Genre: Racing
Spieleranzahl: 1-2
Regionalcode: PAL
Auflösung / Hertz: 50 / 60 Hz
Onlinefunktion: Ja
Verfügbarkeit:
Vermarkter: Sony

Wertung

8.2

Userwertung

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Zum dritten Mal geht das extremste Offroad-Rennen der Welt an den Start und hat in den eisigen Steppen am Rande der Arktis ihr neues Zuhause gefunden.
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Auf der PSP hat MotorStorm: Arctic Edge unseren Kollegen Dirk so umgehauen, dass er den Titel mit einer wirklichen Traumwertung von 9.3/10 belohnt hat. Und ich muss ihm recht geben; das Spiel der Big Ben Studios hat es auch wirklich verdient. Die sehr gute Grafik, das perfekte Rennfeeling von der PS3 und die vielen kleinen Features wie Online-Support, Custom-Soundtrack oder Screenshot-Funktion machen aus dem Offroad-Rennspiel einen wirklichen Gewinner. Nur zu gut das die Hardware der PSP der PlayStation 2 sehr nahe ist. So können ohne große Anstrengungen Handheldspiele auf Sony’s meistverkauften Konsole ohne Probleme portiert werden. Als gute Beispiele kann man hier Silent Hill Origins oder Wipeout Pulse nennen. Für die PS2-Umsetzung hat Big Ben Studios ein unbekanntes Entwicklerstudio herangelassen. Das in Shanghai ansässige Virtuos das schon gute Programmierarbeit mit Crash: Mind over Mutant (PSP) oder Asphalt 2 (PSP/DS) machte durfte sich jetzt bei einem großen Titel beweisen.

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Und die Portierung auf die PlayStation 2 ist bis auf ein paar kleine Designänderungen erfolgreich gelungen. Inhaltlich werden dem Heimbesitzer der 128 Bit-Konsole dieselben 12 Strecken und 24 Fahrzeugen aus 8 Klassen geboten. Alle Videos und Menüstrukturen sind ohne jeweilige Verluste im Spiel integriert. Das Hauptaugenmerk ist auch hier der Festival-Modus, wo ihr in den kalten Rennstrecken der Arktis um gute Platzierungen kämpft. Das raue Klima und das neue Terrain haben auch neue Vorteile; mit der Pistenraupe oder dem Schneemobil kommen zwei neue Fahrzeugtypen in das bekannte Fahrzeugkader hinzu das aus Lastwagen, Buggy’s, Quad’s, Rallye-Auto’s oder Motorrad besteht. Durch die ewige Kälte kommen auch neue Faktoren in den Rennzirkus hinzu, die in den Vorgängern noch nicht vertreten waren. So kann es passieren das durch Explosionen Lawinen oder Erdrutsche sich auf die Fahrbahn ergießen und sowohl euch, als auch das restliche Fahrerfeld begräbt.

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Das meist meterdicke Eis ist auch ein kleines Problem, womit sich der Spieler von MotorStorm: Arctic Edge auseinandersetzen muss. Denn ihr könnt euch sicher vorstellen, dass bei glatten Kurven die Steuerung der 24 Fahrzeuge nicht einfacher sein wird. Generell gilt es in allen Events als Erster am Ziel anzukommen, was euch Tickets gibt, Trophäen freischaltet und neue Fahrzeuge in die virtuelle Garage packt. Jedes Vehikel hat ein anderes Handling als das andere und muss vor jedem Rennen berücksichtigt werden. Eine Weltpremiere in der Serie feiert eine Lackierung- und Sponsoren-Funktion, womit ihr eurem virtuellen Schlitten farblich eurem Geschmack anpassen könnt. Leider sind hier die Funktionen im Vergleich zu einem Need for Speed Underground recht stark begrenzt. Sobald ihr auf der Rennpiste seid ist trotz der Hardwarelimitierungen das MotorStorm-Feeling vorhanden. Hier finden sich Besitzer der beiden Vorgänger sofort heimisch. Stars der ganzen Show sind wieder die verzweigten Strecken mit ihren Altennativrouten, die meines Erachtens noch fantasievoller und kreativer gestaltet sind als wie z.B. bei MotorStorm: Pacific Rift.

