Stefan meint:
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| Genre: | Funracer |
| Spieleranzahl: | 1 - 8 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 26. Februar 2010 |
| Vermarkter: | SEGA |
Wertung |
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Was muss ein guter Funracer bieten, um nicht in der Masse unterzugehen? Richtig! Charaktere mit Wiedererkennungswert. Davon hat SEGA glücklicherweise einige in den letzten fast 30 Jahren erschaffen. Angefangen bei Alex Kidd und Opa-Opa, die sich allerdings erst freischalten lassen müssen, bis hin zu Ryo Hazuki aus Shenmue und B.D. Joe aus Crazy Taxi, nicht zu vergessen natürlich die Sonic-Franchise mit insgesamt sieben spielbaren Figuren. Xbox-Exklusiv steht sogar noch Banjo & Kazooie oder auch das eigene Xbox-Avatar zur Verfügung. Das ist natürlich nicht alles, was einen guten Funracer ausmacht. Wir werfen folgende Zutaten in einen Topf: Viele unterschiedliche und knallbunte Strecken, einfach zu erlernende Steuerung, Splitscreen-Modus bis zu vier Spieler, einen ganzen Sack voll mit sinnlosen, dennoch sehr zerstörerischen Items und zu Guter letzt, weil es gerade angesagt ist, einen Online-Modus. All das bietet Sonic & SEGA All-Stars Racing. Doch taugt es auch was und kann mit den großen Kontrahenten Mario Kart mithalten?
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Im Grunde hat sich SEGA reichlich an Nintendo's Multiplayer-Spaß bedient. Viele Items aus den zufallsgenerierten Kisten sind mit denen von Mario Kart vergleichbar, beispielsweise sind die Raketen Nintendo's rote Panzer und die Verkehrshüte die Bananenschalen der Konkurrenz. Ein neues Spielelement sind die All-Star Attacken, die jeder Fahrer mitbringt. Die meisten sorgen dafür, dass man mit einem Affenzahn über die Piste zischt und dabei Gegner beschießt. Trotzdem sehen sie unterschiedlich genug aus, um für kurze Lacher zu sorgen. Zum Beispiel wenn Ryo von seinem Motorrad auf einen Gabelstapler wechselt und damit sich zum ersten Platz kämpft. Die Items sind in Sonic & SEGA All-Stars Racing sehr gut ausbalanciert, so dass die hinteren Plätze nicht ständig eine „alles-zerstörende-Waffe“ wie den blauen Panzer des Nintendo-Racers bekommen. Bei SEGA wird mehr Wert auf fahrerische Fähigkeiten gelegt. Ausschlaggebend dafür ist das Driften. Per gehaltener Schultertaste slidet der Charakter durch die Kurve. Je länger die Schultertaste gehalten wird, desto größer ist der Boost, den man nach dem Driften bekommt. Diese Technik ist essentiell um während den schnellen Rennen in den vorderen Rängen mitzuwirken, denn der Schwierigkeitsgrad kann sich sehen lassen. Mit drei Optionen ist dieser zwar einstellbar, doch die späteren Rennen haben es auf „Leicht“ trotzdem in sich.
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Eigentlich sind Funracer für Multiplayer-Schlachten mit Freunden ausgelegt. Doch auch Einzelspieler werden mit SEGA’s persönlichen Kartspiel viel zu tun haben. Zum einen gibt es das obligatorische Grand-Prix. Mit anfangs nur acht Charakteren werden hier sechs Cups mit jeweils vier Strecken abgefahren. Das Einzel- und Zeitrennen mit Mitarbeiter- und Weltranglistengeistern erklären sich von selbst. SEGA-typisch gibt es wieder verschiedene Missionen zu meistern. In 64 dieser Herausforderungen muss der Spieler beweisen, dass er mit seinem Kart richtig umgehen kann. So müssen Zeittore durchfahren, Ringe und Diamanten eingesammelt oder ein Kopf-an-Kopf Rennen gemeistert werden. Nach Abschluss wird das Können von F bis AAA bewertet. Die Missionen sind nicht zu schwer und nicht zu leicht und spornen genau deshalb genug an, um eine AAA-Bewertung zu bekommen. Nach jedem Rennen, nach jeder Mission und nach jedem Zeitrennen kann der Spieler, je nach Fähigkeit sogenannte SEGA-Meilen sammeln. Mit diesen kann man im Shop neue Fahrer, Strecken und Musik einkaufen. Bis mal alles freigespielt hat vergeht so einige Zeit.

