Gregory meint:
| Genre: | Action |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | 05. Januar 2010 |
| Vermarkter: | THQ |
Wertung |
Wer hat nicht schon einmal von den vier Reitern der Apokalypse gehört?! Die sympathischen Zeitgenossen schimpfen sich Krieg, Pest, Hunger und Tod und sind für nichts Geringeres als den Weltuntergang verantwortlich. Im kürzlich veröffentlichten Action-Titel Darksiders wird eben jene Thematik aufgegriffen! Schon seit Anbeginn der Zeit bekriegen sich die Streitmächte des Himmels und der Hölle bis aufs Blut - müde des ewigen Kampfes entschließt man sich auf beiden Seiten zu einem Waffenstillstand den der zu diesem Zweck ernannte „feurigen Rat“ mit harter Hand durchsetzt. Als Meinungsverstärker befehligt der Rat die vier Reiter der Apokalypse die mit der strikten Einhaltung und Überwachung der Gesetze betraut sind. Sieben Sigel verhindern dass der Krieg erneut beginnt und die endgültige Entscheidungsschlacht soll erst beim Bruch des letzten Sigels beginnen, so steht es in den Gesetzen geschrieben. Nun scheint es tatsächlich soweit zu sein und wie so oft wurde unsere schöne Erde zum Schlachtfeld im entscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse auserkoren. In der Rolle des Reiters Krieg machen wir uns also an die Arbeit und kommen in einer nicht näher benannten amerikanischen Großstadt an wo sich die Engel und Dämonen bereits ordentlich austoben. Kaum aber haben wir für einige Verluste auf beiden Seiten gesorgt passiert es… Aus irgend einem unerfindlichen Grund geht plötzlich ein Großteil unserer Kräfte verloren, es kommt wie es muss - wir werden von einem teuflischen Ungetüm zerquetscht und finden uns leicht verdutzt in der Unterwelt wieder. Was zur Hölle ist hier eigentlich los?! Noch bevor wir ausführlicher darüber nachdenken können stehen wir auch schon vorm feurigen Rat, werden als Verräter beschimpft und bekommen vorgeworfen Schuld an der „verfrühten“ Apokalypse zu sein.
Allem Anschein nach hat die Schlacht nämlich weit vor ihrer Zeit begonnen, noch bevor das siebte Sigel eigentlich gebrochen wurde! Das erklärt immerhin wieso keiner der anderen drei Reiter aufgetaucht ist, sofort wird klar dass es sich um eine gigantische Verschwörung handelt bei der Krieg als Sündenbock herhalten muss. Unglücklicherweise sieht der Rat das etwas anders und fordert seinen Kopf als Gegenleistung für den vermeintlichen Gesetzesbruch! In jedem anderen Fall würde sich Krieg dem Willen des Rates beugen, nicht aber dieses Mal – er wurde feige vorgeführt und dafür wird nun Genugtuung gefordert. Glücklicherweise zeigt sich der Rat kooperativ und willigt ein als der entehrte Reiter vorschlägt wieder zurück auf die Erde zu reisen, die Verschwörung aufzudecken und den oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Allerdings gibt es einen Haken, Kriegs Kräfte sind immer noch schwach und das Vertrauen des Rats in seine Person war auch schon mal besser. Aus diesem Grund wird unserem finster dreinblickenden Hauptakteur ein Aufpasser in Form eines garstigen Dämons zugewiesen der Krieg auf seinem Weg begleitet und ihn stets schmerzvoll an seine Aufgabe erinnert. Die Geschichte von Darksiders hat wesentlich mehr zu bieten als es zu Beginn scheint, wird spannend erzählt und zudem in extrem stylishen Zwischensequenzen präsentiert. Vor allem gegen Ende des Spiels dreht die Story nochmal richtig auf und lässt den Action-Comic-Flair ordentlich wirken. Für Konzept und Design des Titels zeigt sich nämlich niemand geringeres als Comic-Legende Joe Madureira verantwortlich, was man Darksiders auf den ersten Blick ansieht – doch dazu später mehr!
