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Metal Gear Solid: Peace Walker
| Genre: | Action-Adventure |
| Spieleranzahl: | 1 - 4 |
| Regionalcode: | - |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 17. Juni 2012 |
| Vermarkter: | Konami |
Wertung |

Eine wichige Neuerung gegenüber der Fassungen für stationäre Konsolen ist der Missionsaufbau. Statt einer stringenten Story zu folgen, erfüllt der Spieler Einzel- und Nebenmissionen. Diese Missionen dauern gut 20 Min oder kürzer und treiben entweder die Story voran oder dienen dazu die MSF weiter auszubauen.

Die Story wird in Metal Gear Solid: Peace Walker via animierter Zwischensequenzen im Comic-Stil erzählt und macht so optisch einiges her. Besonders spaßig ist, dass diese Zwischensequenzen öfters interaktiv sind und ihr so ins Geschehen eingreifen könnt.

Neben des missionsbasierten Aufbaus der Story hat sich noch eine andere, gravierende Neuerung ins Spielgeschehen eingeschlichen: Neben den üblichen Stealth-Einsätzen hat Big Boss noch eine weitere wichtige Aufgabe: Seine Militärs zum Erfolg führen. So ist der Spieler zwischen den Missionen damit beschäftigt, freiwillige oder rekrutierte Söldner in bestimmte Aufgabengebiete wie Einsätze, Forschung, Kantine, Medizin und Spionage einzuteilen und so die Schlagkraft der MSF zu erhöhen. Die Einsatztruppen sorgen dabei für Geldmittel und Erfahrungspunkte, die bei der Forschung direkt investiert werden können um neue Waffen und Gadgets zu entwickeln. Die Kantine sorgt für das leibliche Wohl und damit die Zufriedenheit der Truppe, die medizinische Abteilung heilt Verwundete und entwickelt neue und effektivere Heilmittel.

Um seine Basis weiter aufzustocken, braucht Big Boss Personal, das lässt sich auf unterschiedliche Weise rekrutieren: Zum einen hat Snake in den Einsätzen immer einen Futon-Rettungsballon dabei. So kann jeder K.O. geschlagene Soldat mittels dieses Ballons aufgegriffen und zur Basis transportiert werden, um unverzüglich den eigenen Truppen hinzugefügt zu werden. Gleiches gilt für Gefangene, welche ihr im Spielverlauf befreit. Weiterhin treten Freiwillige eurer Armee bei, wenn euer Ruf steigt. Den Ruf bessert man durch gewaltfreies Spielen auf. Kam man schon bei anderen Metal Gear Teilen besser gewaltfrei voran, so gibt’s nun mit der Rekrutierung von neuen Soldaten einen wirklich triftigen Grund eher CQC oder die Betäubungswaffe zu nutzen, als sich durch die Gegend zu ballern. Eine wirklich witzige und kreative Variante neue Soldaten zu rekrutieren ist das Scannen via PSP nach Wlan-Access-Points. Aus der gefundenen Adresse des Zugangspunktes generiert das Spiel einen neuen Soldaten, der unterschiedliche Fähigkeiten haben kann. Ein spaßiges Feature, welches immer wieder dazu verleitet die PSP mal einzuschalten und nach „Verstärkung zu scannen“. Weiterhin habt ihr die Möglichkeit via Ad-Hoc Modus Personal mit einem Kumpel zu tauschen.

Ein starker Aspekt des Spiels liegt darüber hinaus im Multiplayer-Modus. Viele Missionen und Bosskämpfe lassen sich via lokalem Ad-Hoc-Modus auch mit mehreren Leuten spielen. Das bringt nicht nur Spaß, sondern steigert die Schlagfähigkeit der Truppe enorm, denn manche Missionen können alleine schon ziemlich knackig sein. Leider hat sich Konami einen echten Online-Modus gespart so dass man aufwändig via Ad-Hoc Party an der PS3 nach Partnern suchen muss, wenn lokal kein Spielpartner zur Verfügung steht.

Neben so viel Sonnenschein gibt es natürlich auch den ein oder anderen Kritikpunkt. So fehlt beim Spielen der zweite Analogstick auf der PSP schmerzlich. Ihr habt jedoch die Möglichkeit zwischen 3 verschiedenen Steuerungskonzepten zu wählen und so den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Auch wenn keine der Belegungen optimal ist, so gewöhnt man sich nach einer Weile daran. Ebenfalls ist eine 880mb große Installation auf dem Memory Stick dringend zu empfehlen, da sich sonst die Ladezeiten deutlich verlängern und Codec-Gespräche keine Sprachausgabe mehr aufweisen.

Technisch macht Metal Gear Solid: Peace Walker eine Menge her. Der Dschungel von Costa Rica sieht hervorragend aus, auch der ein oder andere Bosskampf ist klasse inszeniert. Die Möglichkeiten der PSP wurden gut genutzt und insbesondere die stylische Präsentation mit Comic-Zwischensequenzen verleiht dem Spiel den letzten künstlerischen Touch. Akustisch hat Konami keine Kosten und Mühen gescheut und neben dem obligatorischen David Hayter wieder eine ganze Truppe an professionellen Synchronsprechern ans Mikro gebeten, die die Atmosphäre zu vermitteln wissen. Ein dezenter, aber klasse komponierter Soundtrack rundet das Gesamtpaket stimmig ab.
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24.01.2012 15:52:35 von Opeth:
So, dann will ich mal 'ne Leiche fleddern... Wie funktioniert dieses dusselige rekrutieren per Access Point, von dem ich Andernorts ständig lese?...
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07.02.2011 01:48:20 von TheGabeStar:
Die CE / LE gab es nur in den USA oder?
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11.07.2010 14:51:00 von Taku:
Komplett eigenständig, wenn auch der Hauptcharakter eine Entwicklung macht die im Kontext der anderen Spiele interessant ist. Tut sich auch nicht gerade extrem viel Storymässig, es sei denn zum Ende hin zieht das noch ordentlich an.
Positiv
Negativ