Genre: Action-Adventure
Spieleranzahl: 1 - 2
Regionalcode: -
Auflösung / Hertz: 50 / 60 Hz
Onlinefunktion: -
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Eidos

Wertung

8

Userwertung

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In Zeiten der linearen Spiele und in einer Zeit in der selbst RPG soft in eine geradlinige 10-Stunden Handlung gepackt werden, wünscht sich so mancher Gamer Abwechslung und echte Handlungsfreiheit. Da erscheinen Spiele wie ’Way of the Samurai’ doppelt positiv.
Nachdem ihr euch mit verschiedenen Köpfen und Kostümen einen waschechten Samurai zusammen geschustert habt kommt ihr als (natürlich) Ehrfurchterhegender Samurai in eine fremde Stadt. Nicht nur das ihr euch noch überhaupt nicht auskennt. Nein ihr werdet auch noch zu beginn Zeuge einer Entführung. Nun, kommt die Besonderheit vom Wege des Samurai. Je nachdem wie ihr gerade lustig seid wird die Entführung scheitern. Wenn ihr an den Entführern inklusive nach Hilfe schreiendem Mädchen vorbeilauft habt ihr verschiedenste Möglichkeiten. Entweder ihr lauft einfach weiter oder ihr mischt euch ein. Wenn ihr euch für letzteres Entscheidet könnt ihr den Entführern auch eure Hilfe anbieten. Das alles geschieht per Multiple-Choice System

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Solche Szenen existieren zu Hauf. Ob ihr nun an einem Bahngleis festegebunden seid und euch ein vorbeiziehender seine Hilfe anbietet oder ob ihr mitten in einem Bandenkrieg die Seiten wechselt. Alles wird registriert und auch mit entsprechenden Folgen belohnt bzw. bestraft.

Doch auch ein Samurai kann sein oder eben das von anderen nicht nur durch labereien beschützen. Bei Kämpfen (oder eben einfach mal so aus Spass) könnt ihr mit der L1-Taste euer Schwert ziehen. Das Kampfsystem ist ebenso komplex wie simpel. Zwei Schlagtasten sowie eine Taste zum Blocken vollenden die Kampfsteuerung. Allerdings ist das Kampfsystem weitaus Komplexer als es den Anschein hat. Dutzende Kombos und ein gutes Dutzend Waffen machen das Kampfsystem für Anfänger und Perfektionisten interessant. Allerdings sollten beide Arten von Spielern aufpassen. Plumpe „Draufklopper“ oder ständige Verteidiger ziehen beide den kürzeren. Denn euer Schwert kann brechen. Eine Anzeige über eurer Energieleiste zeigt euch wie sehr euer Schwert im Moment ausgelastet ist. Natürlich nimmt die Anzeige schnell wieder ab aber ebenso schnell steigt sie. Kurze Angriffs-Pausen sowie Ausweichmanöver gehören also zur Pflicht. Die Härte gibt an wie viel mal die Anzeige bis zum Anschlag aufgehen darf. Mit jedem mal verkürzt sie sich um ein Feld. Sprich: Wenn ihr ein Schwert mit Härte: 3 besitzt. Habt ihr 3 Felder die sich nacheinander füllen. Wenn alle gefüllt sind bricht das Schwert teilweise und ihr habt nur noch 2 Felder. Ergo solltet ihr es nicht auf die leichte Schulter nehmen falls mal ein Feld zerbricht. Denn je weniger ihr habt desto schneller füllt sich die Anzeige bis zum Anschlag.

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Gefundene Schwerter lassen sich beim Schmied verbessern. Schärfe (Angriffskraft), Verteidigung sowie die Härte können beim Schmied gegen Bargeld verbessert werden.

Allerdings muss letzteres Erstmal gefunden werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder ihr schliesst euch einer Organisation an oder ihr überfallt Bürger auf offener Strasse. Falls ihr euch für ersteres Entscheidet erwarten euch Aufgaben die sich je nach eueren Leistungen verändern. Beispiel gefällig: Wenn ihr euch der Korou Familie anschliesst will euch der Anführer erstmal testen und schickt euch seinen besten Kämpfer an den Hals. Wenn ihr diesen Besiegt sollt ihr mit bei einem Überfall auf ein Haus mitmischen und Kräftig Chaos stiften.
Falls ihr aber versagt dürft ihr nur am Ende der Strasse Wache stehen und auf einem Hohen Wachposten zuschauen wie der Rest ihren Job erledigt. Aber bei beiden Fällen gibt es wieder unzählige Möglichkeiten das Abenteuer zu variieren.

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So streift ihr dann als Samurai durch die Gegend. Als Umgebung spendiert Spike ein kleines Beschauliches Dörfchen, zwei Gang-Lager, Eisenbahn-Gleise, ein Gebetsschrein sowie 2 offene Felder.

So schnell man allerdings in die Geschichte reinkommt so schnell ist sie auch schon zuende. Mit ca. 1 ½ Stunden Umfang Pro Handlungstrang ist das Spiel mehr als dürftig. Allerdings baut das Spiel ebenauf dem Prinzip der verschiedenen Entscheidungen auf. Sprich man spielt es ohne weiteres 3,4 mal durch ohne das Langeweile aufkommt. Ganz im Gegenteil: Durch das Vorwissen der achon gespielten Stränge kommen viele Aha-Effekte auf und ihr könnt Spione durch euer Wissen schon im Vorraus enttarnen. Die Frage ist nur wie man es euren Banden-Mitgliedern erklären soll.

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Damit ihr nicht jedes Abenteuer ganz von Vorn anfangen müsst bietet euch der Schmied noch eine weitere Option an. Er kann für euch Schwerter lagern. Damit könnt ihr Schwerter vom vorigen Spiel in das folgende übertragen. Ebenso werden alle Manöver die ihr dazu lernt in das neue Spiel übertragen. Denn ihr müsst nicht jedes Mal einen neuen Spielstand anlegen. Das Spiel registriert und speichert eure Leistungen bei jedem Spiel. Am Ende kriegt ihr eine so genannte Samurai Wertung und Punkte. Je nachdem wie viel und was ihr geschafft habt werden neue Kostüme und Köpfe freigeschaltet.

Gespeichert wird in Way of the Samurai nur an zwei Stellen. Allerdings müsst ihr dann auch das Spiel beenden. Und sobald ihr den Spielstand wieder ladet wird er wieder gelöscht. Ein denkbar schlecht gelöstes Speichersystem.

Grafisch gibt sich Way of the Samurai ordentlich. Keine großen Patzer aber eben auch keine Fehler bzw. Ärgernisse. Die Samurai Atmosphäre bringt es auf jeden Fall gut rüber. Über die Steuerung kann man nur gespalten sprechen. Beim laufen ist sie etwas träge wobei sie bei den Kämpfen tadellos funktioniert.

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