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Battlefield: Bad Company
| Genre: | Ego-Shooter |
| Spieleranzahl: | Multiplayer |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | 26. Juni 2012 |
| Vermarkter: | Electronic Arts |
Wertung |
Vor Spielbeginn kann zwischen 3 Schwierigkeitsstufen gewählt werden, welche sehr gut ausbalanciert sind und auch das halten, was sie in ihrer jeweiligen Kurzbeschreibung versprechen. Nach deinem Beitritt in die Bad Company wird diese aus einem Hinterhalt angegriffen und muss so gleich ihre ersten Aufgaben meistern. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass die Mitglieder der B-Company bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit dich, das Greenhorn im Team, vorschicken. Spieltechnisch hat das natürlich einen Sinn, lernt man so doch gleich zu Beginn die Steuerung und das Anbringen von Sprengstoff kennen. Weiterhin wird man an passenden Stellen gleich noch in die Bedienung von schweren Flakgeschützen etc. eingeführt. Zusammenfassend kann man das erste Level also als übergroßes Tutorial sehen, bei dem man trotz alledem auf der Hut sein muss! Denn auch hier kann man bereits schneller draufgehen als einem lieb ist.Interessant wird es jedoch erst gegen Ende des ersten Levels. Dachte man Anfangs noch hier die Russen aus ihren Löchern zu ballern, stößt man am Ende auf Söldner einer bestimmten Einheit. Diese Einheit wird mit Gold bezahlt.. und genau hier trennen sich die Wege unserer Bad Company von der Army, denn für sie regiert Gold die Welt!


Fortan ballert sich das Team durch Dörfer, säubert Stützpunkte mittels Helikopter oder legt ganze Areale dank Panzer in Schutt und Asche um dem Gold ein Stückchen näher zu kommen. Wirklich hilfreich sind die drei Kollegen dabei allerdings nicht. Sie laufen praktisch überall hin, wo man selbst hingeht. An stationären MGs oder den Bordkanonen eines Einsatzfahrzeuges sind sie selten die erhoffte Hilfe, so dass man hier besser selbst die Initiative ergreifen sollte. Trotzdem macht es das gesamte Spiel über Spaß zu zuschauen wie Sweetwater und Haggard sich gegenseitig veräppeln oder Sprüche reißen. Hier wollte man ganz klar weg von den typisch ernst wirkenden Helden oder Hauptfiguren im Spiel, was auch sehr gut gelungen ist.
Grafisch bekommt der Spieler einiges geboten. Detaillierte und gut animierte Figuren, schön anzusehende Fahrzeuge und edle Waffen. Die Umgebung ist schön gestaltet und es macht Spaß sich durch die einzelnen Missionen zu kämpfen. Besondere Erwähnung findet hier natürlich die Frostbite Engine von DICE. Dank ihr ist es möglich gut 90% der Umgebung zu zerstören. Somit eröffnen sich dem Spieler völlig neue Möglichkeiten während des Gefechts. Es bleibt einem selbst überlassen, ob man die Gegner klassisch über den Haufen ballert, sie mittels Granatwerfer in die Lüfte steigen lässt oder aber einfach mit dem nächsten herumstehenden Truck die Hauswand einreist und den Widersacher überfährt. Anderen aktuellen Shootern wie Call of Duty 4 hängt Battlefield: Bad Company auf den ersten Blick vielleicht grafisch hinterher, bedenkt man aber, dass hier so gut wie alles zerstörbar ist und die Maps ein vielfaches größer sind dann weiß man, dass hier alles richtig gemacht wurde.Auch akustisch wurde dick aufgetragen. Satte und realistische Effekte machen das Ziehen des Abzugs zur reinsten Freude. Panzer- sowie Helikoptergeräusche sind auch sehr gut umgesetzt worden. Ein großes Plus ist die Sprachauswahl. Es kann zwischen lokalisiert (deutsch) und original (englisch) gewählt werden und das macht Sinn, geht doch der ein oder andere Witz aus dem Original sonst verloren. Leider schleicht sich bei der deutschen Sprachausgabe eine Asynchronität ein. Oftmals kann man noch bewegende Münder der Figuren beobachten, obwohl der Dialog bereits beendet ist. Nicht wirklich kritisch, aber das hätte man besser lösen können.
Der Mehrspieler Modus bietet gewohnte Battlefield-Kost: riesige Maps, Klassensysteme, Fahrzeuge, freischaltbare Orden und Vieles mehr. Fangen wir bei dem neuen und derzeit einzigen Spielmodus an, genannt Gold Rush. Ziel ist es als angreifendes Team alle Goldkisten des Gegners zu zerstören. In einer Basis befinden sich immer 2 Kisten. Hat man diese zerstört, erweitert sich die Map um eine weitere Basis, wo wieder 2 Kisten auf die Angreifer warten. Zerstörbar sind sie durch das Anbringen einer Sprengladung bzw. durch direkten Beschuss. Letzteres macht allerdings nur mit schwerem Geschützt wie Panzer oder Helikopter Sinn. Daher sollte man sich eher auf die Sprengladungen konzentrieren, da bei einer Detonation die Kiste direkt zerstört wird. Natürlich versucht der Gegner alles daran setzen dies zu verhindern. Schaffen die Verteidiger es den Statusbalken der Angreifer auf Null zu bringen, haben die Angreifer verloren.
Als Verteidiger hat man die Aufgabe die Goldkisten zu schützen und die Angreifer bei ihrem Vorhaben aufzuhalten. Verliert man 2 Kisten in einer Basis bedeutet dies Nachschub für die Angreifer. Daher sollte man alles daran setzen eine platzierte Sprengladung wieder zu entschärfen. Sobald alle Kisten zerstört sind, haben die Verteidiger verloren.