Natürlich ist die Nitro-Anzeige wieder von Beginn am Start. Sobald ihr vom Ziel losfahrt, dauert es nur 10 Sekunden um dann taktisch dessen Geschwindigkeitsboost zu benutzen. Sollte der Nitro an eurem Vehikel mal anfangen zu kochen, empfiehlt es sich eine kleine Dusche in einem Fluss oder hohen Schnee zu nehmen um wieder vollends Gebrauch davon zu machen. Schon während der ersten Rennen werden Besitzer der PSP-Version merken, dass der zweite Analogstick des PS2-Controllers nicht außer Acht gelassen worden ist. Genau wie bei den beiden PS3-Pedanten könnt ihr hier die Kamera in drei Positionen um euer Fahrzeug stellen um so z.B. zu sehen, was hinter euch ist oder ob der Gegner neben euch zur Rammattacke ansetzt. Doch musste durch das fehlen einer Festplatte oder Speicherkarte Kompromisse gemacht werden. Das heißt im Klartext, dass der Fotomodus und der Custom Soundtrack mit eigenen MP3’s nicht seinen Weg fand. Verständlich, denn die Memory Card mit ihrer doch kleinen Speicherkapazität würde schnell an ihre Grenzen kommen. Nichtsdestotrotz sind die lizenzierten Tracks von The Prodigy, Body Snatchers, Queens of the Stone Age oder The Chemical Brothers wirkliche Atmosphärenbringer und machen die flotten Rennen noch spannender.

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Zum Leid der PS2-User ist der motivierende Online-Modus, der auf Sony’s Handheld unteranderen für seine hohe Wertung verantwortlich war, restlos gestrichen. Diese Entscheidung kann ich leider nicht verstehen, weil die PS2 über fast dieselben Onlinemöglichkeiten verfügt. Zumindest gibt es noch einen Splitscreenmodus. Grafisch haben die Programmierer von Virtuos sich viel Mühe gegeben um MotorStorm: Artic Edge im rechten Licht zu rücken. Würde man einen Vergleich zwischen PSP- und PS2-Version nehmen würde merkt man sofort die besseren Texturen, die höhere Weitsicht und die um Klassen besseren Reflexionen auf dem Eis. Perfektionisten werden trotzdem einige Pop-Ups oder kleine Slowdowns in der Framerate erkennen. Solltet ihr über eine PlayStation 3 der ersten Generation verfügen kann ich euch erfreulich mitteilen, dass MotorStorm: Arctic Edge fast perfekt läuft. Durch die Kantenglättung wirkt der Titel noch einen Tick schöner und das Frameraten-Problem ist dann ganz vom Tisch. Aber ihr solltet euch nicht zu lange in den Menüs aufhalten, weil durch die Software-Emulation kann, es passieren das Menüs einfrieren oder im Schneckentempo laufen.  

Dominic meint:

Dominic

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Operation: Portierung von MotorStorm: Arctic Edge auf die PlayStation 2 ist gelungen!  Das Spiel macht grafisch und dank der guten Unterstützung des DualShocks 2 noch eine bessere Figur und kommt seinen PS3-Vorgängern sehr sehr nahe. Doch recht Schade finde ich die Designerentscheidung den Onlinemodus zu streichen. Somit bleibt die hohe Wertung der PSP-Version der Portierung leider vergönnt.

Positiv

  • MotorStorm-Feeling perfekt portiert
  • Grafisch besser als die PSP-Version
  • Splitscreen

Negativ

  • Kein Onlinemodus
  • Custom-Soundtrack und Screenshots-Funktion gestrichen

Forum:

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Die neuesten Beiträge: insgesamt 38 Beiträge | zum Forum...

  • 25.01.2010 15:58:54 von Riptor:

    Ja genau, das ist mir auch aufgefallen. Zu hause bin ich dann immer regelmäßig am fluchen, weil der Schwierigkeitsgrad dort doch derb nach oben zeigt. Ist schon ein echter Top-Titel und das Setting klasse! Freue mich über jeden weiteren MotorStorm-Titel nachdem die FlatOut-Macher Pleite...

  • 25.01.2010 15:43:26 von CD-i:

    doch ich spiels meist nach der arbeit im zug. gefällt mir auch super, vor allem der schwierigkeitsgrad wurde gedrosselt. find ich gut, da ich im wackeligen zugabteil net so die kontrolle und den überblick habe wie zuhause am 40".

  • 25.01.2010 15:31:27 von Riptor:

    Sagt mal, zockt das niemand unter euch? Die VKZ sollen ja angeblich unter aller Sau sein... Das Spiel ist wirklich klasse, präziser als auf der PS3 (beim Handheld einfach wichtig) und ein toller Racer. Aber scheint nur die wenigsten zu interessieren....

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