Seit der Ankündigung des Spiels bezeichnet Publisher THQ Darksiders als ein Zelda für Erwachsene, allerdings merkt man gerade in den ersten Spielstunden verhältnismäßig wenig davon. So schnetzeln wir uns in bester Hack n´Slay-Manier mit unserem fast schon lächerlich großen Schwert Chaosfresser durch die Gegnerhorden, zerlegen unzählige Standart-Gegner und gewöhnen uns gemächlich an die anfangs noch begrenzten Fähigkeiten samt Steuerung unseres Titelhelden. Selbige geht nach etwas Learning by Doing recht gut von der Hand und schon nach kurzer Zeit filetieren wir übermütige Himmelsboten ebenso wie die Kreaturen der Hölle im Akkord. Im weiteren Spielverlauf werden immer neue Moves und Mächte freigeschaltet die Krieg für seine Widersacher noch unsympathischer – weil tödlicher – machen. Auf Knopfdruck kämpfen wir zum Beispiel als Berserker in Dämonengestalt und auch für unser Schwert gibt es diverse Upgrades! Um das Waffenarsenal zu komplettieren haben es auch eine Sense, ein Bumerang, ein Kampfhandschuh und eine Pistole ins Spiel geschafft, die ebenso verbessert und mit einzelnen Boni ausgestattet werden dürfen. Neue Waffen, Attacken und Upgrades werden entweder aufgesammelt oder in einem übersichtlichen Ingame-Shop angeboten, den der zwielichtige Dämon Vulgrim betreibt. In jedem Spielabschnitt findet sich eine Filiale des „Geschäfts“ das auch als Schnellreisesystem zwischen den einzelnen Arealen dient und uns auf Wunsch zeitraubende Laufwege erspart.
Bezahlt werden Händler Vulgrims Güter mit Seelen besiegter Feinde, die wir auf dem Schlachtfeld sammeln. Während blaue Seelen ausschließlich als Zahlungsmittel dienen sind die Grünen für das Wiederauffüllen unsere Health-Anzeige verantwortlich, zu guter Letzt gibt es dann noch gelbe Seelen die unsere Zorn-Anzeige auffüllen. Letztere lässt uns auf Knopfdruck Spezialattacken wie etwa den Klingengeysir ausführen, bei dem - wer hätte das gedacht - Klingen aus dem Boden schießen und Feinde in näherer Umgebung im wahrsten Sinne des Worte aus den Latschen hauen. Auch defensive Spezialmanöver wie Steinhaut kann Krieg anwenden, hierbei erhärtet sein Körper was ihn kurzzeitig wesentlich widerstandsfähiger gegen Angriffe macht. Um das Arsenal zu komplettieren gibt es auch diverse Tränke zum Auffüllen der Lebensenergie und Zornanzeige oder Wiederauferstehungstränke die uns nach einem eigentlich tödlichen Treffer wieder zurück ins Leben rufen. All das ist auch noch in verschiedenen Größen verfügbar, weshalb es sich empfiehlt einige Leergefäße bei Vulgrim zu erstehen um die Ausrüstung auch fachgerecht zu verstauen.
Das Kampfsystem selbst ist überraschend simpel ausgefallen! Eine – später zwei – Angriffstaste(n), eine Sprungtaste und eine Taste zum Blocken / Kontern, das war es im Grunde genommen! Natürlich löst ein kurzer oder langer Knopfdruck in Verbindung mit dem linken Analogstick verschiedene Attacken aus und es ist erstaunlich welch ansehnliche Kombos sich so zusammenbasteln lassen. Die Steuerung geht gut von der Hand, einige Aktionen fordern aber doch etwas unkomfortable Fingerverrenkungen und gelingen nicht immer auf Anhieb. Um das Arsenal an Angriffs- und Verteidigungsaktionen weiter auszubauen heißt es wie oben erwähnt fleißig Seelen sammeln und bei Händler Vulgrim gegen neue Moves eintauschen. Hier und da finden wir auch sogenannte Legionsartefakte die uns Vulgrim nur zu gern abkauft oder mit unserer Zeche verrechnet. Da das Gerümpel für uns keinerlei Nutzen hat darf es ruhigen Gewissens verscherbelt werden! Was wir hingegen gut gebrauchen können sind Objekte die unsere Lebens- und Zornanzeigen dauerhaft erweitern und Ausrüstungs-Boni die – je nachdem welcher Waffe sie im Startmenü zugewiesen wurden – die Stärke unsere Offensiv- und Defensiv-Attacken verbessern oder unserem Konto mehr Seelen pro erledigten Feind gutschreiben. Dank des Upgrade- und Fähigkeiten-Systems weht sogar ein kleiner Hauch der genreübergreifend, aktuell besonders beliebten RPG-Elemente durch Darksiders. Glücklicherweise wirkt das Ganze niemals aufgesetzt und passt hervorragend zum Stil des Spiels.
