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Call of Duty: World at War
| Genre: | Ego-Shooter |
| Spieleranzahl: | 1 - 16 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 13. November 2008 |
| Vermarkter: | Activision |
Wertung |

Call Of Duty: World At War (PlayStation 3)
Eine Strategie der Japaner war es z.B. sich in Baumwipfeln zu verstecken und mit einem Sniper-Gewehr einen US-Soldaten zu verletzen. Wenn der dann um Hilfe schrie und der amerikanische Sanitäter kam, wurde dieser gezielt erschossen. Auf diese Weise trafen die Japaner die US-Streitkräfte an einer empfindlichen Stelle, denn ein Trupp ohne Sanitäter war nur noch halb so viel wert. Des weitern gab es die bekannten Kamikaze & Banzai Angriffe, bei denen mit Sprengstoff beladene Soldaten einfach in eine Gruppe oder ein Lager der Amerikaner liefen und sich dann selbst als lebendige Bombe in die Luft jagten. Alles dies bekamen wir nun in Call of Duty: World at War hautnah zu spüren, denn wenn die getarnten Kontrahenten plötzlich aus dem Busch in Eure Flanke fallen, ist der ein oder andere Schreck schon absolut vorprogrammiert.
Ihr dürft Euch nun gleichfalls mit grober Gewalt zur Wehr setzen, indem Ihr unter anderem mit Flammenwerfern auf die in den Bäumen befindlichen Gegner los geht oder komplette Bunker ausräuchert. Selbst feindliche Panzer können nun mit Benzin übergossen und angezündet werden. Wie Ihr lest, ist das Spiel also harter Tobak und hat seine hohe USK-Einstufung nicht zu unrecht erhalten.

Beginnen tut das 15 Level lange Abenteuer im Pazifik in dem Ihr die Rolle von Prv. Miller übernehmt. Gleich beim Start werdet Ihr erfreut feststellen, dass hier passend zur US-Version die deutsche Stimme von Kiefer Sutherland zum Einsatz kommt. Nach Eurer Befeiung gibt es schon kurz drauf eine D-Day ähnliche Landung mit anschließender Einnahme des Inselflughafens. Neben vielen, in Gebüschen lauernden Gegnern heißt es hier am Ende schon die ersten Massenschlachten zu führen. Hierbei dürft Ihr dann auch um Luftunterstützung bitten und vorher das Ziel bestimmen.
Weiter geht es in Stalingrad, wo Ihr Euch zuerst als Scharfschütze beweisen könnt. Später geht’s auch auf dem Rücken von Panzern und anschließend gegen jede Menge andere Panzer hart zur Sache. Wem das bis hier schon gefällt, sollte sich ab Level sechs richtig festschnallen, denn nach zwei weiteren, spektakulären Einsätzen auf der Insel „Peleliu“, darf das deutsche Reich betreten werden. Dazwischen werden die einzelnen Etappen immer wieder mit gemischten Animationen und historischen Bildern sowie Kommentaren der Akteure unterbrochen. Dies ist wirklich sehr toll gelöst worden, wobei hier gleich zu Beginn eine Warnmeldung kommt, dass hier und im Spiel viel Gewalt zu sehen sein wird und dies ggfs. nicht was für jedermann/frau ist!

Call Of Duty: World At War (PlayStation 3)
Zur Auflockerung gibt es in Call of Duty: World at War neben Panzerfahrten auch wieder einen Einsatz in einem Flugzeug. Hierbei müsst Ihr Euch sowohl über Land als auch Wasser an verschiedenen Geschützen beweisen. Harte Kerle sollten dann gegen Ende dem Reichstag in Berlin gegenüber stehen, welcher in zwei separaten Leveln von Euch eingenommen werden muss. Spätestens hier gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass man es mit dem neuen Genrekönig in Sachen Action in Verbindung mit brachialer Authentizität und Schonungslosigkeit zu tun hat.
Neu ist, dass man dem Spiel nun einen zwei bis vier Spieler Koop-Modus spendiert hat. Wem der Titel an einem Punkt zu schwer ist oder wer sich lieber auf die Begleitung eines langjährigen „Kameraden“ verlässt, darf sich nun getrost zurücklehnen und das Spektakel gemeinsam angehen.
Neben der „Offline-Story“, gibt es bei Call of Duty: World at War natürlich wieder einen umfassenden Online-Modus. Im Grunde könnte ich mich bei diesem Punkt recht kurz fassen, denn ihr bekommt hier einen kompletten, halt im Zeitrahmen angepassten Klon von Call of Duty: Modern Warfare vorgesetzt. Lediglich die Benennung verschiedener Spielmodi bzw. Einsatzmöglichkeiten hat man durchgeführt. Aber es gibt ja immer wieder „Neuseinsteiger“, von daher gibt es für diese Spieler hier nun doch eine Auflistung der Möglichkeiten.

