Stefan meint:
| Genre: | Action-Adventure |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | - |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | - |
Wertung |
Im Kampf stehen dem Spieler unterschiedliche Waffen zur Verfügung, so zum Beispiel ein selbstgebautes Maschinengewehr der Rebellen oder Plasmagewehre in allen Variationen von den Beobachtern. Gekämpft und geschossen wird meist hinter Deckungen, was leider relativ unspektakulär abläuft, da selbige nicht nachgeben bzw. kaputtgehen wie zum Beispiel bei Uncharted 2 und man fast nie von einer Deckung zur anderen sprinten kann wie bei Terminator: Die Erlösung. Beim Schießen sollte man sich gleich zu Beginn angewöhnen direkt auf den Oberkörper der Gegner oder noch besser in den Kopf zu schießen, da man sonst oftmals ein ganzes Magazin in die Blechbüchsen feuern darf, ehe sie umkippen. Die KI ist sehr durchwachsen. Auf keinen Fall kann man ewig an ein und derselben Stelle sitzen bleiben, da die Gegnerscharen Stück für Stück vorrücken und gern auch mal seitlich angreifen. Hier muss man eine gesunde Mischung zwischen Angriff und Verteidigung finden und lernen, wann es sinnvoll ist, weiterzugehen bzw. zu rennen. Andererseits ist es oft auch möglich weit entfernte Gegner mit ein paar gezielten Schüssen in Ruhe niederzustrecken, wenn sie einen noch nicht gesichtet haben.
Der Nahkampf hingegen wurde dafür sehr schön umgesetzt. Wer einfach auf einen Gegner zu läuft, wird sich schnell eine einfangen. Vielmehr ist es hier von Vorteil ihn vorher mit direkten oder indirekten Schüssen zu bearbeiten und damit abzulenken. Rennt man dann auf ihn zu und wählt den Nahkampf, hat man schon bessere Karten. Aber auch hier sollte man sich nicht gleich in Sicherheit wiegen, denn die Aliens sind zäh. Haben sie noch ausreichend Energie, sind teilweise zwei oder gar drei Nahkampfangriffe vonnöten, um sie endgültig zu erledigen. Dies geschieht dann mit zufällig erscheinenden Sequenzen, die sich sehen lassen können.
Mit dem durch die Rebellen überreichten Raketenrucksack ist es Will zu Beginn möglich über kurze Distanzen zu schweben und sich über hochgelegene Vorsprünge nach oben zu hangeln. Dies wird als Vertical Combat System in Dark Void beworben und bietet eine nette und vor allem ungewohnte Abwechslung. So ändert sich die Ansicht je nachdem wie man am Vorsprung hängt schon mal um 180 Grad und Gegner, die sich eigentlich unter einem befinden, zappeln über einem herum. Befindet man sich bei derselben Plattform wie der Feind, kann man ihn über die Nahkampftaste runterziehen und in die Tiefe stürzen lassen. Anders als beim normalen Nahkampf auf dem Boden reicht hier ein Handgriff aus. Je nachdem wieviel Beobachter einem gegenüberstehen, ist es oftmals sinnvoll sich auf diese Weise ihrer zu entledigen, um Munition zu sparen. In besonders hektischen Situationen ist es allerdings leider nicht immer ganz einfach den Überblick zu behalten. Besonders wenn man sich nach unten hangeln muss, wird man hier und da verzweifeln. Trotzdem eine tolle Neuerung!
Sobald wir das verbesserte JetPack erhalten, erweitern sich die Möglichkeiten mit selbigem. Von nun an ist es möglich ganz im Stile von Rocketeer - Der Raketenmann durch die Lüfte zu schießen und kann sogar auf ein Bordgeschütz zurückgreifen. Leider macht sich hier die erste große Schwäche von Dark Void bemerkbar. Der Start vom Boden erfolgt immer total chaotisch. Das mag zu Beginn noch lustig aussehen und nachvollziehbar sein, da Will das JetPack noch nicht so gut beherrscht und sich erst dran gewöhnen muss. In engen Schluchten mit wenig Platz und nach dem hundertsten Start nervt die Startsequenz jedoch gewaltig und man fragt sich selbst vor dem Bildschirm, wann er den Start endlich normal verläuft und man nicht an alle Ecken und Kanten schmettert. Sich bewegende Ziele an zu visieren und vom Himmel zu holen artet in ein Geduldsspiel aus und ist nur sehr schwer möglich. Das Zielen in der Luft ist erschreckend ungenau. Statt dem Spieler eine automatische Zielerfassung auf Knopfdruck anzubieten, wird einem nur der nächste Gegner in unmittelbarer Nähe gezeigt, was einem aber nicht wirklich hilft, da man immer noch manuell in dessen Richtung steuern muss. Hier ist es fast schon sinnvoller und vor allen unterhaltsamer sich einem feindlichen Flugobjekt nähern, es kapern und dessen Steuerung zu übernehmen. Dies geschieht mit kleinen Quicktime Events, bei denen entsprechende Aktionen mit dem Controller erfolgen müssen, um den Angriff erfolgreich abzuschließen. Zwar steuern sich die UFOs genau so bescheiden, sind dadurch aber leichter ausschaltbar. Somit versagt eines der Hauptfeatures fast auf ganzer Linie und das von extra beworbenen Crimson Skies Machern Airtight Games, die mit dem Titel damals ein erstklassiges Spiel ablieferten.

Der Sound sticht nicht großartig hervor, passt aber zum Spielgeschehen. Plasmaschüsse und Alien-Gekrächze sind stimmig. Auf der Disc befindet sich ausschließlich eine englische Tonspur, wahlweise können deutsche Untertitel hinzugeschaltet werden. Persönlich habe ich kein Problem damit, sind deutsche Synchronisationen doch oftmals mangelhaft. Ob hier jedoch genau so gedacht wurde oder einfach nur Geld für eine Lokalisierung gespart werden sollte, bleibt als Frage offen..
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Die neuesten Beiträge: insgesamt 61 Beiträge | zum Forum...
10.02.2010 17:55:50 von Konatas_Diener:
kann mich da Arcadion nur anschließen. Die Demo hinterlies einen faden Eindruck und ich denke mal das solche Spiele Heutzutage, wo der Markt an Top Titeln fast erstickt, solche Spiele bin in kurzer Zeit auf dem Software Wühltisch enden. Ist aber sicherlich eine positive Entwicklung für Leute...
10.02.2010 17:17:04 von Arcadion:
Zitat von »Riptor« Mit welchem Titel läßt sich denn Dark Void am ehesten vergleichen? Ich frage deshalb, weils gerade mal 2 1/2 Wochen alt ist und schon für ~16 Euro verramscht wird: Dark Void (X360) Dark Void (PS3) Wundert mich absolut nicht. Die...
10.02.2010 13:48:14 von Riptor:
Ok... Hmmmm... Ich denk, ich werds lassen, sehr Stressresistent bin ich nicht. ...
Positiv
Negativ