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Silent Hill - Shattered Memories
| Genre: | Action-Adventure |
| Spieleranzahl: | 1 |
| Regionalcode: | PAL |
| Auflösung / Hertz: | - |
| Onlinefunktion: | Ja |
| Verfügbarkeit: | |
| Vermarkter: | Konami |
Wertung |
Alle Wege führen nach Rom. So sagt es ein Sprichwort. Viele Wege führen auch nach Silent Hill, aber nur wenige davon wieder aus der Stadt heraus. Davon berichten die vielen Fans der Serie, die jetzt bereits seit über zehn Jahren immer wieder in die verfluchte Stadt zurückkehren um sich dem subtilen Horror hinzugeben. Nachdem Silent Hill Homecoming dabei ein wenig von der Faszination verlor durch eine etwas westlichere Orientierung der Schockeffekte. Silent Hill Shattered Memories soll dabei wieder auf alte Tugenden zurückgreifen.
In Silent Hill – Shattered Memories wird das mysteriöse Verschwinden von Cheryl Mason erneut aufgerollt. Nach einem Autounfall wird diese von ihrem Vater Harry, in dessen Haut der Spieler schlüpft, vermisst und er begibt sich sofort auf die Suche seine kleine Tochter zu finden. Nur mit einer Taschenlampe in der Hand, bahnt man sich seinen Weg durch den eingeschneiten Ort, denn seit dieser Schneesturm wütet, ist Silent Hill praktisch wie ausgestorben. Glücklicherweise ist Harry bei seiner Suche so angespornt, dass er äußerst agil über Mauern und andere Hindernisse hinüberklettert und diverse Räumlichkeiten durchsucht. Die Steuerung der Wii-Fassung ist dabei äußerst intuitiv ausgefallen: Bewegt Harry anhand des Control Sticks des Nunchuk durch die Szenerie und ändert seinen Blickwinkel mit einem Schwenk der Wiimote um das Geschehen stets unter Kontrolle zu haben. Die PlayStation 2 Variante gibt sich da klassisch zu den anderen Spielen der Serie, hier kann man als langjähriger Spieler der Serie sofort in das Spiel einsteigen.
Man könnte also annehmen, dass es ein klassisches Survival Horrorspiel aus der Silent Hill Serie ist, jedoch gibt es doch zahlreiche Unterschiede, die Shattered Memories so be- sonders machen. Das fällt allein schon zu Beginn auf, als man auf der Couch im Sprechzimmer eines Psychiaters sitzt, zu dem man in der Ego- perspektive aufblickt. Dieser versucht anhand der vorhandenen Erinnerungen die Geschehnisse in der Stadt Silent Hill zu rekonstruieren. Heißt also für den Spieler, dass die Geschichte stoppt und man nach jedem Kapitel wieder ins Behandlungszimmer zurückkehrt um sich den Fragen des Arztes zu stellen. Diese werden nicht nur in Form eines Fragebogens gestellt, sondern auch anhand von Gleichnissen und kleinen Geschichten, die nun nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden sollen. Hier gibt es jedoch keine falschen Antworten, dennoch werden diese analysiert und verändern so die Umstände und auch die Rätsel, die im Spiel auftauchen. Rollenspielveteranen erinnern sich wohl noch an Ultima 4 bis 7, die damals auch zur Charaktergenerierung Fragen stellte und anhand deren Antworten die Fähigkeiten des Spielcharakters ermittelt wurden.
Das führt dazu, dass jeder Spieler sein eigenes Silent Hill erlebt, da es sehr viele Möglichkeiten gibt den Spielablauf zu verändern. Dabei bleibt zwar das Ziel dasselbe, aber nicht der Weg, den ihr beschreitet. Auch die wenigen Charaktere, die man auf seiner Suche antrifft, verändern dadurch nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihr gesamtes Verhalten. Das garantiert nicht nur einen hohen Wiederspielwert, sondern verleiht dem Spiel auch eine ganz persönliche und individuelle Note. Eine weitere wichtige Neuerung im Spiel ist das Fehlen von Waffen. Im gesamten Spiel werdet ihr allein auf die Laufkraft von Harry Mason angewiesen sein. Sobald ihr in die bekannte Paralleldimension hinübertretet, die in Shattered Memories eine Eiswelt darstellt, wird man von mehreren Finsterlingen verfolgt, die zudem noch vom Licht der Taschenlampe angelockt werden. Diese Teile des Spiels sind durchaus hektisch ausgefallen, da man innerhalb von Sekundenbruchteilen entscheiden muss in welche Richtung man läuft, um das Ziel zu erreichen. Damit es leichter fällt, sich in der dunklen Umgebung zurechtzufinden sind entsprechende Mauern oder Türen in hellblauer Farbe markiert, mit denen interagiert werden können.