Bis zu diesem Punkt hört sich Darksiders nach einem typischen Hack n´Slay im Stil von Ninja Gaiden oder Devil May Cry an, nicht wahr?! Doch weit gefehlt, denn nach etwas über zwei Spielstunden und genau dann, wenn man des ewigen Kämpfens langsam müde wird dreht Darksiders richtig auf und der Adventure-Anteil tritt in den Vordergrund. Langsam öffnet sich die Spielwelt und wir stehen urplötzlich vor dem ersten von insgesamt fünf riesigen Dungeons die allesamt von äußerst mies gelaunten Bossgegnern bewacht werden. Sobald wir das Dungeon betreten wird auch klar wieso THQ hier von dem oben erwähnten Zelda für Erwachsene spricht! Wie Link erforschen wir die gigantischen Bauwerke die übrigens hervorragend in die Spielwelt integriert wurden. Mit Ausnahme des obligatorischen schwarzen Turms in dem sich der Endgegner befindet gibt es in Darksiders keinerlei ominöse Tempel die plötzlich aus dem Nichts erscheinen! Die Dungeons sind erfreulich „natürlich“ gehalten und bestehen aus U-Bahn-Tunneln, Hochhäusern, Abwasserkanälen, Fabrikanlagen, Höhlensystemen oder etwa einer gigantischen Kathedrale. Natürlich verfügt jedes der riesigen Bauwerke über zahllose Ebenen und Räume die es akribisch zu durchforsten gilt. Und an dieser Stelle beginnt der Spaß für Rätsel-Freunde… Angefangen bei einfachen Tür- und Schalter-Rätseln steigert sich Darksiders im Laufe der Zeit zum Kopfnussgaranten! So müssen unzählige Schlüssel gefunden, Hebel betätigt, Tunnel geflutet, Lava-Seen überquert, das Level-Iventar herumgeschoben, die Zeit manipuliert und haufenweise geschickt eingebaute Puzzles gelöst werden um weiterzukommen. Viele der Denksportaufgaben erfordern die Zuhilfenahme unserer Waffen und Ausrüstungsgegenstände! Dazu gesellen sich später im Spiel auch ein Greifhaken und ein Handschuh-Aufsatz mit dem sich – ähnlich wie in Valve´s Portal – Dimensions-Tore erstellen lassen.
Sogar die aus Zelda bekannten Feuer/Bombengewächse sind in ähnlicher Form vertreten und sprengen bei richtiger Platzierung den Weg frei, wobei manche davon zusätzlich eingefroren sind und erst aufgetaut werden müssen indem sie an einer Fackel und unter Zuhilfenahme des Bumerang entzündet und geschickt ins Ziel manövriert werden. Glücklicherweise können wir dank gut funktionierendem Zielsystem mehrere Objekte oder Feinde anvisieren die auf Knopfdruck allesamt nacheinander von dem rasiermesserscharfen Wurfgeschoss getroffen werden. Der Anspruch der Rätselkost steigt von Dungeon zu Dungeon und ist erfreulich vielfältig ausgefallen! Am Ende jedes einzelnen Bauwerks steht uns dann noch der unumgängliche Kampf gegen den Abschnitts-Boss bevor. Genrebedingt ist der entsprechend groß gewachsen und hat nur eine Schwachstelle die es im harten Kampf herauszufinden gilt. Die toll inszenierten Bosskämpfe sind schon auf dem zweiten von insgesamt drei Schwierigkeitsgraden kein Pappenstiel, bleiben aber jederzeit fair und dauern nicht selten über 10 Minuten. Auch hier wird Abwechslung groß geschrieben so schlagen wir uns unter anderem mit einer übergroßen Fledermaus, einem riesigen Insekt namens Quälerin, einem gewaltigen Sandwurm und einer hungrigen Spinnen-Königin herum. Auch Zwischenbosse wie besonders starke Engel, ein schlecht gelaunter Gefängniswärter oder ein muskelbepackter Schmied bekommen ordentlich was auf die Mütze! Als Belohnung für den Sieg winken meist neue Fähigkeiten und wir bekommen einen Teil unserer verlorenen Kräfte zurück.
