wissen, daß es bei WWF Royal Rumble/RAW möglich ist diesen K.O. zu schlagen und sich so einige Sekunden aller Regeln zu entledigen.


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Einmarsch der Protagonisten...

Dominic meint:

Dominic

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Ein klasse Wrestlinggame! Die Spielbarkeit, die Grafik und die Multiplayeraction sind einfach grandios. Jeder der ein bisschen auf Beat'em'ups steht, sollte mal Probe spielen. Saturday Night Slammaster kam 2 Monate früher heraus als WWF RAW und kann trotzdem den sich gegen RAW behaupten. Die einzigsten Negativpunkte sind hier wirklich nur die wenigen Spielmodis und die leicht nervige Musikuntermalung. 

Positiv

  • Gute Grafik
  • Spielbarkeit leicht zu erlernen
  • 4-Spielermodus launig

Negativ

  • Wenig Spielmodis
  • Nervige Musikuntermalung
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