Diese Teile des Spiels kommen dem Survival Horror Grundsatz sehr nahe, da das Gefühl der Panik sehr deutlich ausgeprägt ist. Falls es nun doch einmal passieren sollte, dass man von einem der Dämonen geschnappt wird, sollte man möglichst schnell versuchen diesen abzuschütteln. Dies geschieht in der Wii Fassung anhand der beiden Steuerungselemente, die gleichzeitig ruckartig in die jeweilige Richtung bewegt werden müssen, während man in der PS2 Fassung wiederholt auf bestimmte Tasten drückt. Zusätzlich lassen sich auf seinem Weg herumstehende Schränke umwerfen und gelegentlich sogar Leuchtfeuer finden, die einem ne kurzzeitig den Rücken frei halten um sein weiteres Vorgehen planen zu können. Größter Helfer ist hier im Spiel auch das Smartphone, dass dank GPS nicht nur eine Kartenfunktion, sondern auch eine Kamera besitzt mit der man Fotos von geisterhaften Erscheinungen schießen kann. Diese übertragen SMS oder Voicemails aus der Zwischenwelt auf das Handy, die weitere Hintergründe über die Geschehnisse in der Stadt liefern. Diese kündigen sich durch ein Rauschen des Mobiltelefons an, um so deren Ursprung besser lokalisieren zu können. Zudem können auch die verschiedenen Personen, die man auf seinem Weg kennenlernt, anrufen um so eventuell weitere Hinweise über den Verbleib Cheryls zu erfahren.

Fans der Serie dürfen sich auch wieder über das ein oder andere Rätsel freuen. Diese sind aber meist recht schlicht gehalten und beschränken sich auf den jeweiligen Raum, in dem man sich befindet, so dass längere Laufwege wie bei Vorgängern oder anderen Genrevertretern entfallen. Interaktive Gegenstände werden außerdem mit einem kleinen, weißen Pfeil markiert, damit diese leichter erkennbar sind. Außerdem findet man in manchen Schränken oder anderen Behältnissen den ein oder anderen Gegenstand, der mit Erinnerungen behaftet ist. Diese werden in der Abschlussbewertung am Ende des Spiels berücksichtigt. Das Ende des Spiels wird man aber bereits nach acht kurzweiligen Stunden zu sehen bekommen um im Abspann noch als Bonus seine eigene Persönlichkeitsanalyse zu erhalten. Technisch zeigt der Titel aber, was aus der Wii herauszuholen ist und auch die PlayStation 2 gibt sich in dem Bereich keine Blöße. Einzig beim Betreten eines neuen Raumes kommt es beim Öffnen der Tür hier und da zu einem kleinen Ruckler, der aber nicht allzu störend auffällt. Ein großes Lob gebührt auch mal wieder dem Soundtrack, der aus der Feder von Akira Yamaoka stammt und wohl auch sein letzter sein wird, da er letztes Jahr Konami verlassen hat. So dürfen Fans wieder wehmütig seinen mal zarten, mal verstörenden Klängen lauschen.