Dank der nach und nach wiederkehrender Macht lohnt es sich auch Spielabschnitte erneut aufzusuchen in denen wir beim ersten Besuch noch nicht viel ausrichten konnten. Da trifft es sich doch ausgezeichnet dass Krieg unter Wasser atmen kann und auf Knopfdruck Dämonen-Schwingen ausfährt um nach einem Sprung kurz, aber elegant weiterzugleiten. In Verbindung mit den neuen Waffen und Fähigkeiten lassen sich so auch ursprünglich unerreichbare Kisten oder Artefakte finden, die überall in der Spielwelt verteilt sind. Besondere Erwähnung verdient hier die sogenannte Abgrundrüstung, die unserem Reiter beim Sammeln aller 10 Einzelteile nicht nur ein noch lässigeres Outfit, sondern auch besseren Schutz gegen Angriffe jeglicher Art beschert. Reiter… Reiter, da war doch nicht irgendwas! Achja, was wäre ein apokalyptischer Reiter denn ohne sein treues Pferd?! Ruin heißt der edle Hengst den wir – zugegebenermaßen etwas spät im Spiel – zurückerhalten. Auf dem Rücken des wutschnaubenden Gauls rasen wir durch die gegnerischen Horden, was unsere Angriffkraft noch weiter verstärkt. Ruin kann allerdings ausschließlich in weitläufigen Gebieten herbeigerufen werden und spielt eigentlich nur eine Nebenrolle. Bei einigen Kämpfen ist man zwar auf das Pferd angewiesen, insgesamt hätte ich mir aber mehr Passagen gewünscht in denen Ruin und Krieg gemeinsam in Aktion treten.
Um das Spielgeschehen zusätzlich aufzulockern wurden einige ansehnliche Action-Sequenzen integriert bei denen wir unter anderem vom Rücken einer geflügelten Kreatur aus Luft-Kämpfe austragen oder mit einer Art Minigun- und später auch einem Granatwerfer fast schon shooterlike Jagd auf Engel oder Dämonen machen und dabei alles niedermähen was sich uns in den Weg stellt. Auch einige Arena-Kämpfe bei denen es meist darum geht innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Anzahl an Feinden zu erledigen, gilt es zu bestreiten. Dieses Prinzip variiert, weshalb bei gewissen Herausforderungen nur die Gegner gezählt werden die mit einer Konterattacke, einem Finisher oder unter Zuhilfenahme von Umgebungswaffen ins virtuelle Nirvana befördert werden. Zu diesem Zweck schleudert Krieg auf Knopfdruck Autowracks oder Möbel durch die Gegend, was dank Zielsystem ähnlich gut funktioniert wie die Benutzung des Bumerangs oder der Pistole. In hektischen Kampfsituationen braucht es aber etwas zu viel Zeit um die flinken Gegner aufs Korn zu nehmen, weshalb speziell die Wurfgeschosse in erster Linie gegen langsamere und größere Feinde eingesetzt werden. Im Gegensatz zu seinen Widersachern bewegt sich Krieg nämlich verhältnismäßig gemächlich, zudem fällt auf dass die Sprintfunktion viel zu kurz ausgefallen ist und eigentlich nur zum schnellen Ausweichen dient.