In Sachen Multiplayer lesen sich die Optionen wie im Bilderbuch. Lokal können bis zu vier Spieler im Splitscreen gegeneinander antreten, ob im Rennen oder in verschiedenen Kampfmodi. Wer Dank der großen Funracer-Schadenfreude alle seine Mitspieler vertrieben hat, kann Online mit bis zu acht Spielern um die Wette fahren. Dies ist allerdings nicht so schön ausgefallen, wie man es erhofft hätte, denn Online sind leider nur normale Rennen möglich. Zudem entscheidet Runde für Runde alleine der Host, welche Strecke mit wie vielen Runden gefahren wird, nicht einmal eine Zufallsoption ist gegeben. Verlässt der Host das Spiel, werden alle aus der aktuellen Sitzung rausgeschmissen. Auch kann man nicht im Splitscreen online gegen den Rest der Welt fahren. Das hätte man deutlich komfortabler lösen können. Dafür läuft das Spielgeschehen im Großen und ganzen lagfrei und es lassen sich schnell viele Spieler finden.

Auch grafisch kann Sonic & SEGA All-Stars Racing überzeugen. Durch die Streckenvielfalt der verschiedenen Franchises biete jede Piste ein anderes Highlight, sind aber stets knallbunt und mit vielen lustigen Details verziert. Ob Casino, Strand, Samba oder Großstadt, jedes Thema wurde sehr schön eingefangen. Durch die rasante Spielgeschwindigkeit sind schicke „Verwisch“-Effekte natürlich Pflicht und erinnern sehr an die High-Speed-Rennen von F-Zero. Bei so vielen Effekten, Karts und detaillierter Umgebung kommt das Spiel leider öfters in leichtes Ruckeln, egal ob PlayStation 3 oder Xbox 360. Es ist zwar bemerkbar, stört den Spielfluss aber überhaupt nicht. Perfekt ausgewählt sind die Musikstücke, die den hektischen Rennen den letzten Schliff verpassen. Von rockigen Gitarrensolis und Salsa-Titeln, bis zu den gruseligen Klängen von heran schlürfenden Zombies ist alles dabei, was man aus SEGA’s Franchises heraus kitzeln kann. Einzig allein der stets blabbernde Kommentator kann auf die Nerven gehen. Glücklicherweise lässt sich dieser deaktivieren.
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29.10.2011 08:31:26 von Slainte:
Ich hatte es auch vor ein paar Wochen mal etwas intensiver gespielt auf der PS3.Und da fällt mir ein ich bräuchte jemand der sich mal von mir überrunden lässt .Hat wer Lust? ...
28.10.2011 00:09:12 von Eppe:
Ich hätte es sehr gerne für die Xbox, abunzu hab ich schonmal geschaut aber alzuviel ausgeben will ich für den Funracer nicht. Der Gebrauchtpreis ist im Vergleich zu vielen anderen Spielen auch noch langer zeit relativ hoch bei 20-25€, das ist meistens ein Zeichen dafür dass ein Spiel bei den...
28.10.2011 00:02:28 von Eulensang:
Hatte es mir vor wenigen Wochen als Beilage der CBS für 3,50,- mitgenommen, war aber bisher nicht motiviert genug es zu installieren. Verbringe meine Zeit eben noch mit MSR auf der Dreamcast und packe es auch nach drei Stunden Spielzeit noch nicht, das erste Kapitel so abzuschließen, dass das...
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