Man könnte also annehmen, dass es ein klassisches Survival Horrorspiel aus der Silent Hill Serie ist, jedoch gibt es doch zahlreiche Unterschiede, die Shattered Memories so be- sonders machen. Das fällt allein schon zu Beginn auf, als man auf der Couch im Sprechzimmer eines Psychiaters sitzt, zu dem man in der Ego- perspektive aufblickt. Dieser versucht anhand der vorhandenen Erinnerungen die Geschehnisse in der Stadt Silent Hill zu rekonstruieren. Heißt also für den Spieler, dass die Geschichte stoppt und man nach jedem Kapitel wieder ins Behandlungszimmer zurückkehrt um sich den Fragen des Arztes zu stellen. Diese werden nicht nur in Form eines Fragebogens gestellt, sondern auch anhand von Gleichnissen und kleinen Geschichten, die nun nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden sollen. Hier gibt es jedoch keine falschen Antworten, dennoch werden diese analysiert und verändern so die Umstände und auch die Rätsel, die im Spiel auftauchen. Rollenspielveteranen erinnern sich wohl noch an Ultima 4 bis 7, die damals auch zur Charaktergenerierung Fragen stellte und anhand deren Antworten die Fähigkeiten des Spielcharakters ermittelt wurden.
Das führt dazu, dass jeder Spieler sein eigenes Silent Hill erlebt, da es sehr viele Möglichkeiten gibt den Spielablauf zu verändern. Dabei bleibt zwar das Ziel dasselbe, aber nicht der Weg, den ihr beschreitet. Auch die wenigen Charaktere, die man auf seiner Suche antrifft, verändern dadurch nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihr gesamtes Verhalten. Das garantiert nicht nur einen hohen Wiederspielwert, sondern verleiht dem Spiel auch eine ganz persönliche und individuelle Note. Eine weitere wichtige Neuerung im Spiel ist das Fehlen von Waffen. Im gesamten Spiel werdet ihr allein auf die Laufkraft von Harry Mason angewiesen sein. Sobald ihr in die bekannte Paralleldimension hinübertretet, die in Shattered Memories eine Eiswelt darstellt, wird man von mehreren Finsterlingen verfolgt, die zudem noch vom Licht der Taschenlampe angelockt werden. Diese Teile des Spiels sind durchaus hektisch ausgefallen, da man innerhalb von Sekundenbruchteilen entscheiden muss in welche Richtung man läuft, um das Ziel zu erreichen. Damit es leichter fällt, sich in der dunklen Umgebung zurechtzufinden sind entsprechende Mauern oder Türen in hellblauer Farbe markiert, mit denen interagiert werden können.Diese Teile des Spiels kommen dem Survival Horror Grundsatz sehr nahe, da das Gefühl der Panik sehr deutlich ausgeprägt ist. Falls es nun doch einmal passieren sollte, dass man von einem der Dämonen geschnappt wird, sollte man möglichst schnell versuchen diesen abzuschütteln. Dies geschieht in der Wii Fassung anhand der beiden Steuerungselemente, die gleichzeitig ruckartig in die jeweilige Richtung bewegt werden müssen, während man in der PS2 Fassung wiederholt auf bestimmte Tasten drückt. Zusätzlich lassen sich auf seinem Weg herumstehende Schränke umwerfen und gelegentlich sogar Leuchtfeuer finden, die einem ne kurzzeitig den Rücken frei halten um sein weiteres Vorgehen planen zu können. Größter Helfer ist hier im Spiel auch das Smartphone, dass dank GPS nicht nur eine Kartenfunktion, sondern auch eine Kamera besitzt mit der man Fotos von geisterhaften Erscheinungen schießen kann. Diese übertragen SMS oder Voicemails aus der Zwischenwelt auf das Handy, die weitere Hintergründe über die Geschehnisse in der Stadt liefern. Diese kündigen sich durch ein Rauschen des Mobiltelefons an, um so deren Ursprung besser lokalisieren zu können. Zudem können auch die verschiedenen Personen, die man auf seinem Weg kennenlernt, anrufen um so eventuell weitere Hinweise über den Verbleib Cheryls zu erfahren.

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20.03.2011 15:55:40 von Darkshine:
Ich habe nur die Wii Version gespielt.
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20.03.2011 15:51:38 von Tobi:
das spiel ist auch auf wii besser ...
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20.03.2011 15:19:28 von Darkshine:
Mit dem Game bin ich bisher nicht richtig warm geworden, obwohl ich bis auf Teil 4 alle SH Teile - ja, sogar Origins und Homecoming - gern gespielt habe. Ich brauchte bei jedem Teil 1-2 Stunden bis es mich richtig gepackt hatte, aber dieser Effekt bleibt bei Shattered Memories bisher aus.
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