Technisch macht Darksiders einiges her, wie oben erwähnt zeigt sich für das Design in erster Linie Marvel-Comic-Legende Joe Madureira verantwortlich, der uns ein postapokalyptisches Endzeitszenario erster Güte beschert. Die düstere Spielwelt ist in zusammenhängende Abschnitte aufgeteilt die unterschiedlicher kaum sein könnten. Angefangen bei den Straßenschluchten und eingestürzten Hochhäusern einer amerikanischen Metropole über längst verlassene Industrieanlagen samt U-Bahn-Schächten führt unsere Reise hin zu überfluteten Landstrichen und tief ins staubige, wüstenähnliche Asche-Land das neben schroffen Felsformationen auch ein weit verzweigtes Tunnelsystem beherbergt. Damit wir uns in der sich immer weiter öffnenden Spielwelt zurecht finden verfügen wir neben einer Mini-Map am unteren Bildschrimrand auch über eine per Startmenü erreichbare Übersichtskarte die keine Wünsche offen lässt und alle Bereiche und Ebenen in verschiedenen Ansichten anzeigt. Ferner gibt es Schatzkarten die allerdings selbst erst einmal gefunden werden müssen! Alle Gebiete sind sehr weiträumig ausgefallen, strotzen nur so vor Details und passen hervorragend in das endzeitliche Setting des Spiels. Dem stehen die uns in 99,9% feindlich gesinnten Bewohner in nichts nach! Menschen leben auf der Erde schon lang keine mehr, stattdessen wird sie von Dämonen, Zombies, Spinnenwesen, riesigen Fledermäusen und andere Kreaturen bevölkert. Das Figurendesign ist absolut gelungen, herrlich schräg und sehr comic-artig. Das gilt sowohl für die typischen Kanonefutter-Feinde als auch für die überdimensionalen Bossgegner, Kriegs wenige Verbündete und nicht zuletzt den Reiter selbst. Der nordisch anmutende Hüne sieht einfach verdammt böse aus - sitzt er dann noch auf seinem Pferd, das unruhig aufstampft und Flammen aus seinen Nüstern bläst, wirkt das Ganze noch einen Tick cooler.
Im Bezug auf die Schärfe der Texturen, die teils etwas steifen Animationen und diverse Nachladeruckler muss Darksiders aber Federn lassen. Was außerdem von der ersten Minute an auffällt ist das beständige- und recht starke Tearing bei schnellen Richtungswechseln und Kameraschwenks. Hier hat es besonders die Xbox 360-Version erwischt, die PlayStation 3-Version flimmert insgesamt etwas flüssiger über den Bildschirm. Dank dem eindrucksvollen Endzeit-Look und den stylishen Zwischensequenzen tritt die nicht ganz makellose Optik aber schnell in den Hintergrund. Was die Akustik angeht hat Entwickler Vigil Games ebenfalls ganze Arbeit geleistet, die deutsche Synchronisation lässt sich schon fast als mustergültig bezeichnen und kann sich durchaus mir der ebenfalls enthaltenen, englischen Originalsprachausgabe messen. Speziell die Sprecher der Dämonen-Stimmen klingen hervorragend, das Selbe gilt auch für die Musikuntermalung die mit orchestralen Klängen und rockigen Beats aufwartet und Kriegs Rachefeldzug die entsprechend epische Akustik verleiht.
Für Minderjährige ist Darksiders übrigens nichts! Hier wird enthauptet, aufgeschlitzt, zerteilt und ausgeweidet was das Zeug hält, das gilt vor allem für die brachialen Finishing-Moves und Quick Time Events am Ende der Boss-Kämpfe! Allein die Tatsache dass in der über das Optionen-Menü erreichbaren Spielstatistik ein Punkt aufgeführt ist der die Menge an vergossenem Dämonenblut anzeigt sollte klarstellen dass der USK18-Sticker trotz Comic-Grafik absolut gerechtfertigt ist. Einen Mehrspielermodus sucht man übrigens vergebens, Darksiders ist als reines Singleplayer-Erlebnis ausgelegt - steckt die meisten andere Action-Games am Umfang gemessen aber locker in die Tasche. Ein Durchgang schägt mit etwa 20 Spielstunden zu Buche, sofern euch aber die Sammelwut gepackt hat kommt auch gern einmal das ein oder andere Stündchen mehr zustande! ;-)
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03.09.2010 09:24:22 von OnDaRoXx:
Ja der letzte Patch hat nix genützt. Leider. Und klar mein ich 1024x768...Tippfehler ...
02.09.2010 13:55:50 von bbstevieb:
Zitat von »OnDaRoXx« Ja weil es bei mit mit einem VGA Kabel und 1024*764 Auflösung herbe Grafikfehler hat. Ich könnte das Kompenentenkabel nehmen, aber das rumgestecke nervt. So ein Bug, der nicht mal behoben wird, gehört bestraft...ägert mich...
01.09.2010 23:02:37 von OnDaRoXx:
Ja weil es bei mit mit einem VGA Kabel und 1024*764 Auflösung herbe Grafikfehler hat. Ich könnte das Kompenentenkabel nehmen, aber das rumgestecke nervt. So ein Bug, der nicht mal behoben wird, gehört bestraft...ägert mich ziemlich.
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