Wie in den Vorgängern, stehen dem Spieler auch bei Bad Company unterschiedliche Klassen für den Onlinemodus zur Auswahl bereit. Dies sind der Sturmsoldat, der Sprengstoffexperte, der Aufklärer, der Spezialist, sowie der Versorgungssoldat. Jeder hat seine Vor- und Nachteile und alle haben ihren Nutzen. Je nach Map macht es zum Beispiel Sinn sich bei freiem Feld mit einem Aufklärer samt Scharfschützengewehr in den Bergen zu positionieren oder aber in einer stark mit Fahrzeugen besetzten Map mit dem Versorgungssoldaten hinter die Vehikel zu klemmen und diese bei Beschädigung instand zu setzen.Insgesamt stehen 8 riesige Maps für bis zu 24 Spieler bereit und warten darauf bespielt zu werden. Alle komplett unterschiedlich gestaltet muss sich jedes Mal auf die entsprechende Umgebung eingestellt werden (Stichwort: richtige Klassenwahl). Vom vernebelten russischen Bergdorf (Ascension) über europäisches Ackerland (Harvest Day) bis hin zum Industriegebiet der Russen (Deconstruction) ist alles vertreten.
Was wäre ein Battlefield Teil ohne Fahrzeuge? Richtig, es wäre nicht Battlefield. Daher sind auch hier wieder reichlich Vehikel zur Fortbewegung zu finden. Als da wären Panzer, Jeeps, Buggys, Boote, Helikopter und einiges mehr. Natürlich werden die Fahrzeuge nicht nur genutzt um von A nach B zu kommen. Sie können erheblich zur Entscheidung eines Matches beitragen, wenn sie richtig eingesetzt werden.


Im übrigen empfiehlt es sich bei der Nutzung eines der Fahrzeuge einen Kameraden aus seinem Squad mitzunehmen. Gemeinsam kann man so unheimlich gut Punkte ernten, da beide gemeinsam Arbeiten. Teamwork ist in diesem Teil wichtiger denn je und wird daher auch entsprechend mit Punkten belohnt. Durch die Punkte steigt man bis maximal Rang 25 auf, schaltet somit neue Waffen und Hilfsmittel frei und kann sich auf einige schöne Auszeichnungen freuen. Erledigt man einen Gegner mit dem Messer, erhält man seine Dog Tag, die Hundemarke um seinen Hals als Trophäe. Diese lassen sich genau wie die Auszeichnungen anschauen.
Um beim Squad zu bleiben: man hat die Möglichkeit vor dem Spiel mit Freunden ein Squad aus maximal 4 Leuten zu bilden und sich gemeinsam in den Kampf zu stürzen. Der Vorteil eines Squads sind die bereits genannten Extrapunkte und natürlich der gemeinsame Spaß am Spielen und das Absprechen im Kampf. Erstellt man kein eigenes Squad landet man automatisch mit 3 anderen Spielern in einem. Ob dann ein gutes Zusammenspiel möglich ist, kommt immer auf die Mitspieler an. Nach dem Ableben im Spiel hat man die Möglichkeit neben dem Respawnen in der eigenen Basis sich direkt zu einem Squadmitglied „beamen“ zu lassen. Das kann von Vorteil sein, sofern der Kamerad gerade dabei ist eine Goldkiste einzunehmen, aber auch von Nachteil wenn man in irgendeiner hinteren Ecke der Map bei seinem Scharfschützen-Kollegen landet und von dort zu Fuß zum Einsatzziel gelangen muss.
Grafik und Sound sind im Mehrspieler unverändert gegenüber dem Einzelspieler. Auch hier hat man die Möglichkeit die Originalsprache einzustellen. Für den Onlinekampf ist dies in jedem Falle die authentischere Variante. So spricht der Russe dann auch russisch und der Ami englisch. Andernfalls würde das eigene Team immer deutsch mit entsprechendem Akzent sprechen. Leider gibt es beim Sound noch einige Bugs die hoffentlich in späteren Patches ausgemerzt werden. So hat man ab und an ein Knacken bei der Soundwiedergabe. Dies tritt vor allem dann auf, wenn die orange LED der PlayStation3 blinkt, sprich wenn die Festplatte Daten schaufelt. Außerdem kann es passieren, dass der Sound mit einmal komplett ausfällt oder aber sich in einer Endlosschleife wiederholt. Beides ist sehr nervig und nur mit einem kompletten Beenden des Spiels in das XMB der PS3 zu beseitigen.Alexis meint:
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27.01.2011 16:23:41 von Symer:
boah, danke steine, weil das projekt online daddeln echt auf der kippe stand. jetzt weiß ich jedenfalls, warum das geheule hier so groß war, weil keine dedicated server zugelassen wurden. ich heul mit dieser gruppe mit. echt dämlich. gut, dann wirds der zweite teil.
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27.01.2011 16:04:56 von derSteini:
verkaufen und für 30eu bad company 2 kaufen da gibts squad-modes für 4 spieler pro team und friendly fire bzw team kills sind nur im hardcore modus möglich. gibt zwar mittlerweile wirklich viele maps die man erstmal kennen muß, aber unterm strich find ich es deutlich...
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26.01.2011 12:25:20 von Symer:
so, nen freund hat sich jetzt fürn zwanni das spiel gekauft. er meinte das der single player spaß bereitet, aber der hauptgrund weswegen wir uns das game als gruppe alle zulegen wollen, der multiplayer part, der rockt so gar nicht. er meint das es extrem anarchistisch zu geht. so sehr das nicht...
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