Mit bis zu 18 Spielern dürft Ihr Euch unter anderem in „Krieg“, „Capture the Flag“, „Deathmatch“, "Team Deathmatch", „Pick up Deathmatch“ und „Frei für alle“ vergnügen. Bei „Krieg“ geht es darum, festgelegte Kommandopunkte einzunehmen und anschließend auch zu halten. „Frei für alle“ ist im Grunde das gute alte „Deathmatch“, jeder gegen jeden Spektakel. "Pick up Deathmatch" ist eine nette Variante von „Team Deathmatch“, wobei hier vorher zusammengefundene Freunde oder Gruppen auch auseinander gerissen werden können, so dass man sich seinem besten Freund plötzlich gegenüber stehen könnte. Insegsamt gibt es hier in der Rubrik „Basic“ 11 verschiedene Modi zum austoben. Selbstverständlich darf auch eine "Hardcore Rubrik" nicht fehlen, in der es dann nochmals vier Modi wie z.B. „Suchen und Zerstören" gibt.
Auffallend war, dass man nun das Spieltempo von Modern Warfare ebenfalls mit übernommen hat. Hier wird es in den kommenden Wochen wohl verschiedene Meinungen geben, ob dies sinnvoll war oder nicht. Mir persönlich was das teils doch hektische Unterfangen im Zeitrahmen des zweiten Weltkrieges effektiv zu schnell. Im Prinzip könnte man es als kleine Unkompatibilität zwischen 40er Jahre „Waffen“ und blitzschnellen Handling der heutigen Zeit bezeichnen. Positiv ist, dass wir nun wie bereits in Call of Duty 3 wieder Fahrzeuge benutzen dürfen. So stehen Euch neben verschiedenen Transportmitteln auch wieder Panzer zur Verfügung, welche von zwei Spielern besetzt dürfen werden. Zusätzlich zum PlayStation Network, könnt Ihr das Spiel auch zu zweit im Splittscreen angehen.
In gewohnter CoD 4-Weise heißt es auch in World At War "Bonusbefehle" zu erringen, wenn man es schafft mehrere Gegner hintereinander ohne Ableben auszuschalten. Anstatt einer Drohne kann man nun ab drei Kills ein Aufklärungsflugzeug ordern, welches sämtliche Gegner für die Spieler im eigenen Team temporär auf der Karte sichtbar macht. Schafft man fünf Gegner am Stück, darf man Artilleriebeschuss (im Vorgänger Luftangriff) ordern und ab "sieben im einem Streich" die Hunde los lassen (in Teil 4 der Hubschrauber). In den "Capture the Flag Modi" erhöht sich in Intervallen dann auch die Geschwindigkeit der Flaggenübernahme. Bei "Momentum" geht es doppelt so schnell, bei "Blitzkrieg" dreimal so schnell. Auf einer unten eingeblendeten Zeitleiste kann man hier gut erkennen, wann die nächste Stufe in Verbindung mit einem lauten Schlachtruf beginnt, zumindest sofern der Gegner in dieser Zeit keine der Punkte für sich zurück erobert. Für jeden Levelaufstieg kann man dann natürlich auch wieder die Waffen oder sich selbst upgraden. Zielfernrohre, mehr Lebensenergie, höhere Durchschlagskraft der Munition oder das Erstellen von eigenen Gruppen sind nur einige davon.

Call Of Duty: World At War (PlayStation 3)
Grafisch läuft das komplette Spektakel wie bereits erwähnt auf der Modern Warfare-Engine ab, inklusive dessen Interface und der Steuerung. Dieser gelungene Zug spiegelt sich auch klar im Endergebnis wieder, denn wie der letzte Teil der Serie selbst heute noch eindrucksvoll aufzeigt, sollte man nichts verändern, was nahe am Perfekten dran ist. Auf dem HUD sieht man im Spielgeschehen immer nur das absolut Wesentliche inklusive der Wegpunkte. Neben tollen Umgebungsgrafiken, die vor allem in der Nacht zur tückischen Falle werden kann, überzeugen die Animationen der Akteure sowie die vielen verschiedenen Waffenmodelle. So realistisch, intensiv und authentisch hat man den zweiten Weltkrieg bis dato noch nirgends erleben können. Die PlayStation 3-Version krankt allerdings unter dezenter Treppchenbildung.
Auch beim Sound gibt es gut Punkte. Sowohl die Waffen, die orchestralen Soundstücke als auch die deutsche Synchronisation wissen zu gefallen. Unter anderem bekommen wir hier die Stimmen von „Kiefer Sutherland & Garry Oldman“ auf die Lauscher. Lediglich im Multiplayer gibt es im Gegensatz zu Call of Duty: Modern Warfare Abzüge in der B-Note. Irgendetwas scheint man hier beim UpMix des Ganzen verändert zu haben, denn es ist hier nicht mehr so gut möglich den Gegner zu Orten, wie man das bei Modern Warfare noch konnte. Bei diesem konnte man die Gegner schon früher und vor allem richtungsgenauer wahrnehmen. Durch diesen Abstrich verliert der später erhältliche Bonusgegenstand "Totenstille" natürlich etwas an Bedeutung. Alles in Allem hat man hier dennoch eine solide Arbeit abgeliefert und bietet ein "bomb"astisches "mittendrin" Ambiente.Stefan meint:
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04.04.2010 16:42:55 von Darkshine:
Ist das nur ein Gerücht oder ist da was dran? Zitat Selbstverständlich handelt es sich um die UK-Version, die nur teilweise deutsche Sprache/ Texte bietet. Ich meine allerdings, dass zumindest für die X360 nach Update via XBL die Bildschirmtexte grundsätzlich auf deutsch...
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04.04.2010 14:30:01 von Nexus:
WaW spielt nur zur Hälfte am Pazifik, der andere Teil beschäftigt sich mit der Offensive der Russen gegen Berlin. Vom Storytelling sind die neueren CoD-Teile sowieso absoult super inszeniert. Egal ob WaW oder MW, die sind alle richtig spektakuläre Actionkracher. Dass die Story bei MW eher absurd...
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04.04.2010 14:18:03 von Oli_1981:
Eigentlich habe ich den WWII in FPS ja satt, allerdings fand ich den ersten Level in Battlefield Bad Company 2 riiiiiiiichtig klasse! Jetzt hab ich wieder etwas Lust bekommen und CoD:WaW spielt doch auch hauptsächlich im Pazifik, oder? Also, wer kann mir sagen wie der Singleplayer so ist, kommt der...
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Negativ