Genre: Shooter
Spieleranzahl: 1
Regionalcode: NTSC
Auflösung / Hertz: 60 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Nintendo

Wertung

5.7

Userwertung

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Wink Baufield, seines Zeichens Weltraumpilot, sitzt geruhsam in seiner Badewanne und lässt sich seine Brusthaare von ein paar Robotern kraulen, als er auf seinem Weitstreckenradar etwas mächtig Böses anfliegen sieht. Mit der linken Hand drückt er den Alarmknopf, um seinen R.A.F. Enforcer Fighter A-144 R startklar zu machen, während er mit der rechten Hand seinen Champagner schlürft. ’’Du wirst sterben, Alienabschaum’’ denkt sich der kesse Held, während er schon siegessicher seine Weltraumpartoffeln anzieht und zu seinem Gleiter stolpert. Die Kapsel des Weltraumgleiters mit dem Codenamen ’’Phalanx’’ schließt sich und Wink setzt seinen Turbo in Betrieb, um der nahenden Gefahr Einhalt zu gebieten.
Als einer der ersten Sidescrollshooter für das Super Nintendo hat es Phalanx unglaublich schwer heute noch jemanden zu begeistern, da dass Spiel grafisch sowie soundtechnisch wirklich niemanden mehr hinter den Ofen hervor lockt. Leider haben sich auch ein paar Designpatzer ins Spiel gemogelt, die es beinharten Fans recht schwer machen werden, das Spiel zu lieben. Aber fangen wir doch von vorne an!

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Mit dem A-144 R, der leider längst nicht so cool wie Vic Vipers Schiff aussieht, geht es in einer handvoll Stages auf Alienjagd, streng von links nach rechts. In Mission 1 bewegt ihr euch noch über den Wolken und später über einen riesigen Industriekomplex, während ihr feindlichen Raumschiffen ausweicht. Level 2 hingegen befindet sich unter Wasser, wo ihr dauernd gegen die starke Strömung kämpfen müsst. Egal wo ihr euch befinden solltet, es gilt immer genauestens aufzupassen in welche Richtung ihr euch bewegt, da Hindernisse wie Felsenwände oder Stahlkonstruktionen ein schnelles Ende für euch bedeuten können.

Hierzu haben die Spieldesigner von Kemco dem Phalanx eine Speedkontrolle spendiert, die ihr mit dem R1 Knopf auf eurem Controller aktivieren könnt. Hierbei kennt euer Schiff drei Geschwindigkeiten, wobei letztere des Trios besonders für schnelles Ausweichen von Geschossen geeignet ist. Genretypisch gibt es eine ganz Ladung Power-ups einzusammeln, die ihr in drei Waffenslots legen könnt, um so stufenweise zwischen den Wummen hin- und herzuschalten.

Phalanx-2.jpg


Solltet ihr einmal mit voller Bewaffnung draufgehen, ist nur die aktive Waffe ins Nirwana unterwegs. Schafft ihr es jedoch eine gewisse Waffengattung für längere Zeit zu halten, könnt ihr sie weiter upgraden. Leider ist hier schon der erste Schnitzer im Spielsystem: Während andere Shooter wie Gradius III oder R-Type III euch in jedem Level mit Waffenextras überschütten, steht ihr bei Phalanx oft recht nackt da. Und solltet ihr dann mal eine Extrawaffe bekommen, ist sie meist auch gleich schon wieder weg.

Phalanx ist auch deswegen ein recht hartes Spiel und sollte von Anfängern gemieden werden. Um dieses Problem auszugleichen besitzt euer Weltraumgleiter einen Lebensbalken am unteren Rand - genau drei Treffer könnt ihr euch erlauben, bevor danach die Gänseblümchen am Boden geküsst werden. Im Spielverlauf des insgesamt recht unspektakulären Shooter gibt es Mittelgegner, die teilweise so kläglich wirken, dass ihr sie gar nicht erledigen wollt. Auch die Endgegner sind nicht wirklich furchteinflößend. In Punkten wie Schiffs- und Gegnerdesign fällt Phalanx einfach knallhart durch!

Phalanx-us--1.jpg


Obwohl Phalanx auf dem ersten (sowie zweiten Blick) nicht ganz taufrisch aussieht, bleibt die Balleraction wenigstens jederzeit sauber, wobei das Scrolling recht gut ist. Spriteflackern, wie man es bei anderen Games dieser Art kennt, sucht man weitgehend vergebens. Ein echtes Gräuel ist aber der Soundtrack mit seinen spärlichen Soundeffekten sowie der total unkreativen Hintergrundmusik. Hier solltet ihr eindeutig die Boxen ausschalten.

Dominic meint:

Dominic

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Kemcos Rechnung ein heiteres Weltraumabenteuer auf den SNES zu zaubern ist nicht aufgegangen. Dazu ist die Präsentation zu schlecht, die Power-ups während jedes Levels zu wenig und die Gegner unglaublich unspektakulär. Die Krönung von allem ist aber der Ober-Mega-Superdupa-Soundtrack mit seinen völlig hirnlosen Melodien. 

Positiv

  • Waffenslots
  • Energiebalken für das Schiff

Negativ

  • Zu wenig Powerups innerhalb der Level
  • Musik und Effekte einfach nur schlimm!
  • Grafik recht trist!
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